Hallo,
ein Budget von 3200 Euro insgesamt für 2 Personen/22 Tage USA und Kanada?
Sollen darin alle Kosten enthalten sein, also auch Flüge, Auto, Unterkünfte?
Susanne xyz
Beiträge
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USA Nordosten / Kanada Ontario/Quebec -
Lower/Antelope Canyon Page offen?Also in Frage kämen z.B. der Red Rock Canyon und/oder der Valley of Fire State Park (ist zwar etwas weiter weg, lohnt sich mM aber eher), eine Fahrt zum Hoover Dam oder auch ein Tagesausflug per Heli/Kleinflugzeug zum Grand Canyon.
Man kann auch zum Death Valley fahren, aber dieser Nationalpark bietet viel mehr, als die meisten wissen, und meiner Ansicht nach lohnt sich dieser riesige Park daher auch nicht so wirklich für einen Tagesausflug, es sei denn, man gibt sich mit einem kleinen Eindruck zufrieden.Es gibt natürlich auch organisierte Touren ab Las Vegas, aber mein Fall ist das nicht so unbedingt. Bspw. zum Grand Canyon Skywalk, aber darüber wirst Du viele negative Meinungen finden können, ich selbst war bislang immer nur am South Rim und am North Rim mit dem Mietwagen bzw. Zug bzw. habe ein paarmal einen Heliflug am South Rim unternommen.
In Las Vegas gibt es z.B. auch die "Pink Jeeps". Mit dieser Firma habe ich in Sedona/Ariona 2x einen Offroadausflug unternommen und fand es toll. Vielleicht wäre so etwas ja für euch ab Las Vegas eine Alternative, ich weiß allerdings nicht, welche Touren ab Las Vegas von dieser Firma angeboten werden.
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Lower/Antelope Canyon Page offen?Hallo Franz,
eine Tour könntest Du online z.B. bei Ken's Tours buchen, über google ist die Seite problemlos zu finden.
Allerdings fährt man normalerweise im Rahmen einer Rundreise nach Page, von Las Vegas aus ist das für eine Tagesausflug viel zu weit weg (über 400km one way)!
Von Las Vegas aus bieten sich einige andere Ziele als Tagesausflug mit einem Mietwagen an, hast Du die denn schon besucht? -
Rundreise mit PKW von SF-LA-LVHallo Attitude,
ja, die gibt es. Zum einen am Union Square, u.a. zum anderen am Fisherman's Wharf, also den beiden touristischen Zentren der Stadt. Alamo it aber, glaube ich, am Fisherman's Wharf nicht vertreten - Hertz, Avis usw. aber schon.
Auch bei den deutschen Vermittlern kann man in der Regel diese Stadtbüros in San Francisco als Abholort buchen. -
Fort Lauderdale 07/2016Also 10 Tage sind generell für eine so weite Reise meiner Ansicht nach zu wenig, da wäre es schon sinnvoll, zumindest auf gute 2 Wochen zu erhöhen, noch besser 3.
Was meint denn eigentlich Euere Tochter? ich hätte mir jedenfalls in diesem Alter nicht vorstellen können, dass meine Eltern für mich eine Reise planen.
Nun gut, ich finde es jedenfalls schwierig, für Euere Vorstellungen und diese Reisezeit
überhaupt einen Vorschlag zu machen, aber wie wäre es mit einem Flug nach Las Vegas?Dort ist es zwar im Sommer auch heiß und es kann zu heftigen Regenfällen kommen (ist aber die Ausnahme), dennoch ist das Klima dort deutlich angenehmer als im Hochsommer in Florida, das trockende Wüstenklime ist gut auszuhalten. Von Las Vegas aus könntet Ihr eine kleine Rundreise machen und hättet dort die Möglichkeit, im Gegensatz zu Florida, wirklich spektakuläre Natur zu erleben.
Am Pool liegen kann man auch in Las Vegas oder in Motels unterwegs... -
Fort Lauderdale 07/2016Hallo Simone,
habt Ihr bereits für 10 Tage ein Hotel fest gebucht? Und das ist nicht mehr rückgängig zu machen?
Florida ist mM nach für einen solchen Urlaub nicht sehr gut geeignet:- aufgrund der klimatischen Bedingungen würde ich zumindest eine andere Reisezeit bevorzugen
- die Entfernungen sind zu groß, um die ganze Zeit an einem Ort zu bleiben, man sollte meiner Meinung nach zumindest alle 2-3 Tage den Standort wechseln
- und ja - San Francisco bzw. der Westen/Südwesten der USA ist auch meiner Meinung nach deutlich interessanter, v.a. im Sommer! 10 Tage sind natürlich für eine Rundreise im Westen zu wenig.
Generell sollte man alle Vorstellungen einer Pauschalreise ablegen, wenn man in die USA reist, dort ist man als Individualurlauber unterwegs und die gesamte Urlaubsinfrastruktur ist auch daraufhin ausgelegt.
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Unterkunft in der Nähe Yellowstone NationalparkHallo plari66,
zu früh seid Ihr auf gar keinen Fall.
Am besten ist es natürlich, direkt im Nationalpark zu übernachten, auch wenn das Preis-/Leistungsverhältnis dort alles andere als gut ist - wenig Komfort für viel Geld.
Aber meiner Meinung nach lohnt es sich gerade im Yellowstone, weil dort die Entfernungen so groß sind.
ich würde bei 5 Nächten den Aufenthalt auch aufteilen auf 2 Unterkünfte in verschiedenen Bereichen des Parks. Wenn Ihr frühzeitig bucht, dann versucht auf jeden Fall, direkt zu buchen und nicht über einen deutschen Reiseveranstalter, da diese immer deutlich höhere Preise für die Nationalparkunterkünfte verlangen!
Eine Alternative ist dies i.d.R. nur, wenn man eine rechtzeitige, direkte Buchung versäumt hat und nur die Reiseveranstalter noch über freie Kapazitäten verfügen. Also direkt mal bei xanterra nach freien Kapazitäten schauen. Ich hab mal gerade nachgesehen - das besonders schöne Old Faithful Inn scheint bereits für den kompletten Sommer ausgebucht zu sein (bei Direktbuchung), aber es gibt ja auch noch andere Alternativen. -
Hotels Orlando Freizeitparks / Hotel Key West / DelphineHallo Kerstin,
vor Jahren habe ich mir mal die Tierrettungsstation mit dem Delphin Winter angeschaut. Ich finde, es lohnt sich schon, es ist natürlich eher klein und man darf es sich nicht wie einen typischen US-Freizeitpark vorstellen. Ein paar Fotos habe ich damals auch hochgeladen, da bekommst Du einen Eindruck davon, wie es dort aussieht.
Man kann sich einen Film über den Delphin anschauen und sieht dann u.a. einige Delphine in eher kleinen Becken herumschwimmen, die künstliche Flosse lag neben einem der Becken, die habe ich, glaube ich, auch fotographiert. Einige andere Tiere sind dort natürlich auch vorhanden.Zu den Hotels solltest Du schreiben, was Ihr Euch so vorstellt, die Bandbreite ist riesig und vom einfachen Motel bis zum Luxusresort alles vorhanden. Vor allem in Key West ist das Preisniveau aber sehr hoch, das solltet Ihr in Euere Überlegungen einbeziehen.
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Familienreise NYC am 16./17. Juli 2016Hallo rudinett,
es gibt in der Regel keine Zimmer mit 2 Kingbetten, das ist die absolute Ausnahme (sehr selten gibt es z.B. Kingsuiten mit 2 Kingsize Betten).Die üblichen Varianten sind: 1 Kingbett oder 2 Queenbetten.
Die Queenbetten haben die Größe eine französischen Doppelbettes, sind also für 2 Personen durchaus geeignet, wenn es einem nichts ausmacht, eine Matratze und eine Bettdecke zu teilen.
Daneben gibt es aber auch weitere Varianten, z.B. Zimmer mit einem Queenbett, einem Double Bett (Vorsicht: dies ist die kleinste Bettenvariante, also nur ein schmales Einzelbett!), Zimmer mit 2 Double Beds (also 2 schmalen Einzelbetten) usw.
Oftmals haben die Reiseveranstalter nur die günstigeren Varianten im Angebot und man weiß gelegentlich auch nicht so genau, welche Bettenkonstellation man bekommt - daher Vorsicht, wenn man nur ein Zimmer mit 4 Personen über einen Reiseveranstalter bucht! Da kann man manche Überraschung erleben! Immer wieder liest man dann negative Hotelbewertungen wegen zu kleiner Zimmer und zu kleiner Betten, daran ist dann aber oftmals nicht das Hotel schuld - denn meistens gibt es natürlich auch bessere Zimmer, nur kosten die natürlich auch mehr und man bekommt sie, wie gesagt, nicht immer über die Reiseveranstalter.Wenn Du auf Nummer sicher gehen möchtest, mußt Du genau recherchieren und am besten direkt beim Hotel buchen. Gelegentlich gibt es z.B. auch Familienzimmer, z.B. das Metrohotel nahe dem Empire State Building verfügt über solche. Da hättet Ihr 2 separate Schlafzimmer mit insgesamt 3 Queenbetten, vielleicht wäre dies ja eine Möglichkeit (zu bchen aber vermutlich nur direkt beim Hotel). Auch weitere Hotels bieten eine solche Variante an.
Auch eine mögliche Variante: 2 nebeneinanderliegende Zimmer mit Verbindungstüre, solche Zimmer mit Verbindungstüre gibt es in sehr vielen amerikanischen Hotels.
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Miami - New OrleansNochmal hallo,
vor ein paar Jahren bin ich mal von New Orleans nach Miami gefahren und mache das auch bestimmt noch einmal, da es sich mM nach wirklich lohnt.
Um eine Einwegmiete wirst Du nicht drumherum kommen, aber 500$ werden es wohl nicht unbedingt. Jeder Vermieter hat da seine eigenen Richtlinien, die sich natürlich auch immer mal wieder ändern können, aber im Prinzip ist die Entfernung für den Betrag zu Grunde zu legen. Du wirst ein wenig recherchieren müssen, um den für Dich vom Gesamtpaket her besten Vermieter für diese Strecke zu finden. Alamo ist ja sehr beliebt v.a. bei deutschen Urlaubern, aber die Einwegmiete ist dort meiner Erfahrung nach eher höher als bei den anderen. Für eine meiner letzten längeren Einwegmieten (Seattle nach Denver) hatte ich ein Auto von Avis, das war eine meiner besten Mieterfahrungen der letzten Jahre - man kann aber auch immer mal Pech haben. Generell bevorzuge ich Hertz, v.a. wegen der ausgesprochen vielen Mietstationen.
Die Firma National ist bekannt für günstige Einwegmieten für längere Entfernungen, der eigentliche Mietpreis ist dort aber oft höher als bei der Konkurrenz - man muß also wirklich ein wenig suchen...Auf der Strecke habe ich damals nach einem Aufenthalt in New Orleans u.a. in der Oak Alley Plantation, in Biloxi, Mobile, Panama City Beach und Tallahassee Station gemacht, für die weitere Strecke gibt es natürlich viele Möglichkeiten.
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Miami - New OrleansHallo BaertiTuba,
wie wäre es denn mit folgender Variante:
Ihr bleibt die ersten 6 Tage in Südflorida (z.B. Miami/Fort Lauderdale/ Key West/Everglades Nationalpark), nach Eurer Kreuzfahrt fliegt Ihr dann nach New Orleans, bleibt dort ca. 2 Tage und fahrt dann mit einem neu angemieteten Auto zurück nach Miami. -
USA-Städtetrip NY-Chicago-Nashville-New Orleans-Charleston-Atlanta per InlandsflügeAlso zu den Hotelpreisen habe ich erwähnt, dass diese i.d.R. sehr hoch sind bei gut gelegenen Innenstadthotels. Wieviel genau, kann man schwer sagen, die Bandbreite der Unterkünfte ist groß, und alles hängt ja auch immer von den konkreten Reiseterminen ab.
Letztendlich ist v.a. die Lage entscheident für den Preis.
New York ist besonders teuer, v.a. wenn man in Midtown Manhattan wohnen möchte in der Nähe des Times Square.
Ich würde realistisch bleiben und ganz grob mit Preisen pro Zimmer/Nacht mit 180 bis 300 Euro rechnen für ein ordentliches Mittelklassehotel jeweils in zentraler Innenstadtlage, nach oben ist natürlich alles offen. -
USA-Städtetrip NY-Chicago-Nashville-New Orleans-Charleston-Atlanta per InlandsflügeHallo Sabine,
man bekommt leider den Eindruck, dass Du Meinungen, die Deine Planung etwas kritisch sehen, gar nicht hören möchtest und trotz diverser Einwände keinen mm von Deinen Plänen abrücken möchtest. Da fragt man sich schon, warum man sich die Mühe gemacht hat, hier zu antworten?
Du kannst davon ausgehen, dass alle oder die allermeisten hier die USA bereits umfassend bereist haben, das Land und seine speziellen Gegebenheiten daher genau kennen.
Ich habe, wie ich oben geschrieben habe, gerade in den letzten 2 Jahren eine ganze Reihe Inlandsflüge absolviert von diversen Flughäfen und mit diversen Fluggesellschaften, kenne die meisten Deiner anvisierten Ziele, aber mir ist nicht ganz klar, was genau Du eigentlich noch wissen möchtest? -
USA-Städtetrip NY-Chicago-Nashville-New Orleans-Charleston-Atlanta per InlandsflügeHallo Sabine,
machbar ist alles, aber auch sinnvoll? Aus meiner Sicht ist ein solcher Reiseverlauf nicht nur ungewöhnlich, sondern auch nicht so ratsam. Ich würde i.d.R. immer eine Mietwagen-Rundreise empfehlen, bei der man auch Nationalparks (sofern in der Region vorhanden) und Kleinstädte besucht, das gehört aus meiner Sicht zu einer USA-Reise einfach dazu. New York ist eine der wenigen Ausnahmen - da lohnt es sich auch, längere Zeit nur dort zu bleiben und auf weitere Ziele zu verzichten.Hauptnachteil Deiner Planung: relativ hohe Zusatzkosten durch die vielen Flüge und v.a. sehr viel Zeitverlust! Viele der Flughäfen liegen ziemlich weit außerhalb, so dass auch viel Zeit und Geld für die zusätzlichen Transfers "verplempert" wird. Zusätzlich finde ich so viele Flüge immer etwas stressig.
Ich habe in den letzten Jahren einige Inlandsflüge gemacht und i.d.R. etwas über 100$ pro Flug gezahlt. Bei Southwest sind 2 Gepäckstücke im Preis inklusive, bei den anderen Gesellschaften kommen pro Gepäckstück noch ca. 25$ hinzu (kann sich natürlich immer mal wieder ändern, daher muß man immer recherchieren). Flüge bucht man immer am besten über die Homepage der jeweiligen Fluggesellschaft.
Für die 5 Inlandsflüge müßtest Du also für 2 Personen gut 1000 Euro rechnen + die Kosten/Zeitaufwand für die Transfers und den Zeitverlust, also ca. jeweils 1/2 Tag mindestens (grob geschätzt).
Bei einem solchen Reiseverlauf sehe ich überhaupt keine Vorteile darin, die Hotels nicht vorzubuchen - zu Hause hast Du viel bessere Möglichkeiten, nach der passenden Unterkunft zu recherchieren. Stadthotels sind übrigens in den USA in der Regel sehr teuer, v.a. wenn sie zentral liegen sollen, was bei Euerem Vorhaben (also ohne Mietwagen und wenig Zeit) sicherlich ratsam wäre.
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Fragen/Antworten HandgepäckIn kleineren Flugzeugen (z.B. Bombardier und noch kleinere) muß man oftmals so gut wie alle Handgepäckstücke (außer Handtaschen) im Frachtraum verstauen lassen, weil selbst Gepäckstücke normaler, erlaubter Größe nicht ins Handgepäckfach passen und auch nicht unter den Vordersitz. Hierbei handelt es sich um ganz normale Linienfluggesellschaften und keine speziellen Flüge.
Gerade dieses Jahr habe ich dies wieder zweimal auf US-Inlandsflügen erlebt, aber auch immer mal wieder innerhalb Europas. -
Autokauf USAÜbrigens kann man auf der offiziellen Social Security Webseite folgendes lesen:
"You cannot get a Social Security number for the sole purpose of obtaining a driver's license."
www.ssa.gov/ssnumber/ss5doc.htm#work -
Autokauf USAHallo Manu,
welchen Zeitaufwand meinst Du? Den für einen Führerschein? Also für unter einer Aufenthaltsdauer von 6 Monaten (an einem Ort!) würde ich damit gar nicht erst anfangen, alleine die Beantragung für die Sozialversicherungsnummer dauert lange, wie ich oben erwähnt habe, ganz genau weiß ich das nicht mehr, aber ich glaube, ich mußte da etliche Wochen drauf warten. Dann muß man den Aufwand beim DMV bedenken, Sehtest, mündliche Prüfung, Termin für die Fahrprüfung usw, für eine Urlaubsreise ist das meiner Meinung nach gar nicht machbar, es sei denn, man bleibt so lange an einem Ort.Übrigens weiß ich nicht, ob die Versicherung in Kalifornien damals günstiger gewesen wäre mit US-Führerschein, ich meine, da spielte nur die Tatsache eine Rolle, dass ich keine US-Staatsbürgerschaft hatte und eben nur eine begrenzte Zeit da war.
Die Autos sind hauptsächlich deshalb so teuer, weil die Versicherung teuer ist! Und hier zu sparen, wäre wirklich am falschen Ende gespart...
Mietwagen sind dennoch meiner Erfahrung nach in den USA günstiger als in vielen anderen Ländern, hier noch sparen zu wollen und stattdessen ein Auto zu kaufen (und dann an der Versicherung zu sparen?) würde ich niemandem empfehlen.
Bedenke bitte, was passiert im Fall der Fälle, wenn die Deckungssumme zu niedrig ist, man weiß ja, dass amerikanische Gerichte möglicherweise den Opfern auch ganz andere Entschädigungssummen zustehen, als das hierzulande denkbar ist. -
Busrundreise ab New York über Kanada, Südstaaten bis MiamiSchön, dass es Dir gefallen hat.
Aber für die meisten User hier, die in aller Regel die USA individuell bereisen, käme eine solche Reise niemals in Frage.
Empfehlen wüürde ich so etwas nur dann, wenn man über keinerlei Englischkenntnisse verfügt, eher reiseunerfahren ist und sich nicht zutraut, etwas selbst zu organisieren.Ansonsten kann man natürlich auch alles alleine machen, was während einer solchen Busreise auf dem Programm steht - nur weit weniger oberflächlich mit deutlich mehr Zeit bei den einzelnen Sehenswürdigkeiten, zudem in in der Regel netteren Unterkünften, wenn man denn möchte.
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Autokauf USAHallo Tom,
mein Posting sollte keine Reaktion auf Deines sein, sondern auf die Fragesteller hier im Thread, die ihre Frage sehr allgemein formuliert hatten, da z.B. nicht erwähnt wurde, in welchem Bundesstaat der Autokauf denn stattfinden soll.Nach meinen damaligen Erfahrungen würde ich übrigens auch von einem Autokauf abraten. Vor allem z.B. für Studenten, die ja an einem Ort bleiben, gibt es i.d.R. auch lokale Autovermieter, die viel günstiger sind als die großen, internationalen Vermieter. Und die Einschränkungen z.B. hinsichtlich des geringeren Radius', den man dann fahren darf, sind in diesem Fall ja auch kein Problem.
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Autokauf USAVor ca. 20 Jahren habe ich mich mal intensiver mit dieser Thematik beschäftigt, weil ich damals längere Zeit in Kalifornien gelebt habe. Manches hat sich mit Sicherheit seit damals geändert, vieles aber auch nicht.
Dazu muß man erst mal sagen, dass die USA ja ein extrem föderales Land sind, d.h. jeder Staat hat auch eigene Regeln bezüglich Führerschein, Versicherungsbedingungen usw. Es gibt ja keinen "US-Führerschein", sondern jeder Staat stellt seinen eigenen aus und hat auch ganz unterschiedliche Prüfverfahren.Damals war es z.B. so, dass man in machen Staaten keine richtige Fahrprüfung absolvieren mußte, soondern nur einen Test im Fahrsimulator machen mußte.
Daher kann man zu einer solchen Frage keine Auskunft geben, wenn man nicht weiß, um welchen Staat es sich handelt und wie genau dort die spezifischen Gesetzesgrundlagen sind.
In Kalifornien konnte man damals auch ohne kalifornischen Führerschein ein Auto kaufen und zulassen. Das große Problem war aber die Versicherung! Die Haftpflicht war für Ausländer extrem teuer und der günstigste Tarif hatte eine Mindestdeckungssumme von nur 10.000 Euro! Also im Grund ist so etwas nur für sehr "Wagemutige", auch wenn die Mindestdeckungssumme inziwschen sicherlich etwas höher ist.Um einen kalifornischen Führerschein zu erwerben, mußte man einen schriftlichen Test machen und eine Fahrprüfung absolvieren (mit dem eigenen Fahrzeug bzw. Mietwagen!).
Übungsstunden mußte man keine machen. Zur Anmeldung für den Führerschein mußte man eine amerikanische Sozialversicherungsnummer (Geburtsurkunde mußte u.a. vorgelegt werden) haben, die man auf der Behörde beantragen muß, das ganze dauerte damals aber sehr lange, so dass man schon sehr lange vor Ort sein muß, damit dies überhaupt machbar ist.Die schriftliche Prüfung (damals noch ohne PC, sondern nur zum Ankreuzen) fand nach bestandenem Augentest (der sehr simpel war) statt und zwar in allen möglichen Sprachen, auch deutsch. Zur Vorbereitung gab es ein kostenloses Heft zum durchlesen - einige kuriose Dinge waren dabei, insgesamt war alles natürlich erwartungsgemäß viel einfacher als in Deutschland. Die eigentliche Fahrprüfung dauert auch nicht so besonders lange.
Insgesamt war dies übrigens eine sehr, sehr kostengünstige Angelegenheit.P.S. In Kalifornien bekommt man - zumindest war das damals so - jedenfalls nicht einfach einen kalifornischen Führerschein, wenn man schon einen deutschen hat. Aber der deutsche ist ja gültig, zumindest eine ganze Zeitlang (6 Monate müßten es mindestens sein, aber da kenne ich die aktuellen und u.U. auch unterschiedlichen Regeln nicht so gneau, bekanntermaßen macht Georgia eine Ausnahme und verlangt zusätzlich den internationalen Führerschein, was ja aber lediglich eine Übersetzung darstellt und sonst nichts), so dass normalerweise keine Notwendigkeit besteht, einen US-Führerschein zu erwerben.