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  • Mein Schiff ab New York mit Bahamas
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! EWR liegt 8 Meilen entfernt, JFK liegt 26 Meilen entfernt von Port Liberty. Die "Massentransporter" zwischen EWR und Port Liberty kosten pro Person 20 USD, es sind aber vollgestopfte Minitransporter mit Gepäck bis unter die Decke und nach meinem Eindruck zweifelhaftem Sicherheitsstatus. Hier wird nur versucht, Schotter zu machen mit so vielen Reisenden wie möglich, die man hineinstopft, inkl. deren Gepäckstücke. Sogar der schmale Mittelgang wurde mit Gepäck zugestopft. Die Taxifahrt kostet fix ca. 68 USD, mit Trinkgeld werden es 80 USD. Mir war es da wert, weil ich keine Lust auf eine unsichere Schrottmühle mit haarsträubender Beladung hatte.

    Wenn der Flug nach JFK viel günstiger ist, nimmt man natürlich diesen. Was eine Fahrt von JFK nach Port Liberty kostet, lässt sich wohl feststellen, denke ich. Wenn man mit zeitlichem Puffer von 1 oder mehr Tagen an- oder abreist, kann man sich in NYC ganz ohne organisiertes Programm umsehen. Hop on Hop off - gefiel uns nicht so, die Busse stehen nur im Stau und auf dem Oberdeck muss man höllisch aufpassen, dass man sitzen bleibt, sonst knallt man während der Fahrt mit dem Kopf gegen niedrig hängende Ampeln, das kann ganz böse ausgehen. U-Bahnen bringen einen in Manhattan schnell von A nach B, im Sommer allerdings ist es in den Bahnhöfen höllisch heiß. Viel Spaß.

    Kreuzfahrten

  • ESTA und TSA und APIS
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo, Auch bei United finden sich Eingabemöglichkeiten für Passadaten etc., einfach mal die eigene Buchung aufrufen und ein bisschen herumsuchen.

    Sonstiges USA

  • Nordic walking
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo! Es geht das Gerücht um, man könne Hotels telefonisch oder per Mail bzw. Kontaktformular erreichen *lg*

    https://www.h10hotels.com/de/kontaktieren-sie-uns

    Teneriffa

  • FTI vs Tui geführte Rundreise
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin,

    zunächst einmal reicht nicht EINE Rundreise zur "Abarbeitung" weder der Ost- noch der Westküste, aber wir könnten uns auf den Begriff "Besuch" einigen *lg*. Darüber hinaus gibt es hier im Forum, mich eingeschlossen, viele User, die von Busrundreisen abraten und zur selbst organisierten Mietwagenrundreise raten. Das leicht zu "erfahrende" Nordamerika, USA und Kanada, ist für den privaten Autofahrer wirklich ein gutes Fahrgebiet, denn hier gibt es, wie fast nirgendwo auf der Welt, den üblichen Autobahnkrieg wie wir ihn aus Deutschland kennen. Die Unflexibilität, das ewige Ein- und Aussteigen vieler hochbetagter Mitreisenden, nicht wenige davon einigermaßen bewegungseingeschränkt, das wäre nichts für mich.

    Natürlich sind solche Busrundreisen für all jene die einzige Alternative, wenn man selbst nicht fahren kann aus welchen Gründen auch immer. Wer aber einen deutschen Führerschein hat, sollte es sich zutrauen, es ist wirklich keine große Kunst, sich dort zurecht zu finden. Ein GPS-Navi kann man sich dazu leihen, kostet so um die 12 oder 13 USD pro Tag extra, oder - wenn die Tour länger als 10 oder 14 Tage geht, lohnt sich sogar der Kauf eines Gerätes in einem Elektronikfachmarkt wie z.B. BestBuy.

    Wenn man die Leistungen der Reiseveranstalter vergleichen will, dann muss man z.B. auch die Hotelkategorie betrachten, welche Zimmer gebucht werden, und all die vielen Einzelfaktoren, die Qualität der Busse, der Sitzkomfort und die Beinfreiheit. Viele Dinge wird man vielleicht gar nicht herausfinden können, bedeuten für den Veranstalter aber eine Kalkulationsgrundlage. Probieren geht über Studieren...

    Sonstiges USA

  • Wetter im Januar
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Glaubt wirklich jemand, dass man über mehrere Monate Wetter voraussagen kann? Wer will denn wissen, wie am 27. Juli 2019 das Wetter sein mag? Vielleicht 15 Grad mit Dauerregen, vielleicht brütende Hitze bei 38 Grad wie heute? Die Wahrscheinlichkeiten mit Höchst- und Niedrigstwerten entnimmt man den Klimatabellen, auch für Meerwasser.

    Ägypten

  • Erste Kreuzfahrt - Fragen über Fragen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin,

    als Kreuzfahrtneuling sollte man sich umfassend informieren, denn die Auswahl des richtigen Schiffs und der passende Kabine sind wohl essenziell für das Gelingen des Urlaubs und kein Pauschalreiseprodukt ist so komplex wie eine Kreuzfahrt. Ich empfehle als Lesestoff zum Warmwerden z.B. das Magazin "Welcome Aboard" - gibt's im Bahnhofsbuchhandel oder per Bestellung online oder über jeden Buchladen, ebenso wie "Kreuzfahrt-Guide 2018". Da werden alle relevanten Reedereien vorgestellt und die Unterschiede einigermaßen deutlich.

    Jede Reederei bietet auf seiner umfangreichen und informativen Website Rubriken wie "Was ist eine Kreuzfahrt? Was kann ich erwarten? Was ist im Reisepreis inkludiert? Was kostet extra? Auf was muss ich achten? Werde ich seekrank?" und und und. Ich empfehle einfach zu stöbern und sich schlau zu lesen. Ob Aida oder TUI, Royal Caribbean, Norwegian Cruise Line, MSC, Costa, Holland-America-Line oder was auch immer, alle bieten solche FAQ-Rubriken.

    Die besten Kreuzfahrtportale nach meiner Einschätzung sind Cruisetricks mit vielen Fotos und Berichten von vielen Schiffen und der "Schiffstester", den man mit zahllosen Videos auch auf Youtube findet, auch hier gibt's Empfehlungen, für wen wohl welches Schiff geeignet sein mag. AHOI!

    Kreuzfahrten

  • Allgemeine Probleme im touristischen Flugverkehr 2018
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin zusammen,

    nun ja, ein Focus-Artikel, also ich nenne es mal BILD-Zeitung, verkleidet als Nachrichtenmagazin *g*

    Was soll man sagen: der Billigwahn und Megageiz fordert seinen Tribut. Es ist eben nicht möglich ein Produkt immer und immer günstiger zu machen. Wie soll denn das gehen, wenn man für einen Flug von X nach Y vor 15 Jahren noch 250 EUR bezahlte, dass solche Strecken heute für 49 EUR oder noch billiger angeboten werden? Dazu die Einkomensentwickelung eingerechnet, dann hat man prozentual einen aberwitzigen Preisverfall zu betrachten und kann sich gern freuen, wie billig man heute fliegen kann - theoretisch. Irgend jemand zahlt immer die Zeche und meistens ist es das Personal.

    Aufgrund der vielen Billigflieger steigt der Druck auf alle etablierten Markencarrier von Lufthansa bis British Airways, es denen gleich zu tun und inzwischen haben sie alle ihre Billigtöchter gegründet. Die Billigtickets bringen einen exzessiven Vielfliegertourismus hervor. Wie hört ich erst kürzlich jemanden faseln... "Ich fliege ganz gern mal ab und zu für's Wochenende mit meiner Tochter nach Toronto." Na, dann, wohl bekomm's. Befeuert vom Facebook-Instagram-Selfie-Wahn muss sich jeder coole Großstadthipster mindestens an jedem zweiten Wochenende seinen Holzfällerbart vor Akropolis, Tower Bridge oder den Portweinkähnen von Porto zeigen, sonst riskiert er Sprüche wie "Ey, bis du tod Man...?" (in exakt dieser "Recht"schreibung natürlich.

    Also wächst das Geschäft exzessiv und dazu noch asymmetrisch, nämlich zwischen Mai und Oktober sehr stark und in der kalten Jahreshälfte eher kaum. Wie soll man bei einer solchen unbalancierten Nachfrage eine Flugzeugflotte managen, die für den Sommer groß genug ist, im Winter aber nicht ungenutzt und geldverschlingend herumsteht? Klare Antwort: optimal geht's nicht, es wird ein Kompromiss bleiben und daher ist es im Sommer - wie bei Focus zu lesen - auf "Kante genäht". Die gesamte Infrastruktur wächst nicht schnell genug mit, siehe BER und jeder weiß, was es bedeutet, wenn man eine zusätzliche Start- und Landebahn errichten will. Das sind Projekte, die sich mal 10 oder 15 Jahre hinziehen können, und wenn so ein Ding erst mal umgesetzt ist, dann sind die Flugbewegungen schon wieder so weit angeschwollen, dass die neuen Bauwerke wieder zu klein sind - man hinkt also auf ewig hinterher, anders natürlich als in der Türkei, Golfstaaten oder China, aber da gibt's ja auch keine Planfeststellungsverfahren und man enteignet mal eben alle Kleinbauen, wenn es opportun erscheint.

    Personal bei Airlines, in der Luft und am Boden, Betonung auf "qualifiziert" - schwer zu finden, vor allem bei einem ausufernden Bildungsnotstand. Oft genug muss ich meinen neuen Kollegen korrektes Sprechen und Schreiben beibringen... Busfahrer, Schlepperfahrer, Catering, Check-In, Technik, ATC (Luftraumkontrolle), Tankdienste.... hier muss ein komplexes Räderwerk perfekt laufen, wenn aber alles per Outcourcing in Billigbranchen zerfällt, welcher angelernte Billiglöhner hat denn Lust sich Mühe zu geben? Der ineffiziente EU-Luftraum kommt noch dazu - der US-Luftraum ist wegen "Single-Sky-Systematik" doppelt so leistungsfähig für Verkehrsaufnahme, und und und...

    Was soll man raten? Geduld haben und sich mehr Mühe bei der Flugbuchung zu geben. Soll es eine Umsteigeverbindung z.B. über FRA oder MUC werden, dann prüfen, ob man nicht einen früheren Zubringerflug oder gar -zug nehmen könnte nach FRA oder MUC. Wäre es so schlimm, auf eigene Rechnung einen Tag früher anzureisen und sich im Stadtzentrum von Frankfurt ein Zimmer zu nehmen, die oft nur 39 oder 49 EUR kosten, um dann ganz entspannt zum Abflug zu schlendern? Umsteigerisiko mit Chaos im Transit hätte man so schon vermieden. Man muss einfach versuchen, den Reiseweg katastrophensicher zu machen, so gut es geht. Denn eines ist sicher: Reisen hatte immer ein Verspätungs- und Chaos-Risiko und wird es immer haben. Das englische Wort "travel" kommt vom französichen "travail", was "Arbeit" bedeutet und niemand hat jemals versprochen, dass das Zurücklegen großer Strecken die reinste Freude sei. Das war vielleicht 1960 so, aber diese Zeiten sind längst vorbei...

    Airlines

  • USA West Tour 2018 # 18 Tage # Los Angeles / San Diego / San Francisco / Las Vegas
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin!

    1. seltsame Routenführung (wenn in dieser Reihenfolge geplant)
    2. USA-Westen-Rundreisen sind hier bereits zu hunderten vorgestellt worden
    3. Kaufe Reiseführer USA Westen und prüfe Tour auf Machbarkeit
    4. Checke Fahrstrecken, kalkuliere Staus und Unwägbarkeiten ein
    5. Wiederhole nicht dieselbe Fehler wie fast alle: zu weit, zu viel in kurzer Zeit
    Sonstiges USA

  • Donaukreuzfahrt
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin!

    1. Ein Blick auf Gogle Maps offenbart: vom Anleger in Dürnstein fährt man 10 Minuten mit dem Taxi nach Krems.
    2. Budapest = Hauptstadt Ungarns. Möglichkeiten: wie in jeder Metropole = unbegrenzt. Statt "was kann man alles machen?" muss man eher fragen "Was lasse ich alles weg?".
    Flußkreuzfahrten

  • Wer kennt folgende Flusskreuzfahrtschiffe auf derDonau
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Man muss diese Schiffe nicht kennen um eine Empfehlung abzugeben. Vibrationen kann es immer und überall geben, in hohem Maße hängt dieses von der Drehzahl der Schiffsantriebe ab, und ob eine Rumpfregion zu vibrieren beginnt, also resonanzanfällig ist, hängt von so vielen Faktoren ab, dass sie sich gar nicht vorhersagen lassen, z.B. gebunkerter Treibstoffmenge und vielem mehr. Tendenziell sollte man schauen, dass man eine Kabine mittig bis vorn erwischt, eher auf dem oberen Kabinendeck. Gibt's oben Balkone, unten aber nur "Bullaugen", dann sind die oberen natürlich teurer.

    Flußkreuzfahrten

  • Reiseunterlage Nachname falsch / Buchstabe zu wenig
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin, wer hat wie gebucht? Reisebüro? Internet? Wie wurden die Daten übermittelt? Schon mal probiert mit dem Veranstalter in Kontakt zu treten und eine Korrektur einzuleiten?

    Allgemeine Fragen

  • Mietwagen oder Öffis
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Die vertrauenswürdigste Seite dürfte die der italienischen Eisenbahn sein, oder?
    http://www.trenitalia.com/tcom-en

    Mailand

  • Einfuhr von Instant Suppen/Gewürzen im Handgepäck
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Eeeecht? Naja, was soll man sagen: wenn ich in Nordamerika wohnen sollte (bzw. müsste), würde ich mich über kurz oder lang auch nach gewissen europäischen Ernährungsbestandteilen sehnen *lg*

    Kanada

  • Rundreise ab Denver
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Habe ich korrekt gezählt? 12 Übernachtungsorte bei im Ganzen 18 Reisetagen? Wenn das "kein Stress" sein soll, würde ich gern wissen, wie denn eine stressige Reise aussehen könnte. Ungefähr 2.200 Meilen sind zu fahren und Ihr habt Euch Übernachtungsorte ausgesucht, die oft recht nah beieinander liegen, im Falle von Yellowstone National Park und Cody sind es gerade mal 100 Meilen Entfernung. Wenn Euer Hobby ist "Koffer aus dem Auto tragen, ins Hotel und am nächsten Morgen wieder zurück" - super Planung. Ansonsten würde ich empfehlen: entzerren, entzerren, entzerren. Was ist mit "Annual Pass" gemeint? Etwa der Golden Eagle Pass für ein ganzes Jahr kostenlosen Eintritt in die National Parks? Jo, könnte sich lohnen, aber das könnt Ihr ja ganz einfach selbst ausrechnen, wenn man die jeweiligen Eintritte pro KFZ berechnet und dann den Jahrespass dagegen rechnet.

    Ob "Natur Pur" für die "Teenager-Buben" das große Ding sind, kann ich nicht beurteilen. Wenn ich sehe, was in meiner Stadt so an "Teenager-Buben und -Mädels" so abhängt, denke ich, dass schon dann die Stimmung auf den Nullpunkt sinkt, wenn es "kein WLAN" gibt, und das ist in der Wildnis natürlich der Fall. Und "kein Netz" also Mobilfunk, dürfte sich auch öfters einstellen, zumal die Roaming-Kosten für Mobile Daten sicher exorbitant sind, es sei denn, alls vier "Buben" bekämen eine US-Sim-Card mit ordentlich Datenvolumen. Aber das kann natürlich Mutti oder Papa besser beurteilen, denn Ihr wisst doch selbst am besten, was die "Buben" interessiert, oder? Wer als Außenstehender soll denn dazu etwas sagen können?

    Denver als Großstadt hat das zu bieten, was eigentlich jede Großstadt in den USA zu bieten hat, und wenn man sich für den Westen der USA einen guten Reiseführer zulegt, bleibt man auch nicht ratlos. Ich finde es, ehrlich gesagt, immer öfter erschütternd, dass immer wieder erwartet wird, dass einem hier die passenden Universalkonzepte auf dem Silbertablett präsentiert werden sollen. Rundreisen im Westen der USA wurden bereits zu hunderttausenden gemacht, mit Kindernin jedem Alter und ohne, die entsprechenden Reiseberichte liegen vor. Ein bisschen Mühe, sprich: eigene Rechercheanstrengungen - wird man erwarten dürfen, oder?

    Ich empfehle den Lonely Planet Reiseführer "USA Westen" 978-3829723336 - da bleiben dann keine Fragen mehr offen *lg*

    Sonstiges USA

  • Weihnachten / Neujahr in Kanada
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Wie überall so kann man auch in den kanadischen Rockies keine Garantie für diese oder jene Temperatur abgeben. Gerade im letzten Winter haben wir gesehen, wie sehr inzwischen Extreme vorkommen, wenn z.B. der Jetstream mildes Wetter in Mitteleuropa verursacht, gleichzeitig aber bitterkalte Frostperioden mit Blizzards in Nordamerika. Aaaaalso, die Klimatabelle für Banff gibt für den Tag eine durchschnittliche zu erwartende Temperatur von -4,4°C an und nachts ca. -13°C. So war es auch als wir im Winter dort waren. Sehr gut auszuhalten, denn es war windstil und im Winter ist der Wind das entscheidende Kriterium. -4°C bei steifer Brise fühlen sich locker wie -25°C an ...

    Als wir abreisten, ging die Temperatur leicht nach oben und dann gab es in Calgary auch schon stellenweise Tauwetter. Man muss das mal erlebt haben, weil es dort einen Winter gibt, den man bei uns so gar nicht mehr kennt, und durch die weitläufigen Landschaften ist das alles dort nicht so ein überteuerter und mega-hektischer Skizirkus wie in den Alpen.

    Inzwischen bin ich mindestens schon drei mal in der Sommer-Saison dort gewesen. Die Region ist quasi zu jeder Jahreszeit ein Traum. Wenn man richtig viel Zeit mitbringen möchte, z.B. 4 Wochen oder so, dann empfehle ich die Anreise über Calgary. Wird von Lufthansa leider nicht mehr direkt angeflogen, aber von Air Canada als Codeshare. Dort nimmt man sich den Mietwagen und fährt gleich weiter über Canmore nach Banff oder Lake Louise, das sind knappe 2 Stunden auf einer gut ausgebauten Autobahn, auf der es (erwartungsgemäß) sehr gemächlich zu geht. Überall wird entspannter gefahren als in Deutschland *g*

    Calgary kann mna wirklich auslassen, nichts Dolles zu sehen dort, zumal eine Betonwüste der anderen sehr gleicht und im Gegensatz dazu so unvergleichliche Naturschönheiten locken, dass es einem leicht fällt, eine Stadtregion zu verlassen. Nachdem man die sehr hässlichen Vorortkonglomerate von Calgary hinter sich gelassen hat, erkennt man am Horizont schon die wundervollen Candian Rockies und es wird immer schöner und lieblicher. Banff ist ein schnuckeliger Ort mit hübschen rustikalen Lodges, Hotels, Herbergen, Restaurants, Bars, Kunst... alles was man braucht. Der Ort liegt im Banff National Park, den man kostenlos durchfahren dürfte, wer aber übernachtet in Banff (oder später auch im Jasper National Park), der zahlt eine Parkgebühr, den Beleg legt man sichtbar innen an die Windschutzscheibe. Diese Parkgebühr hilft die Natur in ihrer überwältigenden Wildheit zu bewahren und ich zahlte sie gern für diesen Zweck.

    In Banff gibt es eines der berühmten Fairmont Bahnhotels, die nach der Erschließung des Westens durch die Eisenbahn errichtet wurden, um die wohlhabende Kundschaft in den Bergen adäquat beherbergen zu können. Ein zweiter dieser Paläste liegt in Lake Louise, unweit von Banff. Muss man unbedingt gesehen haben und diese Riesenkästen sind offen für Besucher, haben Bars und Cafés, Souvenirboutiquen.... sind eher eine Mischung als Mall und Touristenshop mit Hotelbetrieb.

    Von Banff aus sollte man schöne Wanderungen machen, z.B. an und um den Lake Louise, den Johnston Canyon abgehen bis zum Wasserfall, den irren Bahntunnel besichtigen vom Aussichtspunkt, wo ein Zug in den Berg hinein fährt - wenn man im weiteren Verlauf die Überquerung des Gebirges angeht. (https://de.wikipedia.org/wiki/Spiral_Tunnel). Von Banff aus muss man auch das Columbia Icefield besichtigen, wenn man Richtung Jasper fährt. Den Gletscher kann man erkunden, mit riesigen Fahrzeugen, die mit ebenso riesigen Reifen ausgestattet sind. Oder auch nur gucken an der Gletscherzunge und anhand der Markierungen sehen, wie sehr sich der Gletscher zurück zieht. Klimawandel lässt grüßen. Jasper National Park ist ebenfalls sehenswert und lohnt eine oder zwei Übernachtungen.

    Entweder setzt man die Reise mit dem Rückweg nach Banff und über Kamloops nach Vancouver fort, oder: die nördliche und noch wildere Route, Richtung Prince George und Prince Rupert auf dem Highway der Tränen, wo hin und wieder mal eine allein reisende Tramperin auf Nimmerwiedersehen verschwand. Keine Sorge - für Touristen mit Mietwagen ist das ungefährlich! In Prince Rupert endet die Welt quasi, von dort gelangt man mit Fähren Richtung des südlichen Zipfels von Alaska oder man setzt, wie wir es gemacht haben, mit der Autofähre in 16 Stunden über bis Port Hardy auf Vancouver Island. Das sollte man zuvor reserviere, auch den bequemen Ruhesessel in der Bug-Lounge und sich ein Fernglas mitnehmen, denn Walsichtungen sind zu erwarten. Die Fähre ist die größte von BCferries und verfügt über alle Annehmlichkeiten, bietet auch Schlafkabinen an, aber es wäre schade, die Tagesreise zu verschnarchen.

    Wie auch immer man reist, wenn man die nördliche Route wählt, sollte man keinesfalls versäumen, den wundervollen historischen Ort http://www.barkerville.ca/ zu besichtigen. Es lohnt sich, vielleicht sogar für eine Übernachtung in einem der wenigen Hotelbetriebe. Der Ort liegt inmitten des Nirgendwo, man fährt locker 1 Stunde von der Hauptstraße ab in die Wälder, und man mag geneigt sein, dieses Highlight zu verpassen wegen der Fahrtstrecke, aber wir fanden es höchst beglückend, dieses Juwel entdeckt zu haben. Die ehrenamtlichen Freunde von Barkerville flanieren in historischen Kostümen herum und verströmen den Flair des 19. Jahrhunderts, sie bemühen sich auch um eine etwas antiquierte Sprache. Die "Lehrerin Mrs. Fields": "Where do you people come from?" in britischem Englisch. Touristin: "We're from Toronto." (in gequäktem Amerika-Englisch) - Fields: "Oh, this is quite a long journey. How do you like our little spot in the wilderness?" - Touristin: "We're having a lot of fun." - Fields: "Fun??? This doesn't seem to be the right description, wouldn't you rather say: it is very informative?" Absolut cool! In Prince Rupert ist "Dolly's Fish Market" ein Muss - der firscheste Fisch in einem winzigen Restaurant, gleichzeitig erfolgt hier die Verarbeitung des Fischs, den die Touristen geangelt haben ("fish processing"), hier wird als Dienstleistung filetiert und tiefgefroren.

    Vancouver Island muss natürlich bei so einem Trip auch sein, es ist eine Welt für sich und man sollte nicht meinen, man könnte diese Insel in einem oder zwei Tagen erkunden: 450 km lang, 100 km (breit). Da gibt es viel zu entdecken. Die "wahren Fans von VanIs" schwören auf den Norden. Wie auch immer in Kanada: man sollte sich Zeit nehmen und einen guten Reiseführer zur Hand haben, z.B. Lonely Planet. Nicht den Pacific Rim verpassen, über Port Alberni und auf diesem Wege unbedingt beim Zauberwald "Cathedral Grove" halten. Links und rechts des Highways gibt es nur wenige Parkplätze, und bei Ankunft könnten diese alle belegt sein. Ein bisschen Geduld - hie oder dort wird immer wieder schnell was frei, Touristen auf Durchreise kommen und gehen, und Vorsicht beim Überqueren der Straße, trotz Tempolimits, schwere Holzlaster sind unterwegs. Der Wald befindet sich im Urzustand, keine Bewirtschaftung, keine "Pflege", fällt ein Baum um, dann bleibt er liegen und nährt den Wald, die Tiere und Pflanzen und Pilze. Nur wenn er quer über dem Weg zu liegen kommt, wird ein Stück herausgesägt, damit die Besucher ungehindert auf dem Weg bleiben können. Flechten, Moose, Pilze, Farne - ein echtes Naturerlebnis, der "boreale Regenwald" - hier gehört die Feuchtigkeit dazu, also regenfeste Kleidung nicht vergessen.

    Weiter geht's nach Ucluelet und Tofino am Pacific Rim. Zur Übernachtung empfehle ich Ucluelet, z.B. Waters Edge Resort oder Canadian Princess Lodge and Marina oder eine der vielen anderen. Tofino ist ein hipper Ort für Surfer und Kayaker, den man in knapp 40 km von Ucluelet erreichen kann, am Küstenstreifen entlang, der geschützt ist. Hier findet man eine wilde Küste, der Rundwanderweg von Ucluelet, am Leuchtfeuer vorbei und den zwei Bojen, von denen die eine hupt, die andere bimmelt - das ist ein Muss - bei JEDEM Wetter.

    Victoria, die Hauptstadt von British Columbia, das ist ein absolutes Muss! Britischer ist es kaum in England irgendwo. Nicht versäumen: High Tea Ceremony im Fairmont Empress Hotel, kann man vorreservieren und kostet für 2 Personen um 100 EUR. Leckere Sandwiches, Küchlein, Pralinen, Scones und edle Teeselektionen aus einem Teebüchlein, mit Beschreibung und Betrachtung der Teeblätter - sehr edel. Rundfahrt mit den kleinen schnuckeligen Wassertaxis und - Whale Watching - am besten mit Eagle Wings - inkl. 100% Walgarantie. Zeigt sich kein Wal, gibt's Gutscheine für eine zweite Tour, ohne Verfallsdatum. Butchart Gardens - fest eher heute ein Vergnügungspark, ist eine der Hauptattraktionen der Gegend - haben wir wir jetzt immer wieder, hüstel, ausgelassen. Die Gartenkunst, ja - interessiert mich brennend, und irgendwann schaffe ich das auch mal, seufz. Wasserflugzeug-Rundflug? Nicht billig, aber von hier aus, oder von Vancouver, über die Gletscher, vielleicht sogar die ganz große Rund mit Lunch, warum nicht - wenn man schon mal hier ist? Chinesisches Restaurant "Ocean Garden" Fisgard Street / Government - wansinnig lecker, wir haben geschwelgt!

    Von Vancouver Island nach Vancouver kommt man mit BCferries, von Swartz Bay bay Victoria oder Nanaimo, weiter nördlich, je nachdem, was sich streckentechnisch eher anbietet. Kann man vorreservieren für 10CAD, oder man probiert es spontan, es verkehren die Fähren tagsüber stündlich. Die Fahrt von Swartz Bay nach Tsawwassen südlich von Vancouver ist deutlich spektakulärer, da man einige Schären-Engstellen passiert, während die Nanaimo-Horseshoe-Bay-Strecke weitgehend über inselfreies offenes Wasser geht.

    Vancouver. ein Kosmos für sich. Coolster Ort zum Wohnen nahe der Denman Street, sensationell niedrig bebaut, wehrt sich diese Zone offenbar gegen Bebauung durch Hochhäuser. Szenelokale, schrille Leute, nette kleine Unterkünfte wie English Bay Hotel oder der Klassiker Buchan Hotel in der herrlichen Haro Street mit seinen uralten Bäumen. D'oro Gelato Café, bester Eissalon der Region, teuer im Vergleich zu Eisdielen bei uns (aber man muss ehrlicherweise sagen: Deutschland ist ein Lebensmittel-Gastronomie-Billigparadies, denn nicht umsonst sind dieses meistens Betriebe mit Niedringlohnsektor!), aber leeeecker! Kirsch-Eis war eines meiner Favoriten, unglaublich gut.

    Spaziergang zum Stanley Park, Fußgängertunnel, am Coal Harbour entlang bis zum Canada Place, Pan Pacific Hotel, Kreuzfahrtterminal. Burrard Street entlang bis Robson, die Robson Street wieder hoch. Compass Card für den Nahrverkehr, Busse, U-Bahnen, alles für nur 10 CAD pro Person, in fast jedem Seven-Eleven zu kaufen. Einkaufen bei Roots - Modemarke, die es nur in Kanada gibt. Mit der U-Bahn nach Main Street / Science World und ein tolles Erlebnis-Mitmach-Museum der Spitzenklasse erleben. Gastown (Touristenfalle) schnell mal besichtigen und die schrille Dampf-Uhr (Steam Clock) sehen, flöt, flöt, mit Big Ben Schlag natürlich, bzw. "Pfiff".

    Und, und, und - Kanada ist unvergesslich. Noch Fragen? Losfliegen!

    (Ob sich diese ganzen Strecken so im Winter machen lassen, muss man herausfinden. Ich weiß nicht, ob zwischen Prince Rupert und Port Hardy ein Fährverkehr auch im Winter besteht. Barkerville ist dann sicher geschlossen und eingemottet.)

    Kanada

  • Weihnachten / Neujahr in Kanada
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Fast vergessen, noch eine nette Seite mit umwerfend schönen Fotos aus der Banff-Region im Winter. Da will man doch sofort hin!
    http://banffandbeyond.com/just-a-few-reasons-to-visit-the-canadian-rocky-mountains-in-winter/

    Kanada

  • Weihnachten / Neujahr in Kanada
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Kanada ist wie USA ein ideales Land für individuelle Reisen. Wenn man "keine Lust" auf Hotelsuche hat, dann sollte man es gleich lassen. Niemand hat jemals versprochen, dass Reisen ganz ohne Anstrengung oder Vorbereitung geht bzw. sinnvoll ist. Wenn man allerdings meint, man könnte sich das individuell passende Komplettpaket aus dem Katalog suchen, wird vermutlich wie Ihr feststellen, dass es bestimmte Dinge einfach nicht gibt. Kanada ist im Winter nicht stark nachgefragt aus Mitteleuropa, da düst man lieber zum Skifahren in die Alpen oder in die Tropen zum Strandbraten. Hotels lassen sich über die bekannten Buchungsportale im Voraus reservieren, viele kann man sogar noch bis 18 Uhr am Anreisetag kostenlos stornieren - einfach mal suchen. Diese Lösung ist allemal besser als irgendein Fertigmischmasch aus dem Katalog - wirklich.

    Also, mein Tipp lautet: nach Calgary fliegen, Mietwagen schnappen und direkt los fahren nach Banff. Hotels findet man dort reichlich und wenn man früh bucht, ist das auch ganz einfach und nicht allzu teuer. Lake Louise wäre eine Alternative, liegt nicht weit von Banff. Ob man zu jeder Zeit im Winter den Weg über die Rockies nach Vancouver antreten kann, wird sicher von den Witterungsverhältnissen abhängen.

    Ich bin einmal zu Weihnachten dort gewesen - es war wie im Adventskalender: Pulverschnee auf riesigen Tannen, eingefrorene Wasserfälle, riesige Eiszapfen, knirschender Schnee, Eislauffläche auf dem zugefrorenen See, dazu ein Punsch-Stand, Feuerstelle, Pferdeschlitten und in den Hotels und Lodges lodern die riesigen Kaminfeuer, darüber der Elchkopf - kein Klischee scheint zu kitschig - und soooo schööön!

    Kanada

  • Sicherungsseil beim Schnorcheln sinnvoll?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Was soll man denn da raten? Jeder muss wissen, welche Risiken er eingeht. Dass ab und zu mal was ganz heftig schief läuft, beim Baden, Tauchen oder Schnorcheln, liest man immer wieder. Wie hoch das Risiko ist, hängst sehr davon ab, wie trainiert und selbstdiszipliniert jemand ist. Ich würde mich da eher in einem Wassersport/Taucher-Forum umsehen und nicht auf dieser eher allgemeinen Reisewebsite.

    Tauchen & Schnorcheln

  • Kanada für 3 Wochen, Auto oder Bus?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Nichts geht über das Selberfahren! Busreisen - niemals! Die Modalitäten bei Mietfahrzeugen in Nordmamerika sind, da es sich um die klassischen Autoländer handelt, unkompliziert und recht preiswert, wenn man es mit Europa vergleicht - die Treibstoffe vergleichsweise günstig. Entland der schönsten Routen finden sich so viele Attraktionen und Naturschönheiten, da wäre es geradezu eine Qual, hier und dort zu halten und dann auf 30 Fußlahme vom im Ganzen über 60 Reisenden zu warten, bis sich die ganze Truppe aus dem Vehikel gewuchtet hat. Einige Hochbetagte sind immer dabei oder Leute mit 200+ kg Körpergewicht und da mutieren solche Reisen zu Geduldsproben. Bloß nicht machen. Serpentinen sind was Schlimmes für Leute aus Norddeutschland? Wieso das denn? Bedeutet das etwa, man sei nicht "lernfähig"? Auch ich stamme aus Norddeutschland und die höchsten Erhebungen waren die Deiche und ich LIEBE die Berge, kurvenreiche Strecken und die immer wieder überraschend herrlichen Ausblicke, die sich an den Pullouts ergeben.

    Kauft Euch am nächstbesten Best Buy (amerikanischer Elektronikmarkt) ein günstiges Navi, gibt's um 100 USD oder so, am besten eines mit Lifetime Updates kostenlos z.B. von Garmin, billiger als die Gerätemiete für 13 USD extra PRO TAG und man kann es die nächsten 10 Jahre in Ganz Nordamerika weiter nutzen. Wenn man reisefreudig ist, darauf achten, dass Alaska, USA, Kanada und die dazugehörigen Karibikinseln plus Hawaii mit abgedeckt sind. Anzeigen kann man auf Deutsch umstellen und an die englischen Kommandos gewöhnt man sich schnell, aber auch die deutsche Stimme kann man sicher herunterladen und installieren.

    Fazit: das Erlebnis Autofahren in Nordamerika ist eines, das einfach dazu gehört und das ich niemals missen möchte. On the road again...

    Kanada
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