Nachdem ich meine ganze Jugend in Radolfzell am Bodensee verbracht habe, möchte ich auch einige schöne Ecken empfehlen. Da das nun auch schon Jahrzehnte zurückliegt, kann es sein, dass es heute nicht mehr empfehlenswert ist..
Wer garnicht so gut zu Fuß ist, dem sei eine Seefahrt von Konstanz aus nach Lindau oder Bregenz empfohlen. Lindau, die Inselstadt mit dem südlichsten Leuchtturm Deutschlands oder Bregenz mit der Seebühne, beides interessant für einen Kurzbesuch, bis das Schiff dann wieder zurück nach Konstanz fährt. Auch Abendfahrten mit Tanz werden angeboten.
Einen Besuch wert ist auch das malerische Schweizer Städtchen Stein am Rhein am Rheinausgang des Bodensees. Dorthin, direkt hinter der Grenze, sind wir früher immer ins Migros einkaufen gefahren, eine gute Möglichkeit, preiswert an Schweizer Spezialitäten ranzukommen.
Wer etwas besser zu Fuß ist, kann in Singen am Hohentwiel die Burgruine erklimmen. Mit dem Auto kommt man etwa auf halbe Höhe zum Parkplatz und läuft dann hoch zu den mittelalterlichen Ruinen der Festung.
Ein Geheimtipp ist dies zu Silvester, wenn man mit einer Flasche Sekt in der Hand dort oben das neue Jahr begrüßt und man das Feuerwerk der Städte Singen und Radolfzell bewundern kann (aber kalt ists dort immer gewesen)
Sportliche Naturen fahren mit dem Fahrrad einen Teil oder sogar ganz um den Bodensee herum, Profis schaffen das sogar an einem Tag.
Interessant ist das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen, etwas für Tage, an denen es regnet..
Zum Nebel am See gibts ne witzige Redensart, wenn man dort wohnt:
9 Monate hat man Besuch, und drei Monate Nebel..
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