• sert
    Dabei seit: 1172534400000
    Beiträge: 248
    geschrieben 1206999215000

    Hilft Aspirin® zur Thromboseprophylaxe? Studien haben belegt, dass Acetyl-Salicyl-Säure zwar eine sehr potente und lang anhaltende Wirkung auf die Blutgerinnung hat, aber dies nur im arteriellen Schenkel der Blutbahn relevant ist. Zur Prophylaxe einer Venen-Thrombose ist ASS nicht geeignet.[b]

    endlich mal jemand der meiner meinung ist

    sonst wollt mir ja in meinem thread keiner glauben, was oben steht

    ne delfo? :D

    lg martin

    ...survival of the fittest...:D
  • oracle
    Dabei seit: 1095984000000
    Beiträge: 143
    geschrieben 1207002985000

    @portvendres sagte:

    Ich hoffe, dieses Statement hat etwas zur Klärung der kontroversen Fragen beigetragen und wünsche allen Lesern eine schönen Urlaub - Gruß von Jörn

    Absolut hat es das.

    Danke auch von mir.

    Wir zwei haben uns schon überlegt wie wir bei unserem ca. 11 Stunden Flug am kommenden Samstag u.a. die Kiste Wasser (500ml/Person/Stunde) in den Flieger kriegen. Neben den Spritzen für den Rückflug ;)

  • sert
    Dabei seit: 1172534400000
    Beiträge: 248
    geschrieben 1207059717000

    spritzen sind kein thema...

    ...survival of the fittest...:D
  • denyo_66
    Dabei seit: 1217894400000
    Beiträge: 1
    geschrieben 1217975916000

    Hallo,

    hab mir dieses thema nun komplett durchgelesen und wollte mal sagen das das hier alles sehr interessant ist. Hab das ganze internet durchsucht, aber das hier war das erste das mir ein paar praktische tipps geben konnte.

    Bin 27 jahre alt und am 18.07.08 wurde bei mir thrombose im linke bein und eine beidseitige lungenembolie festgestellt. Nehme nun marcumar (erstmal 6 monate bis raus ist ob es genetisch bedingt ist oder ob es ein dummes zusammenspiel zwischen blutgerinsel und ibuprofen 800 war) und muss 2 jahre einen thrombosestrumpf tragen. Momentan gehe ich einmal die woche zum inr bestimmen. Hoffe das dieser intervall in der nächsten zeit größer wird.

    Nun meine frage:

    Ich hatte eigentlich geplant am 05.09. für 4 wochen nach australien zu fliegen. Hab jetzt auch schon mit mehreren ärzten gesprochen. Die grundaussage ist hier das es vom fliegen her eigentlich kein problem ist(natürlich mit den strümpfen und den tipps die ihr hier gepostet habt). Muss mir halt da unten einen arzt suchen für den inr. Denke mal wenn ich das in der ersten und letzten woche den test machen lasse dann sollte das langen. bzgl. der risikogruppen kann ich nur sagen das ich noch nie geraucht hab und relativ sportlich bin.

    Wo ich mir jetzt nicht ganz sicher bin ist zum ersten der zeitraum ( zu frisch alles? 18.07. – 05.09.) und das thema mit der sonne. Ist es schlimm wenn man sich lange in der sonne aufhält? In australien ist es zu der zeit frühling, also von daher nicht so schlimm. Würde mich aber trotzdem interessieren. Werde natürlich noch einige ärzte in der nächsten zeit aufsuchen, aber würde mich mal interessieren was ihr machen würdet. Würdet ihr fliegen?

    Vielen dank.

  • carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
    Beiträge: 7439
    geschrieben 1218039374000

    @denyo

    Deine Vorgeschichte ist nicht ohne, da würde ich an einer solchen Stelle hier nicht fragen. Das ist nicht böse von mir gemeint, denn bei diesen Erkankungen, die Du hast, solltest Du auf den Rat Deines Arztes hören.

    LG

  • gobo0101
    Dabei seit: 1121904000000
    Beiträge: 421
    geschrieben 1218063656000

    Kann mich Carsten nur anschließen. In Australien mußt du dir einen Internisten suchen, der dir Dein Quick und INR bestimmt, denn nach den Werten wird ja deine Macumardosis festgelegt.

    Dont worry be happy----denk nicht darüber nach, sei einfach glücklich
  • mink82
    Dabei seit: 1129075200000
    Beiträge: 78
    geschrieben 1218618647000

    ich hatte november 07 mit 25 eine thrombose im arm. ich hatte noch glück im unglück und konnte das falithrom (macumar) schon nach 3 monaten absetzen.

    am anfang musste ich, wie die meisten, zusätzlich heparin spritzen. ich hab noch 4 spritzen übrig. könnte ich die als vorbeugung für einen flug nutzen? oder sind die spritzen zur vorbeugung niedriger dosiert?

  • austernperle
    Dabei seit: 1200355200000
    Beiträge: 159
    geschrieben 1218669362000

    Hallo,

    hatte 02/1995 (damals 24 Jahre) auch eine tiefe Beinvenenthrombose (Becken-, Oberschenkel, Knie und mehrere Unterschenkelvenen saßen komplett zu) und haben sich auch nur zum Teil rekanalisiert (wieder geöffnet); und bin 1 Tag nach Entlassung wieder mit Lungenembolie ins Krankenhaus. Wurde dann auch auf Marcumar eingestellt, welches bei mir aber sehr schwierig war, da ich sehr stark auf die kleinste Dosierung reagierte. Bin dann trotzdem im Juni '95 in die Türkei geflogen. Bei mir saß die Kompressionsstrumpfhose überhaupt nicht, hatte immer eine Wurst in der Kniekehle, die mir alles abschnürte, obwohl die K-.Strumpfhose 2 x maßgeschneidert wurde (Sanitätshaus). Habe dann im Urlaub keinen Quick gemessen. Als wir wieder aus dem Urlaub zurück waren, am nächsten Morgen direkt zum Quick messen, der war total unter dem Normwert und ich durfte die ganze Woche kein Marcumar mehr nehmen. Marcumar wurde dann in 10/2006 bei mir abgesetzt, da ich aufgrund Unfall operiert werden musste. Danach habe ich nichts mehr einnehmen oder spritzen müssen.

    Fliege jedes Jahr und spritze 1 Tag vor dem Flug, am Flugtag und 1 Tag danach 0,4 Clexane Fertigspritze. Versuche soviel Wasser im Flieger zu trinken wie möglich, denn das ist wirklich wichtig. Wenn Die K-Strümpfe gut sitzen sollten diese auch genutzt werden, aber die dürfen keine Falten werfen, denn dann schädigen sie mehr als sie von Nutzen sind. Am besten ist aber wirklich regelmäßig mit den Beinen im Sitz Venengymnastik zu machen und jede Stunde versuchen aufzustehen und ein paar Schritte zu laufen. Da das Druckverhältnis beim Fliegen anders ist als auf der Erde (trotz Druckausgleich) weiten sich die Beinvenen, dadurch ist der Blutfluss natürlich nicht so schnell und kommt leichter in Stocken, deshalb ist es insbesondere beim Fliegen gefährlicher, als wenn man Stundenlang im Auto sitzt oder mit dem Zug fährt.

    Ich selbst arbeite im Krankenhaus (Büro in der Inneren, deshalb aber mit Sicherheit nicht allwissend, frage unsere Ärzte oft Löcher in den Bauch) und ich kann nur sagen, dass bei den Ärzten auch die Meinungen auseinandergehen. Eine 100 %-ige Sicherheit gibt es sowieso nicht.

    Habe mich aber bisher auch nicht auf Langstreckenflügen getraut (obwohl meine Traumziele Thailand, Bali und Antillenbestimmt auf mich warten und einige Ärzte meinten, dass ich mit der Prophylaxe gut zurechtkommen müsste. Wenn dann käme für mich die Economyclass auf Langstrecken dann nicht infrage, sondern nur BC, wegen mehr Beinfreiheit usw. (wäre für mich vom Kopf auf jedenfall ein besseres Gefühl).

    Man wird zig Ärzte fragen können, eine absolute Sicherheit ist nie gegeben, wie auch, gibt es halt nicht. Das Restrisiko trägt man halt immer selbst.

    Zum Quick-Wert messen, wollte ich noch sagen, dass es mittlerweile Selbstmessgeräte gibt, weiß aber nicht, ob diese von der KK gezahlt werden und wenn unter welchen Voraussetzungen, bzw. wie teuer die im Selbstkauf sind. Aber da wird der, KK oder Apoth. Auskunft geben können.

    Dies war bisher so meine Erfahrung. Hoffe konnte ein wenig helfen.

    LG

    Kirsten

  • deifi
    Dabei seit: 1214697600000
    Beiträge: 546
    geschrieben 1235065004000

    Hallo,

    Ich (26) bin am 26.01. auch ins Krankenhaus mit Schmerzen im re. Oberschenkel, da hat man festgestellt, dass ich ne Thrombose habe. War neun Tage stationär dort und man stellte fest dass ich mehrere Lungenembolien hatte und ne Lungenentzündung, welche durch eine vorhergegange Thrombose ausgelöst wurde, die man bei mir ende November erst als Verstauchung und dann als Arthrose ausmachte.

    Naja wie es nun so ist muss ich mindestens ein halbes Jahr (das wäre dann bis ca. Anfang August) eine Kompressionsstrumpfhose tragen und ebenfalls Marcumar nehmen (wohl auch ein halbes Jahr).

    Am 10. August ist eigentlich unser Flug nach Mallorca für 10 Tage und die Hose müsste ich bis mind. Anfang August tragen.

    Würdet Ihr fliegen oder was würdet Ihr machen? Hab schon überlegt zu stornieren oder so.

    Bin momentan auch unsicher was das angeht, habe allerdings meinen arzt dazu auch noch net gefragt.

    Danke für Eure Antworten schon mal

    LG

    Yvonne

    14.03.-18.03. Centerparcs Zandvoort, 30.05.-06.06. Centerparcs Port Zélande, 11.09.-18.09. Alanya, Hotel Savk
  • Louboutin
    Dabei seit: 1222214400000
    Beiträge: 3475
    geschrieben 1235068396000

    @ deifi,

    ich denke schon, dass Du in einem halben Jahr fliegen und Deinen Urlaub auf Mallorca geniessen kannst. Das Tragen der Kompressionsstrumpfhose ist jetzt ja eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme, welche in einem halben Jahr ausgestanden sein müsste. Wichtig wäre nur, dass Du Vorsorge auf dem Flug triffst, damit es dort nicht zu neuerlichen Problemen kommt.

    Völlig ausschließen kann man eine erneute Erkrankung natürlich nicht. Doch wenn Du die Risiken minimierst und für den Flug evt. ein niedermolekulares Heparin spritzt wird schon nichts mehr passieren.

    Mit Brille und Buch auf's Klo gehen, reicht nicht aus zum Klugscheißen.
Antworten
Thema gesperrt
Interner Fehler.

Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!