Trend-Tours bietet aktuell - buchbar bis 20. Sept. - eine 5-tägige Flussfahrt im Nov. und Dez. 2017 zum Preis von 400 € (mit VP) an.
Frage: Gibts mitteilbare Erfahrungen aus solch einem Angebot der Firma?
Falls ja, welche?
Gruß + Dank
G. Gaffelfall
Goofy Gaffelfall
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Trendtours Teil II -
Adventszauber auf dem RheinTrend-Tours bietet aktuell - buchbar bis 20. Sept. - eine 5-tägige Flussfahrt im Nov. und Dez. 2017 zum Preis von 400 € (mit VP) an.
Frage: Gibts mitteilbare Erfahrungen aus solch einem Angebot der Firma?
Falls ja, welche?Gruß + Dank
G. Gaffelfall -
Trendtours Teil II12 Tage mit Trendtours zum Nordkap und zurück
Mein Eindruck von der Trendtoursfahrt zum Nordkap ist noch relativ frisch. Ich nutze das um subjektiv zu versuchen, Erfahrung so aufrichtig und objektiv wie nur irgend möglich wiederzugeben.
Vorausgeschickt: Gute Bekannte haben übereinstimmend von dieser Reise geschwärmt. Das und die überwiegend positiven Berichte in verschiedenen Internetforen haben mich veranlasst, vorhandene Skepsis zurück zustellen und die Reise für meine Frau und mich zu buchen.
Im Ergebnis komme ich zu einer anderen Bewertung als die Begeisterten. Jetzt nicht mehr nur ahnend sondern nolens volens als gegeben akzeptierend, dass Zeit und Preis- Leistungsverhältnis eben kaum etwas anderes ermöglichen dürften als das Erlebte.
Kurz gefasst: Zirka 8000 km Fahrstrecke vom Wohnort aus lassen schon rein rechnerisch wenig Raum für kontemplative Pausen während deren es möglich wird Information bewusst aufzunehmen und persönlichen Eindrücken nachhaltig hinzuzufügen.
Was in Erinnerung blieb ist die beeindruckende Sauberkeit und Ordnung in den Städten Kopenhagen, Stockholm und Helsinki,
ein ausnehmend gutes und umfangreiches Frühstücksangebot im Hotel Thon, Harstad,
der wenig erhebende Anblick von Menschentrauben, die während kurzer Rast an Parkplätzen, Tankstellen oder Souvenirläden vor Toilettentüren darauf warten ihr mehr oder weniger dringendes Bedürfnis erledigen zu dürfen
und
eine anhaltende Verwunderung über die anscheinend unendliche Duldsamkeit der einheimischen Besitzer dieser Örtlichkeiten.
Nicht zu vergessen ein paar Rentiere, ein Gruppenfoto mit einem offenbar ganzjährig vielbeschäftigten Weihnachtsmann am Polarkreis und ein weiteres solches am Nordkap.Ansonsten klingt noch eine typische Ansage der Reisebegleiterin nach: „Wir sind gleich am Lokal, ich gehe rasch rein um zu sehen wo wir platziert sind. Bleiben sie bitte so lange im Bus. Fürs Essen setze ich mal 45 Minuten an. Wir müssen dann gleich weiter weil wir noch eine sehr lange Fahrstrecke bis zum Hotel, in welchem wir heute übernachten werden, vor uns haben.“
Während der täglichen Busfahrt selbst war es mir und anderen - trotz des Ausblicks auf wechselnde, sehenswerte Panoramen - unmöglich nicht für kürzere oder längere Zeit einzunicken. Dies auch, weil sich die unterwegs gegebene Information über Land, Leute, Geschichte und Sehenswürdigkeiten in mehr als engen Grenzen gehalten hat.
Ja, es wurde verhältnismäßig viel geboten.
Nein, sowohl ich als auch meine Frau haben in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit - offensichtlich anders als viele Mitreisenden – das meiste davon erkennbar nicht richtig aufnehmen und würdigen können.Mein Fazit: Zurück zu Hause, glaube ich beim Betrachten meiner unterwegs geknipsten Bilder nachvollziehen zu können wie die allgegenwärtig hier im Sommer anzutreffenden asiatischen Reisegäste zu ihrem Bild von Europa gelangen.