Hallo,
nicht nur in Tansania, auch in Kenia ist im April Regenzeit. Das muss aber ja nicht zwingend nur Nachteile haben. Es ist günstiger, hat weniger andere Touristen...
Ggf. könnte die Westküste Afrikas (z.B. Kamerun oder Gabun) zu der Zeit noch etwas sein, wo man Baden und Safari kombinieren könnte. Aber da habe ich mich bisher noch nie wirklich mit beschäftigt, deshalb kann ich da keine konkreten Auskünfte geben.
Südafrika halte ich ansonsten aber für am sinnvollsten, wenn Kenia und Tansania ausscheiden. Ist recht einfach zu bereisen, verhältnismäßig günstig und man kann, je nachdem wo genau man ist, Baden und Safari kombinieren. Ob es anstrengend ist, hängt ja nur davon ab, was ihr daraus macht. Wenn man in 12 Tagen möglichst alle Highlights sehen will, dann wird es sicher anstrengend. Aber man kann sich ja auf einen Teil begrenzen.
Schau z.B. mal nach KwaZulu Natal. Die Ecke gilt als Malariafrei, es gibt einige Parks, wo man Safari machen kann (Hluhluwe/Imfolozi NP, Mhkuze Game Reserve, iSimangaliso, Tembe Elephant Park...), die Drakensberge zum Wandern, lange, teilweise einsame Strände und das Wasser an der Küste ist im April recht warm. Man muss nur schauen, wo genau man zum Baden hinfährt, da es nicht überall gefahrlos möglich ist (Strömungen, usw). Die Strecken zwischen den einzelnen Zielen halten sich, abgesehen von den Drakensbergen vllt, auch halbwegs in Grenzen. Ihr könntet nach Durban fliegen und dann entweder eine kleine Rundreise durch KwaZulu Natal machen oder euch 1-2 Standorte suchen, von wo aus ihr dann Ausflüge macht (z.B. in oder um St. Lucia). Ggf. könnte man das Ganze auch noch aufs südlichere Mosambik ausweiten, aber das wird dann vermutlich schon wieder etwas umständlicher. Wir waren letztes Jahr im April u.a. in KwaZulu Natal und es hat uns sehr gut gefallen (obwohl wir leider Pech mit dem Wetter in den Drakensbergen hatten).
Ansonsten bleiben dann eher nur noch die Länder, wo sich das Baden mehr oder weniger auf Pools beschränkt.
Namibia ist z.B. auch toll, gerade wenn man Wüsten, Weite und Einsamkeit mag. Eignet sich aber mMn nicht wirklich, um von einem Standort aus das Land zu entdecken. Da müsstet ihr schon eher eine richtige Rundreise machen.
Auch Botswana ist klasse, aber - gerade wenn man nicht campt - ziemlich teuer.
Sowohl für Namibia als auch Botswana müsstet ihr auch schauen, ob ihr an den "Hotspots" (vor allem in den Nationalparks) überhaupt noch Unterkünfte für April bekommt. Der Tourismus scheint in der Gegend derzeit ziemlich zu boomen.
Länder wie Simbabwe, Malawi oder Sambia haben bestimmt auch einiges zu bieten. Aber ob das jetzt die optimalen "Einstiegsländer" sind, wenn man vorher noch nie in Afrika südlich der Sahara war (davon gehe ich jetzt einfach mal aus)...!?
Gruß