Das Sammeln von Reisedokumenten hatte für mich 2006 einmal eine besonders positive Wirkung.
Nach einem mehrwöchigen Urlaub wieder heim, fand ich im Briefkasten einen schönen Brief von der Staatsanwaltschaft vor, worin ich beschuldigt wurde während meiner Abwesenheit einen Autounfall mit Unfallflucht begangen zu haben. Das ist dann schon kein harmloser Gag mehr und ein ganz schöner Schreck! Zudem war das schon meiner Versicherung gemeldet worden, und die reagieren sofort mit einer Hochstufung. Anhand der Reiseunterlagen und der Erklärung meines Garagenvermieters konnte die Sache aufgeklärt werden. Aber erst nach einer Inaugenscheinnnahme meines Autos durch die Polizei. Die ganze Rehabilitierung nahm dann einige Monate in Anspruch um die Mühlen wieder zu stoppen, auch weil Einspruchsfristen bei meiner Rückkehr schon überschritten waren. Ein "Zeuge" hatte meine Kfz-Nummer gemeldet, und dem war ein Zahlendreher unterlaufen. Die Geschichte schien sehr bösartig gewesen zu sein. Und eine Unfallflucht mag man sich ja auch nicht gerne unterschieben lassen.
Ansonsten bewahre ich nichts auf, außer nunmehr über längere Zeit die Reisedokus.
Gruß
Dieter
