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  • Perpignan
    Jackie31J Jackie31

    Ich werde Anfang/Mitte September ein Weilchen in der Gegend um Perpignan unterwegs sein. Was abgesehen von der Stadt sollte ich in der näheren Umgebung gesehen haben?

    Frankreich

  • Bald wieder auf Malle - habe noch Fragen
    Jackie31J Jackie31

    Mittwoch, 01.07.

    Nach der Odysee am Vortag wollte ich nicht ganz so weit fahren und entschied mich für einen Trip nach Valldemossa. Wie es mir hier empfohlen wurde, bin ich schon am frühen Vormittag hin, habe alles Wichtige (Kartause, Chopin, usw.) bis zur Mittagszeit abgeklappert und dann wieder zurückgefahren. Die etwas kühlere Luft in den höheren Lagen war eine willkommene Erfrischung bei der Affenhitze. Das Bergdorf erwärmte mein Herz auf Anhieb, ich fühle mich dort ausgesprochen wohl. Sehr typisch für Valldemossa sind die bunten Blumentöpfe, die an den Fassaden der Häuser in den schmalen Straßen hängen. Die Aussicht auf die nähere Umgebung ist ein Traum. Valldemossa ist meiner Meinung nach ein Muss für jeden, der einen Urlaub auf Mallorca verbringt.
    Am Nachmittag war ich an der Playa de Palma, habe es am Strand aber nicht lange ausgehalten. Schon ca. 10 Minuten nach dem Gang aus dem Wasser brannten meine Fußsohlen im heißen Sand. Da war nichts mit Abkühlung.

    Donnerstag, 02.07.

    Weil es mir zwei Tage vorher an der Playa de Muro so gut gefallen hatte, entschied ich mich, am Donnerstag etwas mehr Zeit an diesem Traumstrand zu verbringen. Allerdings nahm ich frühzeitig den Bus nach Palma gleich am Strand und riskierte nichts mehr bzgl. der Rückfahrt. War ein schöner, erholsamer Tag.

    Freitag, 03.07.
    Ich traf die Entscheidung, mir auf eigene Faust nichts mehr anzuschauen. Zu groß war das Risiko, keinen Bus mehr zu erwischen. Schade, dass es auf einer so großen Insel wie Mallorca kein sehr gut ausgebautes Busnetz gibt. Z. B. hatte ich mit einem Tagestrip zur Cala Pi geliebäugelt, die ja von El Arenal nicht allzu weit entfernt liegt. Aber es fährt nur ein Bus morgens hin (und das schon um 7:35 Uhr) und nach 20 Uhr einer wieder zurück. Von daher kontaktierte ich ein Reisebüro und ließ mich auf eine organisierte Fahrt zum Es Trenc ein.
    Im Gegensatz zu manch anderen hier im Forum war ich keinesfalls enttäuscht. Die Playa de Muro gefiel mir zwar etwas besser, aber der Es Trenc hat auch so einiges zu bieten. Man kann einen schönen Spaziergang zu den felsigen Stellen und den Dünen machen, da sind viele tolle Bilder entstanden. Und außerdem gibt es in der Nähe eine Reihe an Salzsalinen, die sich als Fotomotiv ebenfalls hervorragend eignen.

    Samstag, 04.07.
    Diesen Tag habe ich fast ausschließlich in meinem Hotelzimmer verbracht, gelesen und geschlafen. Ich war von der großen Hitze total übermüdet und nahm mir eine Pause.

    Sonntag, 05.07.

    Dummerweise war mein Rückflug erst für 20:25 Uhr angesetzt. Was sollte ich machen? Um 12 Uhr musste ich auschecken, Duschen fand ich am Strand keine. Also war Baden nicht möglich. Also buchte ich am Vorabend einen organisierten Ausflug zu den Drachenhöhlen von Porto Cristo. Die Führung war auf 11 Uhr angesetzt. Vorher konnten wir uns noch den Strand und Hafen von Porto Cristo anschauen. Ein schöner und idyllischer Ort, glaube dort kann man noch ruhige Mallorca-Urlaube verbringen. Die Höhlen fand ich sehr mächtig, nur leider wurde man alle paar Meter von den Leuten dort ermahnt, dass man nicht mit Blitz fotografieren sollte. Haben viele trotzdem gemacht, kennt man doch...
    Die Aufführung mit den Booten und der klassischen Musik waren eins meiner Highlights in diesem Urlaub. Der negative Punkt an diesem Ausflug: viiiiiel zu viele Leute, mich erschlagen solche Menschenmassen inzwischen.

    Dasselbe gilt für den Rückflug. Seit 2006 hat sich am Flughafen nichts geändert. Es ist nach wie vor ein Schalter pro Airline geöffnet. Ich hatte ca. 300 Passagiere vor mir, bevor ich einchecken konnte. Für Menschen, denen lange Wartezeiten ein Gräuel sind, ist das nichts.

    Insgesamt war das ein superschöner Urlaub, auch wenn mich die langen Wartezeiten, die bis zum Anschlag aufgedrehten Klimaanlagen und die miesepetrigen Mallorquiner mit ihrer bisweilen recht ausgeprägten Egozentrik genervt haben. Aber wenigstens habe ich diesmal recht viel von der Insel gesehen und kann jetzt behaupten, dass ich weitaus mehr als Ballermann und Schinkenstraße auf Mallorca kenne  😉 .

    Mallorca

  • Bald wieder auf Malle - habe noch Fragen
    Jackie31J Jackie31

    Hallo zusammen,

    ich bin seit einer Weile wieder im Lande und möchte euch jetzt berichten wie es war. Außerdem nochmal ein ganz liebes Dankeschön für die wertvollen Tipps, die mit auf jeden Fall weitergeholfen haben  😄 .

    Sonntag, 28.06.

    Ich hatte einen Hinflug am späten Nachmittag 17:25 Uhr. Die Anreise verlief problemlos, auch mein Gepäck habe ich schnell bekommen. Nur die Fahrt zum Hotel hat etwas länger gedauert. Ich saß am Flughafen über eine Stunde im Bus, bis er losfuhr. Das lag nicht daran, dass er nur zu rund 1/3 gefüllt war und wir noch auf weitere Gäste warteten. Ein junges Ehepaar erzählte mir im Bus, dass das in den letzten Jahren auf Mallorca immer so gelaufen wäre. Also bin ich entsprechend spät im Hotel angekommen und habe bis auf Abendessen nichts mehr gemacht.

    Montag, 29.06.

    An meinem ersten kompletten Tag auf Mallorca habe ich mir Palma angeschaut. In El Arenal fahren zwei Busse regelmäßig nach Palma, die Nr. 25 (Palma Express), welche über die Schnellstraße fährt und die Nr. 15, die öfters hält. Leider muss ich sagen, dass auch die Fahrt mit der Nr. 25 manchmal ca. 45 Minuten dauern kann. Auf der Schnellstraße war viel los, es gab öfters Stau.
    Die Besichtigung von Palma habe ich nach der Reihenfolge gemacht, wie sie in meinem Reiseführer empfohlen wird. Ich habe die wichtigsten Sehenswürdigkeiten schnell gefunden und fand die Stadt wirklich schön. Am meisten beeindruckt hat mich die mächtige Kathedrale La Seu.

    Dienstag, 30.06.

    Zuerst bin ich nach Palma gefahren und von dort aus weiter nach Alcúdia, weil ich mir die Ausgrabungsstätte von Pollentia anschauen wollte. Die ist wirklich große Klasse, kann ich jedem Archäologie-Fan nur ans Herz legen. Trotz der hohen Temperaturen um die 40 Grad habe ich die Stätte ausführlich besichtigt und viele tolle Bilder gemacht. Auch die Altstadt von Alcúdia ist für Liebhaber von historischen Begebenheiten ein richtiges Sahnestück, das man nicht verpassen sollte.
    Danach bin ich mit dem Linienbus zur Playa de Muro (danke für den Tipp!) gefahren und habe 1,5 Stunden am Strand relaxt. Dieser Strand entspricht genau meinem Geschmack: feiner heller Sand, türkisfarbenes Meer, windig, wellig und nicht zu viele Leute. Das war genau meine Baustelle.
    Zum Abschluss habe ich noch den Naturpark S´Albufera besichtigt, der mich auch total fasziniert hat. Im Norden Mallorcas ist es nicht ganz so heiß wie im Süden, wir hatten an dem Tag um die 37 Grad. In El Arenal waren es meistens 40-42. 
    Leider gab es auf der Rückfahrt Probleme. Ich nahm den Linienbus an der Playa de Muro un fuhr damit zurück nach Alcúdia. Dort wollte ich auf den Überlandbus nach Palma umsteigen. Ich war um 17:45 Uhr in Alcúdia, der Bus nach Palma sollte um 18:30 Uhr kommen. Der Bus kam pünktlich. Draußen standen ca. 10 Personen, die einsteigen wollten. Leider waren im Bus aber nur noch 3 Plätze frei. Wichtig zu wissen: Wenn es in den Überlandbussen keine freien Sitzplätze mehr gibt, werden die Leute ohne Platz einfach stehen gelassen und müssen den nächsten Bus nehmen. Der nächste Bus sollte erst eine Stunde später kommen und wäre der letzte Bus des Tages gewesen. Ich hatte Pech und kam um 18:30 Uhr nicht mehr rein.
    Eine nette Frau, die es auch nicht geschafft hatte, sprach mich an. Sie erzählte mir, dass sie ursprünglich aus Rumänien stammt und seit 6 Jahren in Inca lebt. Die Frau arbeitet in Alcúdia und fährt täglich mit dem Überlandbus ins Büro. Im Sommer kommt es jedoch öfters vor, dass sie wegen Überfüllung nicht mehr reingelassen wird. Sie verriet mir, dass die Leute auch stehen gelassen werden, wenn sie es aus Platzmangel nicht mehr in den letzten Bus schaffen. Das frustrierte mich, denn von Alcúdia nach El Arenal ist es weit, ich wollte nicht Unmengen von Geld für ein Taxi bezahlen und auch nicht die Nacht in Alcúdia durchmachen. Die Frau machte mir das Angebot, sich von ihrem Mann abholen zu lassen und mit ihnen nach Inca zu fahren. Dort konnte ich mit der Bahn nach Palma weiterfahren. Ich nahm das Angebot dankbar an und war sehr froh, sonst hätte ich eventuell Probleme bekommen.
    Bis ich letztendlich im Hotel war, war es ca. halb zehn. Das war ein langer und anstrengender Tag.

    Mallorca

  • Bald wieder auf Malle - habe noch Fragen
    Jackie31J Jackie31

    Hallo liebe Heike,

    auch dir ganz lieben Dank für deine Tipps  😉 .

    Dass der Eintritt für die Kartause in der Preisregion liegt, hätte ich nicht gedacht. Mal sehen, ob ich das bezahle oder ob der restliche Ort auch "ohne" schön genug ist.

    Beim Ausflug in den Norden werde ich es so machen, dass ich erst zu S´Albufera fahre, danach zur Pollentia-Siedlung und nach ausgedehntem Sightseeing am Strand von Alcúdia bade. Ich hoffe mal, dass sich die Entfernung zwischen Pollentia und dem Strand in Grenzen hält.

    Stimmt, mit den Wanderungen hast du Recht. Ich hatte auf etwas kühlere Temperaturen im Gebirge gehofft, aber im Sommer muss ich das wohl knicken.

    Der Hop on Hop off Bus ist bestimmt nicht kostenfrei. Bei Städtebesichtigungen laufe ich gerne und viel, das Geld spare ich mir lieber für Museen etc.

    Sineu und Kloster Lluc sind auch interessant. Ich bin diesmal aber nur 1 Woche auf Malle. Die Entscheidung bzgl. der Ausflüge wird ganz schön schwer. Übrigens bin ich kein großer Fan von Märkten. Ich wüsste auch gar nicht, wohin mit dem Essen. Habe ein Zimmer in einem sehr preiswerten Hotel und keinen Kühlschrank im Raum.

    LG

    Mallorca

  • Bald wieder auf Malle - habe noch Fragen
    Jackie31J Jackie31

    Das ist hier in meinem Wohnort nicht anders. Die Busfahrer bei uns nehmen auch keine Scheine ab 20 Euro aufwärts an. Ich wohne bei Stuttgart.

    Mallorca

  • Bald wieder auf Malle - habe noch Fragen
    Jackie31J Jackie31

    Vielen lieben Dank für die Tipps  😄 .

    Valldemossa möchte ich unbedingt sehen und u. a. auch das Chopin-Museum mitnehmen.

    Pollentia hatte ich auch schon im Auge, dachte aber, dass die Fahrt nach Alcúdia viel länger dauert, weil das ganz oben im Norden ist. Habe nachgeschaut, das ist exakt 1 Stunde. Dann werde ich mir das natürlich nicht entgehen lassen  😉 .

    Ganz in der Nähe ist das Naturschutzgebiet S´Albufereta, das interessiert mich auch. Weiß jemand, ob man dort auch zu Fuß durchmarschieren kann oder ist man auf ein Auto angewiesen?

    Werden die Busfahrkarten eigentlich im Bus beim Fahrer gekauft oder muss man zum Kiosk?

    Mallorca

  • Frühstück - HP oder doch Ai auf Kreta
    Jackie31J Jackie31

    Das kommt ganz drauf an, was du auf Kreta machen willst. Ich war im September 2013 auf der Insel, habe eine Individualrundreise von 2 Wochen gemacht und überall nur Übernachtung mit Frühstück gebucht. Abends habe ich in Tavernen gegessen (im Urlaub reichen mir 2 Mahlzeiten am Tag). Wenn du eher der Strand-Hotel-Typ bist, zahlt sich AI wohl aus. Ich wollte so viel wie möglich von der Insel sehen und hatte keine Zeit/Lust, ständig wegen dem Essen ins Hotel zu gehen.

    Kreta

  • Bald wieder auf Malle - habe noch Fragen
    Jackie31J Jackie31

    Ich bin vom 28. Juni bis 5. Juli auf Mallorca. Es ist mein drittes Mal auf Malle, 2003 und 2006 war ich jeweils 11 Tage dort. In meinem ersten Urlaub habe ich 2 Tagesausflüge über den Reiseveranstalter gemacht, 1x Dörferrundfahrt (leider nicht so toll wie erwartet) und 1x den berühmten Bus-Bahn-Bootsausflug von Sa Calobra bis zum Hafen von Soler (traumhaft schön). 2006 habe ich mir gar nichts angeschaut mich auf die Spiele der Fußball-WM in Deutschland, das Nachtleben und den Strand konzentriert. Das hab´ ich ganz bewusst so gemacht.

    Inzwischen bin ich etwas älter geworden und brauche nicht mehr jede Nacht Partystimmung. Ich wohne zwar wieder im gleichen Hotel in El Arenal wie die ersten beiden Male, will mir aber in der einen Woche schon einiges ansehen. Die Hauptstadt Palma und Valldemossa sind schon fest eingeplant. Jetzt habe ich noch einige Fragen und hoffe auf Antworten, die mir weiterhelfen ;-).

    1.) Die Seite mit den Busfahrplänen habe ich schon gefunden. Sind die Busse klimatisiert? Ich überlege mir, mal einen Tag zu einer der schönen Badebuchten (z. B. Cala D´Or) zu fahren und möchte nicht so lange in einem brütend heißen Bus sitzen.

    2.) Es wäre auch gut zu wissen, ob die Straßen sehr kurvig sind. Mein Magen verträgt keine langen Fahrten auf kurvigen Straßen.

    3.) Welche archäologischen Stätten sind ab El Arenal am Besten mit den Linienbussen erreichbar?

    4.) Mich reizt eine Wanderung in der Serra de Tramuntana. Ich bin aber nicht sooo sportlich und habe gewisse Grenzen. Glaube der höchste Gipfel, den ich bisher bestiegen habe, lag bei 750-800 m. Gibt es in dem Gebirge einen oder mehrere Gipfel von maximal dieser Höhe? Und wenn ja, wie sieht es mit der Erreichbarkeit aus? Kann ich mit dem Bus wenigstens bis zur Stelle vor dem Anstieg fahren?

    5.) Gibt es noch andere Naturlandschaften, die ab El Arenal mit dem Linienbus erreichbar sind? Die Busfahrt sollte nicht mehr als 2 bis 2,5 Stunden in eine Richtung dauern. Ich möchte ungern Ausflüge über den Reiseveranstalter buchen, weil ich die Preise meistens als überteuert empfinde.

    6.) Habe ich das richtig gelesen, dass kein direkter Linienbus mehr zum Es Trenc fährt?

    7.) Gibt es in El Arenal/Playa de Palma typisch spanische/mallorquinische Restaurants? Die letzten Male habe ich eher Deutsch, Britisch, Italienisch, Asiatisch, usw. gegessen und die landestypische Küche sehr vermisst.

    Mallorca

  • Was zahlt ihr für euren Urlaub?
    Jackie31J Jackie31

    Also ich bin vom 28. Juni bis 5. Juli eine Woche auf Mallorca. 2-Sterne-Hotel mit Frühstück. Mehr brauche ich nicht, weil ich die meiste Zeit unterwegs sein werde. Die Kosten für Flug, Einzelzimmer und Frühstück liegen bei 271 Euro. Das ist wirklich sehr günstig.

    Mallorca

  • Comer See / Suche Tipps
    Jackie31J Jackie31

    Hallo zusammen,

    ich werde im August 1 Woche in Italien verbringen und suche noch einige Tipps bzgl. Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten am Comer See.

    Am Sonntag, 9. August fliege ich nach Mailand. Weil ich erst am späten Abend lande, werde ich die erste Nacht dort verbringen. Am nächsten Tag reise ich mit der Bahn nach Como. In dieser Stadt habe ich für 5 Nächte ein Hotelzimmer gebucht. Am 15.08. fahre ich abends nach Mailand zurück, übernachte dort noch einmal, mache am Sonntag tagsüber Sightseeing und fliege abends wieder nach Deutschland.

    In Como stehen mir knapp 6 Tage zur Verfügung. Was kann ich dort abgesehen von der Stadtbesichtigung noch unternehmen? Was sollte ich unbedingt gesehen haben, worauf kann ich verzichten? Ich freue mich auf tolle Tipps von Reisenden, die schon mal in dieser Region Urlaub gemacht haben. Kleiner Hinweis: Ich fahre nicht Auto und reise innerhalb des Landes mit den Öffentlichen ;).

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Italien allgemein

  • Alles zum WETTER auf Fuerteventura !
    Jackie31J Jackie31

    Wir hatten Ende Mai/Anfang Juni Wassertemperaturen um die 20 Grad, und ich habe trotzdem das Baden genossen. Und ich bin eine richtige Frostbeule...

    Fuerteventura

  • Rethymno oder Chania? Bitte um HILFE!
    Jackie31J Jackie31

    Charme: Chania
    Sehenswürdigkeiten: Rethymnon
    Strand: Rethymnon (in Chania gibt es keinen Strand, du musst mit dem Mietwagen oder Linienbus ca. 45 Minuten bis zum nächsten richtigen Badeort fahren)
    Preise: Rethymnon (auch nicht ganz billig im Vergleich zu anderen Städten auf Kreta, aber Chania ist in Sachen Verpflegung die teuerste Stadt auf der Insel)

    Ich denke, du kannst in beiden Städten einen schönen Urlaub verbringen :).

    Kreta

  • Meine Rundreise auf Kreta September 2013 - Erfahrungsbericht
    Jackie31J Jackie31

    Mittwoch, 18.09.2013

    Auf diesen Tag habe ich mich ganz besonders gefreut. Ich hatte mir bereits am Vorabend ein Ticket für die Fahrt zur Lagune von Balos gekauft. Das Interesse am Traumstrand war groß, alle Plätze im Bus waren besetzt. Ich lernte ein sympathisches Mutter-Tochter-Gespann aus den Niederlanden kennen, die schon öfters auf Kreta waren und mir von ihren Erfahrungen berichteten. Auf ihre Frage ob ich schon in der Samaria Schlucht war, meinte ich das würde ich mir sparen. Ich ging davon aus, dass meine Kraft nicht reichen würde. Zwar kann ich durchaus mal 20-25 km an einem Tag laufen, ohne hinterher aus der Puste zu sein. In diversen Reiseführern und auf mehreren Internetseiten wurde ich gewarnt, kein Risiko einzugehen, wenn ich kein wirklich sportlicher Mensch bin – und das bin ich absolut nicht. Die ältere der beiden Frauen war 58 Jahre alt und meinte, sie hätte die Strecke problemlos geschafft. Unterwegs hätte sie einige Damen kennengelernt, die 10-15 Jahre älter waren als sie und auch keine Probleme mit der Samaria Schlucht hatten. Ich bin Ende 30 und hab´ mich nicht getraut. Ich hatte Angst, dass ich mit anderen Leuten in einer organisierten Reisegruppe nicht mithalten konnte. Wenn ich alleine unterwegs bin, besteht die Gefahr, dass ich mich verlaufe. Mein Orientierungssinn lässt nämlich ein wenig zu wünschen übrig. Vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich wieder auf Kreta bin... wann auch immer das sein wird.

    Von dieser Frau erfuhr ich auch, dass der Preis für die Fähre nach Balos nicht im Busticket inbegriffen war und wir noch eine ordentliche Summe draufzahlen mussten. Insgesamt hat mich die Beförderung mit Bus und Fähre 36 € gekostet. Ganz ehrlich, das war es mir im Nachhinein nicht wert. Aber dazu später mehr.

    Wir mussten unterwegs von einem Bus auf einen anderen umsteigen und eine ganze Weile warten, bis es weiter ging. Am Hafen von Kissamos standen zahlreiche Menschen in den Warteschlangen. Die Tickets für die Fähre musste sich jeder Gast selbst am Schalter abholen. Es ging sehr viel Zeit für unnötige Dinge drauf. Die Fahrt mit der Fähre dauerte auch relativ lange, und das Schiff konnte nicht direkt in der Lagune halten, sondern einige Hundert Meter davor. Wir wurden in kleinen Gruppen auf Mini-Booten zur Lagune gebracht, was natürlich auch recht zeitintensiv war. Wenn ich einen Ausflug mache, dann habe ich keine Lust auf große Menschenmassen, lange Wartezeiten und Hektik (die Fähre war bereits kurz davor abzufahren, als unser Bus kam und wir uns noch die Tickets holen mussten)... v. a. nicht, wenn mich der Spaß eine ganze Stange Geld kostet. Leider konnte ich mir nur ein Getränk leisten, weil ich nicht soviel Bargeld mitgenommen sowie EC- und Kreditkarte im Hotel gelassen hatte. Die Angestellten am Schalter des Busbahnhofs hatten mich nicht darüber informiert, dass die Tickets nur für den Bus zum Hafen von Kissamos gedacht waren und ich für die Fähre noch einen hohen Aufpreis bezahlen musste – sonst hätte ich natürlich mehr Geld mitgenommen.

    Wir hatten für den Aufenthalt in Balos ca. 2,5 Stunden Zeit. Das ist nicht sehr lange, wenn man an den Preis denkt. Leider habe ich keine wirklich schönen Bilder machen können, weil es fast durchgehend bewölkt war. Schade, dass der erste fast komplett sonnenfreie Tag ausgerechnet Balos treffen musste. Bei Sonnenschein ist die Lagune wirklich ein Blickfang. Das Wasser ist ziemlich flach und reicht an den tiefsten Stellen bis zu den Knien, wobei es mich auf einer Seite trotzdem ganz heftig nach unten zog und ich Mühe hatte, wieder rauszukommen. Am Nachmittag verbrachten wir noch eine Stunde an der Bucht von Gramvousa. Wir hatten die Möglichkeit, auf den Hügel zu steigen und die Aussicht von oben zu genießen. Ich musste wg. unpassendem Schuhwerk leider verzichten und schaute mir den unteren Teil in aller Ruhe an.

    Fazit: Balos ist ein herrliches Naturschauspiel, aber die äußeren Umstände machen den Ausflug zu einer überbewerteten Angelegenheit. Man verbringt mehr Zeit im Bus und auf dem Schiff als in der Lagune und der Bucht von Gramvousa. Außerdem ist die Fahrt sehr teuer. Auf der Akrotiri-Halbinsel gibt es auch schöne Strände, die schneller und preisgünstiger mit dem Bus erreichbar sind. Am nächsten Tag wollte ich jedoch nach Elafonisi, falls das Wetter mitspielte.

    Kreta

  • Meine Rundreise auf Kreta September 2013 - Erfahrungsbericht
    Jackie31J Jackie31

    Dienstag, 17.09.2013

    Ich hatte schon am Abend zuvor gepackt. Als mein Wecker klingelte, zog ich mich schnell um, machte mich kurz im Bad frisch und wollte die Pension verlassen. Dummerweise war ein Sicherheitsschloss am Zaun befestigt, und ich kam nicht raus. Ich war sowas von wütend und hätte am liebsten getobt, aber das konnte ich morgens um kurz vor halb fünf nicht bringen. Weil ich ein rücksichtsvoller Mensch bin, wollte ich die Besitzer nicht um diese Uhrzeit aus dem Bett werfen und legte mich nochmal hin.

    Als ich gegen 7:30 Uhr aufwachte, war immer noch alles abgeschlossen und niemand wach. Ich klopfte mehrmals an die Haustür und klingelte, aber es kam keine Reaktion. Das ärgerte mich wirklich sehr. Ich wollte nämlich nach Chania fahren, was nicht gerade ´ne Kurzstrecke war und verlor unnötig viel Zeit wegen diesem blöden Schloss. Deshalb mein Rat an sämtliche Reisenden (unabhängig vom Ziel): Bitte schaut vor der Reservierung ganz genau nach, ob es sich um ein Hotel oder um eine private Unterkunft handelt und redet mit den Besitzern unbedingt über die Öffnungs- und Schließzeiten. Sonst kann es eine böse Überraschung geben. Stellt euch mal vor, ich hätte wegen dieser Aktion den Bus für einen Tagesausflug oder den Rückflug nach Deutschland verpasst... geht gar nicht. Es war schon nach 9:30 Uhr, als das Ehepaar endlich aufwachte und das Tor öffnete. Ich habe also ca. 5,5 Stunden verloren und war sauer ohne Ende. Und wegen der langen Fahrt war der Tag für mich schon weitestgehend abgehakt.

    Ich war froh, als ich endlich im Hotel einchecken konnte. Das Hotel Nefeli befindet sich in der Nähe des Busbahnhofs und hat zwei Sterne. Das klingt schlechter als es ist, denn für ein 2-Sterne-Hotel war das Zimmer ganz schön edel... relativ groß, sehr geschmackvoll eingerichtet (überwiegend in weinroter Farbe), mit Klimaanlage und schönem Badezimmer. Mit der Hygiene war ich ebenfalls mehr als zufrieden, und kostenlose Mückenstecker gab es auch. Die drei Herren am Empfang waren freundlich und gaben immer bereitwillig Auskunft. Nur Verpflegung hatte ich in diesem Hotel nicht gebucht, weil mir der Aufpreis für das Frühstück etwas zu hoch erschien.

    Bei der Stadtbesichtigung fiel mir auf, dass das Essen in den Restaurants von Chania um einiges teurer war als in den anderen Orten, die ich zuvor besucht hatte. Beispiel: Eine Portion Moussaka kostet in Chania um die 10 €, in anderen Städten ca. 6 €. Die Stadt an sich fand ich wunderschön, v. a. die Gegend am venezianischen Hafen war eine Augenweide. Ich finde, das ist ein tolles Motiv für eine Postkarte. Ich machte Bilder vom Hafen, von der Kathedrale und anderen Kirchen, von der Moschee und vom Leuchtturm. Die Museen sparte ich mir für den letzten Tag auf, da ich erst am Nachmittag zurückfliegen sollte. Die beiden kommenden Tage waren schon anderweitig verplant.

    Wirklich viele Touristen gab es in Chania nicht. In der Gegend am Hafen war abends mehr los als tagsüber, aber kaum ein Restaurant war voll und die Kneipen eher spärlich besucht. Sehr schade fand ich, dass ich der Rockkneipe Avalon nur zwei ältere Paare aus Deutschland saßen. Die hatten günstige Preise, leckere Getränke und spielten tolle Musik, aber Chania ist eben keine Touristenhochburg.

    Kreta

  • Meine Rundreise auf Kreta September 2013 - Erfahrungsbericht
    Jackie31J Jackie31

    Montag, 16.09.2014

    Am nächsten Morgen erwartete mich keine wirklich positive Überraschung. Ich hatte Schmerzen in der Ferse und stellte fest, dass ich mich beim Laufen am Strand verletzt hatte. Das hielt ich nicht lange aus und lief zur nächsten Apotheke, um mir eine Salbe zu holen. Ich hatte mir noch überlegt, ob ich nach Festos/Mátala fahren sollte. Weil ich aber ziemlich eingeschränkt war, beschloss ich an diesem Tag auf Sightseeing zu verzichten und einen ruhigen Tag einzulegen. Also fuhr ich nach Karteros, nach einigen Stunden wieder zurück, setzte mich ins Internetcafé und legte mich noch ein Weilchen an den Strand von Amoudara.

    Nach meiner Rückkehr stellte ich fest, dass mein Zimmer nicht gereinigt wurde. Kein gemachtes Bett, keine frischen Handtücher, kein gar nichts. Ganz schön schwach für 28 €, dieses Jahr kostet es noch mehr. Das Ehepaar saß übrigens die ganze Zeit im Garten. Die hatten vermutlich Urlaub (oder arbeiteten nicht, weiß ich nicht). Ihre Sprachkenntnisse hielten sich stark in Grenzen. Bei meiner Ankunft meinte die Frau, ihr Sohn hätte die Pension ins Internet gestellt, aber ihn habe ich während dieser beiden Tage kein einziges Mal gesehen.

    Am Abend musste ich Geld abheben. Und jetzt kommts: In Amoudara gab es kaum Geldautomaten. Der eine Automat, der in ca. 20 Fußminuten erreichbar war, erwies sich als kaputt und verschluckte die EC-Karte eines niederländischen Touristen vor mir. Mehrere Touristen meinten, das wäre ihnen auch schon passiert. Ansonsten gab es nur noch einen weiteren Automaten im großen Einkaufszentrum. Für mich war das ein Fußmarsch von 45 Minuten, aber ich hatte keine Wahl. Gemeinsam mit mir machte sich ein junges Paar auf den Niederlanden aus dem Weg. Sie waren mir sympathisch und erzählten mir, dass sie sich auf Kreta kennengelernt hätten. Beide haben früher als Animateure auf der Insel gearbeitet. Inzwischen lebten sie wieder in ihrer Heimat und waren Eltern einer 1jährigen Tochter, welche sie im Kinderwagen vor sich her schoben.

    Kurz darauf begab ich mich zwecks Abendessen in ein Restaurant, welches mir von außen sehr gut gefiel und war sehr neugierig auf die Speisen. Auf einmal zog jedoch ein Sturm auf. Das war mein 11. Tag auf Kreta, und es hatte zuvor noch kein einziges Mal geregnet. Der Sturm blies nicht nur heftig, es regnete auch stark und v. a. ziemlich lange. Die Gäste des Restaurants suchten alle hektisch nach trockenen Plätzen. Das Personal hatte Panik und war mit der Situation total überfordert. Sie waren pampig zu den Gästen (was ich in keinem anderen Restaurant auf der Insel erlebt hatte) und ließen uns mit dem Essen lange warten. Manchmal brachten sie das falsche Essen und waren auch noch sauer, wenn sich irgendwelche Gäste beschwerten. Das Essen war übrigens bei weitem nicht so lecker wie es auf den Werbeplakaten aussah, das war auch mehr Schein als Sein. Der einzige Lichtblick des Abends war für mich das Mädchen, das mich bediente. Sie war höchstens 11-12 Jahre alt, immer freundlich, sehr gelassen und hatte trotz der Ausnahmesituation ein Lächeln auf den Lippen.

    An den beiden Tagen in Amoudara hatte ich mehrmals richtig schlechte Laune und war froh, dass ich dort nicht allzu lange bleiben musste. Mich nervte so einiges: Die Entfernung und die langen Wartezeiten für die Busse nach Heraklion (Fahrpläne gab es nicht, ich musste auf gut Glück anstehen und immer recht lange warten), die verlorene Zeit durch das Verlaufen in der Hauptstadt, die Unterkunft, meine Verletzung, die Sache mit den Geldautomaten, die unfreundlichen Leute im Restaurant. Ich hatte meine Übernachtung schon bei der Ankunft bezahlt, wollte am kommenden Morgen den Zimmerschlüssel in den Briefkasten werfen und danach mit dem ersten Bus um 4:30 Uhr (ja, im Urlaub!) nach Heraklion fahren und von dort aus nach Chania weiterreisen. Mir ging der Ort mit dem ganzen Drumherum nur noch auf die Nerven, und ich wollte nur noch schnell weg. Aber wie es nun mal so ist, sollte auch diesbezüglich in Amoudara alles ganz anders kommen...

    Kreta

  • Meine Rundreise auf Kreta September 2013 - Erfahrungsbericht
    Jackie31J Jackie31

    Sonntag, 15.09.2013

    Die zweite Nacht in Ierápetra war dank des Mückensteckers sehr angenehm. Am nächsten Morgen frühstückte ich in aller Ruhe und verabschiedete mich danach noch am Empfang von Maria, die an diesem Tag Frühschicht hatte, ehe ich zum Busbahnhof ging und nach Heraklion fuhr. Das Hotel Astron war wirklich klasse, aber trotzdem freute ich mich auf die Rückkehr an die Nordküste, weil ich Probleme mit der hohen Luftfeuchtigkeit hatte.

    Ich wollte zwei Nächte in der kretischen Hauptstadt verbringen und hatte mir zu diesem Zweck eine Unterkunft im Antonis Beach Hotel gebucht. Vor der Reise hatte ich den Namen der Straße bei Google Maps eingegeben und ging davon aus, dass sich das Hotel in der Nähe des Busbahnhofs befand. Das war aber gar nicht der Fall. Als ich einen Taxifahrer fragte, meinte er die Unterkunft würde im Vorort Amoudara liegen, ca. 8 km entfernt. Der Straßenname sei auf Kreta keine Seltenheit, da hätte mir der Computer etwas Falsches ausgespuckt. Weil ich mich mit den lokalen Bussen noch nicht auskannte, ließ ich mich mit dem Taxi fahren.

    Meine Unterkunft befand sich ganz am Ende des Ortes nur wenige Schritte vom Strand entfernt und war kein Hotel, sondern ebenso wie die Unterkunft in Sitía eine Privatpension. Das Haus gehörte einem Ehepaar in den 50ern. An den Fotos beim Eingang sah ich, dass sie zwei erwachsene Kinder hatten, wobei die Tochter schon selbst Mutter war und nicht mehr zu Hause lebte. Ihre Mutter nahm mich in Empfang und wollte sofort das Geld haben, was sonst in keiner anderen Unterkunft der Fall war. Ich bezahlte 28 € pro Nacht. Frühstück gab es dort nicht, warum auch immer (dieses Jahr wird es angeboten).

    Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, lief ich zur Bushaltestelle und fuhr nach Heraklion. Die Busse fahren alle 30 Minuten. In Heraklion habe ich mich total verlaufen und war etwas genervt. Letztendlich fand ich aber doch noch die ganzen interessanten Sehenswürdigkeiten. Ich besichtigte den Hafen mit der Festung Koula, war im Archäologischen und im Historischen Museum und fotografierte diverse Bauwerke, wie z. B. die venezianische Loggia und die Agios-Titos-Kirche. Anschließend fuhr ich zurück nach Amoudara und gönnte mir eine kleine Erfrischung am Strand, der nicht ganz so sauber und gepflegt war wie der Amnissos Strand in Karteros. In den Abendstunden ging ich entlang der Flaniermeile zum Essen. Amoudara ist schon sehr touristisch und nicht unbedingt typisch griechisch/kretisch.

    Kreta

  • Meine Rundreise auf Kreta September 2013 - Erfahrungsbericht
    Jackie31J Jackie31

    Bin schon fleißig dabei, die Bewertungen sollten die nächsten Tage online sein  😉 .

    Ich freu´ mich, dass ich nach längerer Abstinenz endlich meinen Bericht zu Ende schreiben kann und natürlich auch über die Tatsache, dass hier einige Nutzer mitlesen  😄 .

    Samstag, 14.09.2014

    Vor meiner Reise hatte ich die positiven Bewertungen hier auf der Seite gelesen und war sehr gespannt auf das Frühstück – und wurde alles andere als enttäuscht. Der Raum ist wirklich edel, lauter schicke Möbel in blauer Farbe und eine große Leinwand an der Seite. Ich schaute mir die Nachrichten an und ließ es mir gut gehen. Das Angebot an Speisen war sehr groß und abwechslungsreich, da blieben keine Wünsche offen. Alles wurde schön frisch und in mehr als ausreichenden Mengen zubereitet. Die Küchenchefin, die ebenso wie die Empfangsdame Maria hieß, war eine sehr nette Frau. Sie und ihr Personal gaben sich große Mühe, die Gäste zu verwöhnen. Es war einiges los, die meisten Touristen waren Rentner aus Deutschland.

    Der Hafen mit dem Boot zur Insel Chrisi war nicht allzu weit weg, ca. 5 Minuten zu Fuß. Die Fahrt hatte es schon ein wenig in sich. Ich bin eigentlich nicht der Typ Mensch, der seekrank wird. Aber diese eine Stunde war ganz schön wackelig und nichts für Leute, die auf dem Wasser zur Übelkeit neigen.

    Im Endeffekt war das jedoch völlig nebensächlich. Die Stunden auf Chrisi allein waren die Reise nach Ierápetra schon wert. Der Fußmarsch durch die herrliche Dünenlandschaft und der wunderschöne Strand mit seinem hellen, feinen Sand und dem türkisfarbenen Meer waren ein absoluter Traum. Dieser Strand war neben Karteros bei Heraklion mei nFavorit auf der Insel. Abgesehen von den kleinen Ästen am Ufer fand ich es mehr als angenehm, dort zu baden und genoss jede einzelne Sekunde in vollen Zügen. Auf Chrisi wehte eine angenehme Brise, es war nicht so stickig wie in Ierápetra und sehr gut auszuhalten. Es war einfach wunderbar. Für Badefreunde auf Kreta ist ein Tag in diesem Paradies ein absolutes Muss.

    Den Abend ließ ich entspanntin einem Restaurant ausklingen und unterhielt mich ein Weilchen mit Maria am Empfang. Sie gab mir einen Mückenstecker für die Steckdose und erklärte mir, dass die Mücken auf Kreta generell sehr hungrig seien. Diese Stecker gibt es scheinbar in fast allen Hotels kostenlos, wenn man an der Rezeption danach fragt. Dann ging ich ein Weilchen ins Internet, welches kostenlos war (nur leider etwas arg langsam).

    Damit war mein Aufenthalt inIerápetra auch fast schon wieder beendet, weil ich am nächsten Morgen meine vierte Station anpeilte.

    Kreta

  • Meine Rundreise auf Kreta September 2013 - Erfahrungsbericht
    Jackie31J Jackie31

    Freitag, 13.09.2014

    Mein Taxifahrer stand auf die Minute pünktlich vor der Terrasse. Ich lud mein Reisegepäck in den Kofferraum und war keine 5 Minuten später am Busbahnhof. Der Bus fuhr nicht direkt von Sitía nach Ierápetra, es gab einen Umstieg im Makrigialos. Der andere Bus stand unmittelbar daneben, und die Fahrgäste konnten problemlos wechseln. Die Fahrt dauerte etwas mehr als 2 Stunden.

    Ierápetra ist schon anders als Sitía, aber auch in dieser Stadt fühlte ich mich auf Anhieb wohl. Auf de nersten Blick erinnerte sie mich an die Kleinstadt in der Nähe des Heimatdorfes meiner Familie in Kroatien. Ich hatte zwei Übernachtungen mit Frühstück im 3,5-Sterne Hotel Astron gebucht, welches sich keine 5 Minuten vom Busbahnhof entfernt befand und direkt am Meer lag. Das Hotel machte einen sehr guten Eindruck auf mich, und es war auch kein Problem, als der nette Mann am Empfang meinte, dass mein Zimmer erst ab 11:30 Uhr frei sein würde. Ich wollte die Zeit mit einer kleinen Stadtbesichtigung überbrücken, kam aber nicht so weit wie ich es gerne gehabt hätte. Schon am frühen Morgen war es in Ierápetra sehr heiß und v. a. stickig. Die Thermometer zeigten Werte um die 36-37 Grad an, und die Luftfeuchtigkeit lag bei 85%. Ich musste sehr viel trinken und war froh, als ich endlich in mein Zimmer konnte. Ich war begeistert von meinem Schlafraum, in welchem es zum Glück eine Klimaanlage gab. Das Zimmer war wunderschön eingerichtet, ganz in blau, und man merkte, dass das Hotel frisch renoviert war.

    Am Nachmittag ging ich zum Strand, hielt es aber nur ca. 1,5 Stunden dort aus. Das Wetter machte mir doch sehr zu schaffen. Die schwarzen Steine waren total heiß, selbst als ich frisch aus dem Wasser kam, konnte ich kaum barfuß laufen. Als ich ein wenig durch die Stadt lief, war Ierápetra wie ausgestorben. Es waren kaum Menschen auf den Straßen zu sehen. Eigentlich sah ich fast ausschließlich Kellner, die draußen vor den Restaurants und Cafés standen und sich von zwei Ventilatoren pro Person ein wenig abkühlen ließen. In den Supermärkten waren auch zahlreiche Ventilatoren in Betrieb, sonst hätten es die Verkäufer nicht lange ausgehalten.

    Ich erkundigte mich bei diversen Leuten nach einer Bootstour zur Insel Chrisi, die ich am nächsten Tag machen wollte und bekam ein günstiges Ticket für 8 € (Hin- und Rückfahrt). Danach ging ich in mein Zimmer und verbrachte die Stunden bis zum Abendessen im Hotel mit Lesen und machte einen Mittagsschlaf.

    Vor dem Essen kam ich mit der netten Empfangsdame von der Spätschicht ins Gespräch, die fließend Deutsch sprach. Maria hatte einige Jahre in Deutschland gelebt und gearbeitet. Sie war den Gästen sehr sympathisch, weshalb sich viele Touristen während ihrer Schichten an den Empfang begaben, um ein Schwätzchen mit ihr zu halten. Sie erzählte mir u. a., dass das Astron Hotel früher auch Tickets nach Chrisi verkauft hätte bis mehrere Touristen sich über die Preise beschwerten. Das lag aber definitiv nicht am Hotel. Die Veranstalter in Ierápetra ändern die Preise für die Bootsfahrt, wie es ihnen gerade in den Kram passt. Ich musste wie gesagt nur 8 € bezahlen, manchmal kostet der Spaß aber 12, 15, 20 oder sogar 25€.

    Das Abendessen in einem der Restaurants an der Promenade war die leckerste Mahlzeit, die ich in den beiden Wochen auf Kreta zu mir genommen hatte. Ich entschied mich für eine Mischung aus drei Vorspeisen: Weinbergschnecken, frittierte Zucchini und gefüllte Weinblätter mit einem Stück Brot. Typisch kretisch, sehr lecker und dazu noch preisgünstig, was will Frau mehr?

    Die Nacht hingegen war trotz des schönen Zimmers nicht so toll. Stechmücken machten mir das Leben schwer. Ich bin normalerweise gar nicht empfindlich, werde nur alle Jahre wieder von einer Mücke gestochen und spüre den Stich schon nach wenigen Minuten, maximal einer Stunde gar nicht mehr. Dann traf es mich in Ierápetra schon wieder (hatte das Problem schon in Chersonissos, als ich nach 15 Minuten im Outdoor-Internetcafé ca. 20 Mückenstiche vorweisen konnte) und ich beschloss, Maria am nächsten Tag zu fragen, was ich dagegen machen konnte.

    Kreta

  • Meine Rundreise auf Kreta September 2013 - Erfahrungsbericht
    Jackie31J Jackie31

    Donnerstag, 12.09.2013

    Nach einem gemütlichen Frühstück samt interessanter Unterhaltung mit der deutschen Touristin lief ich zum Busbahnhof in die Stadt. Den berühmten Palmenstrand von Vai kannte ich von zahlreichen Fotos und wollte dort einen ruhigen Tag verbringen. Wobei ich mir nach dem Lesen der Flyer noch überlegte, statt nach Vai zum Strand von Kouremenos zu fahren. Am Palmenstrand ist das Meer ruhig, und im Wasser befinden sich Steine. Ich mag lieber Sandstrände und Wellen, das hätte ich in Kouremenos haben können. Letztendlich entschied ich mich aber für Vai. Die Busfahrt zwischen Sitía und dem Palmenstrand dauerte ca. 1 Stunde, also ganz schön lange für eine Strecke von 24 km. Der Osten hat eben wie bereits erwähnt die am schlechtesten ausgebauten Straßen. Allzu viele Busse fahren nicht nach Vai, aber es gibt immerhin täglich 1-2 ordentliche Verbindungen. Ich habe den frühen Bus um 10:15 Uhr genommen und bin mit der letzten Verbindung um 16:30 Uhr zurückgefahren. Hat ganz gut gepasst.

    Mit dem ersten Bus kamen nicht viele Touristen nach Vai. Vor mir saßen zwei junge Mädchen aus Österreich, die am Strand auch die Liegen vor mir hatten. Sonst war da nur noch eine Gruppe von älteren Damen. Mit dem zweiten Bus ca. 2 Stunden später kamen aber viele weitere Leute, und einige fuhren mit dem Auto zum Strand, sodass es letztendlich doch gut gefüllt war. Es war um einiges mehr los als am Stadtstrand von Sitía. Im Restaurant und Café saßen auch meistens recht viele Leute. Im Hochsommer ist der Palmenstrand vermutlich jeden Tag völlig überlaufen.

    Ich verbrachte einen erholsamen Tag bei 34 °C und strahlendem Sonnenschein. Wenn es mir etwas zuviel wurde, machte ich einen kleinen Spaziergang im Schatten. Den gab es dank der Palmen haufenweise. Am frühen Nachmittag lief ich das komplette Gelände ab und machte einen Haufen Bilder. Erst lief ich zur Seite mit den ganzen Tretbooten, und dann nahm ich den Anstieg zur Aussichtsplattform auf mich und genoss den traumhaften Ausblick auf die Umgebung. Auf der anderen Seite des Strandes befindet sich ein riesengroßer Parkplatz mit zahlreichen Parkmöglichkeiten, nur leider ausschließlich in der Sonne. Etwa 50 m vor dem Strand befindet sich im Meer eine kleine Insel, zu der ich mal geschwommen bin.

    Alle Sitía-Urlauber sollten unbedingt einen Tag am Palmenstrand von Vai verbringen. Das ist genau die richtige Umgebung für alle, die sich ein wenig erholen möchten. Es wäre gut, etwas mehr Zeit einzuplanen als ich es gemacht hatte. Die Fahrt nach Kouremenos war leider nicht mehr drin, weil ich bereits am nächsten Morgen nach Ierápetra fahren wollte. Es gibt nur wenige Verbindungen zwischen Sitía und Ierápetra. Zwischen 6:15 und 12:45 Uhr fahren keine Busse. Ich wollte die erste Verbindung in den frühen Morgenstunden nehmen, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Im Nachhinein gesehen bin ich der Ansicht, ich hätte ruhig den Tag in Kouremenos entspannen und erst am Abend nach Ierápetra reisen können, aber hinterher ist man meistens klüger.

    Die Dame des Hauses Petras Beach war so freundlich und organisierte für mich ein Taxi für den nächsten Morgen. Sie meinte, der Herr würde um Punkt 6 Uhr vor der Haustür auf mich warten. Fand ich superlieb von ihr. Leider blieb mir wegen der frühen Rückfahrt keine Zeit für ein richtiges Frühstück, aber die Frau gab mir ein kleines Päckchen mit und bot mir am Vorabend noch Trauben und Melone an, als sie mit irgendwelchen Freunden auf der Terrasse saß. Diese Familie ist wirklich sehr gastfreundlich. Trotz der Lage außerhalb der Stadt war die Pension ein echter Volltreffer.

    Kreta

  • Meine Rundreise auf Kreta September 2013 - Erfahrungsbericht
    Jackie31J Jackie31

    Mittwoch, 11.09.2013

    Ich hatte zwei Tage und drei Nächte in Sitía eingeplant. Leider war es mir nicht möglich, zur Ausgrabungsstätte von Kato Zakros zu fahren. Die Busverbindungen könnten kaum ungeschickter sein. Der erste Bus fährt schon morgens um 6 (und die Stätte öffnet erst um 9 oder 9:30 Uhr, ich hätte also stundenlang draußen rumstehen und warten müssen) und der andere um 14:30 Uhr, wobei die letzte Verbindung nach Sitía bereits um 15:30 Uhr Kato Zakros verlässt. Außerdem fahren die Busse nur an 3 Tagen pro Woche. Und mit dem Taxi wäre es zu teuer geworden. Diese Ausgrabungsstätte ist ohne Mietwagen leider sehr schlecht erreichbar, was ich total schade finde.

    Eine Übernachtung mit Frühstück im Petras Beach kostet 40 €. Für eine Pension ist das gar nicht mal so günstig, aber im Nachhinein war mir diese Unterkunft wirklich jeden Cent wert. Ich hatte ein sehr schön eingerichtetes Zimmer, wobei ich für die dritte Nacht umziehen musste, denn ein anderer Gast hatte explizit mit Meerblick gebucht. Mit meinem zweiten Zimmer war ich auch sehr zufrieden. Die Familie, die das Haus betreibt, war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Der Besitzer und seine Frau standen abwechselnd am Empfang, und wenn beide mal anderweitig zu tun hatten, bekamen sie Unterstützung von ihrem Sohn (ca. 14 Jahre).

    Der Mann stand in den frühen Morgenstunden auf und fuhr in die Stadt, um frische Lebensmittel für das Frühstück zu besorgen. Währenddessen deckte seine Frau die Tische im Empfangsraum, bevor die Gäste aufstanden. Das und die Tatsache, dass sie täglich die Betten machte und die Zimmer sehr gründlich reinigte, habe ich ihr sehr hoch angerechnet. Die Frau hatte nämlich starke Rückenschmerzen und konnte kaum stehen und laufen... glaube es war ein Hexenschuss. Außerdem war sie trotz der Schmerzen immer fröhlich, gut gelaunt, hilfsbereit, freundlich und niemals genervt.

    Das Frühstück war richtig klasse, besser als in vielen Hotels. Das Ehepaar gab sich richtig große Mühe, um die Gäste (die alle aus Deutschland und England stammten) zu verwöhnen. Beim Frühstück lernte ich eine weitere alleinreisende Touristin aus Deutschland kennen, die ebenfalls eine Rundreise machte (aber mit dem Auto) und tauschte mich mit ihr aus. Außerdem drückte mir der Besitzer der Pension einen Flyer mit den ganzen Möglichkeiten an Aktivitäten in der Region Sitía in die Hand. Allzuviel gibt es im Osten nicht zu sehen. Kato Zakros ist wie gesagt nur mit Mietwagen möglich, und ansonsten kann man sich noch Sitía anschauen und einige der schönen Strände in der Umgebung besuchen.

    Ich verplante den ersten Tag für Sitía und wollte am zweiten Tag zum Palmenstrand von Vai fahren, der mit dem Bus problemlos erreichbar war. Das Petras Beach befindet sich nicht direkt im Ort, sondern etwas außerhalb. Man läuft aber die komplette Strecke geradeaus und kann sich nicht verirren. Es dauert ca. 20-25 Minuten, bis man am städtischen Strand ist. Dieser gehört nicht zu den schönsten und gepflegtesten Stränden auf Kreta, aber für einen Tag fand ich es okay. Schirme und Liegen sind in Sitía sehr günstig. Die Temperaturen waren im Osten um einiges höher als an der mittleren Nordküste, so um die 33-34 °C mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Deshalb brauchte ich zwischendurch eine Pause und ging ins Stadtzentrum, um mir das archäologische Museum gegenüber des Busbahnhofs anzuschauen. Dort gibt es Fundstücke aus der minoischen Zeit, die aus Sitía, Petra, Zakros und Palekastro stammen. Hat sich sehr gelohnt, kann ich nur weiterempfehlen. Danach machte ich noch einige Fotos von der Stadt, vom Hafen und von der Festung, allerdings nur von unten. Bei den Temperaturen hatte ich nicht die Kraft für einen Anstieg, da mir hohe Luftfeuchtigkeit generell etwas zu schaffen macht. Anschließend erfrischte ich mich ein wenig im Meer und ging dann wieder zur Pension.

    Das Abendessen in der Stadt habe ich in Sitía früher eingenommen als in Chersonissos. Ich gehe nur ungern als Frau alleine durch unbeleuchtete Straßen und wollte wieder in der Pension sein, bevor es komplett dunkel war. Sitía ist ein hübsches und v. a. ruhiges Städtchen, das keinen Massentourismus kennt. Die Restaurants und Straßencafés sind nicht einmal in den Abendstunden sonderlich gut gefüllt, weshalb sich die Besitzer über jeden zahlenden Gast freuen. Ich bestellte mir ein typisch kretisches Sandwich, welches nicht nur lecker schmeckte, sondern auch extrem sättigend war.

    Im Petras Beach war es in den Abendstunden nicht sooo ruhig, was mich aber nicht störte. Der Besitzer und seine Familie bekamen jeden Abend Besuch von der Oma und/oder guten Freunden und saßen mit ihnen draußen auf der Terrasse. Das fand ich schön. Die Menschen auf Kreta wirkten generell sehr entspannt, und ich fühlte mich fast überall willkommen.

    Kreta
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