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Pesche

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  • Peking im Januar
    PescheP Pesche

    Hallo

    Etwas verspätet, aber bis Januar haben wir ja noch Zeit, hier noch einige Tipps:

    Ich bin zwar kein Insider wie mkfpa, habe aber Peking schon mehrmals besucht und das “Städtchen” mit den öffentlichen Verkehrsmittel, U-Bahn und Bus kreuz und quer erkundet. Macht Spaß, in vollgestopften U-Bahnwagen und Bussen den Alltag der Einheimischen hautnah mitzuerleben. Mehrmals haben wir staunend erlebt, dass die in den Wagen mitfahrenden Schaffnerinnen, junge Chinesinnen und Chinesen energisch aufforderten, uns ihren Sitzplatz zu überlassen. Es stellt sich nun die berechtigte Frage: War der Grund, weil wir Touristen waren oder sahen wir so alt und gebrechlich aus? Na, lassen wir das!
     
    Nebst den weltbekannten Sehenswürdigen sind die vielen traumhaften Parks mit kleinen bis größeren Seen mit Bootsvermietung, Theater und Musikdarbietungen immer wieder für Überraschungen gut. Im Januar leider mehr oder weniger tote Hose! Also, Peking nochmals in einer wärmeren Jahreszeit besuchen! Interessant sind auch die unzähligen Freiluft-Fitnessanlagen, die man mitten in den Quartieren findet. Staunen ist angesagt: Uralte Chinesinnen und Chinesen turnen an diesen kuriosen Geräten ohne eine Miene zu verziehen wie Teenagers! Wir haben es zum „Gaudi“ der Einheimischen „Sportler“ auch ausprobiert. Macht Spaß und Muskelkater!

    In Peking findet man unzählige gemütliche, mehrheitlich von Einheimischen frequentierte Restaurants von einfach bis luxuriös. Meine Frau und ich sind Genussmenschen und haben für ein exzellentes chinesisches Mehrgangessen mit süffigem Wein (auch das gibt es in China!) oder einem kühlen Bier, jeweils zwischen 30 und 100 Yuan für zwei Personen bezahlt. Nicht in jedem Restaurant gibt es eine englische Speisekarte. Ein Reiseführer mit den wichtigsten Wörtern auf chinesisch ist Gold wert und man hat nicht plötzlich einen Hund, eine Kröte oder eine Ratte auf dem Teller. Haben wir mal angenommen! Und detailliertes Nachfragen haben wir uns auf Reisen abgewöhnt. Entweder es schmeckt oder es schmeckt nicht - so einfach ist das! Lediglich die Weinbestellung ist mit gewissen Schwierigkeiten verbunden. In unserem chinesischen Sprachführer ist wohl das Wort „Wein“ vermerkt, jedoch von weiß oder rot keine Spur. Manchmal stehen bis zu 5- und mehr Bedienerinnen um unseren Tisch und versuchen zu erraten, wenn wir das chinesische Wort „Wein“ in Verbindung mit roten Gegenständen bringen wollen. Alles lediglich eine Frage der Zeit. Das Problem wird immer mit dem üblichen chinesischen Lächeln gelöst!

    Abschließend wünsche ich euch einen erlebnisreichen Aufenthalt in diesem “schnuggeligen” Städtchen! 😉

    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Torremolinos-Nordic Walking Stöcke
    PescheP Pesche

    Wo man diese “Gehhilfen” mieten kann weiß ich nicht. Am Strand und auf Promenaden sind mir schon mit diesen Dingern ausgerüstete “Spezies”, Touris und mehr oder weniger klapprige Rentner, keine Spanier!, aufgefallen. In Spanien mag das ja noch angehen, aber Nordic Walking ist auch in tropischen Gebieten im Vormarsch. Bei 35 und mehr Grad im Schatten gilt einmal mehr das Zitat eines Tabakbauern irgendwo in Südamerika: “Nur Esel und Weisse gehen in der Sonne!” 😉  
     
    Pesche

    Costa del Sol

  • Fernreise für 1 Woche?
    PescheP Pesche

    Ich schmunzle immer wieder, wenn ich lese: “den Kurztrip nach Amerika, in die Karibik oder irgendwohin nach Asien mussten wir einfach buchen -- so günstig, ein einmaliges “Schnäppchen!” Warum irgendwo in Europa einige Tage verbringen, wenn man für das gleiche Geld eine Überseedestination ansteuern kann? Man demonstriert cool den erfahrenen reisegewohnten Weltreisenden, zählt locker vom Hocker alle die Länder und Destinationen rund um den Globus auf, die man schon besucht hat und erwartet ein ehrfürchtiges Staunen. Kann aber auch sein, dass man nur ein mitleidiges Lächeln erntet! 😉

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Rettungsübung
    PescheP Pesche

    Hallo Renate
     
    Ich versuche mal deine kleine Frage mit folgendem “Episödchen” detailliert zu beantworten:

    13 30 Uhr -- Einschiffung in MOMBASA auf die “MS ROYAL STAR”. Einchecken, Kabinenbezug und kleiner Orientierungsrundgang auf der Kleinen und ist man mal an Bord, doch so Großen “MS ROYAL STAR”. „Und jetzt ein kühles Bier in einer Bar auf Deck, signalisiert mein Hirn!“ Daraus wird nichts. Ein aufgelegtes Tagesprogramm in unserer Kabine sowie permanente Lautsprecherdurchsagen machen solch frommen Wünsche brutal zu Nichte. 15 45 Uhr -- “SEENOT-RETTUNGSÜBUNG” ist angesagt. Stress pur! Schwimmweste suchen, Bedienungsanleitung lesen, Weste überstülpen -- funktioniert auch für Mann mit Bauch!, den vorgeschriebenen Treffpunkt mittels Plan auf der Innenseite unserer Kabinentür suchen und finden. Ich habe es sogar ohne Kompass geschafft! 15 Minuten intensive Theorie, die die grauen Hirnzellen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringen und ab auf das Aussendeck. Begrüßung durch unseren griechischen Kapitän: Captain Vagelis Aravantinos. Ein Frauenschwarm in seiner weißen Uniform, umgeben von seinen Offizieren.

    Zum Glück verzichtet der Kapitän und sein Kader auf praktische Übungen wie besteigen der Rettungsboote, Wasserung und ein Sprung ins Meer vom obersten Deck. Ende der Rettungsübung und Tea-Time am Pool, respektive Bier-Time am Pool für mich ist angesagt!  😉

    Gruß
    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Machen Kreuzfahrten süchtig?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Zwischen April 2009 und August 2010 haben sich in diesem Thread vorwiegend Kreuzfahrtsüchtige geoutet. Jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazu geben.

    Zerknirscht stelle ich fest: Ich bin ein Exot und nicht KREUZFAHRTSÜCHTIG! Nur schon der Gedanke, auf einem so riesigen Pot die Weltmeere zu befahren lassen mich erschaudern. Die Landgänge inmitten Horden von Weltentdeckern und die vorgeschriebenen zeitlich limitierten Essenszeiten sind auch nicht so mein Ding. Speis & Trank muss man genießen und das braucht Zeit, viel Zeit! Meine Kreuzfahrten, ausgenommen einer Transatlantik “Linienfahrt” mit der Queen Mary I in grauer Vorzeit, beschränken sich auf “Schiffchen” mit max. 200 bis 300 Passagieren. Theater, Kino, Bar, Restaurant, Pool, Boutique & Co gab es auch, aber im Gegensatz zu den immer größer und luxuriöser werdenden schwimmenden Unterhaltungstempel mehrheitlich nur in Einzahl! 😛

    Gleichwohl kommen meine Frau und ich nicht zu kurz. Das Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten, sei es ein Musical, ein Theater, Konzert, Kabarett oder Zirkusbesuch und noch vieles mehr, mit anschließendem Gourmetdinner, auch nach Mitternacht, irgendwo in einer pulsierenden Weltmetropole gönnen wir uns immer wieder. Und wir entscheiden was wir uns anschauen wollen und nicht eine Reederei die auf Mehrheiten ihrer Gäste Rücksicht nehmen muss. 😞

    Ein lange gehegter Wunsch von mir ist immer noch, unseren schönen blauen Planeten mit einem Frachtschiff zu umrunden. Leider sind die Zeiten der Stückgutschiffe mit längeren Landezeiten in den Häfen vorbei. Heute sind Containerschiffe unterwegs, die nur kurze Zeit zur Löschung der Ladung in den Häfen anlegen und eventuelle Wartezeiten aus Kostengründen auf hoher See verbringen. Und für eine mehrmonatige Weltreise mit, wenn es gut geht, zwei bis drei kurzen Landgängen kann ich mich nicht anfreunden. Auch die Piraten vor Somalia zählen wir nicht unbedingt zu unseren Freunden! Also lassen wir das. 😱

    Bleiben nur noch herrliche Kreuzfahrten zu den schönsten Orten der Welt auf vorwiegend vom Wind angetriebenen “Böötchen” mit einigen “angefressenen” Passagieren. Wobei die Meinungen was man unter komfortablen Reisen versteht, bei dieser Transportart diametral auseinander klaffen! Und bei hohem Wellengang, solang man nicht über Bord gespült wird, ein einmaliges Vergnügen, leider nicht für meine Frau. Ihr Ausspruch kurz und bündig nach einem Trip irgendwo an der afrikanischen Ostküste: “Einmal und nie mehr!” Also lassen wir auch das und buchen zur Abwechslung wieder einmal eine Kreuzfahrt für Anspruchsvolle auf einem unserer schönen Schweizer Seen!! 😉

    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Mexiko, Kuba oder Dom Rep
    PescheP Pesche

    Vorausgesetzt du meidest Touristenghettos à la Punta Cana & Co in der dominikanischen Republik, Cancun & Co in Mexiko und Varadero & Co in Kuba, findest du in allen drei Ländern deine drei Wunschkriterien: Die schönsten Strände, die besten Ausflugsmöglichkeiten und die nettesten Menschen!

    Jedes dieser drei Länder ist einmalig und immer wieder eine Reise wert. Ich kann mit dem besten Willen keine Empfehlung abgeben! 😉

    Pesche

    Sonstige Karibik

  • Wirkliche Geheimtipps auf Bali
    PescheP Pesche

    Hallo Mia

    Die Zeit drängt. Fliege am Freitag locker nach Bali und miete dir vor Ort einen Pkw. Und dann ab, kreuz und quer durch das "Inselchen". So sicher wie das Amen in der Kirche wirst du deine ganz persönlichen Geheimtipps finden. Und dass sie nicht verbreitet werden liegt dann bei dir! 😉
     
    Gruss
    Pesche

    Indonesien

  • Erste Gedanken nach dem Landen bei euch?
    PescheP Pesche

    Nach der Landung klappe ich meinen Sitz zurück, schließe die Augen, warte entspannt und geduldig, verlasse mit den letzten Passagieren die Maschine und nehme schadenfreudig als einer der ersten am Laufband meinen Koffer in Empfang, weil ich als einer der letzten eingecheckt habe. Ist allerdings auch schon in die Hosen gegangen und mein frustrierter Koffer erschien als einer der letzten auf dem Laufband! 😱

    Und bei meinen früheren geschäftlichen Flügen: Einige Tage dolce far niente Ferien in einem Hotel an der Beach wäre jetzt nicht zu verachten -- leider zu schön um wahr zu sein! Business hatte Vorrang! 😞

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Verständigung im Ausland
    PescheP Pesche

    Hallo Alice

    Unsere deutschen Freunde und auch die Eingeborenen weitab von der Hauptstadt Bern, aus Zürich, Basel & Co, verstehen mit Sicherheit nur noch Bahnhof. Deinen Satz auf Mattenenglisch:
     
    “i ga für ne disser it Stibere ga Tuffi kitsche!“ übersetze ich mal ohne Gewähr wie folgt: „Ich gehe für 10 Rappen in die Stadt Bonbons kaufen“

    Jetzt aber wieder zum echten Englisch, wie wir es in der Schule gelernt haben:

    Was versteht man unter dem Satz: Country Hunter von Slippery Britch? ❓

    Und hier gleich die Antwort:
    Country     Land
    Hunter      Jäger
    Slippery    Glatt
    Bridge       Brücke

    Also Landjäger von Glattbrugg oder schlicht und einfach: Der Polizist von Glattbrugg (Ein Dorf im Kanton Zürich) 😄

    Alles klar?  😘

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Verständigung im Ausland
    PescheP Pesche

    Vergesst alle weiteren Sprachen. Weltweit wird es in Kürze nur eine Sprache geben, in der man sich locker verständigen kann -- und das ist Englisch. Damit man mich jetzt nicht missversteht -- ich spreche selbstverständlich von Mattenenglisch, einem etwas speziellen Dialekt aus dem Mattenquartier an der Aare in Bern!

    Beispiel:
    Mir gö id Stibere ga Kommere mänge -- auf gut Deutsch: Wir gehen in die Stadt einkaufen!  😉

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Urlaub mit 2-Monate altem Säugling
    PescheP Pesche

    Ich würde auf eine Flugreise mit einem so jungen Erdenbürger in eine wärmere Gegend, wenn es nicht unbedingt sein soll verzichten. Das gilt für europäische Destinationen und noch etwas mehr für die USA.

    Das habe ich vor vier Wochen auch einer befreundeten Familie gesagt, die mit ihren 4 Kids, 2 Monate, 2 x 4 Jahre (Zwillinge) und 6 Jahre, mit einem Motorhome zwei Wochen durch die Staaten tuckern und anschließend zur Erholung noch zwei Wochen in einem Hotel in Miami buchten. Das kann nicht gut gehen und Stress ist vorprogrammiert, für euch und die Kids, sagte ich ihnen als reiseerfahrener “Grufti”. :?

    Aber es ging gut, sogar sehr gut! Diese Woche sind sie zurückgekehrt. Die 2 x 4 Jahre und das 6 Jahre erzählten mir freudestrahlend was sie alles erlebt haben. Lediglich das 2 Monate blinzelte mich an an und vermied es stur, mir seine Erlebnisse mitzuteilen. Das haben dann die stolzen Eltern übernommen und mir versichert, diese 4 Wochen mit den Kids sei ein reines Vergnügen gewesen und nächstes Jahr gehe es wieder in die USA. 😄

    Zerknirscht stelle ich fest: Die Zeiten haben sich geändert! 😱

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Kaffee im Ausland, nach deutschem Standard?
    PescheP Pesche

    Etwas vermisse ich in diesem Thread ohne Ende! Das Abfallprodukt von einem guten Kaffee. Also den Kaffeesatz!

    Durch intensive Studien habe ich festgestellt, dass in mir Kräfte schlummern, die mich befähigen Prognosen zu stellen. Nein, nicht mit Hilfe von Jupiter, Pluto, Saturn & Co, sondern schlicht und einfach mit Kaffeesatz aus meiner nicht ganz billigen Hightech-Kaffeemaschine.

    Klar und deutlich waren in diesem geheimnisvollen Satz in der ersten und in der zweiten Jahreshälfte 2010 folgende Ereignisse zu sehen: Erdbeben, Überschwemmungen, Terrorakte, kriegerische Auseinandersetzungen, bis zu Pleiten, Pech und Pannen! Die genauen Zeitpunkte und die Orte konnte und kann ich leider (noch) nicht voraussagen. Aber da bin ich in guter Gesellschaft, z.B. mit unserer guten Schweizer Astrologin, Frau Dr. Elisabeth Teissier! 😉

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Verständigung im Ausland
    PescheP Pesche

    Auch schon aufgefallen? Vorwiegend in touristischen Ländern wie Spanien, Frankreich und Italien kommt es immer wieder vor, dass man im Servicebereich (Hotel, Restaurant, Bars, etc.) auf Fragen in der Landessprache verdutzt angeschaut und mit der Frage konfrontiert wird: Sprechen sie nicht Englisch oder Deutsch? Nach einigen Sätzen Englisch mit Akzent, Lachen und dann abrupt Wechsel auf Deutsch, der Muttersprache der Serviceangestellten!!

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Verständigung im Ausland
    PescheP Pesche

    Ich habe mich in diesem Thread als Berner geoutet. Nebst dem Problem mit meinem Bernerakzent bei Fremdsprachen, bin ich in jungen Jahren noch mit einem weiteren Problem konfrontiert worden.

    Sagen sie mal einem hübschen Mädchen als Berner: Du bist meine Traumfrau, ich liebe dich von ganzem Herzen -- darf ich dich küssen?

    Auf Berndeutsch klingt das etwa so:
    Du bisch mis Troummeitschi, i ha di us vouem Härz gärn -- darf i dir es Müntschi gä? 😱

    Wie ganz anders klingt diese holprige Liebeserklärung auf französisch:
    Tu es ma femme de rêve, je vous aime de tout mon coeur --puis-je vous embrasse?
    Der Erfolg ist garantiert! Auch wenn die Angebetete kein Wort verstanden hat!

    Und die Moral von der Geschicht -- ohne Französisch geht es nicht! 😉

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Garküchen / Nebenkosten in Asien
    PescheP Pesche

    So ist es layla. Auch wir, 70 plus sind in fernen Landen mit Rucksack anzutreffen. Sei es in einer Miet-Kiste oder in einem Gefährt der öffentlichen Transportdienste. Der Ehrlichkeitshalber muss ich allerdings zerknirscht gestehen, dass irgendwo im Gastland in einer Herberge, von der wir unsere ein bis mehrtägigen Trips unternehmen, zwei Rollkoffer stationiert sind. Bei längeren Abwesenheiten, etwas frustriert in einem Abstellraum ohne Komfort. 😉

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    Sonstiges Asien

  • Verständigung im Ausland
    PescheP Pesche

    Berufsbedingt musste ich einige Weltsprachen lernen. Etwas verstand ich damals nicht und ich verstehe es heute als Rentner immer noch nicht. Auch wenn ich eine Fremdsprache lupenrein spreche, werde ich immer wieder abrupt mit den Worten unterbrochen: “Ah, sie sind Schweizer und Berner!!”. Diese Sprachbanausen -- Einheimische und Landsleute in fernen Landen haben keine Ahnung von einem gepflegten Akzent!! 😉
     
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Kaffee im Ausland, nach deutschem Standard?
    PescheP Pesche

    Nicht ganz unwesentlich sind für mich die “Beilagen” zu einem echt eidgenössischen Kaffee à la Pesche! 😉

    Zum Frühstück: Milchkaffee ohne Zucker!

    Zwischendurch: Espresso/Ristretto mit Kaffee-Rahm Made in Switzerland, Zucker!

    Nach dem Mittagessen: Espresso/Ristretto mit Kaffee-Rahm / Made in Switzerland, Zucker und 1cl Hochprozentiges im Glas aus einheimischen Gewächsen und Produktion!

    Zwischendurch: Espresso/Ristretto mit Kaffee-Rahm Made in Switzerland, Zucker!

    Nach dem Abendessen: Dito Mittagessen, jedoch mit 2cl Hochprozentiges im Glas aus einheimischen Gewächsen und Produktion!

    Und hin und wieder: Espresso/Ristretto ohne Kaffee-Rahm und ohne Zucker, jedoch verdünnt mit hochprozentigem aus einheimischen Gewächsen und Produktion!

    Und allen Unkenrufen zum Trotz: Als Schlummertrunk einen Espresso, stark verdünnt mit hochprozentigem aus ausländischen Produktionen!

    PS
    Was ich meinen größten Feinden nicht wünsche: Deutscher Filterkaffee mit Kaffee-Rahm / Made in Germany!! 😱

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Garküchen / Nebenkosten in Asien
    PescheP Pesche

    Hallo -- hier schreibt ein Genießer!

    Ich bin ein Liebhaber von Garküchen in asiatischen Ländern. Hin und wieder aber kommt es vor, dass ich mein “Mägeli” in einem Gourmettempel verwöhnen will. So geschehen inThailand. Also das war so:

    Ein individueller Trip führt uns nach Krabi. Es ist Mittag und ein Hungergefühl macht sich bemerkbar. Am Krabi River sticht uns ein etwas baufälliges Pfahlbaurestaurant ins Auge. Ich bin mir sicher, in dieses Lokal verirren sich keine “Touris”. Also hinein in die gute Stube. Und so ist es. Lediglich Thais sitzen an wackligen Holztischen und genießen, so wie es aussieht das Essen. Wir nehmen Platz an einem Tisch und fragen auf Englisch nach der Speisekarte. Das Serviermädchen schaut uns verdutzt an. Hier spricht man anscheinend nur Thai. Mit Gesten versuchen wir ihr klar zu machen, dass wir Hunger haben und gerne etwas bestellen würden. Jetzt geht der Kellnerin ein Licht auf. Strahlend bringt sie uns eine A4 große Speisekarte, eingehüllt in einem Plastikmäppchen mit herrlichen Menuvorschlägen -- nehmen wir mal an! Die Thai-Küche gehört schließlich dank ihrer Vielfalt und raffinierter Würzkunst mit zu den besten der Welt. Jetzt haben wie ein kleines Problem: Auf der Speisekarte sichten wir lediglich seltsame Schriftzeichen!

    Und wie schon angedeutet, die Serviererin spricht kein Wort Englisch. Jetzt habe ich eine Erleuchtung und entschließe mich für ein Gericht mit besonders schönen Schriftzeichen. Auch meine Frau entscheidet sich nach eingehendem Studium der Karte für ein Gericht mit Schriftzeichen, die noch schönere “Bögli” aufweisen. Als Genießer bestellen wir schließlich keinen 0/8-15 Food. Wir werden nicht enttäuscht. Meine Frau erhält eine herrlich schmeckende mit Fleisch und Gemüse gefüllte Omelette und ich ein exzellentes Huhngericht mit Reis. Einmal mehr stellen wir fest: Am besten speist man in unscheinbaren, mehrheitlich von Einheimischen besuchten Lokalen.

    PS
    Egal ob in Garküchen oder oben erwähnten Gourmettempel, unsere “Mägeli” mussten noch nie ausgepumpt werden, ergo hat ihnen das Essen geschmeckt! 😉

    Pesche

    Sonstiges Asien

  • welches hotel im februar? mit dem schönsten hallenbad ???
    PescheP Pesche

    Hallo Conny

    Mein Tipp: (Auszug aus einem früheren Reisebericht)
    Unser bevorzugter Ferienort in Tunesien ist Nabeul, ca. 10 km von Hammamet entfernt. Im Gegensatz zu Hammamet und vielen weiteren Touristenzentren, findet in Nabeul noch das ursprüngliche tunesische Leben statt.

    Einige Restaurants, z.B. das „L‘Olivier“ oder das „Bon Kif“ sind vergleichbar mit exzellenten Gourmettempel in unseren Breitengraden. Lediglich die Preise sind nicht vergleichbar. Wie zu “Grosis” Zeiten, sagen wir bei uns in der nicht ganz billigen Schweiz! Egal ob eine vorzügliche Fleischspeise, ein nach Wunsch zubereitetes Fischgericht oder Tunesische Spezialitäten, alles wird perfekt serviert und mundet vorzüglich.

    Logiert haben wir im Hotel Prince, etwa 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Dieses traumhafte Hotel mit einem Riesenpool liegt direkt an einem schönen Sandstrand. Die Gäste stammen vorwiegend aus Frankreich und bringen auch die den Franzosen eigene sympathische Lebensart in das Haus. Unbedingt auf ein VIP-Zimmer mit großem Balkon und herrlichem Meerblick bestehen. Ein kleines angemessenes Trinkgeld macht alles möglich. Wir haben bewusst nur Übernachten mit Frühstück gewählt. Der Grund: s/oben! 😉

    Das Le Prince ist das ganze Jahr geöffnet und dank Hallenbad auch im Winter, z.B. über Weihnachen/Neujahr eine Reise wert.

    Gruß
    Pesche

    Tunesien

  • Club Solymar, Cedria Beach (Soliman)
    PescheP Pesche

    Hallo Jenny

    Der Wunsch von Rolf ist mir Befehl. Ob du damit etwas anstellen kannst, überlasse ich dir. Obwohl ich Tunesien mit seinen Bewohnern liebe, meine zweite Heimat nebst unserem “CH-Ländli” ist und bleibt Venezuela. Aber lassen wir das!

    Auch mit Eppe in einer Studenten-Urlaubskasse liegt ein Mietwagen drin. Vorausgesetzt man ist flexibel, akzeptiert den etwas chaotischen Verkehr und liebt das harte Verhandeln. Aber man ist beweglich und kann zu jeder Tages- und Nachtzeit das pulsierende Tunis und die nähere und weitere Umgebung besuchen und natürlich “Cap Bon”. Etwas eingeschränkt kann man diese Trips auch mit einem Linienbus inmitten von aufgestellten Einheimischen unternehmen.

    Wir haben die Halbinsel Cap Bon kreuz und quer mit einem Mietwagen bereist und den engen Kontakt zu den Obst, Gemüse, Tabakbauern und Fischern gesucht. Erwähnenswert ist auch die Steilküste bei Korbous mit seinen heißen Quellen, die Ruinen von Kerkouane, der einstigen Fischer und Färberstadt und natürlich unser Halbinsel-Stammrestaurant „El Mansourah“ in Kélibia mit herrlichem Blick auf die sehenswerte Burg und das Meer. Fangfrischer Fisch, exzellent zubereitet und serviert, wird dort groß geschrieben!

    Als Weinliebhaber habe ich nach einigem Suchen irgendwo in der Mitte der Halbinsel sogar ein Weingut gefunden! Man muss nur ein wenig Geduld haben und sich mit Händen & Füssen ausdrücken. Die Pfortenwächter sprechen kein Wort französisch und der Besitzer schlief! Es war etwa 15 00 Uhr! Schließlich klappte es doch, der Besitzer wurde wach und der offerierte Wein war süffig!

    Insbesondere das Sperberfestival Ende Mai/Juni in El Haouaria an der Nordspitze des Cap Bon hat es uns aber angetan. Die Falkner von El Haouaria fangen die Sperber auf ihrem Flug nach Europa, richten sie für die Wachteljagd ab (ist nicht so mein Ding, aber leider nicht zu ändern!) und lassen sie zum Festende wieder frei. Ich glaube, meine Frau und ich waren unter den Massen von fröhlichen Einheimischen und der Polit-Prominenz aus Tunis die einzigen Touristen. Aber auch ohne Sperberfestival ist dieser Ort einen Trip wert.

    Der langen Schreibe kurzer Sinn: Tunesien bietet mehr, als nur Sonne, Strand, obligate Sehenswürdigkeiten und „All Inklusive!“ 😉

    Gruß
    Pesche

    Tunesien
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