Baikal wrote:
Mal ein klassisches Beispiel dafür. Die "Dicke Wirtin" in Berlin. Eine damals noch al 68er Kneipe in der noch jede Menge Leute aus den 68er Jahren verkehrten. Der Laden war urig, inklusive Personal und Gäste. Bei jedem Berlinbesuch, und das waren einige, habe ich diese Kneipe mindestens einmal besucht. Man kannte mich dort sogar, "ach der Ruhrpottler ist wieder da" hieß es meistens. Das Ganze ging einge Jahre gut. Bis die "Dicke Wirtin" in den ersten Reiseführern auftauchte. Von diesem Zeitpunkt an veränderte sich alles. Die Frequentierung durch Touristen nahm immer mehr zu. Die "alteingesessenen" Gäste mögen sowas nicht und der Kreis dieser Gäste besonders nicht. Es tauchten immer weniger von ihnen auf (klar sind einige auch verstorben). Die Kneipe sah zwar vor zwei Jahren immer noch fast so aus wie ich sie von Anfang an kannte, war aber total überfüllt .... im letzten Jahr bin ich gar nicht mehr hingegangen. :?
Ich könnte da, allein für Berlin, noch einige Beispiele nennen, aber dieses Eine soll reichen.
Ich kenne noch einige "Geheimtipps, nicht nur in Berlin, bin aber zu egoistisch um sie preiszugeben.
Sicherlich gibt es einige gute Locations, die unter Nichtberlinern als Geheimtipp gehandelt werden. Aber diese werden doch nicht dadurch versaut, indem ein Tourist diesen preisgibt. Entscheidend ist doch, dass die Medien auf diese Location aufmerksam werden. Wenn dies dann auf ein Interesse außerhalb Berlins stößt, wird diese Location die längste Zeit ein Geheimtipp gewesen sein und leidet leidet unter dem Ansturm. So ist es z. B. auch dem Berghain ergangen, nachdem es die Leser des Online-Magazins Resident Advisorzum besten Club der Welt gekürt hatten. Bedauerlich, aber so ist das nun einmal mit tollen Locations.




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