Hallo Frank,
da die Verkehrsdichte in Namibia (außer in Windhuk) äußerst gering ist (es kann passieren, dass Dir für einige Stunden gar kein Auto entgegen kommt), ist der Linksverkehr kein Problem. Aufpassen solltest Du allerdings in Windhuk und Umgebung.
Die Nummern der kleineren Pads sind 4 stellig, die der Hauptstraßen
allerdings 3 stellig (z.B. C14 von Maltahöhe nach Walvisbay).
Außerdem gibt es natürlich (wie in Deutschland auch) Hinweisschilder (stimmen in seltenen Fällen nicht mit den Angaben auf der Straßenkarte überein, zeigen aber die richtige Richtung an).
Die Strecke von Windhuk nach Keetmanshop (B1) und weiter in Richtung Lüderitz (B4) ist geteert. Die Ortschaften in Namibia sind sehr klein und deswegen auch übersichtlich und wie ich schon beschrieb ist es fast unmöglich sich zu verfahren.
Du hast ja bereits gebucht und alles ein bischen knapp eingeplant
(zumindest im Süden). Von Windhuk möchtet Ihr wahrscheinlich auch etwas sehen, denn von Windhuk nach Keetmanshoop sind es ca. 500km. Von Lüderitz nach Sesriem (Sossusvlei) ist der größte Teil der Strecke (C27) ungeteert. Stellt Euch also darauf ein, dass Ihr die meiste Zeit im Auto verbringen werdet.
Die Pad von Sesriem nach Swakopmund so wie ich sie kenne ist stellenweise (z.B. am Kuiseb Paß) aüßerst schlecht.
Wenn die Pad gut ist, könnt Ihr schon 80-100 km/h fahren.
An einigen Stellen kann man manchmal nicht schneller als 20-30 km/h fahren.
Man sollte immer auf der Hut sein wenn man auf ungeteerten Pisten etwas schneller fährt (fühlt sich an als wenn man auf Glatteis fährt).
Lasst es am Anfang etwas langsamer angehen.
Schnallt Euch immer an (mich hat deshalb in Opuwo die Polizei angehalten, es gab zum Glück nur eine Standpauke weil wir uns als Deutsche zu erkennen gegeben haben).
Tankt wenn es geht bei jeder sich bietenden Gelegenheit (als ich im Februar in Sesriem war gab es an der staatlichen Tankstelle kein Benzin, genauso wie in Halali in Etosha).
Solltest Du noch Fragen haben, keine Scheu.
Viele Grüße
Sven