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  • Malaga
    PescheP Pesche

    Hallo Martina

    Mein Tipp:
    Erkunde ab dem Plaza de la Marina am Hafen die sehenswerte Altstadt von Malaga. In den Gässchen findest Du unzählige Tapas-Bars. Wir haben uns immer die bestfrequentierten ausgesucht, die auch von den Einheimischen bevorzugt werden. Der Dezember ist übrigens ein idealer Monat, Malaga zu besuchen (die Touristen sind weg!) und das nicht selten bei sommerlichen Temperaturen.

      
    Tapas sind bekannterweise kleine Häppchen wie "boquerones en vinagre" / (in Essig, Knoblauch, und Olivenöl eingelegte Sardellen), "tortilla" / (spanisches Kartoffelomelett), Käse, Schinken, Gambas, div. Fisch- und Fleischsorten, Fleischbällchen in Tomatensauce, verschiedene Salate und noch vieles mehr, die zu geringen Preisen (manchmal sogar gratis) in den Bars direkt am Tresen zu den Getränken angeboten werden. 

    Dabei kommst Du unweigerlich mit den Einheimischen ins Gespräch und kannst nicht zuletzt ganze Mahlzeiten auf angenehme Art und Weise ersetzen.

    Ich wünsche Euch einen schönen und erlebnisreichen Aufenthalt in Andalusien.

    Gruss
    Pesche

    Spanisches Festland

  • Nörgel-Tourismus
    PescheP Pesche

    Interessant ist, dass sogenannte Nörgeltouristen in der Regel auch in anderen Bereichen Nörgeler sind. Weiter habe ich im Laufe der Jahre bei vielen notorischen Nörgelern staunend festgestellt, dass die lautstark beanstandeten Gegebenheiten auch im trauten Heim anzutreffen sind:

    Beispiele erwünscht?:

    • Ausserhaus Lärm ........... zu Hause Partys bis zum Morgengrauen!
    • Ausserhaus Essen .......... zu Hause Essen aus der Büchse!
    • Ausserhaus Sauberkeit ... zu Hause schmutzige Räume!
    • Ausserhaus Gartenanlage zu Hause verwildert!

    Die Aufzählung könnte beliebig erweitert werden!
     

    Im weiteren habe ich festgestellt, dass unzählige liebe Zeitgenossinnen und Zeitgenossen, die im Gastland die Einheimischen überheblich von oben herab als Menschen zweiter Klasse behandeln, sich als Könige aufspielen und mit Geld nur so um sich werfen -- zu Hause "nobodys" sind, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen bevor sie ihn ausgeben!

    Gruss
    Pesche               

    Allgemeine Fragen

  • Zum Thema Pauschalreisen
    PescheP Pesche

    Als überzeugter Individualtourist und Globetrotter benutze auch ich Pauschalangebote und bereise unseren Globus nach folgenden vier Regeln:

    1. Ich buche eine, in der Regel unglaublich günstige einwöchige Pauschalreise (inkl. Transfer und Hotel mit Frühstück) zu einer Massendestination wie Kuba, Mexiko, Dominikanische Republik, Thailand, Sri Lanka etc. und reserviere den Rückflug zwei bis X-Wochen später. (Verschiedene Pauschalreiseanbiete bieten dazu Hand)

    2. Vor Ort miete ich einen PKW (nie bei einem internationalen Anbieter!) oder benutze die öffentlichen Verkehrsmittel und bereise das Land kreuz und quer auf eigene Faust.
       

    3. Bei Bedarf fliege ich mit einer einheimischen Airline in ein Nachbarland, das nicht zu den Massendestinationen zählt. Entsprechend sind auch Pauschalreisen ab unseren Breitengraden zu teuer. Von "Individual" wollen wir gar nicht sprechen!

    4. Bedingung für diese Reiseart sind lediglich ein wenig Flexibilität und einigermassen entsprechende Sprachkenntnisse. Aber es lohnt sich!
      Auf meinen Weltreisen treffe ich immer wieder auf Individualtouristen die erstaunt feststellen, dass bei Beachtung meiner vier Regeln, die in etwa gleiche Reise manchmal um Faktoren billiger zu stehen kommt.

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Urlaubsfotos
    PescheP Pesche

    Seit rund 50 Jahren halte ich meine z.T. abenteuerlichen privaten und beruflichen Reiseerlebnisse im Bild fest. Neuerdings besitze auch ich eine Digi-Cam. Die grössten Vorteile gegenüber meinen guten alten Fotoapparaten sind die kleinen Abmessungen, das Gewicht und die Benutzerfreundlichkeit.

    Ah -- das wichtigste habe ich noch vergessen -- die Nachbearbeitung. Kürzlich habe ich eine Aufnahme von mir etwas abgeändert. Bauch weg, Haare auf die beginnende Glatze, Augen blau, 10 cm gestreckt -- mir kam fast das Augenwasser! Als Frau hätte ich mich vom Fleck her geheiratet! Jetzt aber im Ernst:

    Auf meinen Reisen bevorzuge ich Schnappschüsse aus dem Hintergrund anstelle von Landschaftsaufnahmen. Der kleine Apparat, in der Regel versteckt in einer Innentasche meiner Kleidung oder im Rucksack fordert böse Buben auch nicht heraus, mich zu überfallen und auszurauben! Ich bin schließlich keine wandelnde Schmuck- und Videosäule! Weiter achte ich darauf, die Einheimischen im jeweiligen Gastland nur mit ihrer Einwilligung abzulichten. Dazu braucht es vielmals Zeit und Geduld. Aber es lohnt sich.

    Wieder zu Hause bestelle ich von den besten Fotos per Internet Papierabzüge und ordne sie in ein handliches Album ein. Im Lauf der Jahre sind nunmehr rund 8000 Bilder aus etwa 50 Ländern zusammengekommen. Die Aufnahmen jeder Reise sind chronologisch eingeordnet und mit dem entsprechenden Text versehen. Freunden und Bekannten die sich für ein bestimmtes Land interessieren, drücke ich das entsprechende Album in die Hand und gebe wenn es gewünscht wird noch meinen Kommentar dazu ab.

    Aus eigener Erfahrung vermeide ich es tunlichst, meine Bilder via PC oder Fernseher zu präsentieren. Ein bis zwei Stunden im halbdunkel Bilder anzuschauen, die ausgenommen die Beteiligten niemanden interessieren ist Sadismus pur. Das ist auch der Grund, warum ich mich nie für Dias oder Video begeistern konnte.

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Man spricht deutsch...
    PescheP Pesche

    Zu diesem Thema habe ich auch noch etwas beizutragen. Dass man in vielen Ländern kein oder nur mangelhaft deutsch versteht ist nachvollziehbar und absolut kein Problem. Was aber, wenn man sich auch in der jeweiligen Landessprache nicht verständigen kann. Auf meinen vielen Reisen rund um den Globus muss ich immer wieder schmunzeln. Bedingt durch meine frühere berufliche Tätigkeit kann ich mich in einigen Weltsprachen einigermassen gut verständigen. Und das erfüllt mich mit einem gewissen Stolz! Bereise ich nun, was hin und wieder vorkommt, in Begleitung von Einheimischen z.B. ein spanisch, italienisch oder französisch sprechendes Land, treffen wir in den unterschiedlichsten Diensleistungsunternehmen immer wieder auf Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter die, wenn man sie in der Landessprache anspricht verdutzt in die Welt blicken und erleichtert aufatmen, wenn sie sich mit mir auf Deutsch oder wenn es unbedingt sein muss auf Englisch unterhalten können. Spätestens wenn mir dann aber lächelnd und absolut nicht vorwurfsvoll gesagt wird: <<Sie sind Deutschschweizer, das hört man 100 Meter gegen den Wind!>> bin ich nicht mehr so stolz auf meine Fremdsprachenkenntnisse, respektive meine Aussprache. Böse Zungen stellen außerdem fest, dass man das auch merkt, egal welche Sprache ich spreche.

    Abhilfe sehe ich deshalb nur, wenn man sich weltweit auf Englisch als Weltsprache Nummer 1 einigen kann. Und jetzt ist Werbung angesagt! Damit wir uns aber recht verstehen: Ich spreche von “Mattenenglisch!” Wer jetzt den Kopf schüttelt und nur Bahnhof versteht -- Mattenenglisch ist eine Geheimsprache aus dem Berner-Mattenquartier an der Aare, abgeleitet aus dem “kurligen” Dialekt, den man in Bern, der etwas provinziellen aber lebenswerten Hauptstadt der Schweiz spricht!

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Folgende weitere kleine Episode kommt mir noch in den Sinn:

    Meine Frau und ich befinden uns im Nachtzug Prag-Frankfurt auf unserer Rückreise in die Schweiz. Der Zug ist nur mässig besetzt und wir haben ein Abteil für uns allein. Nur etwas stört, die Nachtbeleuchtung funktioniert nicht. Kein Problem für mich. Für solche Fälle habe ich in meinem Gepäck einen Schraubenzieher mit Phasenprüfer. Trotz Einspruch meiner Frau gehe ich an die Arbeit und suche die Ursache. Und ich werde fündig. Ein Draht in der Verteildose ist abgebrochen. Ich schliesse den Draht wieder an und die Nachtbeleuchtung funktioniert wieder. Wir strecken uns auf den freien Sitzen aus und befinden uns kurz darauf im Land der Träume.

    Plötzlich werde ich unsanft geschüttelt. Es ist etwas nach Mitternacht. Aufgeregt steht meine Frau vor mir. Das ganze Abteil ist voller Rauch. Ein Sprung von den Sitzen und Türe in den Gang auf. Rauch soweit man sieht und die lautstarken Vorwürfe meiner Frau: <> Jetzt hält sogar der Zug auf offener Strecke. Zerknirscht und kleinlaut strecke ich meinen Kopf aus dem Fenster und erkundige mich schüchtern bei einem aufgeregten Schaffner was los sei? Die Antwort:
    << Bremsbacken am Wagen haben sich blockiert und den Rauch ausgelöst!>> nehme ich erlöst zur Kenntnis und schaue befriedigt und nicht ohne Stolz, auf die noch immer einwandfrei funktionierende Nachtbeleuchtung. Meine Frau murmelt nur noch etwas wie: <<Glück gehabt!>>

    Leider musste unser Wagen abgehängt werden und wir mussten in einem, mit uns vollbesetzen Abteil Platz nehmen. Von Schlaf war keine Rede mehr. Aufgestellten Mitpassagieren verdanken wir eine vergnügliche und unterhaltsame Fahrt, wenn auch etwas verspätet nach Frankfurt.
     

    Gruss
    Pesche     

    Allgemeine Fragen

  • Die Kofferfrage....
    PescheP Pesche

    Schmunzelnd habe ich die aufschlussreichen Postings zur Kenntnis genommen und stelle fest, dass ich zu der seltenen Spezies von Reisenden gehöre, die einen nicht mehr ganz taufrischen, zerkratzten und etwas mitgenommenen Koffer, dem man das Reisen ansieht, cool finde. Vielleicht ist es ja das einzige was an mir noch cool ist! In jungen Jahren habe ich meinen Koffer ausserdem stolz mit farbigen Etiketten vieler Airlines und den rund um den Glbus besuchten Hotels beklebt und befriedigt die bewundernden und respektvollen Blicke von Umstehenden zur Kenntnis genommen. Nun, die Zeiten haben sich geändert. Heute entferne ich umgehend alles was Aufschluss geben könnte, mit wem und von wo oder wohin ich unterwegs bin.
        
    Um auf das Thema zurückzukommen. Unsere Koffer stehen ungeduldig und ungeschützt in einem Abstellraum unseres Hauses und was wichtig ist, ausgerüstet mit den wichtigsten Reiseutensilien und warten auf ihren Einsatz. Bei Gelegenheit (und bei uns gibt es viele Gelegenheiten!) sind wir in der Lage, innerhalb weniger Stunden eine kurze oder auch längere Reise in ferne Länder anzutreten. Etwas mehr Zeit und Vorbereitung benötigen wir lediglich bei einem Einkaufsbummel in unserer näheren Umgebung!

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Noch zwei weitere kleine Episoden, die ich vor Jahren als Bauleiter in Venezuela erlebt habe:

    • Ich beauftragte einen einheimischen Hilfsarbeiter, eine neue Rolle Toilettenpapier in der Toilette einzulegen. Nach etwa 30 Minuten war der Mann immer noch nicht zurück. Ich fand ihn in der Toilette sitzend -- konzentriert beschäftigt, das Papier der neuen Rolle auf die leere Rolle umzuwickeln!

    • Einen weiteren kräftigen Mitarbeiter forderte ich auf, beim abladen von Generatoren etwas mehr anzupacken. Er sah mich treuherzig an und sagte: << Weisst du, meine ganze Kraft steckt in meinen 10 Kindern!>>

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Erlebt in Peru. Ich kaufte in einem Supermarkt zwei kleine Tafeln Schokolade und ein Brötchen zum Z’nüni. Hungrig zerbrach ich eine Tafel. Und was sehe ich? Erschrocken schlängelten sich zwei weisse Würmchen an die Oberfläche.

    Zurück in den Supermarkt und heftige Reklamation! Die Verkäuferin sieht mich verdutzt und ungläubig an und sagt treuherzig: <<Warum ein solches Theater wegen zwei Würmlein>>. Sie nahm mir die Schokolade aus der Hand, entfernte gekonnt die zwei Würmlein und gab mir die Schokolade mit den Worten zurück: <<Jetzt ist alles ok>>.

    Andere Länder, andere Sitten!

    Gruss
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Könnt ihr euch noch Urlaub leisten?
    PescheP Pesche

    Mein Gratistipp, weltweit günstige und mehrwöchige Individualreisen zu verbringen. Ein einwöchiges Pauschalangebot für eine Pauschaltouristen-Destination, z.B. Bali, Thailand, Dominikanische Republik etc., für ca. 500-600 Euro buchen. In Absprache mit dem Reiseveranstalter die Rückreise zwei bis X Wochen später reservieren. Nach der ersten Woche, die Reise im Gastland mit Miet-PW (immer vor Ort mieten!) oder öffentlichen Verkehrsmitteln fortsetzen. In Bali haben wir für umgerechnet 5 Franken pro Person und Tag traumhaft gelegene Unterkünfte am Meer und in den Bergen gefunden, notabane das herrliche Frühstück inbegriffen. Auch für die übrigen, z.T. hervorragenden Mahlzeiten haben wir nur wenige Franken ausgegeben.
     

    Ohne Wehmut denke ich manchmal an die Zeiten zurück, in denen ich im Auftrag eines grossen Unternehmens unseren Globus bereiste und in unpersönlichen, dafür aber sündhaft teuren Hotels logierte. Heute geniesse ich das Reisen als unternehmungslustiger Rentner, der ein gemütliches familiäres 0- Sterne Hotel einem luxuriösen 5- Sterne Tempel in jeder Beziehung vorzieht.
      

    Aussprüche von unsereren Freunden und Bekannten wie: << Leider haben wir nicht das nötige Kleingeld wie ihr, um pro Jahr zwei bis dreimal mehrwöchige Ferien in Uebersee zu verbringen>> nehmen wir schmunzelnd zur Kenntnis und verraten ihnen unser Geheimnis zur Nachahmung.

    Gruss
    Pesche 
         

    Allgemeine Fragen

  • Queen Mary 2
    PescheP Pesche

    Hallo

    Die QM2 kenne ich nur dem Namen nach. Wehmütig denke ich allerdings an die Atlantiküberquerung mit der guten alten "SS QUEEN MARY" von New York nach Southamton im Juli 1963 zurück. Als junger Ingenieur buchte ich die Heimreise nach einem längeren Auslandaufenthalt in der preisgünstigen (damals leider immer noch teuren Tourist Class) bei der Cunard Line. Die erste und die zweite Klasse mit ihren Noblesse Oblige Kleidervorschriften war für mich unerschwinglich. Und das war gut so. In der "Tourist Class" war Jubel, Trubel, Heiterkeit bis in die frühen Morgenstunden angesagt. Nach Mitternacht gesellten sich jeweils mehr oder weniger heimlich die gelangweilten hübschen bis sehr hübschen Töchter der gutbetuchten Passagiere aus der ersten Klasse zu uns und dann ging die Post ab. Das Vorurteil von den prüden Amerikanerinnen mussten wir schnell begraben. Diese Mädchen waren wirklich nicht zu beneiden. Inmitten verschrumpelten Greisen und Greisinnen eine fünftägige Seereise mit Blick auf Meer und noch einmal Meer zu verbringen war nicht unbedingt der Höhepunkt einer Europareise. Nun, leider bin ich in der Zwischenzeit auch in die Kategorie "Gruftis" aufgestiegen, resp. aus Sicht der heutigen Teenagers abgestiegen, aber träumen von vergangenen Zeiten sei erlaubt!

    Gruss
    Pesche

    Kreuzfahrten

  • All inclusive?
    PescheP Pesche

    Für meine Frau und mich sind AI Angebote tabu. Was gibt es schöneres und erlebisreichenderes, als in den jeweiligen Ländern das landesspezifische kulinarische Angebot in unzähligen Gaststätten auszuprobieren und sich von einem liebenswürdigen Gastgeber verwöhnen zu lassen.  Nebst Tipps von Einheimischen, verlassen wir uns bei der Wahl des Lokals in der Regel auf unsere persönlichen, vor Ort aufgenommenen Spontaneindrücke. Stark frequentierte und aufgemotzte Touristenlokale an bester Lage lassen wir links liegen. In kleinen, meist unscheinbaren Restaurants, irgendwo in einer Hintergasse oder "hinter den sieben Bergen", kommen wir manchmal aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was da zum Teil geboten wird, ist kulinarische Perfektion in höchster Vollendung. Und das zu Preisen, machmal wie zu "Grosis" Zeiten. Ich hoffe nur, dass Gault Millau-Tester solche Perlen nicht entdecken und publick machen.

    Verständnis habe ich jedoch für Familien mit Kindern oder Jugendliche in der Ausbildung, die ihre Ferien in einem AI Tempel verbringen. Vor Jahren hätte uns unser Sohn mit seinem grossen und permanenten Appetit in den finanziellen Ruin getrieben und ich wäre während meiner Ausbildung glatt verhungert.

    Pesche 

       

    Allgemeine Fragen

  • Busfahren oder fliegen??
    PescheP Pesche

    Ich kann es nicht lassen, auch noch meinen Senf zu diesem Thema abzugeben. Ich halte mich seit Jahren an das Motto: "Die Reise ist das Ziel!".

    Immer im Oktober fahren wir mit einem Nostalgie-Bistrobus (nur das Bistro ist Nostalgie, nicht das übrige Vehikel) nach Spanien. Mit einer guten Flasche Wein, manchmal sind es auch zwei oder -- na, lassen wir das, schrumpft auch eine zehnstündige Fahrt auf ein kurzweiliges geselliges Beisammensein mit Mitpassagieren zusammen. Aussprüche wie <<das gibt es doch nicht, erst sind wir abgefahren und jetzt sind wir schon da!>> sind die Regel. 

    Noch erlebisreicher ist jedoch eine Bahnfahrt mit normalen Linienzügen. Hinderlich sind lediglich die zwischen den Kontinenten liegenden Gewässer, sprich Meere. Eine Bahnfahrt von Bern nach Hongkong habe ich aber noch in bester Errinnerung. Unvergesslich sind auch die anstrengenden Spaziergänge vom Speisewagen zu unserem Schlafabteil. Unterwegs wurden meine Frau und ich immer wieder von gastfreundlichen russischen Mitreisenden zu einem, manchmal mehrstündigen Schlummertrunk eingeladen. Und trinkfest sind sie, die Russen! Leider war die Fahrt nach rund fünf Wochen (mit kurzen Unterbrüchen) und 15 000 zurückgelegten Kilometern schon zu Ende. Man kann jedoch die Fahrt auch noch etwas verlängern, indem man in Lissabon den Zug besteigt. Und eine weitere interessante Möglichkeit -- Für die Rückreise von Hongkong nicht einen langweiligen Nonstopflug buchen, sondern die transasiatische Strecke benutzen.
     

    Klar, man kann diese Strecken auch in fliegenden Kantinen mit gestressten Kellnerinnen zurücklegen, aber das Vergnügen bleibt auf der Strecke!
     

    Pesche 

      

        
        

    Allgemeine Fragen

  • Autoanmietung in Punta Cana
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Kurzer Nachtrag zu meinem Posting von gestern:

    Wir haben die DR mit ihren liebenswürdigen und hilfsbereiten Menschen zweimal für längere Zeit mit Genuss bereist und mit einem Miet PW (4-Rad von Vorteil) rund 10 000 km kreuz und quer durch die Insel zurückgelegt. Zugegeben, die Strassen lassen manchmal etwas zu wünschen übrig und die Einheimischen pflegen einen etwas chaotischen Fahrstil, der sich jedoch wohltuend von der sturen "Ich bin im Recht" Fahrweise in unseren Breitengraden unterscheidet.

    Unternehmungslustigen Reisenden empfehle ich die Beachtung der, nicht nur in der DR überlebenswichtigen zwei Regeln:

    Regel NR. 1
    Der stärkere (Laster, Bus , Geländewagen usw.) hat immer Vortritt und ist immer im Recht!

    Regel Nr. 2
    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können!

    Gruss
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Autoanmietung in Punta Cana
    PescheP Pesche

    Hallo Jere

    Vergesst die zwei letzten Postings und bereist diese herrliche Insel nach dem Motto: SELBER REISEN - NICHT GEREIST WERDEN!! Ihr werdet nicht entäuscht werden.

    Gruss
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Dominikaner nach Deutschland holen!? Auswandern in die Dom. Rep.!?
    PescheP Pesche

    Hallo Christine

    Betreffend "Liebe/Heirat" werde ich mich hüten, Dir Ratschläge zu geben. Ich habe in vielen exotischen Ländern rund um den Globus im Auftrag eines multinationalen Unternehmens gearbeitet und einige gemischte Ehepaare kennengelernt. Bei den einen ging alles gut, sogar super, andere standen plötzlich vor einem Scherbenhaufen. Das kann Dir aber auch mit einem Partner aus unseren Breitengraden passieren!

    Betreffend Arbeit in der BRD, bei uns in der Schweiz und weiteren europäischen Staaten sprechen die Arbeitslosenzahlen eine brutale, leider aber unmissverständliche Sprache.

    Nun noch zu Deiner Frage betreffend Arbeit in der DR. Es ist dort leider nicht anders, als in weiteren unzähligen Staaten rund um den Globus. Je nach Leistungsausweis kannst Du einen Job in einem ausländischen Unternehmen (Banken, Versicherungen, Bauunternehmen, Industrie/Pharma-Unternehmungen, die vor Ort einen Stützpunkt unterhalten, etc.) finden. Die Anforderungen sind jedoch extrem hoch. Ausserdem findet man überall auch hervorragend ausgebildete mehrsprachige Einheimische Kräfte. Bleiben noch die Hotels, das Gastgewerbe und verschiedenen Touristikunternehmen. Um die, in der Regel schlecht bezahlten Job's in diesen Betrieben reissen sich aber die weniger gut ausgebildeten Einheimischen. Der Wunsch, im Ausland eine gut bezahlte Arbeit zu finden ist deshalb verständlich. Dass einigen dazu jedes Mittel recht ist, ist auch nachvollziehbar.

    Also überleg Dir das mit dem Auswandern sehr gut. Ferien machen oder Arbeiten in solchen Ländern sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

    Gruss
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • los roques und andere ausflüge
    PescheP Pesche

    Hallo
    Ich hätte schon einige Tips. Das Problem ist nur: Mein letzter Besuch auf Los Roques und mehrere, damals nicht ganz ungefährliche Bootsfahrten von Canaima zum Salto Angel in Begleitung mit dem legendären "Dschungel-Ruedi", war vor rund 40 Jahren. Deshalb lasse ich es mal besser sein und wünsche Dir einen erlebnisreichen Aufenthalt.
    Adios

    Südamerika

  • Áuswandern nach Tunesien
    PescheP Pesche

    Hallo Alxandra

    Ueberleg Dir das gut mit dem auswandern. In Tunesien wartet man wie in unzähligen weiteren exotischen Ländern nicht auf arbeitswillige Ausländer. Je nach Leistungsausweis besteht jedoch die Möglichkeit, im Auftrag eines grossen Unternehmens im Land zu arbeiten. Nebst der Reisebranche sind auch namhafte internationale Industrie- Banken- Versicherungs- und Dienstleistungsunternehmen vor Ort tätig. Die Anforderungen sind aber in jeder Beziehung extrem hoch. Auch in Tunesien gibt es bestens ausgebildete Einheimische, die für anspruchsvolle Jobs in leitender Stellung eingesetzt werden. Auch in der Hotel- und Reisebranche findet man einheimisches Personal mit hervorragenden Sprachkenntnissen. Und für weniger anspruchsvolle Aufgaben gibt es tausende von Tunesiern, die sich um die schlecht bezahlten Jobs reissen.

    Also, überleg Dir das mit dem Auswandern sehr gut. Zwischen Ferien geniessen in solchen Ländern und permanent dort leben und arbeiten, bestehen Welten!

    Gruss
    Pesche     

    Tunesien

  • Venezuela
    PescheP Pesche

    Hallo Silke

    Ich wünsche Euch einen erlebnisreichen Aufenthalt in diesem landschaftlich so einmaligen Land. Eines der reizvollsten und abwechslungsreichsten Länder Südamerikas.
     

    Nachdem ich vor Jahren längere Zeit beruflich in Venezuela verbracht habe, freue ich mich, in absehbarer Zeit das Land erneut bis in die hintersten Winkel zu bereisen. Empfehlenswert, wenn auch etwas anstrengend sind Tripps ins Tiefland der Llanos, in den oberen Orinoco zu den verschiedenen Indio-Gruppen, in das Orinoco-Delta und nicht zuletzt in das Bergland von Guayana. Anschliessend sind einige Tage Erholung an der Küste nicht zu verachten. Es muss ja nicht unbedingt die Isla Margarita sein. Ein Einheimischer hat mir einmal gesagt: <<Was willst du auf dieser Insel, die schönsten Regionen und Playas findest du auf dem Festland!>>. Ich nehme an, diese Aussage hat auch heute noch Gültigkeit.
     

    Und betreffend Ueberfällen -- Venezuela und weitere Südamerikanische Staaten sind und waren schon vor Jahren heisse Pflaster. Wobei zu bemerken ist, im Landesinnern abseits der grossen Städte mit ihren tristen Slumsiedlungen und den organisierten kriminellen Jugendbanden (Kinder ohne Zukunft!), trifft man in der Regel nur auf herzliche und hilfsbereite Einheimische.

    Gruss
    Pesche

    PS
    Ich empfehle Euch noch das treffende Buch über Venezuela <<Nur Esel und Weisse gehen in der Sonne>> von Günter Canzler. Verlag der Freizeit-Bibliothek Hamburg.

    Südamerika

  • Individuell in die DomRep
    PescheP Pesche

    Hallo Sol
     Dass Du bei Individualreisefragen keine guten Karten erhältst überrascht nicht. Wer bereist heutzutage diese faszinierende Insel schon auf eigene Faust. Man könnte ja überfallen werden oder das “Mägeli” bei dieser exotischen Einheimischen-Kost verderben!Na, lassen wir das. Ich empfehle Dir, vor Ort einen PW (unbedingt 4-Rad) für die gesamte Feriendauer zu mieten. Die Flexibilität im Vergleich mit dem öffentlichen Bussystem macht sich bezahlt. Obwohl auch Bussreisen inmitten von fröhlichen Einheimischen ein einmaliges Erlebnis sind. Das Problem ist nur, Du musst viel Zeit haben. Bei mehr als einer Woche kannst Du den PW-Preis massiv drücken. Unterkunft und Verpflegung unterwegs, von einfach bis luxuriös (auch Privat), ist kein Problem.Ich empfehle Dir, den touristisch noch nicht erschlossenen Südwesten zu besuchen. Insbesondere die Gegend um den Lago Enriquillo hat es mir angetan. Ab dem Bootssteg von La Azufrada, zwischen La Descubierta und Postrer Rio gelegen, setzt man mit Fischerbooten (unbedingt Preis aushandeln!) zur Insel Cabritos über. Flora und Fauna, z.B. mit den Spitzkrokodilen und den Nashornleguanen sind einmalig. In den Dörfern rund um den See findet man überall einfache Uebernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten. Bemerkenswert, die von den Einheimischen rege benutzten Naturpools, die auch in den kleinsten Orten nicht fehlen, sind eine herrliche Alternative zu den sterilen Poolanlagen in den Luxushotels an der Küste und laden immer wieder zu einem erfrischenden Bad ein.Je nach politischer Lage bietet sich beim Grenzort Jimani die Gelegenheit, kurz, auch ohne Visum Haiti zu besuchen. Ein kleines Trinkgeld für die Grenzsoldaten machen es möglich.Abenteuerlich sind auch die Küstenstrassen im Norden zwischen Puerto Plata und Monte Cristi. Am Wochenende sind an den Playas Fiestas angesagt. Fisch, Rum und Merengue inmitten fröhlicher Einheimischer muss man erlebt haben. Bleibt man mal bei einer Flussüberquerung oder im Sand stecken, findet man immer wieder hilfsbereite und freundliche Einheimische, die einem aus der Patsche helfen.Auch eine Fahrt mit der Fähre von Samana nach Sabana de la Mar habe ich noch in bester Erinnerung. Insbesondere bei Sturm und hohem Wellengang ist bei der Ausschiffung Abenteuer pur angesagt. (Für Nichtschwimmer nicht geeignet!) Die quirlige Stadt San Pedro, in der Nähe von Juan Dolio ist ebenfalls einen Besuch wert. Ganz San Pedro trifft sich am Samstagabend am Malecon (Strandpromenade) bei Musik und Tanz bis in die frühen Morgenstunden.Der Besuch von Santo Domingo ist ein “Muss” und das nicht nur am Tag. Von Einheimischen erhält man immer wieder Tipps, wo gerade etwas läuft und die in keinem Reiseführer enthalten sind. Die grauenhaften AI-Touristengettos im Osten um Punta Cana kannst Du getrost auslassen. Mit Land und Leuten hat dieser langweilige Ort nichts, aber auch gar nichts gemeinsam! Aber auch Boca Chica, die Hochburg des Massentourismus haben meine Frau und ich fluchtartig verlassen.Im Südwesten und im Landesinneren sind gute Spanisch-Kenntnisse von Vorteil. Das ist für Dich ja kein Problem. Und als reiseerfahrenes „Mädel“ traue ich Dir auch zu, mit den mehr oder weniger aufdringlichen Latinos fertig zu werden. Und lüsterne ältere Männer triffst Du im Landesinnern mit Sicherheit keine!Ich wünsche Dir einen erlebnisreichen Aufenthalt in einem Land, das einiges mehr zu bieten hat als Sonne, Meer und Traumstrände.MFGPesche (ein noch einigermassen rüstiger Rentner!)

    Dominikanische Republik
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