clou wrote:
a da is er ja
Nun gut wir nehmen halt ein Bierchen und für Arnoldo bestellen wir...
oder wir ziehen ins Schaufensterviertel

Moin moin Clou
Ich freu mich, von einem Aussi etwas zu lesen.
Mein guttester Freund in meiner Frohen und Hansestadt Hamburg ist der Generalkonsul von Austria.
Er hatte mich zu meinem Geburtstag in das 5 * Hotel Elisee eingeladen. Es war ein gelungener Abend; auch ohne Alkohol, aber mit Kaiserschmarren.
Kaiserschmarren – ein Klassiker. Viele glauben seine Zubereitung zu beherrschen, aber wer weiß, wie der perfekte Kaiserschmarren aussieht? Schön fluffig und dick oder doch eher zart und dünn? Es gibt viele Rezepte, aber nur ein perfektes.
Zutaten für 1 Portion:
3 Eigelb (von Bioeiern!)
100 ml Milch
45 g Mehl
etwas abgeriebene Zitronenschale von unbehandelten Zitronen
3 Eiklar (Eiweiß)
1,5 g Salz
4,5 g Vanillezucker
20 g Zucker
Rumrosinen
20 g geklärte Butter oder Butterschmalz zum backen
30 g frische Butter
Puderzucker
Zubereitung:
Aus Eigelb, Milch und Mehl einen glatten Teig rühren und etwas Zitronenschale reinreiben. Salz zum Eiklar geben und steif schlagen. Kurz bevor es ganz steif ist Zucker und Vanillezucker zugeben und weiterschlagen. Der Eischnee ist perfekt, wenn man die Schüssel umdrehen kann und nichts rausfällt. Dann den Eischnee vorsichtig unter die Eigelb-Masse ziehen. In einer beschichteten Pfanne mit dickem Boden geklärte Butter (oder Butterschmalz) erhitzen und den Teig hineingeben. Jetzt die Rumrosinen gleichmäßig darauf verteilen. Sobald der Teig leicht angebräunt ist, die ganze Pfanne bei 200 Grad auf der mittleren Stufe in den Ofen schieben. Nach 8 Minuten ist der Kaiserschmarrn fertig gebacken.
Wer möchte kann ihn jetzt noch karamellisieren. Dazu den Kaiserschmarrn in der Pfanne vierteln, etwas Butter in die Lücken geben und Zucker reinstreuen. Sobald der Zucker karamellisiert, den Kaiserschmarrn mit zwei Pfannenwendern in mundgerechte Stücke rupfen, auf einen Teller geben und mit Puderzucker bestäuben. Fertig. Dazu unbedingt Zwetschgenröster servieren!
Guten Appetit für alle Piefkes und auch für die Aussies.