"melbelle" wrote:
Im Grunde stellt man sich doch nur aus Sicherheitsgründen so an. Dem Schaffner im Zug ist doch auch wurscht, wer die Fahrkarte gekauft hat, da gibt es doch auch keine Namen.....und wer denkt schon an Passagierliste im Todesfall. Naja...zumindest würde die sich aktualisieren lassen, wenn man sich nicht gar so unbürokratisch anstellen würde.
Züge unterliegen anderen internationalen Vereinbarungen und Bedingungen als Flüge.
"melbelle" wrote:
Ich finde nur, die Airlines sind aber auch total unflexibel. Wenn ich einchecke und es passiert tatsächlich mal, dass jemand anders auf dem Ticket mitfliegen möchte, dann geh ich vor zu dem Schalter und lasse meinen Namen abändern. Das dauert nicht mal eine Minute. Die Passagierliste steht doch auch erst, wenn der Check in beendet ist. Und es ist ja auch nicht so, dass es jeder so macht und sich der Aufwand je Flieger wirklich minimal in Grenzen hält.
Zudem kann man ruhig eine Umschreibungsgebühr von 10 Euro verlangen, das sehe ich ja noch ein.
Aber wenn ich in den Homepages von Air Berlin oder Condor nachlese, dann wird es mir schon übel. Dagegen sollte man echt mal klagen! 50 Euro Umschreibungsgebühr, aber nur bei einem teureren Ticket, bei den Billigtickets hat man eben Pech gehabt.
Klar, der Konsument möchte immer alles geschenkt haben, "ist ja alles keine Arbeit"... Aber lassen wir einmal beiseite, dass bei einem Check-in ein paar hundert Leute manchmal abgefertigt werden müssen und wenn dann 90 Leute "nur mal schnell den Namen ändern wollen"...
Geht es nicht in das Verständnis der Menschen, dass jedes Unternehmen seine eigenen Bedingungen aufstellen darf und kann und dass jeder Kunde selbst entscheiden kann und darf, ob er diese annehmen möchte oder nicht?
Warum wird da immer wieder von unflexibler Haltung gesprochen?
Wer den vollen Preis zahlt, hat volle Rechte.
Wer den halben Preis zahlt, hat halbe Rechte.
Wer den Minipreis zahlt, hat Minirechte.
Sonst wäre ja der blöd, der voll zahlt.
Und das ist wohl doch auf der Welt überall so.
Normalerweise hat jeder Konsument die Möglichkeit, vor Buchung zu lesen oder zu fragen, welche Kosten er bei Namensänderungen oder Stornierungen hat. Man kann auch eine Versicherung für Flugtickets abschließen, für den Fall der Erkrankung und daraus sich ergebender Reiseunfähigkeit.
Und nochmals: es kann ja alles sein und niemand wird nie kontrolliert - aber wenn er kontrolliert wird hilft kein Jammern und "die anderen machen es doch auch so" --> die entsprechend dem Delikt vorgesehenen Strafen oder Nachteile wird der Reisende dann wohl bezahlen und auf sich nehmen müssen.
Eine Fluggesellschaft ist berechtigt, Personen mit ungültigen, gefälschten oder nicht auf ihren Namen ausgestellten Transportausweisen vom Transport auszuschließen.
Gruß
Peter