4 Tage auf Gozo & mehr ...
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**This time "****Gozo first"-**Malta's "kleine Schwester" kannte ich bisher nur von Tagesausflügen.
Vom Airport zur Gozo Ferry hatte ich einen Minibus-Transfer gebucht, die nächste Fähre gerade noch erreicht (für die Hinfahrt braucht man kein Ticket).
Als Unterkunft auf Gozo hatten wir (meine Schwester und ich) im Ferienort Marsalforn das Maria Giovanna Guesthouse gewählt – sozusagen zu Gast bei Gozitanern.
*Anmerkung: Diesmal sind die links tatsächlich von mir gesetzt, dahinter meine Hotelbewertung, Reisetipp usw.*Marsalforn ist ja nicht gerade der Traum-Urlaubsort, doch unsere langjährige Maltesische Freundin weilte zu der Zeit an der nahen Xwejni Bay und so konnten wir uns ausgiebig treffen. Ein schöner 20-minütiger Spaziergang von Marsalforn dorthin - anfangs direkt am Ufer entlang und dann weiter über die Qbajjar(gesprochen Abeier)Promenade. Sehenswert in Xwejni sind die Salzpfannen, auch ein Bad im noch sehr warmen Meer war drinnen (Einstieg über Leiter). Die Xwejni Bay (gesprochen "Schweini" ) ist felsig-steinig, vor Unterströmungen wird gewarnt. Auch der kleine Strand von Marsalforn gefiel mir nicht – kein Problem, es war ja auch kein Badeurlaub geplant.
In Marsalforn an der Uferpromenade gibt es eine gute Auswahl an Lokalen, durchwegs mit Sitzmöglichkeiten direkt am Wasser. Angelockt vom Glockenspiel, haben wir eine Abendmesse in der Pfarrkirche besucht – authentisch wie bei uns früher in den Dorfkirchen, die Kirchenlieder in Maltesischer Sprache fand ich besonders wohlklingend.Ein Tag war für Hop-on-/Hop-off reserviert. Wenn man irgendwo länger als die vorgesehenen 45 Minuten bis zum nächsten "Hop on" bleiben möchte, ist gezielte Planung ratsam – alle Stops durchzumachen geht sich schwer aus.
Uns hat es in Dwejraam besten gefallen – Azure Window, Inland Sea, Fungus Rock.
Die majestätische Rotunda von Xewkija(viertgrößte Kirchenkuppel Europas) ist in jedem Fall sehenswert, per Aufzug gelangt man in das Mini-Museum im Turm, es gibt dort oben auch ein kleines Aussichtsplateau. Die Wallfahrtskirche Ta'Pinuhaben wir auch besucht (irgendwie scheint die Atmosphäre von früher abhanden gekommen zu sein).Fortsetzung folgt
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DieĠgantija-Tempelanlage (Unesco-Weltkulturerbe) sollte man auch mal gesehen haben (diesmal nicht geplant, da früher bereits 2x besichtigt).
Einheimisches Kunsthandwerk und sonstige lokale Produkte gibt es im Ta'Dbiegi Crafts Village.
Die InselhauptstadtVictoriahaben wir gesondert an einem anderen Tag besucht und uns überwiegend auf der Zitadelleaufgehalten - wunderbarer Ausblick in alle Richtungen. Neuerdings umfassend renoviert, es gibt nun auch ein sehenswertes Besucherzentrum. -
Leider verhindert "404" einen längeren Beitrag - daher bitte um Verständnis, wenn mein Beitrag nur etappenweise weitergeht. Wenn der Bericht zu Ende ist, werde ich ein Zeichen setzen.
Nachträglich sehe ich, dass sich in den ersten Zeilen von Teil 1 bereits wieder einiges ungewollt selbständig verlinkt hat. Von mir gesetzte links (zu eigenen Beiträgen) sind nur jene, wo dahinter das kleine Kästchen sichtbar ist.
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Highlight des Kurzurlaubes: Wir haben selbst eine Route zusammengestellt und unsere Gastgeberin hat den passenden Chauffeur dazu bereitgestellt. Ab ins ländliche Gozo - zu den ursprünglichen Dörfern Għarbund Għasriclick. Unterwegs besichtigten wir das stilvoll umgebaute Farmhaus Maria's B&B.
Hauptziel war der Leuchtturm **Giordan Lighthouse.**Das letzte Stück hinauf geht nur zu Fuss – belohnt wird man vom wohl schönsten Ausblick des Inselnordens. Unser Fahrer Victor erwies sich als guter Reiseleiter – erzählte uns viel über Land und Leute.
Weiter ging es zur Calypso Cave (man darf allerdings nicht mehr runter in die Höhle), und anschliessend auf die nahe Aussichtsterrasse zur Ramla Bay(die größte und wohl auch schönste Sandbucht der Insel). Zum Abschluss zeigte uns der geschichtlich sehr bewanderte Victor sein Dorf Xagħra, vor allem die prächtige Dorfkircheinclusive interessanter Führung. Ein Dorf, in dem Traditionen gepflegt werden, vor allem kirchliche Feste haben einen hohen Stellenwert.
Das und noch mehr haben wir an diesem Sonntagmorgen beim Kaffee am Kirchenplatz von Xagħra erfahren. -
Gozo ist weniger verbaut und insgesamt ruhiger als "big sister" Malta, nichtsdestoweniger erlebten wir in Victoria permanente Verkehrsstaus (zu 4 verschiedenen Tageszeiten).
Die letzten beiden Tage des Kurzurlaubes verbrachten wir auf Malta - im quirligen Saint Julians, ganz nah an der abends stimmungsvoll beleuchteten Spinola Bay. Auch tagsüber schön - je weiter weg von der Strasse, desto ursprünglicher click.....................
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