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Aktuell

  • Verschärfte SIcherheitskontrolle am Flughafen
    BernatB Bernat

    Gestern, 1. März,  traten die neuen Vorschriften in Bezug auf Sicherheitskontrollen in allen Flughäfen der EU in Kraft.

    Ab sofort werden ALLE elekronischen Geräte getrennt vom normalen Handgepäck kontrolliert. Hierbei geht es um  Handys, Taschenrechner, Kamaras. Laptops und ähnliche, so wie elektrische Geräte und solch die mit Batterien betrieben werden (Spielzeug,  Haartrockner, Bügeleisen u.Ä.).

    Mallorca

  • Nachrichten von den Pabisa-Hotels Inhabern
    BernatB Bernat

    Der Unternehmer Miquel B.P (67 Jahre) wurde inzwischen  gegen eine Kaution von € 125.000.- freigelassen. Der Richter hat seinen Pass eingezogen, er hat Reiseverbot und muss wöchentlich bei der Polizei vorsprechen. Er ist wegen 5 Straftaten angeklagt (Vergehen gegen das Ausländergesetz, Bestechung, Angehörigkeit zu einer kriminellen Gruppe, Anstiftung zur Prostitution und sexuellen Missbrauch).

    Bei einer Durchsuchung des OBERBAYERN wurde "eine wichtige Summe" Bargeld gefunden und es wurden Dokumente beschlagnahmt. Prostituirte in einem Table Dance Lokal wurden verhört.

    Mallorca

  • MALLORCA INSIDE
    BernatB Bernat

    Der “Rote Blitz”

    Alle (zumindest die Deutschen) wissen dass der Zug nach Soller der “Rote Blitz” genannt wird …… aber niemand – auch nicht die jetzigen Besitzer dieses Zuges - wissen wo dieser Ausdruck herkommt (*). Komischerweise wird er nur auf deutsch benutzt, in keiner anderen Sprache bedeutet der “Rote Blitz” etwas, geschweigedenn bringt man ihn mit dem Zug nach Soller in Verbindung (manchmal nennt man den Zug auch “Orange Express” ).

    Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Soller zu einer wirtschaftlich bedeutenden Stadt, reich an Zitrusfrüchten, Mandeln, Oliven und Stoffprodukten. Soller war vom Rest der Insel von den fast unüberwindbaren Bergen der “Sierra de Alfabia”/Tramuntanagebirge, getrennt. Der Weg in die Hauptstadt – hier waren die Abnehmer der Produkte beziehungsweise der Hafen – war ein enger Bergpfad über den man mit von Pferden oder Maulesel gezogenen Karren die Produkte nach Palma bringen musste. Dieser Weg war nicht nur schwierig sondern auch gefährlich. Und nicht nur weil man den Wetterbedingungen ausgesetzt war (im Winter war dieser Weg oft verschneit), sondern auch den Wegelagerern und Banditen. Oft kam die Fracht gar nicht in Palma an.

    So setzten sich die Unternehmer Sollers zusammen um zu beraten wie man diese Probleme lösen könne. Man sprach von einem Zug über Deia nach Palma, aber diese Idee wurde aus Kostengründen schnell verworfen. Etwa 10 Jahre später setzte man sich wieder zusammen, und diesmal sprach man über eine direkte Strecke Soller – Palma mit Tunneln durch die Berge. Dieses ehrgeizige Projekt wurde den Bügern Sollers vorgestellt, man gründete eine Stiftung und verkaufte Aktien a 500.-. Pesetas/Aktie. FERROCARRIL DE SOLLER  (so der offizielle Name) wurde von fast 800 Gesellschaftern gegründet.

    Der Bau der Linie begann in 1907 gleichzeitig von beiden Seiten der Berge aus. Der Bau dauerte nur 4 Jahre und in 1911 fuhr die Dampflok “María Luisa” zum ersten Mal durch den Tunnel. Am 16. April 1912 eröffnete man den Linendienst für den öffentlichen Verkehr. Am 4. Oktober 1913 eröffnete man die ‘Verlängerung’ der Strecke zwischen Soller und dem Hafen von Sóller mittels einer Strassenbahn, hauptsächlich - aber nicht nur – für den Personenverkehr. Im Gegensatz zum Zug wurde die Strassenbahn mit Strom angetrieben, der von einem eigenen 65 KW starken Generator der Firma SIEMENS-SCHUCKERT erzeugt wurde. Im Jahr 1929 wurde dann auch die Zugtrecke elektrifiziert, ebenfalls von SIEMENS-SCHUCKERT.

    Die Zugstrecke ist insgesamt 27,3 Km lang, die Strassenbahnstrecke zusätzliche 4,9 Km. Der Zug fährt durch 13 Tunnel die zwischen 33 und 2.876 M lang sind und bewältigt einen Höhenunterschied von 199 M auf nur 7 Km Strecke. Der Zug hat eine Spurbreite von einem englischen Yard (914 MM).

    Mit dem Ausbau der Strasse über den “Coll de Soller”(Sollerpass) Mitte letzten Jahrhunderts und dem relativ neuen Strassentunnel (1997) verlor der Zug von Soller nach und nach seinen ursprünglichen Sinn und wurde immer mehr zur touristischen Attraktion. Die Einführung der sogenannten “Inselrundfahrt” – Kombination Bus, Zug, Strassenbahn und Schiff nach LaCalibra (der heute noch meistgebuchte Ausflug der – “falsche Bescheidenheitbeiseite” – im Jahr 1972 von mir ‘erfunden’ wurde) bedeutete die Krönung der touristischen Nutzung des “Roten Blitz”.

    Das Management konnte sich den modernen Zeiten nicht anpassen. Das Geschäft wurde quasi wie eine Behörde geführt. Im Jahr 2002 stand der Zug nach Soller kurz vor dem finanziellen ‘Aus’. Neue Ideen und ‘frische Luft’ waren notwendig. Alle Gesellschafter wollten verkaufen (die in 1911 für100 Jahre erteilte Konzession zum betreiben des Linienverkehrs lief in 2011 aus), keiner wollte ihnen abkaufen. Die Landesregierung der Balearen wollte den Zug auch nicht übernehmen. Aber es gab 2 Unternehmer aus Soller für die das ‘Aus’ des “Roten Blitz” auch das ‘Aus’ ihrer Firmen bedeutete: die Eigner der “Blauen Schiffe” (BARCOS AZULES, die den Verkehr Puerto Soller – la Calobra bedienen) und den Eigner so gut wie aller Restaurants in La Calobra (zusätzlich zum grössten Restaurant in Puerto Soller das sich im Gebäude der Endstation der Strassenbahn befindet). Ohne Zug keine “Inselrundfahrt”, ohne “Inselrundfahrt” keine Geschäft für die Schiffe bzw. die Restaurants in La Calobra. Schnell kam man zum Schluss dass man sich in den “Roten Blitz” einkaufen musste um selbst zu überleben …. und man übernahm - quasi gezwungenermassen - kurzfristig die Kontrollmehrheit der Zugaktien.

    Mit einer neuen, aggressiven Geschäftspolitik und aufeinanderfolgenden Preiserhöhungen wurde der “Rote Blitz” nicht nur finanziell gerettet, sondern die neuen Gesellschafter und Geschäftsführer konnten im Jahr 2005 mit der Balearenregierung eine Verlängerung der Betriebskonzession für zusätzliche 50 Jahre aushandeln (nunmehr bis 2055), allerdings mit strengen Auflagen: es müssen – über einige Jahre - runde 14 Millionen Euros in die Erneuerung der Gleise, der Elektrifizierung der Strecke und in zusätzliche Instandhaltungsmassnahmen investiert werden. Obwohl die Zugmaschinen und die Wagons noch die gleichen von vor über 100 Jahren sind erfüllen sie die aktuellen Sicherheitsbestimmungen- und Auflagen für den öffentlichen Personenverkehr (automatische Bremssyteme, GPS, Sicherheitsüberwachung, elektronische Kontrollzentrale, etc, etc.). Die gesamte Technik und Instandhaltung des rollenden Materials muss in der firmeneigenen Werkstatt in Soller ‘in Handarbeit' durchgeführt werden.

    Der “Rote Blitz” befördert jährlich über 900.000 Gäste, die Strassenbahn gut über 1 Million. Die Firmengruppe hat ein eigenes Reisebüro gegründet und bietet inzwischen 2 verschieden Versionen der “Inselrundfahrt” im Direktverkauf übers Internet an (siehe VALL SOLLER SERVICES). Der “Rote Blitz” hat sich zur Touristenattraktion Nr 1 der Insel gemausert.

    (*) Vor ein paar Jahren habe ich versucht den Ursprung des Ausdrucks "Roter Blitz" (für den Zug von Soller) ausfindig zu machen. Das einzige was ich fand war folgender Text in einem Buch (über den Friedhof von Soller der sich etwas überhalb des Bahnhofs befindet): "Das Zwitschern der Vögel umgibt den Ort. Unter den Füßen knirscht der Kies. Fernab hört man das Pfeifen vom "Roten Blitz". Es ist ein Ort, der Würde ausstrahlt und im wahrsten Sinne des Wortes erhaben ist".

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Nachrichten von den Pabisa-Hotels Inhabern
    BernatB Bernat

    Das ist alles Teil der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in der sogenannten 'Operation Casablanca'. So gut wie alle grossen Vergnügungslokale an der Playa de Palma gehören zu 2 Unternehmergruppen. Ab und zu tauchen diese immer wieder in der Presse auf weil sie - angeblich - in 'unklaren' Angelegenheiten verwickelt sind.

    Jetzt hat die Polizei wohl eine 'Ader' erwischt, die Staatsnwaltschaft wurde eingeschaltet, und alles hat den Anschein dass das was bisher gelaufen ist erst der Anfang ist.

    Die relativ junge PABISA-Kette wird mit dem in Vergnügungslokalen gemachten Geld finanziert. Dass überall wo Nachtlokale, Alkohol, Table Dance, Prostitution, etc., etc. solche Unsummen an Geld umsetzen besteht immer das Risiko dass Teil dieses 'leicht' und schnell gemachten Geldes für Bestechungen genutzt wird um noch schneller noch leichter zu noch mehr 'Kohle' zu kommen ...... und der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.

    Ich weiss nicht ob der Krug hier schon gebrochen ist, aber dass er grosse Risse hat scheint sich klar abzuzeichnen.

    Mallorca

  • MALLORCA INSIDE
    BernatB Bernat

    Höhlen

    Dass Mallorca einige Höhlen hat ist jedem bekannt. Die bekanntesten sind die CUEVAS DEL DRACH (Drachenhöhlen) in Porto Cristo, mit einem der grössten, unterirdischen Seen der Welt. Ebenfalls in Porto Cristo sind die CUEVAS DELS HAMS. Des weiteren gibt es die CUEVAS DE ARTÁ (in Artá ), die CUEVAS DE CAMPANET (in Campanet) und die CUEVAS DE GÉNOVA (in der Nähe von Palma, die kleinsten der Höhlen Mallorcas). Alle genannten Höhlen sind touristisch erschlossen und besuchbar. Die bekanntesten sind zweifelsohne die Drachenhöhlen.

    Was die wenigsten wissen (auch viele Mallorquiener nicht) ist, dass sich die grössten und – angeblich – archäologisch am wichtigsten Höhlen der Insel in PAS DE VALLGORNERA (Gemeinde Llucmajor, in der Nähe von Cala Pi) befinden (Höhlen Es Pas de Vallgornera, Bilder).

    Die Höhlen von Es Pas de Vallornera die erst in 1968 entdeckt wurden, erstrecken sich über mehr als unglaubliche 67 Kilometer von Galerien und Labyrinthen, davon ca. 10 Km unter Wasser. Der Eingang befindet sich 22 M ünN und etwa 400 Meter vom Ufer entfernt. Sie sind touristisch nicht erschlossen und somit für die Öffentlichkeit nicht zugängig. Entdeckt wurden sie rein zufällig als man beim Bau des Hotels ES PAS eine Sickergrube ausgraben wollte und plötzlich in einer unterirdischen Galerie landete. Nach diesem unerwarteten Ereignis zog man mallorquinische Speleologen dazu um die Höhlen zu erforschen. Einige Jahre später bat der Eigner des Hotels belgische Speleologen der “Groupe Spéléo Namur-Ciney” um Hilfe mit dem Zie festzustellen ob man diese Höhlen für touristische Zwecke nutzen könne. Das war durch die Gegebenheiten dieser Höhlen leider nicht der Fall, aber man nutzte die Gelegenheit um die ersten, topographischen Pläne der Höhlen anzufertigen.

    Ab 1994 wurden die Höhlen von den mallorquinischen Speleologen Miguel Ángel Barceló und Pedro Riera weiter erforscht. Viele neue Galerien und Labyrinthe wurden entdeckt. Die Pläne der Höhlen wurden von der “Grup Espeleológic de Llubí” aktualisiert. Weitere wichtige Entdeckungen machte man ab 2004. Man stiess auf eine zweite Ebene der Höhle: eine auf dem Niveau des Grundwassers (teilweise unter Wasser), die andere zwischen 8 und 11 Meter über dem Grundwasserspiegel. Viele hohe “Säale” wurden entdeckt, genau so wie neue Abzweigungen und spektakuläre Steinformationen. Seitdem wurde die Erforschung der Höhlen verstärkt und hat bis zum heutigen Tag nicht aufgehört. Speleologische Taucher wurden dazugezogen, die neuen Entdeckungen häufen sich.

    Der Ursprung der Höhlen stammt aus dem Miozän. Das Miozän begann vor ca. 23,03 Millionen Jahre und endete vor ca. 5,3 Mlllionen Jahre.

    Es ist möglicherweise nur eine Frage der Zeit bis auch diese Höhlen touristisch erschlossen und zum Eintritt freigegeben werden.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Nachrichten von den Pabisa-Hotels Inhabern
    BernatB Bernat

    Diese Nachrichten sind korrekt (das Inselradio, genau wie der Rest dser Presse, bekommt die Information direkt von der Polizei bzw.  von den Presseagenturen).

    Als 'Kollateralschaden' der 'Operation Casablanca' (Ermittlungen gegen die Hells Angels in  Playa de Palma - siehe Beitrag in MALLORCA INSIDE) wurden auch einige Polizisten der POLICIA LOCAL wegen Verdacht von Korruption, Erpressung und unregelnmässiges Verhalten in der Ausübung ihrer Tätigkeit festgenommen. Im Laufe der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft kam man  -unter anderem - auch auf dei Besiehung zwischen den angeklagten Polizisten und Besitzern von Nachclubs und anderen Vegrnügungslokalen an der Playa de Palma. Einer der Hauptverdächtigten ist ein Geselllchafter der PABISA- Hotelkette der gestern festgenommen wurde.

    Er steht unter Verdacht den betroffenen Polizisten Bestechungsgelder bezahlt zu haben um bei Unregelmässigkeiten (i. Bz. auf die von ihm betriebenen Nachtclubs) 'in die andere Richtung' geschaut zu haben und somit nicht nur Inspektionen dieser Lokale verhindert zu haben sondern obendrein zur Anstiftung zur Prostitution beigetragen zu haben.

    In den nächsten Tagen/Wochen wird sich herausstellen ob man diesen Mann in Untersuchungshaft behält oder ob er möglicherweise gegen Kaution bis zum Prozess  freigelassen wird. Was immer auch diesbezüglich passieren wird glaube ich nicht dass das irgendeinen direkten Einfluss auf den tagtäglichen Ablauf in der Geschäftsführung der Hotelkette haben wird.

    Mallorca

  • 15 neue WLAN-Zonen in Alcudia
    BernatB Bernat

    Gestern hat die Bürgermeisterin von Alcudia - Coloma Terrassa - dieses neue Angebot vorgestellt.

    Im Oktober 2014 wurden die Installationsarbeiten für die notwendigen, technischen Installationen vergeben, gestern wurde die zweite Phase zugeteilt die ab März/April dieses Jahres in Betrieb gehen wird. Dieser Service sei ein Leistingsangebot sowohl für die Einheimischen als auch für die Touristen, so die Bürgermeisterin.

    In 15 Zonen der Gemeinde wird somit WLAN 1 Stunde kostenlos/Tag angeboten.

    Mallorca

  • MALLORCA INSIDE
    BernatB Bernat

    Palma oder Palma de Mallorca?

    Die Hauptstadt der Balearen hiess früher "Palma de Mallorca". Vor einigen Jahren beschloss der Gemeinderat den Namen der Stadt in schlicht "Palma" umzuändern .... nur um dann in 2011 wieder zum offiziellen "Palma de Mallorca" zurückzukehren.

    Was ich von diesem Namenswechsel halte schrieb ich beim letzten Namenswechsel in einem Gastkomentar im MALLORCA MAGAZIN. Hier der Link zu diesem Komentar:

    Palma oder Palma de Mallorca?

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • App ohne Klimanlage..
    BernatB Bernat

    Sonnenkind5578:
    Nix für Ungut...mobile Klimaanlage....top Idee 😆   .
    .../...

    Klar. Alle 2-Schlüssel Appartementanlagen auf der Insel haben duzende dieser mobilen Klimaanlagen 'rumstehen' sollte irgendein Gast einmal danach fragen.

    Mallorca

  • Zoos Tierparks auf Mallorca
    BernatB Bernat

    Oder vielleicht diesen hier:

    CAN PEP NOGUERA/JUMAICA PARK

    Mallorca

  • Mallorca von Paguera erkunden
    BernatB Bernat

    Man kann die von den Veranstaltern/Agenturen angebotenen Ausflüge buchen oder es auf eigene Faust mit dem Mietwagen machen. Mit öffentlichen Bussen ist das alles etwas komplizert weil das normalerweise mit umsteigen in Palma verbunden ist (mit öffentlichen Mitteln ist nur die Fahrt mit dem "Roten Blitz" nach Soller relativ einfach, und natürlich die Stadtbesichtigung Palma). Bis 31. März ist das Ausflugsprogramm noch das Winterprogramm, am 1. April fängt das Sommerprogramm an.

    Von Paguera aus kann man mit dem Leihwagen schöne Ausflüge ins Tramuntanagebirge unternehmen, denn quasi ab Paguera/Andratx bist Du ja schon im Gebirge. Zu wievielt sind denn Deine Freunde? Ab 3/4 Personen rechnet sich das mit dem Leihwagen im Vergleich zu organisierten Ausflugen.

    Die 'Procesionaria': noch habe ich keine gesehen, aber es ist ja auch noch etwas früh. Auf der gesamten Insel werden in den Pinienwäldern Fallen aufgehängt und damit hält sich das Problem in relativen Grenzen. Man sieht die Nester ja ganz leicht, und mit unwesentlicher Vorsicht sollte man damit keine Probleme haben (den Nestern aus dem Weg gehen statt darin rumzustochern). Ich wohne seit 52 Jahren hier und haben weder selbst je ein Problem damit gehabt und nie von irgendwelchen Freunden/Bekannten gehört die Probleme damit gehabt hätten.

    Mallorca

  • Zoos Tierparks auf Mallorca
    BernatB Bernat

    Es gibt quasi nur diese Tierparks, wenn wir das PALMA AQUARIUM und das MARINELAND/DELFINARIUM nicht mit einbeziehen.

    Und, ja, leider sind beide nicht 'so toll'. bei beiden macht sich bemerkbar dass die finanzielle Lage der Betreiber nicht optimal ist. Nach Santa Eugenia (Narura Park) mit öffentlichen Bussen ist etwas kompliziert (um nicht zu sagen fast unmöglich).

    Dem MARINELAND wirft man momentan vor Delphine zu misshandeln (siehe Beitrag in MALLORCA INSIDE) und die meisten RV/Agenturen haben angeblich den Ausflug dorthin aus ihren Programmen genommen. Bliebe hier quasi nur noch das PALMA AQUARIUM (was den Kindern viel Spass macht).

    Mallorca

  • Wetterthread - Mallorca
    BernatB Bernat

    Zur Veranschaulichung was Aussagen zum Wetter wert sind (und warum ich mich bei solchen Fragen nicht aus dem Fenster lehnen will):

    Vergangene Nacht Gewitter und Regen, dann heute vormittag - bis jetzt - strahlender Sonnenschein bei 12 Grad ... und Wind bis zu 90 km/h (in der Bergen bis zu 120 km/h) ... je nachdem wo, wird man quasi "von der Strasse gefegt". Morgen, bewölkt, 13 Grad, Regenwahrscheinlichkeit 35%, Donnerstag und Freitag, Sturmwarnung, 13/14 Grad, Regenwahrscheinlichkeit 95%.

    Mallorca

  • App ohne Klimanlage..
    BernatB Bernat

    Jeder empfindet Hitze anders. Ich - zum Beispiel - kann mit Klimaanlage nicht schlafen. Fenster auf (wenn es geht auf beiden Seiten des Zimmers um Durchzug zu schaffen), und das wars.

    Mallorca

  • MALLORCA INSIDE
    BernatB Bernat

    Fray Junípero Serra

    Der mallorquinische Franziskanermönch Fray Junípero Serra (Petra, 1713) gilt als der Entdecker Kaliforniens schlichthin. Sein Name war Miquel Josep Serra Ferrer, den er mit 16 Jahren bei seiner Ernennung zum Mönch im Kloster San Francisco in Palma in Junipero umänderte. Er wurde Religionslehrer und Philosophiedozent. In 1749 reiste er, zusammen mit anderen Franziskanern, über Malaga und Cadiz nach dem “Neuen Spanien” (das heutige Mexico). Vom Vizekönig bekommt Fray Junípero Serra die Genehmigung sich nach Sierra Gorda zu begeben um von dortaus als Missionar zu versuchen die Einheimischen zu evangelisieren.

    In 1767 beschloss König Carlos III alle Jesuiten ihres Amtes zu entheben weil sie unter Verdacht standen in der Politik mitmischen zu wollen. Die Jesuitenmissionare die sich um die Evangelisierung von dem späteren Kalifornien kümmern sollten wurden durch Franziskaner unter der Leitung von Fray Junípero Serra ersetzt. Unter der Leitung von Serra wurde erst das obere und dann das untere Kalifornien entdeckt und erschlossen. Fray Junipero Serra machte sich einen Namen nicht nur weil er die Einheimischen – unter anderem die Apachen– evangelisierte, sondern weil er ihnen allgemeines Wissen und Landwirtschaft beibrachte. Fray Junipero und seine Missionare nahmen an 4 Expeditionen als Evangelisierer und Schriftführer teil. In allen von den Expeditiones erforschten Gebieten wurden Missionen gegründet. Indianer wurden getauft, in 1773 wurde der “Brief der Indianerrechte” veröffentlicht. Während seinem Aufenthalt in Amerika war Junípero Serra verantwortlich für die Gründung von 9 Missionen, unter anderen die von San Franzisco, San Diego und San Juan Capistrano. Fray Junípero Serra verstarb in 1784 in der Mission San Carlos Borromeo (heute Monterrey), wo er auch bestattet wurde.

    Fray Junípero Serra ist der einzige Spanier dem man eine Statue im Kapitol in Washington gewidmet hat. Jeder amerikanische Bundesstaat durfte 2 Persönlichkeiten vorschlagen denen zu Ehre eine Statue im Kapitol aufgestellt wurde, und einer der gewählten von Kalifornien war Junípero Serra. In1984 wurde ihm eine Briefmarke in den USA gewidmet, in Spanien wurden ihm insgesamt 3 Briefmarken in 1963, 1984 und2013 gewidmet.

    In 1988 wurde Fray Junípero Serra von Papst Johannes Paul II seelig gesprochen. Papst Franziskus will ihn bei seinem Besuch in Amerika im Herbst 2015 heilig sprechen. Somit wird Fray Junípero Serra der einzige, heilige Mallorquiner sein.

    Aber Junípero Serra hat auch seine Gegner. Seit dem Papst Franziskus die Heiligsprechung von Fray Junípero Serra angekündigt hat haben die Indianer Kaliforniens ihren Unmut zum Ausdruck gebracht. Man wirft Junípero Serra vor die Einheimischen während der Evangelisierung gezwungen zu haben ihre traditionelle Kleidung abzulegen, ihre Sprache, Ernährung und Bräuche aufzugeben und sie den aus Europa importierten Krankheiten ausgesetzt zu haben. Von den 310.000 Einheimischen in 1769 hätten 100 Jahre später lediglich 1/6 überlebt.

    Für die Amerikaner, vor allem die Kalifornier, hat das Dorf Petra, dank Fray Junípero Serra, eine besondere Bedeutung. In seinem Geburtshaus befindet sich ein ihm gewidmetes Museum.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne
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