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salvamor41
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WORTKETTENSPIEL Thread 2 -
Erdbeben !!!!@ Bulgarienfan
Du hast geschrieben: "Na, wie war das denn gemeint?"
Es war so gemeint, wie ich es geschrieben habe. Klaus 43 sollte sich selber Gedanken über die Antwort machen. Wenn er die vorher gelaufene Diskussion, vor allem hinsichtlich der Situation Indien, aufmerksam verfolgt hat, müßte ihm die folgerichtige Antwort als intelligenter Mensch, für den ich ihn halte, eigentlich leicht fallen. Aber vielleicht kommt er ja noch drauf!?
;)Übrigens: der Blick vom Kölner Dom geht tatsächlich weiter als der Blick aus den Niederungen Sachsens. Um einen Blick wie vom Kölner Dom zu haben, müßt Ihr schon ins Erzgebirge fahren, wobei die "wirklichen" Höhen des Erzgebirges sich nicht in Sachsen, sondern jenseits der Grenze in Tschechien befinden.
Ich weiß nicht, wo Klaus43 wohnt. Sollte er in den Bayrischen Alpen oder auf den Höhen des Schwarzwaldes zu Hause sein, müßte eigentlich er den besten Weitblick von uns dreien haben...Beste Grüße und ...........guten Weitblick!
salvamor -
Erdbeben !!!!@ Bulgarienfan
Ich bedauere sehr, Dir noch einmal ganz zart widersprechen zu müssen.
Mit keinem einzigen Wort habe ich meinem Mitdiskutanten Klaus43 Dummheit unterstellt. Ich weiß nicht, wie Du zu dieser Feststellung kommst.
Ich habe mich lediglich geweigert, auf seine Frage eine Antwort zu geben, weil sich diese Antwort eigentlich aus der geführten Diskussion ergibt, wenn man diese Diskussion aufmerksam verfolgt hat.
Im Verlaufe einer hitzigen Diskussion sachlich zu bleiben, fällt vielen Menschen sehr, sehr schwer. Auch unsere Politiker, die ja eigentlich Vorbilder sein sollten, beherrschen das oft nicht (das soll jetzt keine Spitze gegen Dich als Kommunalpolitiker sein!). Wenn sie erkennen, daß sie sich selber durch eine fehlerhafte Argumentationskette in eine bestimmte Ecke begeben haben, aus der es kein Entrinnen gibt, schlagen sie oft unter die Gürtellinie, um sich zu befreien . Ich finde das übrigens durchaus menschlich verständlich, wenngleich es die weitere sachliche Diskussion oft sehr erschwert.
Belassen wir es dabei! Ich meine, daß es grundsätzlich positiv zu sehen ist, daß wir uns in unserer Gesellschaft viele unterschiedliche Meinungen leisten können, was auch seinen Niederschlag hier im Forum findet. Wir sollten dieses Privileg hoch halten und uns bemühen, uns in unserem wunderbaren HolidayCheck-Forum auf einer niveauvollen Ebene miteinander zu unterhalten.
In diesem Sinne wünsche ich Dir und auch Klaus43 einen guten Wochenbeginn. Ich freue mich auf weitere interessante Diskussionen.Beste Grüße
salvamor/Wolfgang -
Erdbeben !!!!@ Bulgarienfan
Glaub' Du mal weiter! Wer glaubt, wird selig!
Und unserem BuKa glaube ich so wie so überhaupt nichts mehr! Wer einmal lügt...
Trotzdem wünsche ich Dir weiterhin ein schönes Wochenende!
Gruß salvamor -
Erdbeben !!!!Bulgarienfan hat geschrieben:...Und geradezu widerlich finde ich es, wenn einige (nicht unbedingt hier bei HC) den Geberländern in erster Linie populistische Motive unterstellen.
Den Geberländern ausschließlich humanitäre Motive zu zubilligen, wäre reichlich naiv.
Die USA, die Deutschen, die EU und die UNO - die größte humanitäre Aktion aller Zeiten, die Spendenrallye über alle Kontinente hinweg, sie ist auch ein Spiel um Macht und Einfluß in der wichtigen Region Südasien und abseits dieser Bühne. Die politische Konkurrenz spornt die Hilfe an, doch der inzwischen mancherorts schon etwas protzig zur Schau getragene Wettstreit um einen Platz im Medaillenspiegel der Barmherzigkeit hat eine realpolitische Komponente, die oft verschwiegen wird.
Es geht um Geltung in einer Region, in der sich die USA, Japan und China drängeln, um großes Format statt kleinem Karo auf der Weltbühne und auch darum, in der Heimat als reaktionsstark und krisenfest zu punkten.
Angesichts dieses Motivbündels jenseits reinen Gutmenschentums befürchten Entwicklungshelfer, daß bei weitem nicht alle Zusagen eingehalten werden. Singapurs Ministerpräsident Hsien Loong warnt, daß dem "kollektiven Kurzzeitgedächtnis" schnell entfallen könnte, daß die Region vor bis zu zehnjähriger Aufbauarbeit steht.
Der Einsatz von Katastrophenhilfe zur Mehrung politischen Einflusses ist nicht neu. Den Deutschen ist als Paradebeispiel der Marshall-Plan in Erinnerung, mit dem die Amerikaner nicht nur den zerbombten Gegner wiederaufbauen, sondern auch einem Ausbreiten kommunistischer Ideen jede Grundlage entziehen wollten.
Politisches Kalkül jenseits herzlicher Hilfsbereitschaft gibt es auch bei der jüngsten Katastrophe - auf allen Seiten. Wenn die Deutschen einen Spendenrekord aufstellen, demonstrieren sie, daß sie das Zeug zur Großmacht haben wollen - und untermauern ihren Anspruch auf einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der UNO. "Die Frage, ob jemand ein Global Player ist, bemißt sich auch danach", sagte ein UN-Diplomat in New York. "Das wird hier genau beobachtet." Die japanische Regierung spendet fast ebensoviel - auch sie will einen Sitz im Weltgremium. Indien, das im Paket mit Deutschland in den Aufsichtsrat der Weltgemeinschaft strebt, ist selbst von der Katastrophe betroffen - und lehnt jede Hilfe ab. Ein Bettlerimage würde sich nicht mit dem Streben nach Weltgeltung vertragen.
Entwicklungshelfer sehen den Wettlauf um Geld und Macht nicht nur mit Freude. "Das Geld muß irgendwo herkommen. Es besteht die Gefahr, daß es aus Investitionen für langfristige Projekte zur Armutsreduzierung abgezogen wird", sagt Joachim von Braun, Chef eines entwicklungspolitischen Instituts in Washington. Auch stehe der kritische Punkt noch bevor: der Umstieg von der Linderung akuter Not zur langfristigen Unterstützung. (siehe BAM!!)Soweit Ausschnitte aus dem Artikel "Rekordspenden aus Eigennutz und Barmherzigkeit" von Peter Müller in der "Welt am Sonntag" von heute.
Es drängt sich einem die Frage auf, warum es anläßlich des Genozids in Ruanda, als zwischen April und Juli '94 ca. 800.000 Menschen ums Leben kamen und anläßlich der noch laufenden Katastrophe im Sudan, bei der zwischen 100.000 und 200.000 Menschen ums Leben kamen und 1,7 Mio. Menschen obdachlos wurden, nicht eine ähnliche Spendenbereitschaft der Regierungen zu beobachten war bzw. ist.
Mit Sicherheit darum, weil dort keine geostrategischen Interessen zu verfolgen waren!!!
Eine scheinheilige Welt, in der wir leben!
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KölnHallo Sunny,
also, wenn Du es gerne urig mit etwas Lokalkolorit hast, dann empfehle ich Dir die Kölsch-Brauhäuser, z. B. Früh, Am Hof oder Sion, Unter Taschenmacher oder Päffgen, Friesenstraße.
Sushi gibt es fast an jeder Ecke, sehr empfehlenswert ist das "Blue Marlin", Wolfsstr./Ecke Richmodstr.
Ein ganz netter Italiener mit interessantem people watching ist das "Macaronni", Hahnenstr., es gehörte mal dem Sänger Howard Carpendale.
Wenn Du jazziges hören und sehen möchtest, versuch's mal im "Melody", Dürener Str. (Stadtteil Lindenthal) oder im "Stadtgarten", Venloer Str., für Traditional Jazz ist Papa Joe's Jazzlokal "Em Streckstrump", Buttermarkt zuständig. Interessant könnte auch für Dich das "Herbrands", Herbrandstr. 21 (Stadtteil Ehrenfeld) sein. Wenn Du dich für Travestie begeistern kannst, empfehle ich Dir wärmstens das Kabarett "Startreff", Turiner Str.
Die Läden sind am Wochenende ausnahmslos knüppelvoll, vorheriges Reservieren kann ich Dir nur anraten.
Ich wünsche Dir viel Spaß bei Deinem Köln-Wochenende, und wenn Du noch weitergehende Fragen hast, melde dich bitte.Gruß salvamor
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Erdbeben !!!!@ Klaus 43
Deine Argumentationskette steht auf tönernen Füßen.
Indonesien hat einen BIP($) pro Kopf von 1.030 (Angabe der Bayrischen Landesbank) und steht im Gegensatz zu Indien, das einen BIP($) pro Kopf von nur 454 hat, sehr gut da.
Indien leistet sich trotz des geringen BIP ein milliardenschweres Atomtest- und - ausbauprogramm und hat zumindest bisher auf Geldzuwendungen aus Spenden völlig verzichtet.
Das zeigt, daß die Reparation der Flutschäden nicht nur etwas mit dem BIP zu tuen hat.Beginnst Du, zu ahnen?
Gruß salvamor
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KölnHallo Sunny,
es kommt darauf an, welche Erwartungen Du an Deinen Aufenthalt in Köln knüpfst? Suchst Du eher elegante oder eher urige Gaststätten mit Lokalkolorit?
Möchtest Du in Diskotheken? Oder in Szenelokale? Möchtest Du Musik hören u. sehen, und welche Richtung? Oper? Schauspiel? Boulevardtheater? Kleinkunst?
Das ganze ist sicher auch eine Sache des Alters, welcher Altersklasse gehörst Du denn an?
Ich kenne mich ganz gut in Köln aus, könnte Dir ein paar gute Tipps geben, aber es ist wahrscheinlich besser, wenn man es etwas gezielter angeht. Bei der Masse an Angeboten verliert man sonst leicht den Überblick.Gruß salvamor
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Erdbeben !!!!Es ist festzustellen, daß der nun einsetzende Spendenfetischismus, der zum Beispiel in Spendentabellen seinen Niederschlag findet, mehr und mehr den Sinn für die Realität trübt.
Fakt ist z.B., daß zumindest Indonesien ebenso wie Indien, das auf ausländische Spendengelder ganz verzichtet, seine durch die Flutkatastrophe entstandenen Probleme aufgrund seiner Wirtschaftskraft selber lösen kann.
Die internationale Politik hat auch hier wieder einmal völlig versagt!
Um solche Katastrophen wie geschehen zu verhindern, wäre ein kompletter Politikwechsel hin zu den Bedürfnissen der überwiegend armen Bevölkerungsschichten in den Anrainerstaaten dringend erforderlich. Das kann nur geschehen, indem die Welt-Staatengemeinschaft entsprechenden Druck auf diese Regierungen ausübt. Die herrschende Clique von Superreichen hat offenbar überhaupt kein Interesse daran, die miserablen Lebensbedingungen der überwiegend armen Bevölkerungsschichten zu lindern. Wir hier oben, ihr da unten!
Wie anders ist es beispielsweise zu erklären, daß in den betroffenen Anrainerstaaten kein Frühwarnsysten installiert wurde, obschon die Kosten dafür mit nur US$ 10-20 Millionen geradezu lächerlich gering gewesen wäre.Die Geldspenden lindern die größte Not und setzen Hilfstruppen in die Lage, ihre Arbeit effektiv zu verrichten. Und jeder, der spendet, hat höchsten Dank verdient. Auch ich gehöre zu diesen Spendern. Im Grunde genommen sind die Geldspenden aber nur "Therapie", an die Ursache der Krankheit dringt man damit nicht vor.
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Alptraum mit Lufthansa / United Airways / AlamoHallo Robby,
Sohn vom kleinen Prinzen hat in seinem Beitrag all das geschrieben, was mir beim Lesen Deiner beiden ausführlichen Berichte durch den Kopf ging.
Ich denke, Du hast Deine Reise subjektiv als sehr belastend, weil fehlerhaft empfunden, objektiv beinhalten Deine Berichte eigentlich nur eine Aneinanderreihung von ziemlich trivialen Einzelerlebnissen, wie sie jeden Tag in der Fliegerei vorkommen. Also nichts besonderes, und eigentlich auch nichts berichtenswertes.
Holger hat es schon angedeutet, die Toleranzschwelle wächst mit der Anzahl der Flüge, die man hinter sich bringt. Oftfliegern, vor allem solchen, die beruflich viel in der Weltgeschichte rumfliegen, werden Deine Klagen nur ein müdes Lächeln entlocken.
Vor allem bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen, die Du als überzogen dargestellt hast, möchte ich mich meinen Vorrednern anschließen. Nineeleven hat seine Spuren hinterlassen, und zwar nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt. Mir persönlich sind ein paar Kontrollen mehr auf meiner Reise lieber als nur eine einzige zu wenig.
Nichts für ungut!
Gruß salvamor -
Flutopfer Indien/ Sri Lanka@ Silke Schmidt
Wenn ein Frühwarnsystem in den Anrainerstaaten vorhanden gewesen wäre, hätten fast a l l e jetzt Betroffenen zwar nicht evakuiert werden können, sie hätten sich aber durch Flucht von der Küste weg in Sicherheit bringen können. Diese Erkenntnis ist, da gebe ich Dir völlig Recht, unglaublich, ja unsäglich!
Es ist unverständlich, daß ein solches System, das im Pazifikraum schon länger Standard ist, nicht existiert.
Gestern war von einem Fachmann im Fernsehen zu hören, daß die Kosten für ein solches System mit ca. 10-12 Mio US$ (ich wollte nicht glauben, daß die Kosten so niedrig sind) nicht so eminent hoch sind, als daß sie von den betreffenden Staaten nicht hätten aufgebracht werden können.
Diese Staaten sind ja nicht alle so bettelarm, wie das hier oft dargestellt wird. Indonesien beispielsweise gehört zu den führenden Erdölförderländern der Welt. Indien leistet sich ein milliardenschweres Atomentwicklungsprogramm, während Teile Süd-Indiens zu einer einzigen Kloake verkommen.
Der Schritt zu der Annahme, daß es sich hier um ein Politikum handelt, ist nicht weit. Die herrschenden Klassen der Schwerreichen in diesen Ländern, die in der Regel auch die Regierungen stellen, haben offenbar kein Interesse daran, die ärmeren Bevölkerungsschichten zu schützen. Sie fürchten sie eher, weil sie Angst vor ihnen haben. Immerhin könnten ihre Machtansprüche in Frage gestellt werden.
Die Welt-Staatengemeinschaft müßte diese Regierungen zwingen, mehr für ihre Bürger zu tuen. Das unterbleibt aber aus übergeordneten Macht- und Einflußnahmegründen, nicht zuletzt aus militärstrategischen Gründen. -
Silben-Spiellines man
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Flug via ........Koffer?@ Melanie
Ein Codesharing-Verfahren wird zwischen zwei juristisch selbständigen Fluggesellschaften abgeschlossen, die auch im operativen Bereich völlig unabhängig voneinander operieren.
Ziel einer solchen Vereinbarung ist, daß eine Fluggesellschaft ihren Gästen mehr Destinationen, Flüge und Anschlußmöglichkeiten erschließt, ohne selber in das Kostenrisiko einzugehen, das eine Doppelbedienung einer Strecke beinhaltet.
Codesharing bedeutet für den Fluggast, daß seine Flüge vom Abflugort bis zum Zielort von einer Fluggesellschaft abgewickelt werden, obschon die Flüge von zwei oder mehr Gesellschaften durchgeführt werden.
Ein konkretes Beispiel: Wenn man mit Malaysia Airlines von Frankfurt über Kuala Lumpur nach Hanoi/Vietnam fliegt, wird die Strecke FRA-KUL von Malaysia Airlines selber bedient, die Strecke KUL-HAN jedoch von Vietnam Airlines. Beide Flüge laufen aber unter dem Kürzel MH (Malaysia Airlines).Beim Franchising-Verfahren werden für bestimmte meist weniger frequentierte Strecken verschiedene, in der Regel kleinere, Fluggesellschaften als Betreiber ausgewählt. Diese Gesellschaften sind juristisch selbständige Unternehmen.
Die Ziele sind ähnlich wie beim Codesharing-Verfahren.
Der Service an Bord wird unter Berücksichtigung der jeweiligen Flugstrecken und des Flugzeugtyps dem des Franchisegebers angepaßt.
Beispiel: Air France läßt die Strecke Paris - Ajaccio/Korsika aus Kostengründen zu bestimmten Tageszeiten von der CCM Compagnie Corse Mediterranee bedienen. Die Flüge laufen aber unter dem AF-Kürzel.
Vorteil für den Franchise-Nehmer ist die unternehmerische Risikominderung, mit einem wenig erfolgversprechenden Unternehmenskonzept und hohen Investitionen zu scheitern, da die unternehmerische Marschroute vom Franchise-Geber in der Regel sehr genau festgelegt wird. Nachteil ist die fehlende unternehmerische Gestaltungsmöglichkeit.
Franchising gibt es nicht nur im Flugverkehr. So sind z. B. alle McDonald's, Burger Kings, Pizza Huts, Kamps-Bäckereien und Tee-Gschwendner-Läden ausnahmslos Franchise-Unternehmen. -
Usertreffen "NRW u. angrenzende Gebiete"Vielleicht sollte zunächst noch mal jede(r) Interessierte sagen, wann und wo ihrer/seiner Meinung nach das ganze stattfinden soll. Dann entscheiden wir mehrheitlich.
Ich sage mal: Ich kann bis Ende Februar immer, außer ausgerechnet an dem vorgedachten 22.01., da muß ich zu einer Familienfeier nach Augsburg. Als Ort schlage ich Düsseldorf vor. -
WORTKETTENSPIEL Thread 2...Familiendrama unter den...
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Erdbeben !!!!Wer hat gestern abend "Beckmann" mit dem alleinigen Thema "Asien-Katastrophe" gesehen?
Die sehr plastischen Schilderungen von Betroffenen und freiwilligen Helfern waren erschütternd und haben uns tief bewegt.
Wir werden den Appell von Frau Heike Schultz-Fademrecht aufnehmen und für ihre Unawatuna-Hilfe spenden. Unawatuna ist ein Dorf im Süden von Sri Lanka und wurde völlig zerstört.
Frau Schultz-Fademrecht stellte ihr Anliegen, beim Wiederaufbau des Dorfes zu helfen, in, wie wir fanden, überzeugender Weise dar. Aufgrund ihrer persönlichen Beziehungen zu Unawatuna wird sie das eingesammelte Geld persönlich vor Ort seiner Bestimmung zuführen.
Wir vertrauen Frau Schultz-Fademrecht voll und ganz!"Unawatuna-Hilfe"
Bank für Sozialwirtschaft
(BLZ 100 205 00)
Konto Nr. 30 330 00 -
WORTKETTENSPIEL Thread 2..., weil Naddel dort urlaubt...
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Erdbeben !!!!Hallo Holger,
bitte erlaube mir, noch einmal kurz auf Deine Äußerungen zu der Sendung "Sabine Christiansen" zurückzukommen.
Den Disput zwischen Frau Dr. Ingenhoven und Herrn Laepple habe ich anders empfunden wie Du. Die von Dir zu einer "arroganten, rothaarigen Tussi" (von wem stammt eigentlich dieser Ausdruck? Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß er von Dir ist!) herabgewürdigte Frau Dr. Ingenhoven hatte in ausgesprochen sachlicher Tonlage ihre Erlebnisse im Flughafen geschildert. Herr Laepple fühlte sich daraufhin bemüßigt, die gesamte Branche des "organisierten Tourismus" zu verteidigen, obschon diese Branche in ihrer Gesamtheit überhaupt nicht angegriffen worden war. Er tat das in einer sehr heftigen Art, indem er rundweg abstritt, daß es die geschilderten Probleme gegeben habe, und Frau Ingenhoven indirekt als Lügnerin hinstellte. Ich fand die Reaktion von Herrn Laepple unangemessen.
Schon zu Beginn der Sendung hatte er versucht, einseitig die Interessen seiner Klientel in den Vordergrund zu schieben, indem er (sinngemäß) darauf hinwies, daß viele völlig unorganisiert auf eigene Faust dort unten Urlaub machen (für ihn offenbar eine verwerfliche Art, seinen Urlaub zu gestalten!)und deshalb eine Kontrolle, wer sich noch unten befindet und wer schon nach Hause geflogen ist, unmöglich sei. Dies wurde von Frau Christiansen unterbunden.
Herr Laepple hat keine überzeugende Figur bei dieser Diskussion abgegeben.Beste Grüße
Wolfgang -
WORTKETTENSPIEL Thread 2...dieses Jahr nicht auf...
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Re: Welche oder Was für Bücher werden so im Urlaub gelesen eure lieblings Bücher ???@ Bulgarienfan
Mit Dir läßt sich trefflich streiten. Ich denke, wir beide können voneinander lernen.
Für alle, die "nicht blind dem Zeitgeist hinterher laufen wollen", empfiehlst Du ein Buch, das wirklich möglichst viele Leser finden sollte, um zu erkennen, wie phantasielos und platt die Argumente eines gewendeten ehemaligen "Linken" sind, der, gebeutelt von persönlichen Enttäuschungen und Schicksalschlägen, seine ehemaligen "linken" Lebenslügen durch "rechte" Lebenslügen ersetzt hat. Es ist abzuwarten, ob und wann der Verfasser wieder umschwenkt, wenn sich genügend negative Erfahrungen dann auf der "rechten" Seite angehäuft haben. Ich habe dieses Buch direkt nach seinem Erscheinen, ich glaube vor ca. 2 Jahren, gelesen. Es ist nichts weiter wie ein tumber Rachefeldzug.
Wohin "rechte" Lebenslügen führen, führt dem Leser in eindrucksvoller Weise das Buch "Die Globalisierungsfalle - Der Angriff auf Demokratie und Wohlstand", Verfasser Hans-Peter Martin und Harald Schumann, vor Augen. Ich möchte Dir und natürlich allen Usern dieses Buch wärmstens empfehlen, weil es in beängstigender Weise zeigt, was passiert, wenn man Arbeitnehmer dem "freien Spiel der Kräfte des Marktes" schutzlos ausliefert. Es droht namlich die 80:20-Gesellschaft: nur etwa 1/5 der Arbeitskräfte würde in Zukunft benötigt, um den Laden am laufen zu halten, die "restlichen" 4/5 würden als moderne Sklaven mit "tittytainment", einer Mischung aus Entertainment und Ernährung am Busen der wenigen Produktiven bei Laune gehalten.
Zugegeben: keine erbauliche Urlaubslektüre im eigentlichen Sinn, aber durchaus zu empfehlen, wenn man sich eine ausgewogene Meinung über den Lauf der Dinge bilden möchte.