Das ist schon eine neue Dimension.
Das wird zwangsläufig auch zu Reaktionen führen.
Hotels beispielsweise, die auch Planungssicherheit brauchen,
werden ihre Direktbuchungen massiv verstärken. Nur so
können sie sicher sein, nicht mitten in der Saison auf
leerstehenden Betten sitzen zu bleiben.
Hotelketten wie Solmelia, Barcelo, H10 usw.
werden ihre Zimmer ähnlich wie bei den Fluggesellschaften
der Buchungslage anpassen und über deren eigene
Internet-Seiten verstärkt vermarkten.
Und familienbetriebene kleinere Hotels in den Urlaubsländern
werden sich der boomenden Hotelportale bedienen.
Für die Urlauber sollte diese Vielfalt nicht unbedingt negativ
sein, da Konkurrenz das Geschäft belebt. In den Hauptreise-
zeiten wird es weiterhin teurer sein als in der "Saure-Gurken-Zeit".
Dennoch - dem spanischen Hotel ist es beispielsweise egal, wann
in den deutschen Bundesländern Ferien sind. Die richten sich
dann eher nach spanischen Saisonzeiten. Da kann man dann
im Juni / Juli auch günstig buchen, wenn hier die Sommerferienzeit
schon begonnen hat.
Und das Hotelportale häufig keine Stornokosten bei Nichtanreise
berechnen, sollte sich auch schon herumgesprochen haben.
So wie es aussieht: Danke TUI !