Hallo Manu,
kurzer Nachtrag: gestern hatte deine App recht und es kübelte nur so runter.
Heute wieder strahlender Sonnenschein seit dem Morgen und es ist heiß.
Liebe Grüße
Olaf
Hallo Manu,
kurzer Nachtrag: gestern hatte deine App recht und es kübelte nur so runter.
Heute wieder strahlender Sonnenschein seit dem Morgen und es ist heiß.
Liebe Grüße
Olaf
Jambo Manu,
hier in Diani ist es heiß (>30°C) und meistens sonnig, auch wenn es gerade mal bewölkt ist.
Es hat gestern Abend mal kurz geregnet, aber das ist eher ein Tropfen auf dem heißen Stein und nicht der Rede wert.
Das sind lokale Regenfälle, bei denen man nicht weiß, Wo wieviel Regen fällt.
Die letzten Wochen war hier von El Nino so gut wie nichts zu spüren, anders als im Hochland.
Ich schaue mir gerne die Satellitenbilder von wetter.com an (http://www.wetter.com/wetter_aktuell/satellitenbilder/indischer-ozean/), daraus lässt sich meistens eher ableiten, ob es regnen wird oder nicht.
Liebe Grüße aus Kenia
Olaf
Jambo Anja,
04.03. FRA-ZNZ mit Oman Air 1 Stopp in Muscat (Aufenthalt 3:55) 21:35 15:35 (16:00)
19.03 ZNZ-FRA mit Oman Air 1 Stopp in Muscat (Aufenthalt 1:20) 06:15 18:45 (14:30)
kostet etwa 530 Euro pro Person
Kenne die Airline zwar nicht, aber ansonsten hört es sich nach keiner schlechten Verbidung an.
Liebe Grüße
Olaf
Jambo wolff-nicol,
wenn du mir eine private Nachricht schickst, kann ich dir einen guten, deutschsprachigen Führer für Mombasa vermitteln.
Ansonsten kannst du Mombasa-Touren auch bei allen Anbietern unter den Reisetipps buchen.
Viele Grüße aus Diani
Olaf
Jambo Vanessa,
aus meiner Sicht als einziges denkbar ist eine 1-Tages-Safari in das Shimba Hills Nationalreservat nahe der Südküste. Allerdings ist dies von der Tiervielfalt nicht vergleichbar mit Tsavo, Amboseli oder gar Masai Mara, sondern eher für Einsteiger geeignet, die anschließend noch weitere Parks besuchen möchten, um wirklich auf ihre Kosten zu kommen. Dafür kann man in Shimba Hills einen geführten Spaziergang zum Wasserfall unternehmen - ist aber auch eine schweißtreibende Angelegenheit, da es auf dem Rückweg fast nur bergauf geht.
Ansonsten würde auch ich keine 1-Tages-Safaris empfehlen. Wenn man mindestens 3 Stunden An- und Abfahrtszeit hat, kommt man leider erst am Vormittag im Park an und ist dann während der heißesten Zeit des Tages auf der Pirsch. Um rechtzeitig vor der Dunkelheit wieder im Hotel zu sein, muss man auch gegen 15 Uhr wieder zurückfahren. Man verpasst also die besten Zeiten für Pirschfahrten (früher Morgen und später Nachmittag) und verbringt trotzdem sehr viel Zeit auf den Asphaltstraßen.
Es hat zwar schon Gäste gegeben, die trotzdem zufrieden waren und viel gesehen haben, aber sicher ist das nicht.
Wie Stueppi schon sagt, die Übernachtung im Busch ist schon ein besonderes Erlebnis, das man mindestens einmal mitgemacht haben sollte.
Es gibt genügend Anbieter, die 1-Tages-Fahrten anbieten, wobei nicht sicher ist, ob ihr da auch Mitreisende für findet, wenn ihr nur zu zweit seid. Wenn nicht, wird es genauso teuer, als wenn ihr eine Übernachtung mit 4 anderen im Fahrzeug bucht.
Eigentlich sollte es mittlerweile Allgemeinwissen sein, dass Touren, die man vor Ort beim Reiseveranstalter bucht, teurer sind, als über lokale Anbieter. Nicht umsonst gibt es am Anfang eines Urlaubs oft eine "Begrüßung" durch die Reiseleitung, bei der diverse Touren und Ausflüge vorgestellt werden. Denn wenn die Touristen erst Zeit hätten, die Preise zu vergleichen, würden sie feststellen, dass sie anderswo günstiger sind. Und das ist nicht nur in Kenia der Fall.
Über diverse Ausflüge wurde hier im Forum schon unzählige Male berichtet:
1-Tagesausflug im Kisite Marinepark zum Schnorcheln mit Mittagessen auf Wasini
Fahrt mit einem Segelboot oder Glasbodenboot zum vorgelagerten Riff, wo man auch schnorcheln kann
Bootsfahrt auf dem Kongo-Fluss
Besuch des Kaja-Kinondo
Besuch des Haller-Parks (Mombasa)
Mombasa-Stadtbesichtigung mit Fort Jesus und Schmetterlingshaus, Altstadtbummel uvm. (nur mit Führer empfehlenswert)
Besichtigung einer kenianischen Schule
Besuch einer kenianischen Familie
mit dem Matatu/Tuk Tuk/Taxi nach Ukunda und einen Eindruck von einer Kleinstadt bekommen
Sonnenuntergang von den Shimba Hills genießen
einheimisch Essen gehen
Tamarind Dhow-Fahrt in Mombasa am Abend
uvm
Das Amani Tiwi Beach Resort ist ein sehr schönes Hotel, das sowohl HP, VP als auch AI anbietet. Es liegt toll am Tiwi Beach und bietet alles, was man von einem Touristenhotel erwartet, inklusive deutschsprachiger Animation.
Durch seine Lage in Tiwi, wo es keinen Supermarkt oder sonstige touristische Einrichtungen gibt, muss man, um vom Hotel wegzukommen, jedesmal ein Taxi nehmen, da es ansonsten zu gefährlich ist. Wer aber meistens IM Hotel bleibt oder Ausflüge mit Veranstaltern gebucht hat, den wird es weniger stören. Für alle, die gerne mal etwas auf eigene Faust unternehmen möchten, ist es sicher nicht die beste Wahl.
Liebe Grüße aus Kenia
Olaf
Jambo Sonny,
so ganz verstehe ich nicht, was ihr euch genau davon erwartet, den Kilimanjaro zu besuchen?!
Zumal der Blick auf den Berg von Moshi nicht halb so spektakulär ist, wie z. B. vom Amboseli NP.
Aber man kann Tagesausflüge im Kilimanjaro NP unternehmen und die Natur in der unteren Region (zumeist dichter Bergwald) erwandern, aber dabei geht es auch bergauf und wieder bergab.
In der Region um Arusha seid ihr zwar weiter weg vom Kilimanjaro, aber ihr könnt dort den Arusha NP besuchen, Wildtiere sehen, geführte Wanderungen unternehmen, Paddeltouren durchühren und seid am Fuße des Mt. Meru.
2-3 Tage solltet ihr euch dafür Zeit nehmen.
Für Unterkunftsempfehlungen schaut doch einfach hier bei Holidaycheck nach.
Nach Sansibar fliegt man gut mit Precision Air sowohl von Arusha als auch vom Flughafen Kilimanjaro.
Viele Grüße
Olaf
Jambo Honk1909,
das Fisi Camp liegt in der Nähe des Ololaimutia Gates am östlichen Rand des Masai Mara Nationalreservates.
Mit momentan 6 Zelten mit eigenem Bad gehört es zu den kleineren Vertretern unter den günstigeren Tented Camps. Strom wird mittels Solarzellen erzeugt und ist auch in den Zelten verfügbar, z. B. zum Aufladen von Akkus.
Es gehört einem europischen Pärchen, welches auch vor Ort ist und sich rührend um ihre Gäste kümmert.
Man hat einen tollen Blick ins Reservat hinein und kann über einen eigenen Weg schnell und unkompliziert rein- und rausfahren.
Wer keinen großen Luxus erwartet, sondern nur saubere und und gute Zelte mit ordentlichen Betten und leckerem Essen, ist hier richtig.
Viele Grüße aus Kenia
Olaf
Jambo Reinhold,
ja das ist wirklich ärgerlich.
Anfangs war das nicht bekannt, dass man das eVisum nur 90 Tage vor Reiseantritt beantragen soll. Es soll nun so umgesetzt werden, dass bei jemanden wie du, der zu früh beantragt, dies nicht mehr möglich sein soll, um genau das zu verhindern, was dir nun passiert ist.
Vielleicht schreibst du ja eine nette E-Mail an support@ecitizen.go.ke, schilderst dein Problem und bittest und Hilfe. Die Kenianer wollen ja zufriedene Gäste und nicht enttäuschte, weil sie ihr System nicht von Anfang an im Griff haben.
Das ist scheinbar auch der Grund, warum nun bis auf Weiteres auch das alte System wieder gültig sein wird. Es gibt noch keinen Termin, wie lange, sondern es heißt nur, dass rechtzeitig darauf hingewiesen wird, sobald nur noch das eVisum gilt.
Das eVisum kann übrigens auch sellvertretend für Kunden von Reiseveranstaltern/Safari Anbietern beantragt werden.
Liebe Grüße aus Kenia
Olaf
Jambo Anne und Frank,
natürlich könnt ihr von Nairobi in die Mara auch mit einem Safari-Minibus oder Jeep fahren und müsst nicht fliegen.
Mit Pausen am Grabenbruch und in Narok ist man in ungefähr 6 Stunden am Sekenani Gate. Deswegen schlägt Stueppi einen frühen Flug von Mombasa aus vor, damit man nicht zu spät aus Nairobi loskommt.
Der Preis für die 1. Klasse beim Zug lag vor ein paar Jahren bei 3.000 KES pro Person. Die auf manchen Webseiten geforderten 60 USD halte ich für etwas überzogen. Müsste mich da aber erkundigen.
So ein Ticket kann man ohne Weiteres erst vor Ort buchen. Vielleicht nicht erst am Abfahrtag, aber ein paar Tage vorher schon.
Es kann schon sein, dass manche Veranstalter (ich denke auch speziell aus Nairobi) lieber USD nehmen, da dieser momentan stabiler ist als der Euro. Die wollen halt nicht die Kosten für den Geldumtausch von Euro in USD übernehmen, da die meisten Unterkünfte in USD bezahlt werden. Wenn der Preis umgerechnet in Euro trotzdem günstiger ist, sollte euch das jedoch nicht davon abhalten, so ein Angebot anzunehmen.
Das viele Anbieter so eine Tour im Angebot haben, wundert mich nicht. Sie wollen ein schnelles Geschäft machen und dabei ist es ihnen egal, ob ihr lange im Fahrzeug sitzt oder viel im Zeit im Park verbringt. Es gibt ja auch Kunden, z. B. Chinesen, denen macht das überhaubt nichts aus, Hauptsache sie waren in kürzester Zeit an möglichst vielen Orten.
Einen guten Veranstalter erkennt ihr daran, dass er nach deinen Wünschen fragt und dich auf lange Fahrstrecken hinweist. So jemand wird dann auch etwas teurer sein, da er eben nicht mal nur ein Standard-Angebot aus der Schubade zieht, sondern euch individuell berät und fragt wie hoch euer Budget ist, damit er weiß, was überhaupt möglich ist.
Viele Grüße
Olaf
Jambo Anne und Frank,
wenn ihr wirklich Amboseli und Masai Mara in 5 Tagen kombinieren wollt, geht das nur mit einer Flugsafari. Bei jeweils 2 Nächten (oder 1 Nacht im Amboseli und 3 Nächten in der Masai Mara) habt ihr genügend Zeit für diverse Pirschfahrten in beiden Schutzgebieten.
Solche Angebote habt ihr wahrscheinlich auch bekommen, aber die sind teuer, da die 3 Teilstrecken zusammen (von der Küste nach Amboseli, von dort weiter in die Mara und dann zurück an die Küste) relativ selten gebucht werden und deshalb mehr als doppelt so teuer sind, als Küste-Mara-Küste.
Wie Stueppe schon richtig schreibt, sind mit dem Fahrzeug die Entfernungen zu groß. In Kenia kann man Fahrzeiten in etwa berechnen, wenn man diese mit 50 km/h ansetzt. Das mag sich sehr wenig anhören, aber mittlerweile ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass ALLE Fahrzeuge, die Personen befördern, einen Geschwindigkeitsbegrenzer besitzen müssen, der bei 80 km/h die Spritzufuhr unterbricht. Durch langsamere Fahrzeuge, schlechte Straßen, Ortsdurchfahrten usw. kommt man dann auf den von mir angegebenen Wert, der sich in der Praxis bestätigt hat.
Wenn man also die Entfernung mittels Google Maps ermittelt hat, kann man ganz gut herausbekommen, wie lange man brauchen wird. In Parks, auf schlechten Straßen usw. verrringert sich die Durchschnittsgeschwindigkeit jedoch noch weiter, da man hier unter 40 km/h fährt oder immer wieder anhält.
Noch vor etwa 2 Jahren konnte man es vielleicht gerade so schaffen, ganz früh vom Amboseli loszufahren und am Abend in seiner Unterkunft in der Masai Mara anzukommen (je nach Lage). Das schafft man nun einfach nicht mehr.
Zumal Touristenfahrzeuge aus Sicherheitsgründen nicht mehr bei Dunkelheit fahren dürfen.
Von daher sollte jeder vernünftige Anbieter entweder eine Zwischenübernachtung in Nairobi oder am Lake Naivasha anbieten.
Deswegen ist es nicht wirklich ratsam, selbst die Route Küste-Amboseli-Mara-Nairobi (und mit dem Zug zurück) in 5 Tagen anzusetzen. Von den 5 Tagen würdet ihr nur wenig Zeit in den Parks verbringen (knapp 2x halber Tag in Amboseli im besten Fall und knapp 2 halbe Tage und ein ganzer in der Mara. Dafür viel Zeit unterwegs auf der Straße und im Zug.
Ihr müsst auch berücksichtigen, dass die Züge in jede Richtung nur 3x pro Woche fahren (18.30 Uhr von Nairobi Mo, Mi & Fr und 19 Uhr von Mombasa Di, Do & So). Über den Standard und die Zuverlässigkeit kann ich jedoch nichts sagen. In der Vergangenheit war es oft so, dass der Zug viel länger gebraucht hat, als die angegebenen 14 Stunden, weil irgendein Problem am Zug oder auf der Strecke war.
Zumal das Fahrzeug meistens ja auch wieder an die Küste zurück fahren muss, was sich im Preis niederschlägt.
Überlegt es euch gut, was euch das Wert ist und was ihr eigentlich sehen wollt.
Wahrscheinlich seid ihr dann mit einer 3-Tage Flugsafari Masai Mara günstiger dran und habt viel weniger Stress, könnt es aber mehr genießen.
Liebe Grüße aus Kenia
Olaf
Jambo Sunangel,
Ende Juni gab es das Formular nicht mehr bei der Einreise in Mombasa.
Liebe Grüße
Olaf
Jambo Harald,
was viele nicht wissen - im Amboseli gilt: innerhalb von 24 Stunden darf nur 1 Mal der Park verlassen und mit dem selben Ticket wieder betreten werden. Beim nächsten Mal fällt ein weiterer Eintritt (momentan 80 USD pro Erwachsener) an.
Wenn man außerhalb des Parks übernachtet, muss man seine Pirschfahrten dementsprechend planen.
In eurem Fall würdet ihr vom Tsavo Ost direkt zum Camp und erst am Nachmittag in den Park fahren. Ab da gelten die ersten 24 Stunden. Am nächsten Morgen könnt ihr dann ein weiteres Mal mit diesem Ticket auf Pirschfahrt gehen, entweder nach dem Frühstück bis zum Mittagessen oder mit der von Stueppi angesprochenen Frühstücksbox. Am Nachmittag könnt ihr wieder pirschen fahren, dann startet der Eintritt für das 2. Ticket. Am folgenden Morgen geht man sowieso nicht so lange pirschen, da es ja am Vormittag weiter zum Tsavo West geht. Es ist also ohne große Probleme möglich auch außerhalb zu übernachten und trotzdem genügend Pirschfahrten zu unternehmen.
Natürlich ist man bei einer Unterkunft im Park etwas flexibler, da man innerhalb der 24 Stunden (und der erlaubten Zeiten von 6-18 Uhr) so oft und so lange auf die Pirsch gehen kann, wie man mag und man mit seinem Veranstalter abgesprochen hat.
Aber gerade im Amboseli sind die Preise für die Unterkünfte innerhalb fast doppelt so teuer wie außerhalb, die Standards meist aber auch höher.
Das muss dann jeder selber entscheiden, was ihm mehr Wert ist.
Übrigens stimmt es nicht, dass es bei 4 Nächten in 2 Sentrim Camps unweigerlich einen Rabatt gibt.
Serena bietet z. B. erst ab mindestens 3 verschiedenen Camps 10 % Rabatt. Dafür haben sie manchmal vergünstigte Preise, wenn man Amboseli und Kilaguni (Tsavo West) kombiniert.
Viele Grüße aus Kenia
Olaf
Jambo Hanna,
eure Hochzeitsreise mit einer Kombi aus Safari und Badeurlaub zu verbinden, macht durchaus Sinn.
Wie Malini schon geschrieben hat, wäre im September Kenia erste Wahl, da ihr dann die Wanderung der Gnus und Zebras live erleben könnt und zusätzlich viele Raubkatzen, Elefanten uvm sehen werdet.
Eine Flugsafari von Nairobi in die Masai Mara für mindestens 4 Tage würde ich euch empfehlen. Ist nicht billig, aber wenn nicht auf einer Hochzeitsreise, wann gönnt man sich so etwas?! Offene Jeeps bieten einige Camps an, das ist ohne weiteres machbar.
Buchen bei lokalen Veranstaltern übers Internet, das spart Geld und das Angebot ist auf eure Wünsche abgestimmt und nicht laut Katalog.
Von Nairobi seid ihr dann in weniger als 2 Stunden auf Sansibar oder in gut 3 Stunden auf den Seychellen. Zu den Malediven sind es mind. 12 Stunden Flugzeit mit Umsteigen, ob sich das lohnt, müsst ihr entscheiden.
Wobei ihr jetzt noch keine Flüge für September 2016 buchen könnt, soweit sind die Fluggesellschaften mit ihren Flugplänen noch nicht.
Liebe Grüße
Olaf
Jambo ScarlettFuchs,
die Fahrt vom Aruba Mara zum Little Mara Bush Camp beträgt ungefähr eine halbe Stunde. Sie liegen also schon recht nah beieinander und es kann durchaus sein, dass ähnliche Gebiete angefahren werden.
Das muss aber kein Nachteil sein, wenn man z. B. einen Leoparden oder eine Löwenfamilie zweimal zu sehen bekommen würde. Auch der Transfer von einem zum anderen Camp wäre sicher kein Problem.
Das Royal Mara liegt dagegen im Mara North Conservancy, direkt am Mara Fluss und dorthin sind es etwa 1,5-2 Stunden Fahrtzeit. Da bedarf es schon Absprachen zwischen den Camps, z. B. ob sich die Fahrzeuge am Musiara Gate treffen, da es sonst extra kosten kann.
Wegen des Gepäcks beim Rückflug an die Küste würde ich mir nicht so viele Gedanken machen, da meistens nur auf dem Hinflug ganz korrekt auf's Gewicht geachtet wird. Teilweise gibt es an den Buschpisten nicht einmal eine Waage.
Man sollte es nur nicht übertreiben.
Liebe Grüße aus Kenia
Olaf
Jambo Carmay,
Tails hat ja schon einige Antworten gegeben, daher von mir nur der Hinweis, dass man z. B. durch den Hell's Gate Nationalpark reiten kann (in Begleitung eines berittenen Führers natürlich), da es dort keine Raubtiere gibt, die Pferd und Reiter gefährlich werden könnten.
Ansonsten bieten teilweise private Schutzgebiete die Möglicheit an, zu Pferde ihr Gebiet zu erkunden. Aber dies sind meist recht luxuriöse Angelegenheiten.
Wenn es nicht direkt eine Safari zu Pferd sein muss, kann ich auch die Sandai Farm empfehlen, wo man auf der Laikipia Hochebene in der Nähe vom Mount Kenia reiten kann.
Liebe Grüße aus Kenia
Olaf
Hallo Jörg,
In AMS haben wir nur 1:10h Aufenthalt, reicht das denn überhaupt zum Umsteigen auf diesem riesigen Flughafen?
Das kann natürlich richtig knapp werden, da die Wege wirklich weit sein können, je nach Gate. Eine Freundin von mir musste letztes Jahr rennen, um den Flieger nach Nairobi zu bekommen...
Hier habe ich jetzt gelesen, dass man in Nairobi den FLughafen wechseln muss, und vorher sein Gepäck aufnehmen und wieder aufgeben muss, da wird es doch dann auch eng mit dem Umsteigen, oder?
Der Internationale Flughafen von Nairobi ist nicht so groß. Aber es hängt auch von der Umsteigezeit ab, da ihr, wenn ihr das Gepäck nicht durchchecken könnt, ja auch noch durch den Zoll müsst. Normalerweise braucht man 45-60 Minuten, bis man raus kommt, zu den Terminals von den Domestic Flights ist es dann noch 5-10 Minuten.
Bei der Buchung steht überall 2x23 KG dran, bedeutet das echt, dass ich pro Person 2 Koffer a 23 KG mitnehmen kann? Also 92 KG Gepäck??? (Ich weiss schon, wer der Esel ist, der es schleppen darf).
Ja bei KLM/KQ hat man wirklich so viel Freigepäck. Zum Glück gibt es ja Gepäcktrolleys.
Ich wollte mir mein Visum bereits vorab in Berlin holen, muss ich dann vor der Einreise im Flugzeug noch was ausfüllen oder nach der Landung anmelden/bezahlen?
Auch wenn du ein Visum vorher über die Kenianische Botschaft beziehst, musst du Einreise- und evtl. Gesundheitsformulare ausfüllen. Ob du etwas verzollen musst, hängt vom Zöllner ab. Normalerweise sind sie in Nairobi recht kulant.
Vom Flughafen Mombasa zum Diani Beach steht eine Fährfahrt an, kostet die Extra oder ist die bei einer Pauschalreise mit Hoteltransfer (Neckermann) bereits im Preis enthalten?
Bei Neckermann ist der Hoteltransfer im Rahmen der Pauschalreise inkludiert, somit fallen keine weiteren Kosten an. Zahlen muss man an der Fähre pro Fahrzeug, Passagiere oder Fußgänger sind kostenlos.
Ich befürchte, ich werde euch noch mit weiteren 1.000 Fragen nerven, ich hoffe, ich werde hier nicht irgendwann gesperrt... 
Vielen Dank,
Jörg
Jambo Flamelibra69,
ihr benötigt jeweils ein Visum für Kenia UND Tansania, welche ihr bei der Einreise ins jeweilige Land am Flughafen oder an der Grenze problemlos bekommt.
Jedes Visum ist 3 Monate gültig und berechtigt zur mehrmaligen Ein- und Ausreise zwischen den Ländern.
Ihr müsst also nicht bei der Wieder-Einreise ein Visum kaufen, sondern zahlt nur jeweils einmal 50 USD pro Person pro Land.
Beachtet, dass in Tansania nur USD-Scheine angenommen werden, die nicht vor dem Jahr 2006 gedruckt sind, in Kenia werden auch solche, die ab dem Jahr 2000 gedruckt wurden.
Trinkgelder kann, muss man nicht in USD bezahlen. Das geht auch in Euro-Scheinen oder am Besten in Landeswährung (kann man am Geldautomaten ziehen oder in einer Wechselstube tauschen), denn damit können die Menschen natürlich am meisten anfangen und als Gast kann man es gezielter "dosieren", da man Scheine und Münzen in der Landeswährung nutzen kann.
Außerdem müsst ihr eine Gelbfieber-Impfung vorweisen können oder eine ärztliche Bescheinigung (in Englisch), dass ihr aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden dürft.
Auf jeden Fall viel Spaß in Ostafrika - Karibu sana!
Olaf
Wie Stueppi schon schrieb, sind private Drohnen in Kenia aus Sicherheitsgründen verboten.
Das private Schutzgebiet Ol Pejeta hatte sich letztes Jahr schon eine Drohne angeschafft und wollte diese zum Schutz ihrer Wildtiere vor Wilderern einsetzen, bekam letztendlich aber keine Genehmigung von der Regierung.
http://mobile.nation.co.ke/news/Government-bans-use-of-drone-to-fight-poaching-in-Ol-Pejeta/-/1950946/2332004/-/format/xhtml/-/1wdq78/-/index.html
Ich weiß auch nicht wie anfällig die Dinger auf Wind reagieren, aber außer in den frühen Morgenstunden, wo am Strand kaum Wind herrscht, stelle ich mir das ziemlich schwierig vor, sie ab 2 bf unter Kontrolle zu halten.
Wenn du die Auflistung der Anschläge der jüngeren Vergangenheit, die das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite beschreibt durchgehst, findest du nur EINEN Eintrag, der sich gezielt gegen Touristen gerichtet hat (der, mit der entdeckten Bombe an einem Strandhotel). Alle anderen dort gelisteten Anschläge der letzten 12 Monaten galten nicht Touristen.
Die Gefahr, als Tourist Opfer eines Überfalls in Kenia zu werden, ist deutlich höher als Opfer eines Terroranschlags, auch das erschließt sich, wenn man die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes weiterliest.
Wenn Reisen nach Kenia für Touristen wirklich gefährlich wären, würde das Auswärtige Amt eine Reisewarnung aussprechen - bisher sind es aber Reisehinweise.
Es wird immer wieder angeführt, dass die Fähre in Mombasa ein Ziel für die Terroristen sein könnte. Natürlich wäre hier der Schaden an Menschenleben enorm, da teilweise bis zu 800 Personen auf einer Fähre sind. Bei den letzten Anschlägen (Garissa, Mandera) wurden aber ausschließlich Nicht-Moslems oder solche, die z. B. eine Koran-Sure nicht zitieren konnten getötet, während die anderen am Leben gelassen wurden. Bei einem Anschlag auf die Fähren würden aber unweigerlich auch Moslems getötet werden.
Das ist sicher kein Indiz, dass es keinen Anschlag auf die Fähren geben wird, aber man sollte sich auch nicht verrückt machen, wenn man die Fähre benutzt.
@Trauriger:
Ich halte die Gefährdungslage für Touristen gering, sage aber nicht, dass es keine Touristen treffen kann.
Das Kenia ein schönes Land und einen Besuch Wert ist, hat nichts mit der Gefährdung zu tun, da hast du zwei Sätze von mir einfach vermischt.
Ich denke, die meisten haben verstanden, was ich meinte, nämlich dass man sich zwar im Vorfeld viele Gedanken über die Sicherheit machen kann (und sicher auch sollte), wenn man aber im Land selber ist, kaum noch darüber nachdenkt, weil es auf den meisten Routen, auf denen sich Touristen bewegen, sicher ist.
300 km sind gerade in Kenia kein Katzensprung, wie du behauptest. Sowohl am Tage aber vor allem in der Nacht, müssten auf dieser Strecke mehrere Dutzend Polizeisperren passiert werden.
Der Konflikt mit Somali besteht, seitdem kenianisches Militär nach Somalia im Oktober 2011 einmarschiert ist, um die Grenzregion zu sichern. Daraufhin hat die A-Shabaab Kenia Konsequenzen angedroht und diese auch zahlreich, in Form von Anschlägen, durchgeführt, aber eben meist gegen Polizeikräfte oder zivile Kenianer.
Hallo Zoey und alle anderen Kenia-Urlauber,
wie nach jedem größeren Anschlag in Kenia, der in den deutschen Medien bekannt wird, ist die Angst vor einer Reise hierher - verständlicherweise - erst einmal groß.
Als jemand, der seit über 5 Jahren in Diani lebt, sich aber in verschiedenen Teilen von Kenia aufhält und mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, will ich folgendes dazu sagen:
Es ist zwar theoretisch möglich, so einem Anschlag zu erleben, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch gering.
Bisher zielten die meisten Attentate auf kenianische Staatsbürger ab, nicht auf Touristen.
Touristische oder von touristen besuchte Einrichtungen, wie Hotels, Banken, Einkaufszentren, Flughäfen usw. werden mittlerweile von bewaffneter Polizei und Militär bewacht, so dass es für Terroristen schwieriger ist, viele Menschen zu treffen.
Deshalb fanden die letzten Anschläge auch auf weniger streng bewachte Ziele und weit weg von den Touristenrouten statt.
Gründe, warum in Kenia solche Anschläge möglich sind, liegen meines Erachtens zum einen in der Größe des Landes - die Polizei kann nicht überall sein, Spezialkräfte haben lange Wege zu den Zielen in den entfernten Regionen -, an der schlechten Ausrüstung und Training der Beamten für solche Situationen, an mangelden Strategien - beim Anschlag auf das Westgate Einkaufszentrum war keine klare Zuständigkeit der Einsatzkräfte zu erkennen, im Gegenteil, sie haben sich gegenseitig beschossen - aber auch an der Korruption in Polizei und Regierungskreisen, die gezieltes Wegsehen erst ermöglichen bzw. z. T. mit Straftaten verüben.
Ich bin mir sicher, dass in Deutschland ein Anschlag, z. B. auf ein Einkaufszentrum leichter möglich ist. Der große Unterschied ist, dass die Polizei und Spezialkräfte schneller zur Stelle sind, um Größeres zu verhindern. Die Anschläge in Paris deuten zumindest darauf hin.
Für Touristen gibt es meines Erachtens wenig Grund, nicht nach Kenia zu reisen - nicht um den Terrorismus die Stirn zu bieten, sondern weil es ein wunderschönes Land ist, das es Wert ist esucht zu werden und weil sehr viel getan wird, die Sicherheit im Land zu gewährleisten.
Mir haben bisher alle Touristen, die ich gefragt habe, ob sie sich sicher oder unsicher fühlen, wenn sie durch Kenia fahren, geantwortet, dass sie die Angst fast vergessen haben, sobald sie erst einmal in Kenia angekommen sind und sich sicher fühlten.
Die Entscheidung sollte aber jeder selber nach Abwägung aller Für und Wider treffen, denn wer kein gutes Gefühl dabei hat, sollte für seinen Urlaub lieber ein anderes Ziel auswählen - zu kostbar ist diese Zeit der Erholung!