Hab auch was zu diesem Thema:
Es war vor ca. 25 Jahren auf dem Heimflug von unserem Mallorca-Urlaub nach Nürnberg. Es war so extrem, dass ich dies bis heute nicht vergessen kann.
Damals war die Flugroute über Barcelona, über die Pyränen, den Alpen, über Stuttgart nach Nürnberg.
Es war gegen Nachmittag und wir hatten eine herrliche Sicht nach unten. Sahen die Ortschaften deutlich.
Aufeinmal, wir waren über den Pyränen, fing das ganze Flugzeug zu zittern an, wir kamen von einem Luftloch ins Nächste. Draußen wurde es stockdunkel. Man sah Blitze und hörte es donnern, aber die Sicht nach unten war immer noch einwandfrei.
Man sah jedes Licht unter uns. Die Flugbewegungen waren so extrem, dass der Servierwagen von einem Ende des Ganges bis zum anderen Ende durchrauschte. Aus den sich öffneten Gepäckfächern fielen die Gepäckstücke.
Immer wieder sah man die Berggipfel verdammt nah, da der Pilot versuchte unter dem Höhengewitter durchzufliegen. Doch viel tiefer konnte er nicht mehr gehen.
Über eine dreiviertel Stunde dauerte diese Sache und viele, wie auch ich, hatten echt Todesängste. Es war fürchterlich.
Als wir aus dem Unwetter heraus waren erklärte uns der Pilot, dass wir wirklich sehr viel Glück hatten, dass kein Blitz ins Flugzeug eingeschlagen hätte und wir dem seltenen Phänomen eines Höhengewitters sehr gut entkommen sind.
Nie mehr hatte ich danach so ein Erlebnis.
Denn ich, und auch mein Mann dessen zweiter Flug dies erst war, steigen auch heute noch sehr gern in ein Flugzeug, obwohl ich richtig Luftkrank werde, ohne Tabletteneinnahme. Diese Fortbewegungsart ist für uns der schönste und bequemste Weg an einen schönen Urlaubsort zu kommen.