• Holzmichel
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    geschrieben 1201220146000

    Hallo,

    wir haben vor, im Mai mal ein paar Tage bzw. verlängertes Wochenende am Bodensee zu verbringen.

    Natürlich habe ich viele schöne Angebote gefunden, entschieden haben wir uns noch nicht.

    Dabei waren auch eine Reihe Privatquartiere, die sehr gut im Angebot klingen, vorallem preislich eine vernünftige Alternative bieten.

    Aber - wir sind eher "Freunde" einer Hotelunterbringung.

    Deshalb blättern wir bei solchen Angeboten oft weitern, sicher zu unrecht !

    Warum wir das sind ?

    Weil wir schon mehrfach - besonders Anfang der neunziger Jahre - Urlaub in Privatquartieren hatten - hier in Deutschland, in Österreich oder in Tschechien.

    Soweit war ja alles o.k. - aber uns störte der doch recht enge Kontakt zu den Vermietern. Fing an beim Frühstück (was immer bestens war), wo wir ständig erzählen mussten, was wir am jeweiligen Tag machen etc..

    Abends dann wollte man gerne mal mit uns reden, gerne mal zusammen einen Schnaps trinken o.ä. oder bis hin zum Bewundern des tollen Traktors der Gastfamilie oder Autofachsimpeleien oder der wunderbare Garten usw..

    Interessiert uns(mich) ja normalerweise auch alles - aber eben nicht im Urlaub!

    Natürlich waren alle Vermeiter lieb, herzlich und stets um unser Wohl besorgt - aber wir wollten eigentlich unsere Ruhe, eigentlich gar keine besondere Beachtung !

    Letzlich haben wir dann nie mehr Privatquartiere genommen, nur noch Hotels !

    Wie sind Eure Erfahrungen ?

    Erwin

  • Erika1
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    geschrieben 1201221259000

    Deine Schilderung erinnert mich stark an einen 5-tägigen Aufenthalt vor wenigen Jahren gemeinsam mit unserer (erwachsenen) Tochter im Schwarzwald. Wir sind einfach ins Blaue gefahren und landeten in diesem kleinen Ort in der Nähe von Freiburg.

    Eine ganz liebe Vermieterin, die uns abends bzw. nachts bis ins Zimmer verfolgte, um nachzusehen, ob auch w i r k l i c h alles in Ordnung ist; ein ebenso netter Vermieter-Ehemann, der uns beim Frühstück aufforderte, mit auf die Nachtwanderung/die Tagwanderung/die Winzerei-Besichtung zu gehen, während seine Frau genau schaute, was wir essen und wissen wollte, warum wir keine grobe Mettwurst mögen, weil wir eben genau diese auf dem Tablett ließen. Natürlich folgten die Fragen nach unserem bevorstehenden Tagesprogramm bzw. nach dem des vorhergehenden Tages. War dieser ergiebige Gesprächsstoff ausgegangen, folgten die etwas persönlicheren Fragen. Das äußerst sympathische Vermieter-Ehepaar mit drei erwachsenen Kindern versuchte gemeinsam zu ergründen, warum ich alleine mit meiner Tochter unterwegs war... verwitwet? geschieden? verkracht? Oder gar noch etwas Schlimmeres???

    Tochter und ich haben uns köstlich amüsiert, wir beide würden uns evtl. noch einmal auf ein solches "Abenteuer" einlassen. Aber wenn mein Mann und ich unterwegs sind, bevorzugen wir doch ein wenig mehr Ruhe und Distanz, ergo Hotel.

    Ein Urlaub mit Familienanschluss ist absolut nicht unser Ding.

  • Kidir
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    geschrieben 1201242948000

    Wenn ich euch richtig verstehe, dann hattet Ihr "nur" Zimmer mit Frühstück im Haus der Eigentümer gemietet ?

    Wär mir so evtl. auch zu nah. Ein separates Apartement/Einliegerwohnung sollte es schon sein.

    Da ich nur im Notfall ins Hotel gehe und dann auch nur in ganz kleine, suche ich mir in erster Linie für den Urlaub Selbstversorgerbungalows/apartements raus. Mit dieser Form des Urlaubs bin ich bisher ganz gut gefahren. Etwas Kontakt war vorhanden, aber nie so aufdringlich, wie Ihr es beschreibt.

  • Reisemarie
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    geschrieben 1201245672000

    Hallo,

    vor etwa 25 Jahren sind wir ab und an ein Wochenende an die Sauer gefahren. Die Nähe zu Luxemburg und Trier machten ein paar kurzweilige Tage daraus. Wir hatten eine Gastfamilie, die uns in Ruhe ließ. Man kannte sich schon lange und gut wars. Einmal erklärten sie uns zähneknirschend, daß sie "überbucht" seien und eine andere Familie für uns gefunden hätten.

    Dort sind wir dann geblieben, jedes Jahr Karfreitag bis Ostermontag! Daraus hatte sich eine Freundschaft entwickelt, die uns bis heute viel bedeutet.

    Als die Gastgeber dann die Gästezimmer in eine Wohnung für die Tochter umbauten, mussten wir kostenlos das "Kinderzimmer" nehmen. Als der Mann verstarb haben wir unsere "Freundin" für 1 Woche zu uns nach Hause geholt bzw. wir haben sie auch mit in Urlaub genommen. Später haben wir dann bei unseren Besuchen in einem nahegelegenen Hotel gewohnt, haben aber dennoch zusammen die Tage verbracht.

    Wenn es sich um 2-3 Tage handelt, würde ich jederzeit ein solches Privatquartier nehmen, wenn es sich von der Region her anbietet - länger aber auf keinen Fall.

    Gruß Reisemarie

    Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum. Erfüllung Traum 1: Oceania Marina 21 Tage, Erfüllung Traum 2: H.A.L. Noordam 27 Tage
  • krabel
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    geschrieben 1201246202000

    Hallo Holzmichel,

    wir mieten meistens ein Haus. Z. B. gehen wir die ersten zwei Septemberwochen in die Sächsische Schweiz. Dort haben wir ein Ferienhaus mit einem großen Garten gemietet. Der Vermietet lebt ein paar Ortschaften weiter und wir bekommen ihn nur bei An- und Abreise zu Gesicht. Bei Ferienhäuser haben wir meistens nicht so engen Kontakt zum Vermieter, da die meistens dann nicht in direkter Nähe wohnen.

    Grüße Ute

  • elke3
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    geschrieben 1201248483000

    Hallo,

    wir mieten auch gerne eine Ferienwohung oder Haus, meistens privat. Hier in Deutschland haben wir das oft für einen Kurzurlaub gemacht. Da hat man dann bei einer Wohnung doch etwas mehr Distanz als bei einem Zimmer mit Frühstück. Die von Euch beschriebene "Versorgung" wäre mir dann doch etwas zuviel des Guten. Wir mieten aber auch für einen längeren Urlaub von privat, da wir keine Hotelurlauber sind und die großen Veranstalter für uns nicht so die Angebote haben. Wir haben das häufig auf den Kanaren gemacht, dann auf Mauritius und auf Isla Margarita. Bisher hatten wir nur gute Erfahrung, sowohl bei einheimischen als auch bei deutschen Vermietern. Letzteres erleichtert natürlich einiges, schon sprachlich. Uns gefällt dann schon die persönliche Betreuung, die es in den meisten Hotels (ich meine damit die Bettenburgen) nicht gibt. Mit Betreuung meine ich nicht, dass wir rund um die Uhr "betüdelt" werden müssen, aber z.B. Tipps für Ausflüge oder Restaurants. Auf Mauritius hatten wir einen Vermieter, der uns morgens Brot gebracht hat, fanden wir auch nett.

    Es ist eben eine andere Art, Urlaub zu machen!

    Gruß Elke

    Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!
  • _Cleopatra_109
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    geschrieben 1201251268000

    Ich war vor 2 Jahren mit meiner Mutter ein paar Tage am Chiemsee in einer Privatunterkunft. Die Zimmer waren im 1. Stock des Familienhauses und wir hatten keinen "Rund-um-Service". Am ersten Tag wurde geklärt wann wir frühstücken wollen und dann stand das Frühstück vor der Tür. Da wir immer auf unserem großen Balkon gefrühstückt haben, kam ein "hallo" von den Vermieter aus dem Garten hoch. Falls wir Tipps zu Ausflügen oder Restaurants haben wollten, könnten wir unten klopfen und haben Auskunft bekommen.

    Würde definitiv wieder in ein Privatquartier gehen. Es war sehr angenehm und die Familie war nicht aufdringlich, obwohl unsere Vermieterin schon eine ziemliche Tratschtante war.

  • Aussteiger
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    geschrieben 1201251693000

    Hallo,

    wir sind öfter in Privatpensionen oder bei privaten Zimmervermietern in Österreich untergebracht,.

    "Schlechte" Erfahrungen haben wir dabei nicht gemacht. Höchstens mal beim Frühstück werden ein paar Worte mit der Vermieterin gewechselt. Tagsüber ist man ja unterwegs, Abends geht man entweder essen oder man verpflegt sich selber (Kühlschrank ist ja meistens vorhanden, Balkon auch)

    Wir finden es recht gut, beim Frühstück mal ein paar Tipps für Ausflüge oder Besichtigungen zu bekommen.

    Und natürlich finden wir auch die Preise gut.

    Schöne Zimmer (meistens) mit Balkon und schönem Ausblick, mit Kühlschrank und Frühstück in schönen Gegenden z.B. Salzburger Land oder Salzkammergut und das alles dann für 18 - 19 Euro pro Person.

    Wer seine Träume verwirklichen will, muss erst einmal aufwachen
  • Mienchen
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    geschrieben 1201251795000

    Hallo,

    also "nur" ein Zimmer wäre uns auch mit Sicherheit zu nah mit zu wenig Privatspähre. Wir sind allerdings begeisterte Finca-Urlauber und in einer unserer Lieblingsfinca wohnt die Besitzer-Familie auch gleich nebenan. Die Eigentümer betreiben aktiv Landwirtschaft, so dass schonmal das ein oder andere verirrte Schaf, die Hunde, einer der Helfer oder einer der Eigentümer anzutreffen sind... oder es fährt jemand auf dem kleinen Trecker vorbei und lässt sich auf eine kleine Plauderei ein. Allerdings kann man sich auch absolut zurückziehen... es gibt einen eigenen Pool und einen eigenen Gartenbereich. Es ist alles sehr großzügig und zwischen dem Garten der Finca und dem Besitzer-Haus liegt ein kleines Feld mit Orangenbäumen (wo man sich aber frei bewegen darf, um seine Ration Orangen zu pflücken).

    Es ist ein tolles "Mittelding" zwischen absoluter Privatsphäre und (wenn man will) ein wenig "Familienanschluß", wobei man dazu sagen muß, dass viele Mallorquiner sich generell Wildfremden gegenüber zwar freundlich aber meist erstmal ein wenig distanziert verhalten.

    Ich mag zwar auch Hotels, aber auch hier bevorzuge ich kleinere ggf. noch privat geführte oder von mir aus auch größer aber dann wieder so hochwertig, dass man auch als Pauschal-Touri nicht ständig "daueranimiert" wird und man vom gut geschulten Personal zumindest vorgegaukelt bekommt, sowas wie individuelle Behandlung zu genießen. Bei einem "klassischen" 3*-400 Betten-Betonklotz-mit Minipool-Halbpension-eines neben dem anderen-Hotel gruselt es mich gewaltig. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden und über selbigen kann und will man ja auch nicht streiten... ;)

    Gruß

  • santamarinello
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    gesperrt
    geschrieben 1201252143000

    Mir wäre das komplett zu viel der Nähe. Ich miete seit Jahren irgendwelche Häuser, mal ist der Vermieter nebendran, was Vorteile hat wenn mal was nicht in Ordnung ist, mal sinds Agenturen, mal von privaten Ferienhausbesitzern die von Deutschland aus vermieten.

    Da ich darauf achte einen gewissen Standard einzuhalten und nichts aus dem Katalog oder von der Stange buche bin ich damit immer gut gefahren und habe echte Kleinode entdeckt. Und, obwohl das mir nicht wichtig ist, billiger als ein Standard-x-sterne-Rudelhotelurlaub wars meist auch.

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