Ich kenne sowohl Sharm el Sheikh als auch Gran Canaria.
Wettermässig muss der Unterschied nicht so groß sein, freilich ist das Rote Meer wärmer als der Atlantik, aber im Februar kann es auch in Sharm kühl und vor allem windig sein.
Der Vorteil von Gran Canaria ist, dass man bei mäßigem Wetter mehr machen kann. Man ist mit dem Bus in einer Stunde in Las Palmas zum bummeln, man kann lange Strandspaziergänge machen, Radtouren etc.
In Sharm sitzt man ziemlich fest, weil man für fast alles Ausflüge buchen oder zumindest vorher einen Mietwagen buchen muss. Strandspaziergänge sind vielerorts aufgrund des Geländes nicht möglich, und die Fußgängerzone Naama Bay bietet nicht viel, da ist man in 15 Minuten durch.
Dass das Publikum in Sharm besonders „international“, exklusiv“ oder „arrogant“ war, kann ich nicht sagen.
Sharm mag innerhalb Ägyptens der teuerste Badeort sein, im internationalen Vergleich ist es immer noch ein eher günstiger Familienbadeort.
Selbst das Hilton in Naama Bay wirkt eher bodenständig, und die Leute saßen teilweise in Shorts und Flipflops beim Dinner.
Ich weiss nicht, was Du mit „Kontakten“ meinst? Wenn Du kein Englisch oder sonst keine Fremdsprache kannst, ist die Verständigung mit Nicht-Deutschen natürlich schwierig, aber das wäre ja auch Gran Canaria auch der Fall.
Ich würde Dir eher zu Gran Canaria raten, wegen Wetter und Bewegungsmöglichkeiten. Sharm ist eher was für reine Bade-/Faulenz-Urlaube, und da finde ich im Februar die Wetterlage bisschen zu unsicher.
Alternativ könnte ich noch Marokko empfehlen. Bietet am Meer ähnliches Klima wie die Kanaren und mit einer Kombi aus z.B. Marrakesch/Agadir viel Abwechslung auch bei mäßigem Wetter, einen schönen Strand und viel Atmosphäre.