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Pesche

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  • Rundreise Vorschläge
    PescheP Pesche

    Abschliessend noch einen kleinen Tipp: Wer kein französisch spricht, soll im August Paris besuchen. Auf den Strassen, in den Restaurants, auf der „Seine“ und nicht zuletzt auf dem Eifelturm hört man viele Sprachen, nur nicht französisch -- die Vollblutpariser haben ihr „Städtchen“ verlassen und belagern die Küsten!

    Frankreich

  • Rundreise Vorschläge
    PescheP Pesche

    Voraussichtlich befinden sie sich zurzeit, vorausgesetzt sie haben ihre Pläne nicht geändert, irgendwo an der französischen Mittelmeerküste. Herrlich der langsame Verkehr auf den Küstenstrassen. Während man im obligaten Stau steht, kann man in aller Ruhe die Gegend betrachten und die Schilder vor den Hotels „Hôtel complet“ zur Kenntnis nehmen. Kein Problem. Als Alternative gibt es ja Campingplätze. Das Problem sind nur die Schilder „Camping complet“. Was jetzt? Übernachten im Auto und Waschen, Zähneputzen & Co irgendwo an einem Bach oder Fluss. Und dann ab ans Meer. Wenn man das grosse Glück hat, einen freien Parkplatz in der Nähe des Meeres zu finden, muss man nur noch das Badetuch an der prallvollen plage deponieren. Das ist allerdings noch etwas schwieriger, als zu noch nachtschlafender Zeit in einer Hotel-Poolanlage einen noch nicht mit Badeutensilien als besetzt markierten Liegestuhl zu finden. Der langen Rede kurzer Sinn: Frankreich ist eines der schönsten Ferienländer der Welt – aber nicht im August!

    Frankreich

  • Schwimmende Ferienresorts!
    PescheP Pesche

    Sorry, für meine "Schreibe" im Multipack! Kann sein, dass da eine höhere Macht, die Hand im Spiel hatte!
    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Schwimmende Ferienresorts!
    PescheP Pesche

    Sorry, irgendetwas ging da schief!
     @Malini
     Was heisst da „Hommage an die Jugend“. Wenn es mich überkommt, stelle ich mit einem verschmitzten Augenzwinkern aus dem hohlen Bauch eine manchmal etwas überspitzte sarkastische „Schreibe“ in ein Internet-Forum und trete damit zwangsläufig einigen humorlosen Usern auf die Füsse, die jede Formulierung akribisch durchleuchten, immer etwas finden das nicht der eigenen Vorstellung entspricht und dann genüsslich den Verfasser an den Pranger stellen. Sorry, solche persönlichen Angriffe nehme ich schmunzelnd zur Kenntnis und stelle fest, wenn alle meine „Schreibe“ gut finden, würde ich etwas falsch machen!

     Und ich bleibe bei meiner Philosophie: Das Leben ist zu kurz, um es nicht jeden Tag, vorausgesetzt die Gesundheit macht einigermassen mit, in vollen Zügen zu geniessen. Sei es um beim Thema zu bleiben, auf einem „Kreuzfahrtschiffli“ auf dem Thunersee oder auf einem etwas grösseren „Schiffli“, sorry „Liner“ auf irgend einem „Wässerchen“ auf unserer (noch) schönen Kugel.

     Wenn ich einmal das hölzerne Pyjama anziehen und die Radieschen von unten ansehen muss, will ich sagen können: Pesche, dein Leben war lebenswert!

     Pesche

    Kreuzfahrten

  • Schwimmende Ferienresorts!
    PescheP Pesche

    @tancarino
    "Symphony of the Seas" im Herbst 2018. Hoffentlich hast du eine Aussenkabine gebucht, mit unverbaubarer Sicht Richtung West, Süd, Ost und Nord. Soweit ich mich noch erinnere, Wasser soweit das Auge reicht! Kann sein, dass ich nach den anstrengenden Nächten mit den Ami „Girls“ aus der Teppichklasse, diese traumhafte Wasserfernsicht nicht mehr entsprechend würdigen konnte.

    Jetzt oute ich mich noch als einen angefressenen Fan von Kreuzschifffahrten. Nebst der Atlantik Überquerung habe ich in meinem Leben bereits 2, in Worten „ZWEI“, Kreuzschifffahrten unternommen. Vor Jahren zwei Wochen auf einem „Riesenliner!“ inmitten von rund 160 Passagieren während zwei Wochen auf dem Indischen Ozean. Fazit: Inhalt Geldbeutel abgenommen -- Bauch und Gewicht zugenommen!

    Und dann als absolutes Highlight vor noch nicht allzu langer Zeit, meine zweite Kreuzfahrt. Nein, nicht auf dem Mittelmeer, dem Indischen Ozean oder der Karibik & Co, sondern auf dem 17,5 km langen und 3,5 km breiten Thunersee im Berner Oberland am nördlichen Alpenrand in der Schweiz. Einschiffung auf den Schaufelraddampfer „MS Blümlisalp“ in der Hafenstadt Thun. Und dann hiess es Leinen los. Entlang der Nordküste bis zum malerischen Fischerdörfchen „Gunten“. Die gefährliche Überfahrt an die Südküste nach „Spiez“ ist allerdings nur sturmerprobten Seebären zu empfehlen. Aber es lohnt sich. Der Landgang zu den Eingeborenen in Spiez kann organisiert oder auf eigene Faust unternommen werden. Nebst der etwas gewöhnungsbedürftigen Währung „Fränkli“, kann auch mit Euro bezahlt werden. Den zweiten Landgang in Interlaken habe ich auch noch in bester Erinnerung obwohl die Eingeborenen unter den Scharen von Touristen aus aller Welt etwas untergehen und man auch dort eine Sprache spricht, mit der auch wir Berner etwas Mühe haben. Ein Highlight dann auf der Rückfahrt das mehrgängige Dinner der Spitzenklasse im prunkvollen Salon auf dem Oberdeck der Blümlisalp obwohl einige Banausen sich nicht an die Gala Dresscode Empfehlungen der BLS-Schifffahrtsgesellschaft (Damen im langen Abendkleid, Herren im Smoking!) hielten. Was soll’s. Die nächste Kreuzfahrt auf einem Schweizer See mit Landgängen zu etwas kauzigen Eingeborenen ist schon in der Pipeline!  

    Nach dieser kleinen Kreuzfahrt-Hommage auf einem Schweizer See, wünsche ich allen Fans von Kreuzfahrtschiffen, gute Fahrt!

    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Schwimmende Ferienresorts!
    PescheP Pesche

    Hallo wiener-michl

    Soweit ich orientiert bin, ist die „Harmony oft the Seas“ das grösste Schiff seiner Art, das am 22. Mai 2016 in Saint-Nazaire vom Stapel gelaufen ist.

    Gruss Pesche

    Kreuzfahrten

  • Schwimmende Ferienresorts!
    PescheP Pesche

    Kurzer Nachtrag zu meinem etwas ketzerischen Beitrag: Zum Glück sind Anlaufhäfen mit Landgängen in Städten die etwas bieten vorgesehen. Sonst wird es langweilig, vorwiegend am Abend mit den täglichen Shows und Broadway-Musicals! Sorry, das musste ich noch loswerden!
    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Schwimmende Ferienresorts!
    PescheP Pesche

    Threadtitel sinnvoll geändert!

    Kürzlich habe ich eine Reportage über das Kreuzfahrtschiff „Harmony oft he Seas“ konsumiert und frage mich schüchtern: Was unternimmt man als unternehmungslustiger „Grufti“ auf diesem Pot mit 6360 Passagieren und 2100 Besatzungsmitgliedern. Gut, jeden Tag einen Spaziergang rund um das 362 Meter lange und 66 Meter breite Schiff und was dann? Schwimmen? Aber wo? Lediglich 23 Pools stehen den Gästen zur Verfügung! Dann Besuch eines Restaurants? Der Restaurantbereich erstreckt sich über drei Decks mit lächerlichen 20 Restaurants und rund 300 Menüoptionen. Und das soll ein ansprechendes Angebot sein?

    Late-Night-Comedys, Jazzkonzerten und noch vieles mehr in den nicht wenigen Theatern, inklusive dem Aquatheater mit Wassershows, künstlichem Regen und Nebelschwaden oder Eis-Shows auf Eisflächen, die auch Passagiere nach den Shows zum Eislaufen oder Rollerkaten benutzen können.

    In einem Spielpalast, respektive im Casino findet der gelangweilte Reisende mehr als 450 digitale und elektronische Spielautomaten, Blackjack, Craps, Roulette, Video-Poker und viele weitere Dinge. Zusätzlich zum eigentlichen Casinobereich sind ein Poker-Raum und ein Spieler Club vorhanden. Und das soll ein Angebot sein?

    Kläglich auch der Wellnesskomplex mit einem Spa und Fitness Angebot mit Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) Aromatherapie, Maniküre, Pediküre, Algenpackungen, Saunaerlebnisse und noch vieles mehr.

    Auch die sogenannte Royal Promenade mit Ladenketten die billige Massenware wie Guess (Handtaschen und Accessoires), Prince and Green (Swarovski, Guess, Michael Kors), Kate Spade (Handtaschen, Kleidung, Accesoires) oder auch Regalia (Ketten, Ringe, Accessoires) anbieten. Zum Glück gibt es die Landgänge, bei denen man sich entsprechend modebewusst eindecken kann!

    Auch sportlich bietet das Schiff weniger bis nichts, Was soll ein lächerlicher 9-Loch-Minigolfplatz, der Sports Court mit einem eingezäunter Basketball- und Tennisplatz, welcher auch für andere Ballspiele genutzt werden kann oder eine 670m lange Joggingbahn. Und zu guter Letzt: Die grosse Doppelrutsche, die 47m über dem Meeresspiegel startende Doppelrutsche soll den Gästen ein ganz besonderes Erlebnis auf See zu bieten. Das Ende der Rutsche befindet sich 30m tiefer auf dem Bordwalk. Beide Edelstahl-Röhren, auf denen man sogar gegeneinander antreten kann, sind jeweils 66m lang und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Der Rutscher durchrutscht die Röhren auf einer speziell angefertigten Matte mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Metern pro Sekunde in die Tiefe. Was sind schon klägliche vier Meter pro Sekunde? Als lieber Mensch lasse ich jetzt die despektierliche „Stänkerei“!

    Wehmütig denke ich allerdings an meine erste, nein, nicht Kreuzfahrt, sondern Seereise mit der guten alten "SS QUEEN MARY I“ von New York nach Southamton im Juli 1963 zurück. Die erste und die zweite Klasse mit ihren „NOBLESSE OBLIGE!“ Kleidervorschriften waren für mich unerschwinglich. Und das war gut so. In der "Tourist Class" war Jubel, Trubel, Heiterkeit bis in die frühen Morgenstunden angesagt. Nach Mitternacht gesellten sich jeweils mehr oder weniger heimlich die gelangweilten hübschen bis sehr hübschen Töchter der gutbetuchten Passagiere aus der ersten Klasse zu uns und dann ging die Post ab. Träumen von vergangenen Zeiten sei erlaubt, als es zum Glück noch keine schwimmenden Ferienressorts à la „Harmony oft he Seas“ gab!

    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Alternative zu Mexiko gesucht
    PescheP Pesche

    Na ja, 08/15 Pauschaltouristen Reiseziele in Fernost wie Thailand, Bali & Co, haben je nach Trip und Organisation sicher ihren speziellen Reiz. Als ehemaligen geschäftlich rund um die Kugel tätigen Projektingenieur  bevorzuge ich allerdings nach wie vor Lateinamerika. Die Lebensart der z.T. nicht auf Rosen gebetteten  einfachen Bevölkerung begeistert mich immer wieder aufs Neue. Vorausgesetzt man kann sich mit dem Menschen, ausgenommen in Brasilien (Portugiesisch) auf Spanisch unterhalten, erlebt man eine einmalige herzliche Gastfreundschaft und wird auch immer wieder zu „Fiestas“, von Geburtstagen via Geburten bis zu Hochzeiten eingeladen. Oh, la, la, das muss man erlebt haben. Für Abstinenten und Vegetarier  allerdings nicht zu empfehlen!

    Leider ist das aus meiner Perspektive schönste und abwechslungsreichste Land Lateinamerikas „VENEZUELA“, von den schneebedeckten Anden via die tropischen Regenwälder im Amazonasgebiet bis zu den traumhaften Karibikregionen zurzeit nicht zu empfehlen, vorausgesetzt man ist nicht Lebensmüde. Die Chancen in ein Scharmützel zwischen Maduro-Kritikern und der Polizei/Militär zu gelangen oder für einige Dollars abgestochen zu werden sind gross. Aber auch ein mehr als fragwürdiger sozialistischer Staatspräsident „Maduro“ wird nicht ewig an der Macht bleiben und die Hoffnung, dass es dann in diesem an Bodenschätzen so reichen Land wieder aufwärts geht stirbt zuletzt.  

    Sorry, diese kleine Hommage an Venezuela, trotz Maduro, der dieses schöne Land durch Misswirtschaft an den Abgrund katapultiert hat, musste ich noch los werden!

    Pesche

    Sonstiges Mittelamerika

  • Peru und Bolivien im Mai 2018
    PescheP Pesche

    Hallo Tanita

    Noch ein Tipp: Besuche in Lima eine Auslandvertretung eines Unternehmens aus unseren Breitengraden, z.B. meinen ehemaligen Arbeitgeber Asea Brown Boveri, oder VW, Mercedes & Co. Mitarbeiter aus heimischen Gefilden werden dir mit Sicherheit mit Rat und Tat zur Seite stehen und Kontakte zu Einheimischen irgendwo im Gastland vermitteln die unbezahlbar sind. Das war zu meinen Zeiten so und ist heute nicht anders. Mit Vergnügen denke ich an die aufgestellten unternehmungslustigen Girls zurück, die nicht selten zwischen Matura und Studium unsere "Kugel" auf eigene Faust mehr oder weniger lang bereisten. Viel Erfolg in Lima und Destinationen bei weiteren Trips!

    Gruss Pesche

    Südamerika

  • Peru und Bolivien im Mai 2018
    PescheP Pesche

    Hallo Tanita
     Zugegeben, Besuch des Regenwaldes bei deiner geplanten Route ist schon etwas überladen. Ich denke dabei mit Wehmut an meine abenteuerlichen Trips in grauer Vorzeit zu indigenen Stämmen in Venezuela zurück.
     Meine Besuche, unter anderen zu den zivilisationsfeindlichen Motilonen im Grenzgebiet zwischen Venezuela und Kolumbien oder zu den Yanomani im “Territorio Amazonas” waren damals nur in Begleitung von Missionaren möglich. Und auch das nur mit gewissen Einschränkungen. Auf einige weitere interessante Besuche musste ich leider verzichten. Bedingt durch die Regenzeit, verzögert sich die Rückreise in die Zivilisation manchmal bis zu zwei/drei Monaten. Für die Missionare und ihren Chef und "CEO" in Rom kein Problem, aber mein Arbeitgeber, aus heimatlichen Gefilden, dem schnöden Mammon verpflichtet, sah das etwas anders! Kann sein, dass ich meinem Arbeitgeber Unrecht tue und er nur verhindern wollte, dass mir böses angetan wird. Hin und wieder kam es vor, dass Missionare spurlos verschwanden und einige Jahre später als "Schrumpfkopf" wieder auftauchten. In meinem Arbeitszimmer habe ich einen Schrumpfkopf aufgehängt. Muss allerdings gestehen, es handelt sich lediglich um eine erstklassige Imitation aus Ziegenhaut, nehme ich mal an. Und wenn ich falsch annehme -- na, lassen wir das!

     Aber die Zeiten haben sich geändert. Mit glänzenden Augen schilderte mir mal eine Touristin ihren abenteuerlichen Besuch bei den "halbnackten Wilden" in ihren primitiven Urwaldbehausungen, die fassungslos die Funktionen von Handy, Feuerzeug und Kugelschreiber bestaunten. Ich verzichtete darauf, der guten Frau die Illusion zu nehmen und ihr zu erklären, dass die vermeintlichen ,,halbnackten Wilden" nach dem Rückzug der mit Fotoapparaten und Videokameras bewaffneten Invasionstruppen ihre gut eingerichteten Bungalows aufsuchen und in Jeans und T-Shirt mit einem Bier aus dem Kühlschrank per Satellit das abendliche Fernsehprogramm geniessen.

     Venezuela ist für mich immer noch das abwechslungsreichste und in jeder Beziehung interessanteste Land Lateinamerikas. Zurzeit, bedingt durch die politische Situation sollte man allerdings von einem Besuch absehen!
     Abschliessend nur noch dies: Vorausgesetzt du wirst nicht mit einem Lasso eingefangen, teile auch ich die Ansicht, dass sich Frauen relativ sicher in den von dir bereisten Ländern bewegen können!
     Gruss Pesche

    Südamerika

  • Peru und Bolivien im Mai 2018
    PescheP Pesche

    Hallo Tania

    Kompliment zu Deiner geplanten individuellen Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. In manchmal etwas gewöhnungsbedürftigen Fahrzeugen kommt man immer wieder mit aufgestellten Einheimischen in Kontakt von denen man Tipps erhält, die in keinem Reiseführer enthalten sind. Allerdings ist für Frauen bei Reisen auf eigene Faust Vorsicht geboten!

    Noch vor 10 Jahren fingen in der südamerikanischen Andenregion harte Männer ihre Frauen offenbar mit dem Lasso ein, entnehme ich staunend einem Reisebericht in meiner Tageszeitung.

    Vor rund 40 Jahren -- ich arbeitete damals als junger Ingenieur im Auftrag eines CH-Multi in Peru -- war die "Brautbeschaffung" wesentlich einfacher, respektive weniger sportlich. Ein abenteuerlicher Trip kreuz und quer durch die damals noch nicht von Touristen überflutete Gegend rund um die geheimnisumwitterte Ruinenstätte "Machu Picchu" der Inkas, (Wir, ein Arbeitskollege und ein Ami waren während zwei Tagen die einigen Besucher der Ruinenstädte!) führte mich zu einer Bauernfamilie auf einen abgelegen Hof weitab von jeder Zivilisation. Auf meine bewundernde Bemerkung: "Deine Tochter ist ein sehr hübsches Mädchen", gab mir der Bauer treuherzig zur Antwort: "Du kannst sie haben, und der Kaufpreis von (umgerechnet) etwa 5 Dollars ist angemessen!" Ich musste meine ganze Überzeugungskraft aufwenden, um dem Bauern plausibel zu machen, dass weder das Aussehen des Mädchens noch der Kaufpreis der Grund für meinen negativen Entscheid waren, obwohl mein Arbeitgeber die 5 Dollars übernommen hätte!

    Abschliessend noch eine kleine Hommage an die Inkas:

    Obwohl ich nicht als Bauingenieur in Peru tätig war, beeindruckten mich nebst den faszinierenden Bauten, die Bewässerungssysteme und das Bauingenieurwesen der Inkas. Die Inkas waren grossartige Baumeister und Architekten. Entscheidend für die Expansion der Inkas war auch die Konstruktion von tausenden von Kilometern Strasse, die die Kommunikation zwischen den verschiedenen Teilen des Staates „auch ohne Handy!“ perfekt aufrechterhielt.

    Hernando Pizarro, einer der ersten Konquistadoren, der in Cusco ankam schrieb: “Den Pfad in den Bergen muss man gesehen haben, weil er in sehr schwierigem Gebiet gebaut wurde. In der christlichen Welt haben wir noch nie so schöne Strassen gesehen. Alle Übergänge haben Brücken aus Stein oder Holz.”

    Ein grosse Chapeau an die Ingenieure einer leider untergegangenen Hochkultur!

    Ich wünsche Dir eine erlebnisreiche Reise, bei der ich den tropischen Regenwald mit seiner einmaligen Flora und Fauna allerdings nicht ausschliessen würde.

    Gruss Pesche

    Südamerika

  • Baliexperten gesucht : 16 Tage Bali im September
    PescheP Pesche

    Etwas lief da schief!

    Hallo Nadine

    Vieles ist schon gesagt. Deiner Frage: „Wie sieht es mit den Verkehrsmitteln in Bali aus? Kommt man leicht von einem zum anderen Ort? Sollte man sich einen Roller mieten?“ beantworte ich mal wie folgt:

    Als nicht mehr ganz taufrische etwas exotische “Gruftis” haben wir das „Inselchen“ kreuz und quer mit einem Miet-Jeep erkundet. Wenn Ihr im brodelnden Strassenverkehr von Kuta, wie die Einheimischen links und rechts in Millimeter Abständen PKWs überholt und die Rückspiegel dieser Fahrzeuge immer wieder touchiert und verstellt und das alles ohne zu stürzen, habt ihr den Bali-Rollertest bestanden!

    Im Weiteren verweise ich auf meinen Beitrag vom 28.06. im Bali Thread von Beni „Empfehlungen für Ausflüge und Restaurants“. Viel Vergnügen auf Eurem Roller-Trip.

    Gruss Pesche

    Indonesien

  • Baliexperten gesucht : 16 Tage Bali im September
    PescheP Pesche

    Hallo Nadine

    Vieles ist schon gesagt. Deiner Frage: „Wie sieht es mit den Verkehrsmitteln in Bali aus? Kommt man leicht von einem zum anderen Ort? Sollte man sich einen Roller mieten?“ beantworte ich mal wie folgt:

    Gruss Pesche

    Indonesien

  • Empfehlungen für Ausflüge und Restaurants
    PescheP Pesche

    Hallo Ben

    Deine Frage: … Oder sollte man solche Touren lieber auf eigene Faust mit dem Taxi machen? -- beantworte ich mal aus meiner Perspektive wie folgt:

    Vorausgesetzt Ihr seid unternehmungslustig, flexibel und nicht unbedingt Fan von Touristenghettos und Touri-Resraurants, abgeschirmt von Einheimischen, empfehle ich, Bali auf eigene Faust zu erkunden.

    Bali auf eigene Faust mit einem Mietwagen zu erkunden hat schon seinen speziellen Reiz. Was man jedoch wissen muss: In Bali herrscht Linksverkehr und die etwas chaotische Fahrweise der Einheimischen ist zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es macht Spass, vorausgesetzt man entscheidet sich für einen neueren gut gewarteten 4x4-Jeep.

    Nebst Trips in die Berge bei Penelokan und in den West Bali National Park, haben wir auf mehr oder weniger guten Strassen die Insel umrundet. Ab Gilimanuk besteht die Möglichkeit, inmitten von Lastern mit der Fähre nach Java überzusetzen. Muss man auch erlebt haben. In herrlicher Erinnerung habe ich auch noch die abenteuerliche Küstenfahrt von Kuta via Candi Dasa nach Amed. Für die letzten ca. 30 km benötigten wir allerdings fast einen Tag. Mehrmals nahmen meine Frau und ich an, vom Weg abgekommen zu sein. Hilfsbereite Einheimische klärten uns aber immer wieder auf, dass es sich bei mit Geröllhalden überwucherten Strecken und mit grossen Felsbrocken belegten Fahrrinnen um die Küstenstrasse handelt.

    Die Hauptstrassen sind relativ gut beschildert. Eine gute Strassenkarte und ein Kompass sind jedoch ein Muss, wenn man dieses paradiesische “Inselchen” auch auf Nebenstrassen, die den Namen Strasse eigentlich nicht verdienen, erkunden will. Sitzt man mal in der Patsche, bleibt stecken oder der Motor streikt und es geht nicht mehr weiter, helfen sympathische Einheimische weiter.

    Unterkunft und Verpflegung unterwegs ist kein Problem. Nebst luxuriösen Ressorts mit internationalen Gästen und die von mir bevorzugten einfachen (Losmen), bieten Einheimische auch Privatunterkünfte mit regionalem Speis und Trank an. Wir haben rund um die Insel immer wieder kleine Perlen gefunden, die in keinem Reiseführer enthalten sind. Mir läuft heute nach das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an die variantenreiche und schmackhafte indonesische Küche und speziell an die herrlich zubereiteten fangfrischen Fische denke, sei es auf einem Nachtmarkt oder bei Einheimischen irgendwo unterwegs.

    Mit ein wenig Abenteuergeist und einer Portion Flexibilität, kann Bali ohne weiteres auf eigene Faust mit einem Mietwagen bereist werden -- es lohnt sich und das in jeder Beziehung!

    Gruss

    Pesche

    Indonesien

  • Mietwagen Mexiko (Cancun) - Guatemala - Belize - Mekiko
    PescheP Pesche

    Hallo Chris

    Nur noch ein Tipp von einem immer noch reisefreudigen „Grufti“:

    Im Gegensatz zu unzähligen Touristen liebe und schätze ich den, zugegeben etwas chaotischen Fahrstil von vielen Einheimischen in lateinamerikanischen Ländern, der sich aber wohltuend von der sturen “ich bin im Recht!” Fahrweise in unseren Breitengraden unterscheidet.

    Beherzige lediglich zwei, aber Überlebenswichtige Regeln:

    Regel Nr.1

    Der stärkere (Laster, Bus, Geländewagen usw.) hat immer Vortritt und ist immer im Recht!

    Regel Nr.2

    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können.

    Weiter noch einen Rat, den ich allen unternehmungslustigen Reisenden mitgebe, die lateinamerikanische Länder mit einem Miet-Pkw auf eigene Faust bereisen wollen:

    Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!” wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!”.

    Abschliessend nur noch dies: Obwohl man mit Englisch in der Regel gut durchkommt, sind Spanisch-Kenntnisse von Vorteil, wenn man die Länder auf eigene Faust und abseits der obligaten Touristenrouten bereist.

    Viel Vergnügen

    Pesche

    Sonstiges Mittelamerika
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