Hi WeWa,
wir wissen schon, wie das mit den Subventionen aussieht: Der ägypt. Staat kauft das Getreide auf dem Weltmarkt (Ägypten ist nach Brasilien der weltweit zweitgrößte Weizenimporteur) und gibt es subventioniert an die entsprechenden Bäckereien ab. Die Dauer wird noch sehr lang sein, und RV´s zahlen (für diesen Zweck) sicher keine Abgaben. Die holt man sich anderswo: Horrende Gebühren für Genehmigungen von Ausgrabungen, die nicht zum Standardprogramm gehören. Einerseits finde ich es gut, dann sind die Massen wenigstens nicht überall, andrerseits ist es für Individualreisende kaum möglich, besondere Objekte zu besuchen (nur mit viel Glück konnte ich z.B. das Grab von Nefertari im Tal der Königinnen besuchen, aber das Serapeum in Sakkara blieb mir immer verschlossen und mit E. von Däniken will ich nun mal nicht verreisen).
Mehr zur ägyptischen Wirtschaft hier:
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Ein kleines Zitat daraus:
Zusätzlich sind für die Subventionierung von Energie und Nahrungsmitteln im Fiskaljahr 2007/08 rund 65 Mrd. Ägyptische Pfund (LE), das sind rund 8 Mrd. Euro, veranschlagt worden. Bezuschusst werden neben dem Getreide weitere Grundnahrungsmittel. Eine weitaus größere Summe, und zwar rund fünfmal so viel, bilden die Ausgaben, um den Strom-, Gas-, Benzin- oder den Dieselpreis zu stützen.
LG chepri
@gabriele
Du bist vielleicht Expertin für Hurghada, aber vom echten Leben in Ägypten hast du noch nicht viel gesehen. Das was Du da schreibst ist typisches Tourigeschwätz. Tut mir sehr leid, wenn das etwas hart rüber kommt, aber Gedanken hast du dir wahrscheinlich über die inneren Zusammenhänge noch keine gemacht. Und bevor du dazu was schreibst, lass es doch bitte sein, das wirft kein gutes Licht auf die "Zielgebietsexperten"