@hüpfer:
Ich muss mich gerade als Geograph sehr beherrschen. Ich bin wirklich keiner, der alles durch die rosarote Brille sieht. Eher sehe ich etwas sehr kritisch, wie du vielleicht auch an meinen Bewertungen sehen kannst.
Es ist eine absolute Frechheit, wie du über die "Beachboys" urteilst. Die Mehrheit dort hat mit Sicherheit nicht etwas mit Prostitution, Drogenhandel oder Schutzgelder zu tun!
Woher kommt dieser Schwachsinn?
Diese Straßenhändler stellen in Kenia einen eigenen Diensleistungszweig dar, welcher sogar legalisiert ist. Sicherlich gibt es "seltsame" Strukturen, die sind aber gewiß nicht mafiös. Der ein oder andere ist einfach nur bei jemanden "angestellt".
Bevor du so einen Unfug verbreitest, informiere dich wenigstens. Bei angeblich über 20 Reisen nach Kenia sollte das möglich sein.
Und zum Abwimmeln und der ewigen Aussage, "für Neulinge ist es so schwer".
Jeder weiß, dass Kenia ein Entwicklungsland ist. Die Leute leben dort oft von Tag zu Tag, d.h. sie versuchen irgendwie um die Runden zu kommen. Für sie sind wir alle reich - richtig reich.
Was erwartet man dann? Das die Menschen in ihren Läden hocken und warten, dass die Europäer sich mal aus dem Hotel trauen? Sehr naiv.
Hinzu kommt die Mentalität: In Afrika ist es wie auch in Asien üblich, dass man handelt. Es ist ihre Kultur. In der Türkei würde auch niemand für einen gefälschten Pelzmantel 2000€ zahlen. Wenn also jemand für einen Spaziergang 35€ fordert, ist das kein realistischer Preis. Wer diesen Preis ernst nimmt, dem ist fast schon nicht mehr zu helfen.
Ich kann absolut verstehen, dass die Beachboys nervig sein können. Aber jeder hat es in seiner Hand. Man braucht nur sagen, dass man nichts kaufen wird oder etwas anderes.
Ich kann auch nicht glauben, dass mehrere Beachboys einen am Strand umzuingeln. In der Regel versucht es einer. Springt man an, kommen andere hinzu. Kann man ihn abwimmeln, hat man seine Ruhe.
Gruss Gregor
Als wenn jemand mit 100 kmH durch Mombasa rast. Allein das zeigt schon, dass hier maßlos übertrieben wird.
