@Erika1:
Ich kann so einige Aussagen von Schnuppe5 leider nur bestätigen. Auch wir sind am 30.07. mit DE 3110 nach Porlamar geflogen.
Ich hatte im Vorfeld mit Condor telefoniert und wusste daher, dass außer 1/2 Liter Wasser pro Person mit keiner Verpflegung zu rechnen ist. Schlimm war dann eigentlich nur, dass auf dem gesamten Flughafen Frankfurt niemand von Condor darüber Auskunft gab, was wir wirklich an Serviceleistungen auf dem Flug zu erwarten haben.
Überall hieß es nur: "Selbstverständlich bekommen Sie auf dem Langstreckenflug Verpflegung und Getränke". Und als ich dann darauf hinwies, dass Condor am Tag zuvor andere Aussagen getroffen hatte, kam die Antwort: "Ja, dann ist es wohl besser, sie nehmen sich was mit!".
Wir bekamen Verpflegung, und zwar eine warme Mahlzeit, die aus Maultaschen bestand, dazu gab es so eine Art Nudelsalat und Bauernsalat, als Dessert gab es Schokomuffin auf roter Grütze.
Die Maultaschen waren heiß, aber die Salate als auch das Dessert waren komplett gefroren.
Getränke gab es auch: Zu Beginn der obligatorische Coctail auf Basis von Campari oder Vodka, 1x warme Getränke, Wasser genügend, andere Getränke sehr stark begrenzt.
Die zweite Mahlzeit war ersatzlos gestrichen. Bordverkauf und Kopfhörer ebenso. Es war unangenehm, aber auszuhalten.
Schlimm war eher das Bordpersonal, man bekam das Gefühl, als würde an Bord gestreikt. Trotz dass es ja kaum Getränke oder sonstige Leistungen gab, dauerte es mind. 50 Minuten, bis das Tablett wieder abgeräumt wurde und das ist in der Touristenklasse nicht unbedingt das angenehmste. Auch waren die Flugbegleiterinnen mehr als unfreundlich und zum Teil sogar mächtig unhöflich.
Der Rückflug war dann auch erst 1 Tag später als geplant aufgrund einem Schaden, der in Frankfurt an der Maschine entstanden ist. Tja, in der Hochsaison kann man leider nicht mit Ersatz rechnen, aber wir waren ja gut im Hotel untergebracht. Nur die Informationen kamen leider unvollständig und zum Teil auch falsch.
Leider war auch auf dem Rückflug das Personal anscheinend mehr als überfordert und auch beim Bordverkauf war bereits ab Reihe 11 ein Großteil der Ware nicht vorhanden ("Wir haben leider einen COntainer vergessen")
Fazit: Manche Dinge lassen sich einfach nicht ändern, egal wie die Fluggesellschaft auch heißt. Aber die Art und Weise, wie man Informationen an die Kundschaft weitergibt, müssten mehr als verbessert werden.
So wird man auch weiterhin Fluggesellschaften wählen müssen, weil keine Alternativen dazu vorhanden sind.
Gruß Andrea