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  • 9 Tage Andalusien-Roadtrip. Tipp zu Aufteilung erbeten
    PescheP Pesche

    Andalusien mit allen in diesem Thread erwähnten Städten ist immer wieder eine Reise wert. Mein Basislager schlage ich bei meinen Trips kreuz und quer durch Andalusien jeweils in Marbella auf -- dem Ort der Schönen und Reichen. Für mich trifft leider nur das erstere zu obwohl böse Zungen das etwas anders sehen!

     In einigen Quartierbeizen, in die sich selten Touristen verirren, lasse ich mich mit Speis & Trank verwöhnen. Als Genussraucher besuche ich jeweils auch mein urgemütliches Stammlokal, ein Familienbetrieb, vorwiegend frequentiert von Einheimischen aus dem Quartier. Beim Eingang ein vergilbter Anschlag der darauf hinweist, dass gemäss gesetzlichen Bestimmungen in diesem Lokal nicht geraucht werden darf.

     Also alles klar! Nicht ganz -- in meinem Stammlokal wird geraucht wie eh und je! Kein Gast reklamiert. Überzeugte Nichtraucher meiden das Lokal und die Raucher sind zufrieden und meiden Lokale in denen konsequent nicht geraucht werden darf. Die Wirtefamilie, alles Raucher und in der Küche und im Service tätig sind zufrieden und die Polizei ist zufrieden weil niemand reklamiert. So einfach ist das. Sorry, allen Unkenrufen zum Trotz, musste ich das noch loswerden!

     Ein herrliches 5- bis 10- gängiges “Tapas” Essen, also „die Kunst der kleinen Portionen“ geniessen, begleitet mit einem süffigen Rioja und anschliessend mit Rücksicht auf noch speisende Gäste, eine mit edlem Tabak gestopfte Pfeife.

     Buen provecho y salud!

     Pesche

    Andalusien

  • Entspannt am Strand allein mit Einjährigem
    PescheP Pesche

    Schmunzelnd habe ich die „pro/contra“ Statements in diesem Thread konsumiert und kann es nicht verkneifen, auch noch meinen Senf beizusteuern obwohl sich die TA so wie es aussieht ins Nirwana abgesetzt hat.

     Die ersten Lebensjahre haben unsere zwei Kids während den Ferien in heimischen Gefilden an Seen und Flüssen im schönen „CH-Alpenländli“ verbracht und ich nehme mal an -- es ihnen völlig egal war, ob sie am Meer, am See oder am Fluss „sändelten“! Und ich gebe es zerknirscht und etwas egoistisch zu, eine 10 bis x-stündige Flugreise, Transfer und anschliessend eine etwas fragwürdige Erholung am Pool, am Strand und auf Trips mit dem Baby umgeschnallt, wollten wir uns nicht antun obwohl unser Nachwuchs das mit Sicherheit locker überstanden hätte. Unser Motto: „Warum denn in die Ferne schweifen, das schöne liegt so nah!“ Zugegeben, ich genoss das Privileg die Welt geschäftlich zu bereisen obwohl ich nicht selten das Meer nur beim Anflug und beim Abflug sah, dazwischen Sitzungen bis in die späte Nacht in „Air Conditioner“ geschwängerten Räumen und Besuche von Grossprojekten irgendwo in der Pampa!

     Während meinen Geschäftsreisen rund um die Kugel, manchmal wenn ein Besuch eines Symposiums auf dem Programm stand, auch in Begleitung meiner Frau (nur möglich dank Grosseltern!) haben uns die mitfliegenden Babys und ihre Erzeuger im Flieger nie gestört, im Gegensatz zu gewissen Passagieren mit und ohne Kids, die, nehme ich mal an, in einem Schweinestall aufgewachsen sind, wobei das eine Beleidigung für die Schweine ist. Na, lassen wir das, das ist eine andere Geschichte!

     Vor Ort an traumhaften exotischen Destinationen haben wir nebst Familien und Alleinerziehenden, begleitet mit quicklebendigen Babys bis zu mehr oder weniger gelangweilten Teenagern, die die Flugreise allen Unkenrufen zum Trotz überlebt haben, auch immer wieder verantwortungsbewusste aufgestellte Traveller angetroffen, die den Mut und die Flexibilität aufbrachten, sich vom Alltagstrott zu lösen und mit ihren noch nicht schulpflichtigen Kids unseren (noch) schönen Globus während mehreren Monaten mit verschiedenen Transportmitteln zu bereisen und es genossen, jeden Tag mit den Kindern zu verbringen, anstelle die Kids am Morgen vor dem Eintauchen ins harte Arbeitsleben in einer Tagesstätte zu deponieren und am Abend wieder abzuholen! Ein grosses Chapeau an alle Eltern und Alleinerziehenden die das das machen, was sie für richtig halten und nicht das was andere für richtig halten! Und das gilt nicht nur für den Urlaub.

     Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Mexiko,Kuba oder Dom.Republik
    PescheP Pesche

    Hallo Guenther 30
      Ich hoffe, du kannst mit den erhaltenen Infos etwas anfangen. Mal losgelöst von Flora & Fauna, Landschaften, Playas und Ressorts, kann ich es als kulinarischen Geniesser nicht verkneifen, eine Wertung abzugeben und Kuba 4 Sterne, Dominikanische Republik 5 Sterne und Mexiko 5 plus Sterne betreffend Speis & Trank zu verleihen. Zugegeben, in allen drei Ländern kann man herrliche lokalspezifische Spezialitäten geniessen, aber Mexiko ist für mich diesbezüglich nun einmal einsame Spitze.
     Ich denke dabei nebst dem Nationalgericht: Mole Poblano (Truthahn oder Huhn, begossen mit einer herrlichen speziellen Sauce an: Fisch, Rind oder Schweinefleisch und Huhn in Enchilades (Maispfannkuchen), Burritos (gefüllte Weizenmehl-Tortillas), Tacos Arabe (gefülltes Fladenbrot), Tamales (gefüllte Bananenblätter), Pozole (Kesselgericht mit Huhn oder Schweinefleisch) begleitet mit Mole (schwarz, rot gelb, grüne Sauce) und Elotes & Esquites (gegrillte oder geräucherte, mit Zutaten bestrichenen Maiskolben).
     Und obwohl Weinliebhaber, geniesse ich zum Essen in Mexiko ein, zwei oder mehrere kühle „Coronas“ und begreife, warum Mexiko Weltmeister im Bierexport ist! Und dann als Schlummertrunk jeweils einen herrlichen, zwischen einem und drei Jahren im Eichenfass gelagerten „Tequila Anejo“. Ein Genuss für Leib & Seele!
     Sorry, aber dieser kleine kulinarische Abstecher musste noch sein!
     Gruss Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Mexiko,Kuba oder Dom.Republik
    PescheP Pesche

    So ist es Günter. Ich zähle mich zu den angefressenen Entdeckertypen, die das jeweilige Gastland mehr oder weniger abenteuerlich auf eigene Faust, mit manchmal etwas gewöhnungsbedürftigen Transportmitteln bereisen. Und ernte bei Sohnemann & Tochterfrau lediglich ein mitleidiges Lächeln!

    Beide, im Gegensatz zu mir noch voll im anspruchsvollen Berufsleben stehenden, geniessen in fernen Landen komfortable AI-Ressorts, wo es permanent vom Frühstück bis zum Mittenachtsimbiss etwas zu knappern, begleitet mit einem exotischen Drink, Wein oder Bier gibt, dazwischen „dolce far niente“ am Pool/Poolbar oder am Strand/Strandbar und am Abend eine lockere Show ohne grosse Ansprüche zu stellen. Urlaub ist dazu da, die Batterien wieder aufzuladen und anstrengende Trips mit Miet-PKW, ÖV, Speis & Trank in irgendwelchen Spelunken, die die genussvoll aufgeladenen Batterien gleich wieder entladen, zu vermeiden. Das ist kurz und bündig die Devise unserer auch nicht mehr im taufrischen Alter stehenden Kids. So oder so, unsere „family“ geniesst das Leben in vollen Zügen!
     Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Mexiko,Kuba oder Dom.Republik
    PescheP Pesche

    Effektiv spielt es keine Rolle, ob ihr euch für Punta Cana, Playa del Carmen oder Varadero entscheidet. An allen drei Destinationen gibt es 4/5- Sterne Luxusressorts, Sonne, Sand und Meer. Wer mit AI-Ressorts, „dolce far niente“, etwas Shopping und bis ins letzte organisierten 08/15 Ausflügen zufrieden ist, wird nicht enttäuscht werden! Wer sich allerdings für die Geschichte und die Menschen im Gastland interessiert, sollte die überlaufenen Touristen „Ghettos“ verlassen und auf eigene Faust mit dem ÖV, einem Miet-PKW oder wenn man sich das nicht zutraut, mit einem persönlichen Guide  oder in Kleinstgruppen das Land bereisen. Die Dominikanische Republik, Mexiko und Kuba sind wie alle lateinamerikanischen Länder, ausgenommen zur Zeit Venezuela, immer wieder eine Reise wert.

     Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Sri Lanka , 1 x ist genug
    PescheP Pesche

    Schon viel gesehen und nichts begriffen! Jedes Land ist einmalig, vorausgesetzt man nimmt sich die Mühe, sich mit Land und Leuten zu beschäftigen. Das gilt auch für Sri Lanka. Ein landschaftlich einmaliges Land mit liebenswürdigen hilfsbereiten Menschen, die man überall antrifft, wenn man auf eigene Faust, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem Mietwagen unterwegs ist. Den beschränkten Horizont, der „schon_viel_gesehen“ den Einheimischen vorwirft, unterstelle ich mal „schon_viel_gesehen“. Seine primitive „Schreibe“ spricht für sich! Ein „Meckerer“, der unfähig ist, Land und Leute im Gastland zu beurteilen und zu begreifen. Ein „Touri“, der aus seiner beschränkten Perspektive Sri Lanka als „Dre_Loch“, bewohnt mit faulen Menschen sieht und nehme ich mal an, sich mit Sicherheit nur in Luxusressorts den Bauch vollstopft und bis ins letzte organisierten 08/15 Trips, angeführt von einem Leithammel wohl fühlt und sich einbildet, die Welt zu kennen!

    Pesche

    Sonstiges Asien

  • Was war das sonderbarste / exotischste was Ihr auf einer Reise gegessen habt?
    PescheP Pesche

    Ich kann es nicht verkneifen, auch noch meinen Beitrag zu diesem Thema beizusteuern. Ohne auf Details einzugehen, auf Märkten in gewissen exotischen Ländern kann es einem schon übel werden, wenn man hautnah damit konfrontiert wird, was da alles angeboten wird und wie Lebewesen vor den Kunden bestialisch abgeschlachtet werden. Ein Traveler  sagte mir mal irgendwo in Asien, wenn du diesen Freimarkt besuchst, wirst du Vegetarier! Andere Kulturen, andere Sitten! Gleichwohl habe ich auf meinen individuellen Reisen nicht wenige dieser exotischen sogenannten „Köstlichkeiten“ mit Abscheu konsumiert. Aus dem einfachen Grund: Weil für mich Gastfreundschaft heilig ist und ich alles esse und trinke was mir von den Gastgebern mehr oder weniger appetitlich offeriert wird.

    Pesche

    Fun - Forum

  • ..in 4 Tagen gehts los!
    PescheP Pesche

     Hallo Bea
     Als nicht mehr ganz taufrischer „Jüngling“ in der dritten Lebensphase kann ich es nicht verkneifen, dir vor deiner Abreise noch ein grosses „Chapeau“ zu übermitteln. Eine Wohltat, dass es in der heutigen Zeit noch aufgestellte selbstbewusste „Girls“ gibt, die losgelöst von bis ins letzte organisierten Reisen in AI-Luxusressorts, sich mit einem Zimmer irgendwo im Zentrum begnügen und bereit sind, sich vor Ort klug zu machen. Ein „salud“ auf deinen Mojito oder Daiquiri, leider nicht in Begleitung mit Papa Hemingway!

     Ich stosse Morgen in der Karibik, genau genommen in meiner Stammbeiz im kalten Bern im „CH-Alpenländli“ an der Silvesterparty unter dem Motto „Karibik“, auch auf dein Wohl an. Nein, nicht mit Blöterli-Champagner sondern mit einem echten Cuba Libre mit Limetten, viel gutgelagerten Rum aus dem Eichenfass, wenig Cola und drei Tropfen vom Bitterstoff „Angostura“, wie es Kenner in Venezuela geniessen. Schmeckt herrlich, musst du einmal ausprobieren, auch wenn du Rum nicht magst!

     Gruss Pesche

    Kuba

  • ..in 4 Tagen gehts los!
    PescheP Pesche

    Hallo Bea
     Deiner „Schreibe“ und deinem Profilbild entnehme ich, du bist ein selbstbewusstes „Girl“. Und dass dir das mit dem Malecon auch selbst eingefallen ist, spricht für dich. Egal welche Stadt, "Städtchen", Dorf oder „Dörfchen“  man in Lateinamerika von Mittel bis Süd besucht, am Malecon ist an Wochenenden, Feiertagen und selbstverständlich auch an Silvester immer etwas los. Am besten losgelöst von „Touris“ inmitten von Einheimischen, vorausgesetzt man beherrscht einige Brocken Spanisch, zur Not hilft auch Englisch und wenn nicht, begleitet mit einer Flasche Rum kann man sich in jeder Sprache verständigen!

     Also ab ins Abenteuer Havanna, plane nichts im Voraus und lass dich überraschen, egal ob mit Zufallsbekanntschaften aus heimischen oder nicht heimischen Gefilden, vorausgesetzt die gegenseitige Chemie stimmt. Viel Vergnügen!

     Pesche

    Kuba

  • Warum verbringen so wenige ihren Urlaub auf Puerto Plata ????
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen
    Schmunzelnd habe ich die letzten Beiträge in diesem Thread aus dem Jahre des Herrn 2004 konsumiert.
     In meinem Beitrag vom 02. 11. 2004, damals noch im taufrischen Alter habe ich geschrieben:

    „Für Ferien in Punta Cana und anderen langweiligen Orten bin ich noch etwas zu unternehmungslustig. In etwa zehn bis zwanzig Jahren, also zwischen 78-und 88 Jahren, vorausgesetzt meine Gesundheit macht mit, muss ich mir das noch einmal ernsthaft überlegen. Voraussichtlich entscheide ich mich aber für Karibikferien an der Küste von Venezuela. Beruflich habe ich einige Karibikstaaten während Jahren bereist und finde nebst der DR, Venezuela immer noch als eines der faszinierendsten Länder Südamerikas.“

     Heute als 80-plus „Grufti“ stelle ich fest, ich bin immer noch mehr oder weniger unternehmungslustig. Aus politischen Gründen muss ich zurzeit leider auf Venezuela verzichten und werde voraussichtlich nächstes Jahr wieder einmal die Dominikanische Republik besuchen und gemeinsam mit meiner Frau auf eigene Faust mit einem Mietwagen dieses faszinierende „Inselchen“ bis in die hintersten Winkel bereisen. Wir stoppen wo es uns gefällt, vermeiden vollgestopfte AI, Voll- und Halbpension Hotels und geniessen Speis &Trank in kleinen Herbergen und Pensionen. Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte werden vielmals, wie ich es noch in bester Erinnerung habe, meisterhaft zubereitet. Jede Region bietet eine Vielzahl einzigartiger Speisen und werden meinen Geniesser-Gaumen einmal mehr verwöhnen.

     Massentouristen Ghettos wie Punta Cana & Co werden wir mit Sicherheit weiträumig umfahren.  Das echte Karibik Feeling findet man inmitten von Einheimischen an Fiestas bis in die frühen Morgenstunden an Playas und im Landesinnern -- mit Merengue/Bachata, Tanz und selbstverständlich nebst Speis & Trank mit einer guten Zigarre, begleitet mit einer Flasche Rum!

     Pesche

    Dominikanische Republik

  • Allgemeine Fragen zur Yucatan Halbinsel
    PescheP Pesche

    Hallo Puhsu
     „Mein Mann ist auch so unbedarft, Flug buchen, kleine Tasche packen und los....樂“
     Zerknirscht stelle ich fest: Auch ich bin „unbedarft“! Ein grosses Chapeau an alle die einen Flug buchen, kleine Tasche packen, wobei ich in der Regel grössere Tasche, sprich Koffer packe, im Gastland im gebuchten Hotel ohne Mahlzeiten (Schnäppchenangebot) parkiere und dann mit kleiner Tasche los ins mehrtägige Abenteuer, vergleichbar mit einer Wundertüte -- man weiss nie, was der Tag an positiven und negativen Erlebnissen alles bringt. Die unscheinbare Herberge mit klapprigen farbigen Tischen und Stühlen in der Gaststube irgendwo unterwegs entpuppt sich bezüglich Speis & Trank als einen Gourmettempel. Egal ob Burritos, Fayitas oder Enchiladas, begleitet mit „Gringokiller“, sprich Tränen fördernder und Schweiss treibender extra scharfer Manzano-Chili Sauce!  Der Mietwagen (Ort der Handlung: Dominikanische Republik) bleibt bei einer etwas abenteuerlichen Flussüberquerung stecken und muss mit dem Ochsen eines hilfsbereiten Bauern aus dem nahegelegenen Dorf rausgezogen werden oder die Win/Win Situation mit Polizisten in Venezuela (s/meinen Beitrag in diesem Thread. Weitere Erlebnisse rund um die Kugel, die ich während meinen Geschäftsreisen und privat erlebt habe würden locker ein Buch füllen!

     Sorry, ich bin vom Thema etwas abgeschweift.

     So oder so, was im Moment ärgerlich ist, entlockt vielmals wieder zu Hause in heimischen Breitengraden ein amüsiertes schmunzeln und nicht selten ein lautes Lachen!

     Gruss Pesche

    Sonstiges Mittelamerika

  • Allgemeine Fragen zur Yucatan Halbinsel
    PescheP Pesche

    Das mit den Mietwagen ist eben auch so eine Sache. Allen Unkenrufen zum Trotz, organisiere ich auch als „Grufti“ auf unseren Mittel- und Südamerika Trips jeweils einen Mietwagen bei einem einheimischen Garagisten. In der Regel rund die Hälfte billiger als bei einem renommierten internationalen Anbieter. Entsprechende Tipps hole ich mir bei Einheimischen. Die so eingesparten Pesos, Real, Sol, Bolivar, CUP/CUC & Co gehen dann für Speis & Trank wieder drauf. Wobei, AI, Voll- und Halbpension sind nicht nur in Mexiko schon fast eine Sünde! Unzählige kleine Familienbetriebe, in denen vorwiegend Einheimische verkehren, bieten regionale Köstlichkeiten an, die kulinarische Geniesser wie mich immer wieder aufs Neue begeistern.

     Buen provecho y salud!

     Pesche

    Sonstiges Mittelamerika

  • 2 Wochen Südamerika - aber wohin?
    PescheP Pesche

    Hallo Paddy0

     Du hast eine gute Wahl getroffen und wirst nicht enttäuscht werden. In grauer Vorzeit arbeitete ich als junger Ingenieur im Auftrag eines CH-Multi längere Zeit in Peru und kann es nicht verkneifen, eine kleine Hommage an die Inkas in diesen Thread zu stellen:

     Obwohl ich nicht als Bauingenieur in Peru tätig war, beeindruckten mich die Bewässerungssysteme und das Bauingenieurwesen der Inkas. Die Inkas waren grossartige Baumeister und Architekten. Entscheidend für die Expansion der Inkas war auch die Konstruktion von tausenden von Kilometern Strasse, die die Kommunikation zwischen den verschiedenen Teilen des Staates „auch ohne Handy!“ perfekt aufrechterhielt.

     Hernando Pizarro, einer der ersten Konquistadoren, der in Cusco ankam schrieb: “Den Pfad in den Bergen muss man gesehen haben, weil er in sehr schwierigem Gebiet gebaut wurde. In der christlichen Welt haben wir noch nie so schöne Strassen gesehen. Alle Übergänge haben Brücken aus Stein oder Holz.”

     Ein grosses Chapeau an die Ingenieure einer leider untergegangenen Hochkultur!

     Ich wünsche Dir eine erlebnisreiche Reise, bei der ich, soweit es die Zeit zulässt, den tropischen Regenwald mit seiner einmaligen Flora und Fauna nicht ausschliessen würde.

     Gruss Pesche

    Südamerika

  • 2 Wochen Südamerika - aber wohin?
    PescheP Pesche

    Hallo Paddy0
     3 Wochen Lateinamerika zwischen September und November 2019. Mein Tipp: Weniger ist mehr. Mit anderen Worten, ausgenommen man bereist als Traveller mehrere Länder während einigen Monaten, würde ich mich auf ein Land in Süd- oder Mittelamerika beschränken. Jedes Land ist immer wieder eine Reise wert, egal ob man an Kultur, Flora und Fauna und landschaftlichen Schönheiten (Anden, Regenwälder, Savannen, Wüsten, Karibik) interessiert ist, ausgenommen Venezuela, das zurzeit leider aus politischen Gründen nicht zu empfehlen ist.

     Empfehlenswert ist ausserdem, wenn du dir bis zur Abreise rudimentäre Spanischkenntnisse aneignest. Mit Englisch kommt man auch durch, aber vorausgesetzt man ist flexibel, bereist das Land losgelöst von bis ins letzte organisierten 08/15 Trips auf eigene Faust, zugegeben mit manchmal etwas gewöhnungsbedürftigen öffentlichen Verkehrsmittel oder einem Mietwagen und holt sich Tipps bei Einheimischen, die in keinem Reiseführer enthalten sind. So oder so, ich wünsche dir eine erlebnisreiche Reise.

     Gruss Pesche

    Südamerika

  • William aus Kolumbien stellt sich vor.....
    PescheP Pesche

    Hallo

    Ein grosses Chapeau zum Entschluss deiner Töchter, während einem Jahr Mittel und oder Südamerika zu bereisen. Die beste Lebensschule zwischen Abitur und Studium oder Berufseintritt! Sämtliche südamerikanische Staaten sind in jeder Beziehung immer wieder eine Reise wert. Unterwegs in Traveller-Hostels oder öffentlichen Transportunternehmen trifft man so sicher wie das Amen in der Kirche gleichgesinnte Weltenbummler aus heimischen oder weiter entfernten Breitengraden, mit denen man vieles während Tagen bis Wochen gemeinsam unternehmen kann. Nebst einer gewissen Flexibilität sollte man über Englisch und unbedingt über gute Spanischkenntnisse verfügen.

     Leider ist das aus meiner Perspektive schönste und abwechslungsreichste Land Lateinamerikas „VENEZUELA“, von den schneebedeckten Anden via die tropischen Regenwälder im Amazonasgebiet bis zu den traumhaften Karibikregionen nicht zu empfehlen, vorausgesetzt man ist nicht Lebensmüde! Zurzeit sieht es in diesem an Bodenschätzen reichen Land nicht gut aus. Das einst so reiche Land versinkt unter dem sozialistischen Präsidenten „Nicolás Maduro“ zunehmend in Chaos und Anarchie. Die schwere Wirtschaftskrise verursacht Versorgungsschwierigkeiten und Engpässe**.** Güter des täglichen Bedarfs und Medikamente sind oft über längere Zeiträume nicht verfügbar.

     Noch etwas zur Sicherheit. Überfälle auf Touristen werden meistens von den Medien aufgebauscht. Anlässlich Fiestas mit Speis, Musik & Tanz bis in die frühen Morgenstunden mitten unter aufgestellten Einheimischen, habe ich auch einige “Mini-Ganoven“ kennengelernt und festgestellt, dass diese Jungs nicht grundsätzlich schlecht sind. Und „Touris“, die mit Geld nur so um sich werfen und als wandelnde Schmuck- und Videosäulen in der Gegend “rumlatschen”, fordern diese, nicht auf der Sonnenseite des Lebens Geborenen geradezu heraus!

     Abschliessend noch ein kleiner Tipp, den ich schon mehrmals in entsprechende Foren gestellt habe. In den meisten grösseren Städten Lateinamerikas findet man Zweigniederlassungen von Unternehmen wie VW, ABB, Nestlé & Co. Man meldet sich unverbindlich beim Empfang. Mit Sicherheit kommt man mit Landsleuten in Kontakt, die mit Rat und Tat beistehen. Das war vor Jahren zu meinen Zeiten als Projektingenieur in einigen lateinamerikanischen Staaten so und ist heute nicht anders.

    Gruss Pesche

    Südamerika

  • Radreise Cuba Cycle XL mit Reiseveranstalter Aventoura
    PescheP Pesche

    Mal losgelöst von Englisch und Spanisch, die „Radreise Cuba Cycle XL“ erinnert mich als Radler auf Sparflamme in heimischen Breitengraden, an ein „Episödeli“ irgendwo in Lateinamerika.

     Ich sitze in einem Schaukelstuhl auf der schattigen Veranda eines Tabakbauern, geniesse den offerierten 10-jährigen Rum und die feine handgedrehte Zigarre und diskutiere mit dem Bauer über Gott und die Welt. Das Thermometer zeigt 35 Grad im Schatten an. Plötzlich hören wir ein Schnauben. Eine Gruppe schweisstriefender Biker radelt auf der staubigen Strasse vorbei. Die teuren, in allen Farben leuchtenden Sportdesignerklamotten, die Formel 1 Helme und Brillen und die Hightech-Bikes verraten es, das sind nicht Einheimische, sondern aktive Touristen. Mein Tabakbauer schaut der Gruppe belustigt nach und murmelt zwischen zwei Zügen an seiner Zigarre -- sinngemäss aus dem spanischen übersetzt: ,,nur Esel und Weisse gehen in der Sonne!" -- was mich zu der etwas despektierlichen Bemerkung verleitet "ein Esel ist zu intelligent um freiwillig in der Sonne zu gehen!".
    Mit “tengo hambre & tengo sed“ à la juanito hast du die Gewähr, auf dem Trip nicht zu verhungern und zu verdursten oder geschwächt vom Rad zu fallen. Viel Vergnügen auf eurem „Drahtesel“ Trip!
    Pesche

    Kuba

  • Die Menschen in Andalusien.
    PescheP Pesche

    @Inspired

    Losgelöst von Andalusien und seinen Bürgern. Schmunzelnd habe ich deine Merkmalliste von Thai bis Andalusien konsumiert.  So ist es, respektive so ist es nicht, wenn man sich bemüht, sich den manchmal etwas eigenartigen Gepflogenheiten im Gastland anzupassen und den engen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sucht, der nicht nur zu Hotelpersonal und Guides besteht.

     Das spannende an jedem Gastland sind nicht die mehr oder weniger traumhaften Landschaften und die mehr oder weniger schönen Strände, sondern die Geschichte und die Menschen. Wer sich auf sie einlässt, der wird unglaublich bereichert.

     Beherrscht man ausserdem die Landessprache und geniesst emotionale Diskussionen mit Einheimischen über Gott und die Welt, sieht man das Gastland und seine Menschen, losgelöst von Vorurteilen ohne Warnung plötzlich diametral anders.

     Nur, das mit den jeweiligen Landessprachen ist so eine Sache. Rund um die Kugel kann man sich locker auf Englisch gut verständigen. Spricht man ausserdem Spanisch liegt einem Lateinamerika, ausgenommen Brasilien zu Füssen. Deshalb liebe ich auch Lateinamerika. Problematisch wird es in Fernost. Ich habe mich auf meinen Reisen bemüht, in China einige Brocken Chinesisch zu sprechen. Es funktionierte nicht. Mandarin ist zwar die am weitesten verbreitete Sprache in China. Daneben gibt es aber etwa 300 unterschiedliche Sprachen und Dialekte.

     Der langen Rede kurzer Sinn, frei nach einem Zitat von Alexander von Humboldt:

     Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.

     Pesche

    Andalusien

  • Die Menschen in Andalusien.
    PescheP Pesche

    Im Gegensatz zu den Andalusiern nerven mich Touristen die sich nicht anpassen und meckern bis zum geht nicht mehr. Man regt sich auf, weil nicht alle Einheimischen Deutsch oder Englisch sprechen und ist nicht bereit, die Sprache des Gastlandes zu erlernen, die Essenszeiten in den Restaurants etwas anders als in unseren Breitengraden sind, ganz zu schweigen von ungeniessbaren Mahlzeiten, der rücksichtslose motorisierte Verkehr, der Lärmpegel am Strand und in Restaurants und noch vieles mehr!

     Ich geniesse meine Andalusien Trips. Nebst landschaftlichen Schönheiten und viel Kultur, liebe ich Gaststätten die vorwiegend von Einheimischen besucht werden. Was man jedoch im Gegensatz zu unseren Gepflogenheiten wissen muss, vor 21 00 Uhr ist rundum tote Hose. Die Gäste trudeln zwischen 21:00 und 22:00 Uhr ein. Bis Mitternacht laufen die Spanier zu ihrer Höchstform auf. Bei exzellenten Andalusischen Spezialitäten und herrlich zubereiteten fangfrischen Fischen inmitten von aufgestellten Einheimischen, mit denen man immer wieder ins Gespräch kommt, manchmal auch privat eingeladen wird und wertvolle Tipps erhält, die man in keinem Reiseführer findet, wird jeder Restaurantbesuch zu einem Erlebnis.

     Buen provecho y salud!

     Pesche

    Andalusien

  • Allgemeine Fragen zur Yucatan Halbinsel
    PescheP Pesche

    Hier noch ein Nachtrag zum schmunzeln. Vorausgesetzt man hält sich längere Zeit im Gastland auf, lohnt es sich, mit Polizisten die ihr Gehalt mit unberechtigt aufgebrummten Bussen aufbessern wollen, eine echte Win/Win Situation aufzubauen.

     Ort der Handlung vor Jahren in Venezuela. Zweimal geriet ich in eine Polizeikontrolle auf dem Weg zu einem Kraftwerkprojekt, das ich als leitender Projektingenieur im Auftrag meiner Arbeitgeberfirma besuchte. Bei der ersten Kontrolle bezahlte ich einige Bolivar als Schmiergeld für eine unberechtigt aufgebrummte Busse. Bei der zweiten Kontrolle erkannten mich lachend die Polizisten, brummten mir diesmal keine Busse auf und baten mich, sie doch mal auf dem Posten zu besuchen.

     Nein, nicht um mich in einen Kerker zu stecken sondern um mich in ein Kellergewölbe zu führen, vollgestopft mit Waren bis unter die Decke, die sie Schmugglern abgenommen haben. Whisky, Cognac & Co vom feinsten wurden mir zu Spottpreisen angeboten. Während meinem längeren Aufenthalt und auch später bei kurzfristigen Geschäftsreisen besuchte ich, soweit es die Zeit zuliess die Polizisten und verbrachte mit ihnen und ihren Familien gemütliche Abende bei Speis & Trank und blieb ein treuer Kunde.
     Andere Länder -- andere Sitten!
     PS

    Zurzeit ist ein Besuch Venezuelas leider nicht zu empfehlen -- Grund: Staatspräsident Maduro katapultiert dieses an Bodenschätzen so reiche und aus meiner Perspektive landschaftlich abwechslungsreichste und schönste Land Lateinamerikas mit einer herrlichen Flora und Fauna „step by step“ in den Abgrund!

     Pesche

    Sonstiges Mittelamerika

  • Allgemeine Fragen zur Yucatan Halbinsel
    PescheP Pesche

    Hallo Dominic

     Nachträglich noch etwas zu deiner Frage: „Autofahren und Polizisten“. Kann sein, dass du nie in eine Kontrolle gerätst und wenn, dann ohne Probleme. Wenn das mal nicht zutrifft, gilt die in allen lateinamerikanischen Ländern gültige Regel für unternehmungslustige Reisende, die das Gastland mit einem Miet-Pkw auf eigene Faust erkunden:

     Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!” wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!”.

     Viel Vergnügen

     Pesche

    Sonstiges Mittelamerika
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