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Hans2016H

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  • Reiseanbieter bietet Rückzahlung an - gerechtfertigt?
    Hans2016H Hans2016

    Ich glaube, du hast die Beiträge nicht gelesen. In diesem Hotel haben sehr viele Patienten pro Tag 600 Euro in Bar für die Behandlung im Medical Point bezahlen müssen. Wenn Du DAS albern findest, dann solltest Du mal runterfliegen und mit dem Hotelpersonal und dem Arzt reden. Oder ich gebe Dir die Telefonnummer von der Familie, wo der Mann fast gestorben ist und erzähl seiner Frau, daß das was ich schreibe albern ist, die erzählt Dir ihre Geschichte!!!

    Wie gut geht es uns in Deutschland, wo man jedes Restaurant sofort zumachen würde, wenn dort nur einen Tag das Essen von Elenite serviert würde. Während wir kaum 2 Stunde Flugzeit und auch noch in der EU ohne jegliche Konsequenzen unseren Jahresurlaub und Gesundheit ruiniert bekommen. Für unser Geld und mit Duldung des Reiseveranstalters!

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reiseanbieter bietet Rückzahlung an - gerechtfertigt?
    Hans2016H Hans2016

    Was Du schreibst ist nachvollziehbar und man merkt, daß Du Dich sehr gut in der Branche auskennst.

    Mit der Einbeziehung der Kinder in die Diskussion sehe ich es etwas differenziert. Wir erklären ihnen, daß sie nicht stehlen, lügen und andere verletzen dürfen. Wenn sie hautnah erleben, wie ihr Jahresurlaub vernichtet wird, dazu noch das Taschengeld auf die Arztrechnung geht und ein Versprechen der Garantie sich als völlig nutzlos herausstellt, dann haben unsere Kinder einen Anspruch auf die Wahrheit. Die Bedeutung einer strafbaren Handlung und der daraus folgenden Kosnequenzen darf man mit Kinder mit 11 Jahren zumuten, fordern doch einige unserer Politiker die Strafmündigkeit der Kinder auf 12 Jahre hearbzusenken. Da kommt die Erfahrung mit der Alltours Qualitätsgarantie zur rechten Zeit als abschreckendes Beispiel.

    Und in dem anderen Punkt bin ich mir nicht sicher, ob wir uns verstehen, denn ich habe den Eindruck, daß Du den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung der Hotelmängel auf die Gesundheit etwas auf die leichte Schulter nimmst.

    Ich denke immer an Konsequenzen hierzulande, wenn irgendwo Hygienevorschriften verletzt werden, da ist sofort der Staatsanwalt da. Es stellt sich gar nicht die Frage, ob er überhaupt den Schuldigen aufindig macht. Denken wir an alle möglichen Schweinereien, wie Gift im Tierfutter oder Industriesilikon in Implantaten. Am Ende kommen vielleicht alle davon. Aber es tut sich was und wenn nur die Qualität zunimmt.

    Warum also die Skepsis, daß wir den Reiseveranstalter strafrechtlich belangen wollen, nachdem wir Beweise gefunden haben, daß er schon vor uns durch andere Familien in Kenntnis gesetzt wurde, daß er uns alle in einem Schockhotel untergebracht hat wo vergammeltes Essens erviert wird? Das wareine wochenlange Verletzung der Hygienevorschriften. Falls der Reiseverantalter dafür nicht haftet und auch dann nicht, wenn er davon weiß und wenn seine Gäste darunter leiden und er nicht einmal die nachfolgenden Gäste warnen muß, dann hat er doch nichts zu befürchten? Und wenn das bestätigt wird, dann ist das ein Skandal und dann werden den Menschen hoffentlich die Augen aufgehen, denn das kann dann jedem passieren weil wo keine Verantwortung ist da braucht man sich nicht wundern, daß so etwas passiert. Aber das ist doch die erse Stufe, damit sich langfristig was ändert oder wollt Ihr einfach dulden, daß das nächste Jahr wieder unzählige Menschen trifft? Wir wollen es nicht und deshalb schreiben wir uns die Finger wund. Mag sein, daß ich dafür belächelt werde, aber ich kann nicht anders und schon gar nicht schweigen.

    Wenn ein Händler Elektrogeräte in Umlauf bringt, die gefährlich sind UND man ihm nachweist, daß er wochnlang von seinen Kunden Warnungen betreffend der Sicherheit erhalten hat und er trotzdem den Verkauf nicht eingestellt hat, dann ist er strafrechtlich wegen Gefähdung dran. Warum sollte die Touristikbranche da eine Ausnahme machen, wenn wir wissen, daß uns vergammeltes Essen serviert wurde? Und wohlgemerkt geht es mir nicht um die Spekulation ob am Ende eine Bestrafung rauskommt. Es geht mir darum, daß man sich künftig zweimal überlegt, ob man seine Gäste in einer Gefahr aussetzt.

    Und wenn die in Deutschland wohnenden Zeugen nicht reichen sollten, dann müssen wir halt Tickets vorstrecken, Verpflichtungserklärungen ausstellen und die Zeugen aus Bulgaren zu einem Besuch nach Deutschland holen, damit sie den Staatsanwalt überzeugen.

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reiseanbieter bietet Rückzahlung an - gerechtfertigt?
    Hans2016H Hans2016

    @burton_:

    Es war geboten, dem Reiseveranstalter die Möglichkeit einer Reaktion zu geben. Wir waren gespannt, wie man die Ansprüche behandeln wird und ob und wie man dazu Stellung beziehen wird, insbesondere nachdem dort mehrere ähnlich lautende Beschwerden eintreffen.

    Vielleicht ist bei Alltours eine Qualitätssicherung doch kein Buch mit sieben Siegeln.

    Mit der Strafanzeige würde ich es es nicht überstürzen. Da gibt es keine Fristen. Wenn jeder Geschädigte auch nach Monaten die Frage nach der Verantwortung immer noch so bejaht, dann ist das keine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Derjenige, der eine Strafanzeige erstattet, soll dazu stehen und soll auch verstehen, wo ihm Unrecht passiert ist. Und dazu hat auch die Diskussion hier im Forum beigetragen und deshalb war das alles andere als Verschwendung.

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reiseanbieter bietet Rückzahlung an - gerechtfertigt?
    Hans2016H Hans2016

    @Mam62
    Ich habe zu meiner persönlichen Rolle bereits früher Stellung genommen. Unserer Reisegruppe war vor Ort und ich persönlich habe von Deutschland aus versucht, das Problem Alltours zu lösen. Betrachte bitte diese Antworten als die mehrerer Menschen (die meisten davon waren vor Ort gewesen und stehen hinter meinen Ausführungen).

    Vor der berechtigten Frage, was auf eigene Faust unternommen wurde:
    Zunächst sollte man sich in einen Menschen versetzen können. Man kommt in einem fremden Land voller Erwartung auf einen schönen Urlaub und dann kommt der Schock. Da dauert es einige Tage, bis einer merkt, daß es von Tag zu Tag nur noch schlimmer wird und sich nichts ändert, weil einfach alles kaputt ist was kaputt sein kann inkl. der eigenen Gesundheit.

    Was haben wir gemacht:
    Nach der Verständigung des Reiseleiters betreffend der Geltendmachung des Anspruchs aus der Qualitätssicherung hat man versucht, Rückflüge zu organisieren. Der Reiseveranstalter Alltours hat sich 3 Tage Zeit genommen, um dann in einem Satz zu antworten und abzulehnen, daß es sich um keinen Fall der Qualitätsgarantie handelt. Begründet wurde die Ablehnung nicht, woraus wir schließen, daß nach Ansicht von Alltours verdorbenes Essen oder 3x Zimmerwechsel normal ist bzw. zum allg. Lebensrisiko zählt.

    Dann kam die Antwort des Reiseleiters, daß evtl. Flüge in 2 Tagen frei sein würden, was sich bald als Falschmeldung herausgestellt aber dann nach einem weiteren Tag, daß man Flüge gefunden hat, diese aber von den Reisenden selbst gezahlt werden müßten.
    Zu diesem Zeitpunkt waren die Geldvorräte auf die vor Ort vorausgelegten Arztrechnungen draufgegangen (und die nächste Gehaltszahlung einige Wochen hin) und die Menschen vor ort haben irgendwie gehofft, daß in Deutschland doch noch ein Wunder geschieht und Alltours einlenkt und das Problem - von dem über Wochen viele betroffen waren - nicht auf dem Rücken der Reisegäste ausgetragen wird.

    Nun wissen wir, wie es ausgegangen ist und deshalb halte es nicht für sinnvoll, immer wieder neue Fragen gestellt zu bekommen, was denn die Gäste hätten auf eigene Faust noch unternehmen können. Vielleicht den Reiseleiter in den Pool werfen? Versetzt Euch mal in die Lage der Familien, wo alle nach und nach krank wurden, x-mal die Zimmer wechselten, während der eine oder andere am Tropf in der Ambulanz hing. In dieser Situation konnte man sich schwer selbst um Flüge kümmern und man vertraute auf die Kompetenz des Reisveranstalters, während dieser ja angeblich bemüht war, Rückflüge zu organisieren.

    Mittlerweile wollen die meisten Geschädigte "nur" die Frage nach der VERANTWORTUNG beantwortet haben. Denn während das gleiche BGB die Mängelrüge, das Recht zur Nachbesserung, Wandlung und Schadenersatz regelt, ist es in der Praxis ein himmelweiter Unterschied, ob man in Deutschland über einen gerade defekten Fernseher (Sache) flucht, weil man die Fußballmeisterschaft nicht sehen kann oder ob die Gesundheit von Menschen (Lebewesen) vor Ort in einem fremden Land von Mängeln betroffen ist, sie geschockt sind von den Zuständen und der Enttäuschung über ihren schwerverdienten Urlaub.

    Und nein, ich werde meine Kinder nicht belügen, dies war kein Traumurlaub. Irgendwann kamen sie aus der Schule und nannten das Wort Scheiße.  Ich habe ihnen damals erklärt, warum sie es nicht benutzen dürfen. Heute muß ich mich schwer zurückhalten, es ihnen nicht als Bewertung für die Qualität dieses Urlaubs zu erklären!

    Alltours hat wohl zu jeder Zeit in diesem Sommer zu viele Gäste in die Röhre schauen lassen. Als wir erfahren haben, daß nicht nur unsere Reisegruppe und andere, die wir dort zu gleicher Zeit angetroffen haben, betroffen war, sondern die gleichen Probleme wochenlang die Hotelbewerung bis auf 51% runtergezogen haben, haben wir verstanden, daß die Mängel kein allgemeines Lebensrisiko darstellten. Daß vor uns andere die glechen Mängel und Erkrankungen gemeldet haben und Alltours nachweislich nichts unternomen hat, um UNS zu schützen. Wir können beweisen, daß der Reiseleiter sagte, daß er die Probleme nach Deutschland gemeldet hat (wir glauben ihm, denn die Hotelbewertungen bestätigen unsere Erfahrungen exakt und belegen, daß gleiche Probleme schon ab Juli angefangen haben) und es Altours nicht interessiert hat (das können wir anhand der von Alltours erhaltenen ablehnenden und gleichgültigen Antworten beweisen). Wir sollten uns also von verdorbenem Essen ernähren sollten bzw. in einem verunreinigten Pool baden, denn anders kann ich die Antwort von Alltours "dies ist kein Grund für die Alltours Qualitätsgarantie" nicht interpretieren.

    Selbst beschädigte Zimmer und nicht funktionierende Telefone waren für den Reiseveranstalter in seiner späteren Antwort auf unsere Mängelrüge einen bloße Unannehmlichkeit.

    Erst nach Reiserückkehr haben wir definitiv verstanden, daß man uns vor, während und nach dem Urlaub für total dumm verkauft hat. Als danach einige von Betrug sprachen und von Unverantwortlichkeit, Menschen bewußt in eine Urlaubskatastrophe anreisen zu lassen, haben wir erstmals die Erwägung strafrechticher Schritte angesprochen.

    Wenn heute die Verarbeitung von Gammelfleisch aufgedeckt wird und sich dazu Hinweise finden, daß die Verantwortlichen davon wussten, dann ist der Staatsanwalt im Nu zur Stelle und ermittelt nicht, weil es ihm Spaß macht, sondern weil er dazu vom Gesetz verpflichtet ist. Umso mehr wundert es uns, daß wir belächelt werden, wenn wir nach Konsequenzen rufen, nachdem wir erfahren haben, daß Alltours trotz der Kenntnisnahme von Gästen, daß im Hotel verdorbenes Essen serviert wird, nichts unternommen hat.

    Uns wurde oft die Frage nach dem gerichtsfesten Beweis für den Zusammenhang zwischen verdorbenem Essen und Erkrankungen in Elenite gestellt. Ich meine, damit die Verantwortlichen (wer auch immer es gewesen ist) handelten, mußte nicht erstmal jemand krank werden. Wenn zahlreiche Gäste wochenlang vom verdorbenen Essen berichteten und dazu zahlreiche Menschen erkrankten, was soll dann noch seitens der Gäste gemacht werden, damit die Verantwortlichen endlich ihren Hintern bewegen? Wer ist noch so naiv, keinen Zusammenhang zwischen Hygiene und Erkrankung zu vermuten? Was hätten wir machen sollen, den der Arzt im Vertrauen gesagt hat, daß auch er sich bei seinem Vorgesetzten beschwert hat, daß sich nichts an der Hygiene ändert und dafür die Antwort bekam "sei ruhig, auch du verdienst an den Kranken mit"? - Ich habe ja bereits über den Pauchalpreis von 600 Euro Cash-die-Kralle pro Tag Arztbehandlung berichet. Und was glaubt Ihr, wieviele Familien sich DAS nicht leisten KONNTEN bzw. ein zwei Tage abwartetet, bis die Krankheit erstmal richtig eskalierte!!!

    Es ist doch ziemlich unwarscheinlich, es sich um keine Verschwörungstheorie gegen die deutsche Reisebranche handelt, wenn sich nicht kennende Gäste wochenlang über verdorbenes Essen beschweren.

    Es fällt uns aber unangenehm auf, daß manchmal die erste Reaktion im Forum ist, unsere Erfahrungen ins Lächerliche zu ziehen bzw. den Kommentar zu verlieren, wenn das Essen verdorben war, warum wir es dann gegessen haben. Es wäre doch einen Versuch wert, wenn sich mal der eine oder andere beim Reiseveranstalter erkundigen würde, wie sich der Reiseveranstalter in Zukunft verhalten wird oder ob man immer nur auf den Klageweg verwiesen wird. Wenn es wirklich so ist, daß einem bei solchen Zuständen nur noch der zivile Klageweg übrig bleibt (denn die meisten belächeln der Erfolg einer Strafanzeige), dann sind wir wirklich als Gesellschaft ziemlich tief gefallen. Stellt Euch vor, ich lade Euch zu mir ein, serviere Euch verdorbenes Essen und als dann die Scheißerei kommt, sage ich lachend, ihr könnt mich ja verklagen. Und genau so fühlen sich unsere Teilnehmer, nachdem sie sich gegenseitig von ihren Erlebnissen erzählt haben und die die Tiefe des Sumpfes an Desinteresse gespürt haben.

    Damit Pauschalreisen an Qualität gewinnen, müßte ein Teil des Reisepreises auf einem Anderkonto geparkt werden und der Reiseveranstalter es erst bekommen, wenn er tatsächlich die versprochene Qualität geliefert hat.

    Wenn ich Essen gehe und das Essen mies ist, habe ich immer noch die Wahl, es nicht zu bezahlen. Bei Alltours hat man für das Vergammelte Vorkasse geleistet und hatte absolut keinen Hebel um irgendetwas zu verändern!

    Wir haben so ziemlich nichts unversucht gelassen. Nachdem man unsere Gruppe nicht nach Hause zurückholen wollte, haben wir uns auch ans Fernsehen gewandt (Die Urlaubsretter). Zunächst hieß es, das sei ein schlimmer Fall, da würden sie in 2-3 Tagen hinfliegen, um die Gäste im Hotel zu interviewen. Nach einigen Tagen winkte man wieder ab, weil angeblich zu wenig Anhaltspunkte vorhanden wären, um das OK für die Dreharbeiten zu bekommen. Ja wir hatten das Problem, Videos zu drehen, nicht jeder kann das. Klar dachte ich, es geht ums Business, fiel aber erst recht vom Stuhl, als mich nach Ende unseres Urlaubs eine weitere Beschwerde einer früher dagewesenen Reisegruppe erreicht hat und ich deren damalige Email an "Die Urlaubsretter" bekam, die kurz vor unserem Hilferuf einen ähnlichen lautenden Hilferuf gestartet haben, aber im Unterschied zu uns mit umfangreicher Foto- und Videodokumentation belegt haben. Diese Gruppe wurde auch nicht "gerettet" und war genauso wie wir enttäuscht, weil wir erwartet hätten, daß uns das Fernsehen nicht in dem Punkt belügen würde, daß sie keine Hinweise hatten, um unseren Darstellungen zu glauben.

    Ich hoffe, Ihr könnt unsere Beweggründe besser nachvollziehen und hinterfragt bitte nicht dauernd, was die Urlauber falsch gemacht haben. Außer beim falschen Reiseveranstalter auf ein falsches Qualitätsversprechen reingefallen zu sein.

    Auch ich habe zwischenzeitlich begriffen, daß sich von hundert unzufriedenen Gästen höchstens 10 vor Ort beschweren und davon vielleicht nur 2 eine schriftliche Beschwerde einreichen und nur jeder Zehntausendte klagt. Deshalb konnten und können sich die Reiseveranstalter zurücklehnen und die Menschen immer wirder ins offene Messer laufen lassen.

    Naivität sollte man einem Reiseveranstalter entgegenhalten, daß er glaubt, ungestraft zu unterlassen, die Gäste zumindest von der längst bekannten "Unannehmlichkeit" zu informieren, daß man in dem Hotelrestaurant nach dem Rat des Hotelarztes im Hotelrestaurant nichts Verderbliches essen sollte.

    Vielleicht schafft es unsere Gruppe oder die anderen Gruppen diesmal nicht, daß sich der Reiseveranstalter für sein handeln verantworten muß. Eines Tages jedoch wird es einen Präzedenzfall geben, denn es gibt das Sprichwort "der Fisch stinkt vom Kopfe her" und es wäre nicht das erste Mal, daß ein solches Problem, das ziemlich weit oben ignoriert wurde (s. die Praxis bei den Autoherstellern) ein Unternehmen wie der Blitz beim Scheißen trifft.

    Müssen wir uns immer wieder die Frage stellen, warum sich in einem wirtschaftlich so starken Land wie Deutschland immer wieder Menschen finden, die ihr Maul nicht vollkriegen? Warum sollen wir das tolerieren? Wir wollen einmal im Jahr verreisen, wollen Spaß haben und wollen nicht anschließend die Gerichte beschäftigen. Vielleicht sind gerade wir mitverantwortlich, daß wir immer wieder auf die schwarzen Schafe reinfallen und sie durch unsere nächste Reisebuchung auch noch belohnen.

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reiseanbieter bietet Rückzahlung an - gerechtfertigt?
    Hans2016H Hans2016

    @vonschmeling
    Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht (von beiden Seiten).
    Unsere Reisegruppe hat den Reisepreis zurückverlangt zzgl. Entschädigung für vertane Tage (da wir bereits zu Beginn verlangt haben, zurückgebracht zu werden).

    @burton_
    Der Arzt hat es mit hygienischen Gründen begründet. Unsereseits ist man nicht näher darauf eingegangen. Ein anderes Reisemitglied hat berichtet, daß im Hotelpool Erbrochenes schwamm und sich niemnd tagelang um eine Reinigung gekümmert hat. Von einem anderen Arut wurde gesagt, daß die Problematik in der Bucht liege. Es ist in der Vergangenheit bereits zu Verunreinigung gekommen, als die aus der Kläranlage stammenden Abwässer in die Bucht gekommen sind.

    @Holginho
    Seitens der Reisenden hat man vorgeschlagen, das örtliche Gesundheitsamt zu verständigen, worauf der Arzt meinte, darauf sei man im Hotel "vorbereitet und der Umschlag liege bereit".
    Die Betroffenen haben sich nichts vorzuwerfen (ich weiß nicht, wie Du auf diese abstruse Idee kommst). Viele haben die Mängel vorschriftsmäßig angezeigt und protokolliert.
    Wir sind schon längst über den Punkt der Mängelanzeige hinaus (auch wenn dies wiederholt hinterfragt wird). Wir befinden uns in dem Stadium, wo wir öffentlich diskuttieren, wie es zu erklären ist, daß der Reseleiter/Reiseveranstalter monatelang nichts unternommen hat, obwohl er nachweislich über den gesamten Zeitraum von zahlreichen Reisenden von dem Mißstand in Kenntnis gesetzt wurde.
    Ich denke, wir sollten uns darauf verständigen, daß die Schuldigkeit der Reisenden in der Mängelanezige besteht. Punkt. Dies immer in Frage zu stellen bringt nichts. Wer es behauptet und nicht zur Anzeige gebracht hat, wird spätestens von seinem Anwalt eines besseren belehrt. Wir jedenfalls haben mehrere Mängelanzeigen beginnend mt Tag 1. gestellt, nachweislich an den Reiseleiter und gleichzeitig Reiseveranstalter. Gebracht hat dies nichts, wir mußten bis zum gebuchten Abreisetag am Ort die Zeit "absitzen". So oder ähnlich war es bei vielen anderen auch, wobei ich dahingestellt lasse ob andere auch abberchen wollten oder nicht.
    Worüber ich lieber diskutieren würde ist das Verhalten des Reiseleiters, den man unter Zeugen aufgefordert hat, sich sofort und persönlich von den zahlreichen Mängeln im eigenen Zimmer, in den Zimmern der anderen Gäste, im Restaurant und der Hotelanlage zu überzeugen und um Abhilfe zu sorgen.
    Der sagte vor 10 Zeugen, daß ihm diese Mängels längst bekannt sind, sehen wollte er sie nicht, abgehauen ist er. Was soll man in so einer Sitution machen, als zu schlußfolgern, daß damit die andere Partei auf das Recht auf Nachbesserung (wohl die 24 Stunden) verichtet hat, weil allen klar war, daß diese Mängel nicht abgestellt werden können (darum auch die Aussage, daß diese längst bekannt sind).
    Was bitte sollen die Gäste in so einer Situation machen?

    Wir haben beantragt, daß wir nach Hause fliegen wollen und das wurde hingezgen, abgelehnt, nicht erledigt.

    Heute stelle ich mir die Frage, wie man mit einem Qualitätsversprechen umgeht, das einen sofortigen Rücktransport auf Wunsch beinhaltet.
    In einer Situationen wie durch uns erlebt, wenn sich rumgesprochen hätte, daß die deutschen Reiseveranstalter mit der Rückholung der Reisenden begonnen haben.

    Da uns gesagt wurde, daß gar keine Flüge verfügbar seien, hätte man die Familien mit Bussen nach Deutschland gefahren? Wäre immer noch besser, als 14 Tage zu vergeuden.

    Also ist es recht und billig eine Garantie anzubieten, die man niemals erfüllen kann? Denn ansonsten müßte man immer einige Flugplätze für den Notfall reservieren.... Oder die teureren Linienflüge nehmen.

    Als einzige plausible Erklärung sehe ich, daß der Zustand in diesem Hotel so schlimm gewesen sein muß, daß man seitens des Veranstalters lieber das Risiko einer späteren außergerichtlichen Entschädigung in Kauf zu nehmen, mit einigen wenigen Klagen. Was sicher überschaubarer war, als zuzugeben, daß die Umstände längst untragbar waren. Hier verweise ich nochmal auf die Forderung von Sindy52 und sage, daß den gleichen Anspruch ALLE gleichzeitig anwesenden Gäste hatten, unabhägig davon, ob sie vom verdorbenen Essen gegessen haben oder nicht!

    Ich denke, daß die Menschen da unten nicht mehr konnten, als an Ort und Stelle sofortige Abhilfe zu verlangen. Daher habe ich nach der Rückkehr Verantwortung  verlangt, denn einen anderen Weg sehe ich nicht. Zum Schweigen war der uns und anderen da unten widerfahrener und nach Wiedergutmachung zum Himmel schreiender Schaden einfach zu groß.

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reiseanbieter bietet Rückzahlung an - gerechtfertigt?
    Hans2016H Hans2016

    Ja, wir haben alle Mängel mündlich (telefonisch & persönlich) vor Ort sowie nochmal (ich) an den Reiseveranstalter schriftlich geschickt mit der Formulierung, daß die Reisegeruppe nach Hause will. Die Forderung nach Abreise wurde gestellt, nachdem man vom Hotelarzt erfahren hat, daß daß man auf das Essen im Restaurant verzichten soll, ebenfalls das Baden im Hotelpool und im Meer. Da der Reiseleiter am Wochenende nicht arbeitet hat (dies hat er auch noch anderen auf deren Beschwerde seiner Erreichbarkeit erklärt), wurden ihm die Mängel gleich an seinem ersten Arbeitstag vorgelegt (auch das läßt sich belegen, denn man hat den Gästenbei der Ankunft am Flughafen einen Zettel gegeben, wo stand, wann der Reiseleiter sie im Hotel das erste mal besucht).

    Wie hat Alltours darauf reagiert? Am Telefon tat man so, als ob man die Qualitätsgarantie nicht kennt. Wir haben den Vorgang schriftlich formuliert und klar den Rückflug gefordert. Dann hat sich erstmal 3 Tage nichts getan. Weder am Zustand der Mängel noch an unserer Forderung, zurückzufliegen. Während es unten im Hotel von Tag zu Tag unerträglicher wurde. Ich glaube, wer nicht da war, kann es nicht nachvollziehen. Wenn ich den Menschen, die das berichtet haben, nicht vertrauen würde und wenn ich nicht mit den anderen Zeugen gesprochen hätte, würde ich es auch schwer nachvollziehen können. Vor allem die totale Gleichgültigkeit von Alltours. Es hat die überhaupt nicht interessiert, was da unten vor sich ging. Weder damals, noch danach. Man hätte ja im Nachhinein wo die ganzen Beschwerden eingereicht wurden, noch reagieren können. Aber nachdem die meisten mit Kleinbeträgen abgespeist wurden, wurde klar, daß der Skandal so groß war, daß Alltours einfach alles auf die Karte Vergessen und Prozesskostenrisiko setzt.

    Erst nach einer Woche Aufenthalt wurde unsere Gruppe woanders untergebracht, während man weiter wie schon am 2. Tag weiter darauf bestand, nach Hause geholt zu werden. Diesbezüglich hat sich seitens Alltours nichtsmehr getan - das war die größte Enttäuschung, weil wir verstanden haben, daß wir zwar ein Versprechen bekommen haben, aber niemand dazu steht und ich von hier und die da unten erst recht nichts verrichten konnten. Uns war klar, daß man nach Ankunft über den Weg der Zivilklage was machen kann. Als dann die Reisegruppe zu Hause war und von dem Ausmaß berichtete und wir die anderen Beschwerden hier im Forum gelesen haben und mit einigen anderen darüber gesprochen haben, wurde mir klar, daß dies kein Einzelfall war. Vielleicht hat man gerade deshalb niemand vorzeitig nach Hause geholt, denn dann hätte man das ganze Hotel evakuieren müssen.

    Also betreffend der Frage, ob wir die Mängel nachweislich und rechtzeitig moniert haben, da bin ich zuversichtlich.

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  • Reiseanbieter bietet Rückzahlung an - gerechtfertigt?
    Hans2016H Hans2016

    Wir haben nachweislich reklamiert und zwar umgehend. Umso weniger verstehen wir, weshalb es bei der langen Mängelliste keinen Anspruch aus der Alltours Qualitätsgarantie gibt.

    Noch haben wir nicht verstanden, wie das ganze gestrickt ist. Während wir zunächst noch am Reiseort waren, kam die Absage, daß unsere Mängel kein Fall für die Qualitätsgarantie seien und nach der Reise, daß wir unsere Forderungen "umgehend, spätestens aber 24 Stunden nach Ankunft" hätten stellen müssen.

    In den uns vorliegenden Bedingungen steht drin "Bitte informieren Sie umgehend Ihre Reiseleitung. Können wir das Problem nicht innerhalb von 24 Stunden lösen, erhalten Sie auf Wunsch einen kostenlosen Rückflug, und wir erstatten den vollen Reisepreis zurück."

    Wir haben den RL+RV informiert, weil wir die Garantie bereits so verstanden haben, daß wenn wir ab dem 1. Tag dreimal die Zimmer wechseln, weil diese kaputt sind, daß dann "etwas" nicht in Ordnung war und nun heißt es, wir haben zu spät reagiert?
     
    Wir hätten gerne gewußt, aber niemand erklärt es uns, wo das mit den 24 Stunden steht, bzw. woraus man ableitet, daß mit "umgehend" noch kürzer als 24 Stunden gemeint ist.

    Einem Zeitungsbericht aus 2002 zu entnehmen, ist die Anzahl der Gäste, die die Reiseunternehmen in Anspruch nehmen, verschwindend gering. Aber der Artikel ist schon 14 Jahre alst, vielleicht hat sich die Rechtslage verbessert.

    http://www.faz.net/aktuell/reise/pauschalreisen-geld-zurueck-bei-reisemaengeln-160936.html

    Können wir diesen Punkt klären, wo es mit den Fristen steht, denn auch wir sind auf dieses Garantieversprechen reingefallen, haben keine alternative Reiseabbruchversicherung abgeschlossen und ich bin sicher, daß wir nicht die einzigen sind? Kennt jemand die genauen Bedingungen?

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reiseanbieter bietet Rückzahlung an - gerechtfertigt?
    Hans2016H Hans2016

    Ich habe die Stellungnahmen mit unserer Gruppe diskutiert und wurde gebeten nochmal dazu zu schreiben. Wir wissen, daß die Anzahl der Sterne unabhängig ist und Reisende unterschiedliche Erwartung an Hygiene haben. Daß ein vollgekackter Strand nichts mit Anzahl der Sterne zu tun hat, während die einen dazwischen liegen und die anderen nach Hause wollen. Daß es unbedeutend ist, ob die Notdurft aufgrund mangelnder Erziehung, fehlender Toiletten oder einer Magen-Darm-Erkrankung verrichtet wurde. Uns stören solche Mängel und deshalb packen wir den Reiseveranstalter bei seiner Verantwortung. Wir akzeptieren, daß dieser Fakt anderen egal ist, sie diese Umstände akzeptieren würden oder manche eine Diskussion als kontraproduktiv für business as usual betrachten. Wir wollen uns nicht gegenseitig überzeugen oder gar deswegen streiten. Nehmt es hin, daß wir aufgrund von Mängeln und fehlenden Eigenschaften tätig wurden und toleriert, daß wir unsere Urlaubserfahrungen beschreiben. Es gehörte schon gar nicht zu unserer Absicht, einen teuren Urlaub zu buchen, um den Kindern anhand der vorgefundenen Zustände ein abschreckendes Beispiel der Gewinnmaximierung zu liefern oder gar hier im Forum zu überlegen, wie man den Kindern den Grund für den vermasselten Urlaub schonend beibringt.
    Es ist allgemein bekannt, daß die Kinder die Welt einfach betrachten. Und wenn sie sagen, daß das dies kein Urlaub war, sondern eine Enttäuschung, dann werden wir sie nicht belügen.

    Wer kann Antworten auf unsere bislang unbeantworteten Fragen geben:

    1. Wie funktioniert die Alltours Qualitätsgarantie? Gibt es Erfahrungen von Gästen, die in ähnlichen wie von uns geschilderten Fällen auf Wunsch nach Hause gebracht wurden und ihren Reisepreis erstattet haben?

    Die Beantwortung dieser Frage ist den meisten von uns ein Anliegen. Während wir die Urlaubsreise aufgrund des uneingeschränkten Qualitätsversprechens gebucht haben, stoßen wir bei Alltours diesbezüglich auf verschlossene Türen. Auf Nachfrage von einigen von uns konnte oder wollte man uns keine Konkreten Antworten oder gar Beispiele nennen. Es hatte den Anschein, als hätten die Mitarbeiter noch nie was von diesem Versprechen gehört.

    1. Wie funktioniert die Qualitätssicherung in der Touristikbranche und wie/wie schnell sollen Unternehmen handeln, wenn bei Leistungen am Ort im Laufe der Saison eine gravierende Qualitätsverschlechterung festgestellt wird?

    2. Ab welcher Differenz zwischen zugesicherter und vorgefundener Leistung würde man von einem Versagen der Qualitätssicherung sprechen?
      Z.B. wenn man sich am Prozentsatz der Höhe der Entschädigung orientiert und 10-15% noch hinnehmbar sind, aber ab 30% nicht mehr.

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    Hans2016H Hans2016

    @Malini
    Danke ich richte es aus.

    Du willst mich nicht verstehen: in einem 4****-Hotel sind Tretminen ein No-Go. Insbesondere wenn sie system- und umständebedingt sind UND nicht weggeräumt werden!

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    Hans2016H Hans2016

    @_Tibi
    Für mich weniger sinnvoll, denn ich würde es nur wiederholen. Ich werde es den anderen empfehlen. Wüßte gerne, ob auch Posts in anderer als deutschen Sprache zulässig sind (wenngleich ich skeptisch bin). Wenn ja, wird sich der Betreffende sicher freuen, wenn nicht, das verstehen.

    @vonschmeling
    Traurig, wenn es lebensfremd ist, nach einem vernichteten Urlaub Fragen zu stellen und Verantwortung zu fordern, für den Du bei Sindy52 60% Reisepreisminderung als angemessen betrachtest. OK, ich werde versuchen, den Kindern zu erklären, daß manche Menschen es als lebensfremd sehen, wenn Fragen gestellt werden, warum deren Urlaub keinen Spaß gemacht hat...(und wer dafür gerade steht).

    Und zweitens wurde nach wie vor nicht verstanden: Wir versuchen heute nicht, den zvilrechtlich schwer zu 100% führenden Beweis zwischen Ursache und Erkrankung zu bringen. Auch wenn einige daran festhalten und uns wiederholt dieselbe Frage stellen, welche Beweise wir haben, um zivilrechtlich zu klagen: muß ich mich nur wiederholen, daß ich nicht empfehle, die Erkrankung derzeit zu einer zivilrechtlichen Forderung zu machen. Im Unterschie genügt der Staatsanwaltschaft der Anfangsverdacht, um zu ermitteln; deren Aufgabe es ist, Zeugen zu befragen und Beweise auszuwerten. Jeder von uns ist Geschädigter und Zeuge, es gibt Ärzte, den Reiseleiter, den Reiseveranstalter und wer sonst noch in Frage kommt - alle haben etwas über den beschriebenen Zustand auszusagen - ob sie es wollen oder nicht. Der kleine und feine Unterschied zwischen Zivil- und Strafrecht ist, daß im Strafrecht der Anfangsverdacht genügt und daß sich Zeugen schwertun, zu Vorwürfen wir Körperverletzung zu schweigen. Letztlich ist da noch das Mittel der Hausdurchsuchung, um an die Mängelbeschwerden und Krankheitsakten zu kommen. Bis dahin würde ich mich mit der ständig wiederholenden Skepsis über die Chancen des 100% Nachweises seitens der Geschädigten für den von uns derzeit nicht angstrebten Zivilprozess zurückhalten... Denn im Strafrecht ist es nicht Aufgabe der Geschädigten - deren Möglichkeiten begrenzt sind - zu ermitteln.

    Unabhängig von den strafrechtlichen Möglichkeiten gibt es bei allen Geschädigten den Anspruch auf Reisepreisminderung, der in etwa bis an die an Sindy52 gerichtete Empfehlung von 60% liegen kann. Das ist ein Grund zum Nachdenken und ich vermisse, weshalb hier niemand außer mir die Frage stellt, wie es sein kann, daß ein Reiseunternehmen einen so gravierenden Unterschied zwischen zugesagter und tatsächlich erfolgter Leistung produzieren kann, ohne daß sich hier nur meine Stimme erhebt.

    Ich würde es verstehen, wenn es sich um ein kleines Unternehmen handeln würde, von dem eine Reisegruppe krank wurde und sich gegenseitig anstecken würde, aber ausgerechnet wenn bei einem Unternehmen dieser Größe, wo bei jedem Klick mit einer Rund-Um-Zufriedenheitsgarantie geworben wird, es zu solchen Berichten kommt, hakt niemand nach? Wenn die gelieferte Reiselleistung tatsächlich nur bei 40% liegt (bleiben wir mal beim Fall von Sindy52, deren Eröffnungspost es hier ist), dann bedeutet es, daß auch andere Gäste monatelang bis zu 60% zuviel bezahlt haben? Vielleicht war das Hotel von Anfang an nur 40% des von uns allen bezahlten Preise und keine 4 Sterne sondern nur 2 Sterne wert, bzw. wegen den Mängeln in der Küche hätte längste geschlossen werden müssen? Hat man hier von vornherein überhöhte Preise berechnet? Vermutet die Aussage des Reiseleiters, daß es Alltours nicht interessierte, Gewinnmaximierung selbst um den Preis der Gesundheit? Ja, unser Vorwurf wiegt schwer, um ihn abermals durch die pauschale Frage, was wir sonst noch wissen, zu entkräften. Viel sinnvoller wäre es - um uns die Augen zu öffnen - beispiele zu bringen, wie die tatächlichen Verhältnisse zwischen zugesagter und gelieferte Reiseleistung bei anderen Reiseunternehmen bzw. Hotels ist.
    Wenn auch andere Reiseunternehmen regelmäßig nur die Hälfte ihres Urlaubsversprechens liefern dürfen, ohne daß sie künftig ihre Versprechen anpassen müssen und wenn selbst eine Lebensmittelvergiftung kein Grund für strafrechtliche Ermittlungen ist und es gegen diese Branche keine Urteile gibt, dann werde ich mich persönlich dafür einsetzen, daß sich unsere Gruppe auflöst.
    Eigentlich hätte es genügt auf meine Frage zu antworten, welche Auswirkung auf die Höhe der Entschädigung weitere Zeugen(Gruppen) auf Sindy52's Entschädigung haben könnten, wenn sie das was wir berichtet haben in ihrer Forderung erwähnen würde. Nicht nur sie war Leidtragende, schon viele von ihr hben das von ihr befürchtete erlebt und es war eine Verantwortungslosigkeit, daß man sie in diesem Hotel untergebracht hat, obwohl sie vorher umbuchen wollte.

    Wäre ich der Verantwortliche, hätte ich den Mut gehabt zu sagen "Frau Sindy52, wenn Sie nicht anreisen wollen, (wir wissen von den negativen Bewertungen bei HolidayCheck.de, wodurch das Hotel zuletzt in der Weiterempfehlung abgestürzt ist) erstatten wir Ihnen den Reisepreis zurück, weil Ihre Gesundheit über unserer Gewinnerzielung steht."

    Darauf hat bislang niemand geantwortet!

    Im Gegenzug für ein wachsendes Qualitätsbewusstsein heutiger Kunden im Tourismus setzt die Branche verstärkt auf Qualitätssteigerung und Qualitätssicherung.

    Sindy52 befindet sich noch im außergerichtlichen Vergleichsversuch und die Empfehlungen hier liegen schon weit über der Hälfte des Reisepreises.

    Wie funktioniert eine Qualitätssicherung bei Alltours?

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    Hans2016H Hans2016

    @Malini
    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.
    Wäre nicht das erste mal, daß ein Urlauber nach dem Mittagessen keinen Mittagsschlaf hält und direkt zum Strand geht und dann passiert das Unvorhergesehene...

    @Domino27
    Völlig richtig und ich habe das längst akzeptiert. Dennoch werden wir weitersuchen (Grund siehe weiter unten @vonschmeling).

    @Holginho
    Nein, Vorschrift sind sie nicht. Duch die unglückliche Art, wie die Anlage gebaut ist, haben diejenigen Pech, die weiter vom Strand entfernt wohnen. Wenn aber an der Strandbar Toiletten wären, wäre dies willkommen. Es geht eben um den Anblick am Strand. Und da es sich um einen Privatstrand handelt und wir ein 4-Sterne-Hotel bezahlt haben, müssen wird dies nicht dulden, denn es war nicht im Katalog erwähnt, daß wir überall auf Tretminen stossen. Ich hoffe, darin wirst Du mir nicht widersprechen.

    @Holginho & vonschmeling
    Die Problematik der Nachweisführung ist klar. Ich habe jedoch den Eindruck, daß Ihr annehmt, daß es sich hier um Einzelfälle handelt. Auch das Urteil de AG Rostock erwähnt ausdrücklich, daß "die Klägerin als Einzige erkrankte".Darin ist doch der Hund begraben.

    Worüber wir hier berichten, daß es sehr viele Erkrankte waren und alle führten die infektiöse Durchfallerkrankung und Lebensmittelvergiftung auf den Verzehr im Restaurant zurück. Diejenigen, die gesehen haben und nicht verzehrten, waren wiederum nicht betroffen.

    Das Probem was ich hier sehe, daß Ihr a) glaubt, daß es sich hier um einen aufgeblasenen Einzelfall handelt und b) Euch nicht vorstellen könnt, daß es an jedem Tag zahlreiche Gäste betroffen hat. Löst Euch mal für einen Augenblickt von der Idealvorstellung eines einzelnen vom allgemeinen Lebensrisiko Betroffenen und stellt Euch vor, allein der Hotelarzt hat täglich ein Dutzend Fälle behandelt und das Ganze ist auf ein totales Versagen des Qualitätsmanagements zurückzuführen. Ja, es waren Gäste von überall aus Europa da. Würde dann Eure Einschätzung anders ausfallen? Wenn am Ende der direkte Beweis zwische verdorbenen Lebensmitteln und Erkrankung nicht ergebracht ist, aber das Hotel aufgrund der Aufarbeitung in der Art und Weise nicht mehr wirtschaften darf, war es dann unsere Mühe nicht wert? Ich vermisse jegliche Empathie für diejenigen, die sich künftig anstecken könnten, wenn WIR schweigen. Als ich heute am Tisch Eure Skepsis mitteilte, meldete sich unser 11 Jähriger und sagte "das war doch kein Urlaub, ich habe mich so darauf gefreut". Er mußte um 4 Uhr früh mehrere Hundert Meter zur Hotelloby gehen, um den Arzt für sein jüngeres Geschwister zu versändigen, weil in der gesamten Hotelanlage die Telefone nicht funktionierten. Mag sein, daß es die Unbeteiligten kalt läßt, wenn die Mutter anschließend die beiden Kinder, einen davon am Tropf in der Notaufnahme zurücklassen mußte, um die obligatorische Mängelrüge beim Reiseleiter anzuzeigen. Der Reiseleiter wollten weder den Zustand des Zimmers sehen, noch das Essen im Restaurant noch den Arzt, der ihm gegenüber bestätigen würde, daß von den Vergiftungen seit Wochen täglich mehrere Gäste betroffen sind und er ihnen vom Fleischverzehr abgeraten hat. Der Reiseleiter sagte vor allen neuen Gästen von Alltours, daß ihm dieser Zustand bekannt sei und ist einfach ab und davon. Und bei solcher Qualitätssicherung wollen wir noch darüber streiten, ob ein Nachweis erbracht werden kann? Der Reiseleiter hat doch mit aller Gewalt versucht, sich aus der Affäre zu ziehen. Was wäre das für eine Nachricht gewesen, wenn die neu angekommenen Gäste zusammen mit den bereits betroffenen einen Hotelrundgang gemacht hätten, um alle Mängel zu sehen und am Ende die Empfehlung vom Hotelarzt zu hören "ich rate Ihnen dringend vom Fleischverzehr ab" oder " der Hotelpool ist kontaminiert".

    Macht doch mal Vorschläge, wie man sich in so einem Schockhotel selbst schützen soll. Sindy52 hat es versucht, nachdem sie von den negativen Erfahrungen aus dem Forum erfahren hat, wo sie kurz vor der Abreise stand. Sie hat versucht, in ein anderes Hotel umzubuchen. Obwohl Alltours durch uns und anderen von den Zuständen Kenntnis hatte,  hat es Sindy52's Anliegen abgelehnt mit der Folge, daß Ihr erfahrenen Forumsmitglieder zwischenzeitlich eine 60% Reisepreiserstattung für die von Sindy52 berichteten Mängel realistisch betrachtet.

    Überlegt mal kurz: der viertgrößte Reiseveranstalter Deutschlands vermittelt über Monaten hunderten von Gästen ein 4-Sterne-Hotel, um anschließend 60% zurückzuerstatten? Ihr müßt zugeben, daß hier die Qualitätsgarantie total versagt hat.

    Statt dessen reiten wir immer nur auf dem Mangel der Vergiftung und ich frage mich, weshabl dieser Mangel soviel Popularitt genießt, wo doch er Nachweis im Nachhinein fast unmöglich ist. Wenn sich aber durch Ermittlungen am Ende herausstellt, daß die Qualitätssicherung über Monate versagt hat und von allen Seiten weggeschaut wurde, kann es durchaus sein, daß es dann heißt, daß eine über Monate andauernde Gefährdung durch vermutete Lebensmittelvergiftung als wahrscheinlich gilt. In einem Hotel wo ansonsten so ziemlich alles kaputt war, bis zu der Klobürste.

    Mit Sicherheit ist das nicht allein Sache von Alltours, denn es waren auch andere Reiseunternehmen vom In- und Ausland beteiligt.

    ich bin gespannt, was diese dann zu antworten haben. Weshalb sollten wir, die zu schaden gekommen sind und deren Kinder nicht verstehe können, weshalb der Urlaub diesmals keine Spaß gemacht hat, auf diese Klärung verzichten sollten.

    Ich habe noch eine Frage, weil Ihr empfohlen habt, daß sich noch mehr Geschädigte im Forum anmelden und selbst zu posten. Es gibt einen weiteren Geschädigten, der gerne posten würde, aber Deutsch ist nicht seine Muttersprache und so traute er sich nicht, Schreibfehler zu machen.  Darfe er in diesem deutschsprachigem Forum in seiner Muttersprache schreiben? Er sagt, er hat viele dort angetroffen, die seine Sprache sprechen und auch einige, mit denen man sich beim Arzt wegen der gleichen Erkrankung ihrer Kinder gegenseitig tröstete.

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    Hans2016H Hans2016

    Danke für das Kompliment.

    Edit: Ich soll noch anfügen: Innerlich und äußerlich.

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    Hans2016H Hans2016

    @Holginho

    Nein, aber danke für den Hinweis, nein ich darf hier keinen Aufruf starten. Wir haben eine klare Formulierung gestellt "Geschädigte gesucht: Royal Villas Elenite Bulgarien 07-09/2016" vom 02.11.2016 und diese wurde vom Admin mit dem Kommentar

    "Dort werden aber bitte keinerlei Aufrufe gestartet oder Mailadressen veröffentlicht."

    und das Thema geschlossen.

    Wie Du siehst, mit oder ohne Email wird hier kein Aufruf geduldet. Ich finde es zwar nett, daß ich immer wieder den gleichen Tipp bekomme, einen neuen Aufruf zu starten. Aber nein danke, ich möchte nicht gegen die Forenregeln verstoßen. Ich würde es gerne verstehen, wenn es mir jemand rklären würde.

    Mit der Schwärzung meiner Email und dem Schließen eines Aufrufs ist einer eigens dafür eingerichteten Email vor möglichem Spam geholfen. Punkt. Aber der Suche nach Geschädigten hat es geschadet, bzw. diese lief erst gar nicht an.

    Zu Deiner Frage: "Habt ihr auch nur eineinziges Attest(!) eines Arztes(!) in welchem absolut(!) zweifelsfrei(!) bewiesen(!) wird, daß der Ursprung dieser Erkrankungen nicht nur ebenso zweifelsfrei und bewiesen im Hotel ist, sondern (unddas ist wieder ein anderer Stiefel) von diesem auch verschuldet wurde? Habt ihr, oder habt ihr nicht?"

    Ja, es ist allgemein bekannt, daß ein Arzt eine Krankheit attestiert aber nicht wo die Ansteckung erfolgte. Ja, es ist Sache der Gutachter und der Gerichte.
    Ja, wir haben genug Pulver, um damit in unserer Sache loszulegen und werden verständlicherweise weder die Ärzte noch die Diagnosen oder weitere Details an Unbeteiligte veröffentlichen, wenn man uns noch nicht einmal den Gefallen tut und die hier bekannten Geschädigten informiert.

    Ja, den Hinweis über die Zeugen, bzw. deren Qualität haben wir schon vom Anwalt gehört. Der sagte, wir sollen weitere Zeugen benennen. Je länger die Liste sei, umso klarer wird die Durchsetzung, denn wenn 40% der Gäste betroffen waren, ist es was anderes, als 5%.

    Nein, wir haben kein Problem mit Tipps und Hinweisen, die uns nach Deiner Meinung "nicht in den Kram passen". Natürlich würden wir keinen Beispielen von leer ausgegangenen Versuchen folgen. Sie helfen uns nicht weiter, wir betrachten sie nicht und wir beschweren uns nicht darüber. Genauso würde ich mich nicht von einem Anwalt vertreten lassen, der sagen würde "ich kann eine langen Referenzliste von verlorenen Prozessen vorweisen." Es gibt Menschen, die etwas Bewegen bzw. bewegen wollen und dazu gehören wir. Wenn wir eine Bananenschale sehen, denken wir nicht, daß wir darauf ausrutschen. Wir steigen drüber.

    Ich schreibe und wiederhole was wir brauchen: Abgesehen von den bereits erhaltenen Tipps und Hinweisen fehlen uns immer noch Kontakte zu weiteren Geschädigten.

    Was soll ich mit Deiner Kommentierung meiner eindeutigen Forderung anfangen?Ich habe geschrieben, was uns hilft:

    "Natürlich würden auch Menschen helfen können, die bereits erfolgreich gegen den Reiseveranstalter vorgegangen sind, z.B. mit Empfehlung einer weiteren auf Reiserecht spezialisierten Anwaltskanzlei, damit sich unser Anwalt mit deren Anwalt von Fachmann zu Fachmann unterhalten kann. Vielleicht gab es in der Vergangenheit ähnliche Probleme, deren Ursachen bis heute nicht beseitigt wurden.

    und bekomme von Dir die Antwort "Auch diesen Vorwurf kann ich so nicht stehen/gelten lassen.... Du hast/ihr habt hier mehr als genug Tipps und Hinweise bekommen."

    Ich habe keinen Vorwurf formuliert sondern darauf hingewiesen, daß wir auf mehrfache Anfrage bislang:

    • von keinem einzigen weiteren Geschädigten erfahren haben,
    • kein Vergleichsfall genannt wurde
    • keine Zeitung und kein Journalist empfohlen wurden
    • und auch keine Kanzlei, die jemals erfolgreich war, gennant wurde
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    Hans2016H Hans2016

    @vonschmeling
    Deine Bemühung in Ehren, aber ich habe es bereits geschrieben. Solange die meisten Benutzer die standarmäßig ausgesschaltete Funktion nicht aktivieren, daß sie von anderen Mitgliedern kontaktiert werden dürfen, besteht die Möglichkeit nur für die Admins.

    Hier gibt es keine Mißverständnisse - wir die dort waren, sind uns einig und wir sehen, daß es für diejenigen, die nicht dort waren, schwer nachvollziehbar ist. Wir sehen an den Kommentaren nur, daß sich bislang niemand zu Wort gemeldet hat, der ähnliches erlebt und sich dagegen gewehrt hat (egal ob erfolgreich oder nicht). Zumindest hat es der/diejenige nicht durch Beispiele oder Kontakte zu Spezialisten untermauert.

    Googlesuche bringt einen auch nicht weiter, denn diejenigen erfolgreich abgehandelten Fälle landen beim Vergleich nicht im Internet. Ich denke auch nicht, daran, nach einer erfolgreichen Einigung in einem Zivilprozess anschließend alles zu veröffentlichen.

    Ich beweine keine mangelde Hilfestellung, sondern stelle fest, daß es Menschen gibt, die weitere Geschädigte und damit Zeugen kennen. Diese würden den anderen Geschädigten helfen können aber ein Zusammenschluß ist nicht gewollt.

    "Ich kenne denjenigen, der Ihren Rückspiegel abgefahren hat, aber ich werde es Ihnen nicht sagen. Gehen Sie zur Polizei und erstatten eine Anzeige gegen Unbekannt. Viel Erfolg dabei!"

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    Hans2016H Hans2016

    @Holginho
    Ursprünglich hatten wir nicht vor, über das Ganze detailliertzu posten. Wir haben die Bewertung reingestellt und hofften auf eine vernünftige Regulierung mit dem Reiseveranstalter. Als es dazu nicht kam, schlossen wir uns mit einigen anderen Geschädigten zusammen und überlegten, wie wir noch andere ausfindig machen.

    Dann kam die Idee zum Aufruf der Geschädigten über das Forum, die sich über eine hier veröffentlichte Email an uns wenden sollten. Daraus wurde nichts, denn die Email wurde geschwärzt und das Posting geschlossen. Wir haben nicht verstanden warum, denn wir dachten, in einem Forum kann man einen solchen Aufruf posten. Da in dem Posting ein Link zu Sindy52 gepostet wurde, habe wir dann hier unseren Fall kurz angerissen und Sindy52 unsere Hilfe angeboten (als Zeugen und nicht "vom Hörensagen").

    Das Hilfeangebot wurde teilweise zerrissen, obwohl es eigentlich gelangt hätte, es stehen zu lassen bzw. konkret auf die dort gestellte Frage eizugehen: "Wie sieht die Sache aus, nachdem Sindy52 Zeugen benennt, die kurz vor ihrem Urlaub in diesem Hotel waren und die aussagen, daß".

    Nach und nach gaben wir hier wichtige Details mit der wiederholt kassierten Frage (auch von Dir), wie man uns noch helfen kann. Unser Vorschlag, daß die Admins den anderen Geschädigten, die hier krasse Bewertungen hinterlassen haben, den Tipp geben, uns kontaktierenz zu dürfen, wurde entweder mißverstanden, nicht verstanden oder sollte nicht verstanden werden.

    Statt dessen wurde lang und breit beispielsweise über die Rolle eines Zeugen geschmunzelt, der angeblich was "vom Hörensagen" bezeugen will - obwohl ich (der damit gemeinte) klar gesagt hat, daß ich nicht vor Ort war, aber mit den Verantwortlichen telefonierte und dazu als Zeuge aussagen werde. Also nicht als Zeuge "vom Hörensagen" vom Schockhotel, sondern als direkter Empfänger klar formulierter Ausagen seitens der Reiseleitung, der Ärzte usw. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Ich weiß nicht, weshalb das so schwer verständlich ist. Oder daß eine Erkrankung durch verdorbenes Essen in einem Restaurant eine Körperverletzung ist.

    Für die laut § 223 bis § 231 StGB benutzte Definition teilweise mit Mißverständnis oder Belächelung belohnt zu werden hinterläßt nur Kopschütteln....

    Mehrere Accounts zu öffnen ist nicht im Interesse der uns bekannten Geschädigten. Unsere Reisegruppe schrieb diese Beiträge gemeinsam und warum sollten die anderen Reisenden hier im Forum das alles wiederholen. Wir suchen doch nur die "restlichen" Opfer und einige sind zumindest den Adminns bekannt. Würde es was ändern, wenn zwanzigmal gepostet wird : "Liebe Admins vom Forum, nehmt Hans2016 doch bei seinem Aufruf ernst und laßt seine Email stehen und schreibt die anderen Geschädigten an, denn nur Ihr habt deren Emailadressen"?

    Nein, es würde nichts ändern! Wenn man dies aus rechtlicen Gründen nicht dürfte, hätten wir das in den Forumsregeln gelesen oder man hätte uns beim Schließen des Aufrufs einen entsprechenden Hinweis erteilt. Es wurde lediglich mit "**xxxx möchtest Du eine Menge Spam?xxxx"**kommentert, woraus ein Neuling keinen Verstoß gegen irgendwelche Regeln ableiten kann.

    Wenn mir an einem öffentlichen Parkplatz der Spiegel abgefahren wird, wird sich keiner daran stören, wenn ich hinter jedem Scheibenwischer der benachbarten Autos einen Zettel mit Aufruf nach Zeugen des Unfalls hinterlasse. Bei Fahrerflucht werden die Zeugen per Radio oder Zeitung gesucht. Wenn wir in einem Forum über Reisen, in dem Dutzende von negativen Bewertungen unseres Schockhotels stehen, einen Aufruf starte mit dem Ziel, die Geschädigten ausfindig zu machen, wird das behindert. Warum und in wessen Interesse? Vielleicht bin gerade "ich"begriffstutzig, aber wenn man mehrmals die Gegenfrage bekommt, welche Hilfestellung ich noch im Forum erwarte, dann sicher nicht, daß ich Mitleid oder Abneigung hören will.

    Wir suchten Tipps zur alternativen Vorgehensweise. Zivilrecht wurde vorerst zurückgestellt, Strafrecht ist im Anmarsch, viellecht gibt es noch was Erprobtes, was die "alten Hasen" hie praktiziert haben. Wovon hat ein Reiseveranstalter am meisten Respekt? Hatte der schon mal ähnliche Probleme gemacht? Welche Zeitung, Fernsehen, etc. - ggf. mit Kontakten zu engagierten Journalisten würden profssionell ermitteln. Natürlich würden auch Menschen helfen können, die bereits erfolgreich gegen den Reiseveranstalter vorgegangen sind, z.B. mit Empfehlung einer weiteren auf Reiserecht spezialisierten Anwaltskanzlei, damit sich unser Anwalt mit deren Anwalt von Fachmann zu Fachmann unterhalten kann. Vielleicht gab es in der Vergangenheit ähnliche Probleme, deren Ursachen bis heute nicht beseitigt wurden.

    Ernstgemeinte Hilfe ist in unserem Fall ist nicht schwer aber es hat den Anschein, daß sie nicht gewährt werden soll. Das ist schade, vor allem für diejenigen, die demnächst verreisen. Das solange die Frage unbeantwortet belibt, warum das Qualitätsmanagement ausgerechnet bei diesem Hotel versagt hat, während andere Hotels top waren, so lange betrachten wir Reisen mit diesem Reiseveranstalter als ein zu hohes Riskiko vor allem für unsere Gesundheit.

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    Hans2016H Hans2016

    @Holginho
    Also sollen wir zwanzig Einzelaccounts eröffnen und jeder in einer Frage-Antwort-Weise alles nochmal darlegen? Ist es das was Du meinst? Dann habe ich Dich wirklich vorhin mißverstanden.

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    Hans2016H Hans2016

    @Holginho

    "Wir" sind eine Gruppe und es ist völlig egal, wer von uns den Gedanken formuliert bzw. auf die Tastatur haut. Es kommt ausschließlich auf das Posting an.

    "Wir" sind Menschen, die zu Familien und Freundeskreisen gehören. Wir sind auch Bekannte und Unbekannte. Deren Erlebnisse und Gedanken stehen hinter dem account "Hans2016".

    "Uns" kann man mit "Du" oder "Sie"ansprechen. Es geht um die Sache und es wird sich immer einer finden, der in der "ich"- oder "wir"-Form schreibt oder diktiert.

    Es fällt "mir" und "uns" auf , daß "wir" bislang keinen Zuspruch oder Hilfestellung gefunden haben auf unserer Suche nach weiteren Geschädigten des Hotels.

    Die Öfentlichkeit weiß von dem Skandal es aus den negativen Bewertungen hier im Forum und wir haben alles im Hotel erlebt. Genauso haben es unsere Bekannten vor und nach unserer Abreise erlebt. Wir haben die Kranken im Wartezimmer gesehen und mit ihnen gesprochen.
    Es muss also Hunderte Fälle geben. Weshalb wird hier mit Wehemenz daran gesezt, damit sich diese Betroffenen nicht finden und sich nicht gegenseitig unterstützen?

    Bei einigen von uns führt dies zu der Erkenntnis, daß in einem solchen Fall nur der Staatsanwalt ermitteln kann. Er kann sich auf richterliche Anordnung vom Reiseveranstalter oder vom Forumbetreiber die Namen und Adressen aller vor Ort Anwesenden herausgeben lassen um zu klären, wie groß der Kreis der Betroffenen und der Gesamtschaden ist.

    Das Dargelegte wiederholt indirekt zu relativieren, "man sei nur ein Zeuge", weil einer von uns geschrieben hat, daß "er persönlich nicht vor Ort war", während er der Aufgabe nachging, Geld für die nächste Reise zu erwirtschaften und daneben im Auftrag der anderen die Mängelrügen bearbeitete und ärztliche Versorgung vor Ort organisierte, ist lächerlich und wenn das absichtlich mißverstanden werden sollte, wirft es die Frage auf, ob nicht eine Absicht dahinter steckt, diesen Posting zu zerreißen.

    Genauso witzig, wie wenn der Richter dem Anwalt sagen würde "das Vorgetragene können Sie höchstens vom Hörensagen bzw. als Dritter erfahren haben, Sie waren gar nicht dabei. Also erheben Sie nicht den Anspruch, daß das Vorgetragene überhaupt irgendein Gewicht hat."

    Oder sollen wir zu dem vor Ort beschriebenem Geschehen wir hinter jeden Absatz "i.V." bzw. "nach Diktat verreist" setzen? Oder noch Besser davor "Hallo hier spicht Anna"?

    Wahrhaftig "ich der hier tippe" habe es "vom Hörensagen" und der von dem ich das höre, das sagt sitzt neben mir und schmunzelt, daß man so etwas überhaupt den anderen Forumsmitgliedern erklären muß. Aber wir sind geduldig, fügt er hinzu...

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    Hans2016H Hans2016

    @vonschmeling

    Ich habe es bereits klargestellt und werde mich gerne wiederholen, weil es offenbar erneut mißverstanden wurde.

    Unsere Reisegruppe war dort und ein Betroffener und persönlich anwesend hat die Bewertung geschrieben.

    Da es sich um einen Familienaccount handelt, habe ich auch meine persönlichen Erfarungen geschildert: ich habe mit dem Reiseveranstalter verhandelt und mit dem Reiseleiter telefoniert. Ich habe andere Zeugen befragt. Wenn wir hier im Forum posten, dann stehen hinter meiner mein Wort alles was die Reisegruppe erfahren hat.

    Die Anmwerkung "Wie gesagt - ich war nicht dort - ich bin "nur" Zeuge und Vertreter der Geschädigten" bezieht sich ausschließlich auf meine Person.

    Unsere Reisegruppe hätte mehrere Einzelaccounts erstellen können aber das wäre nicht zielführend.

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    Hans2016H Hans2016

    @Tibi Meine Antwort zu Deinem Posting:

    Da es nicht unsere Absicht war haben wir nicht damit gerechnet, daß sich Dritte kompromißlos hinter uns stellen und den Reiseveranstalter verfluchen. Ziehe keine falschen Schlüsse daraus, wenn Betroffene mit Nachdruck ihren Fall schildern. Mit beleidigt sein hat das nichts gemeinsam. Wir schmollen nicht in der Ecke (wo wir auch nicht hingehören) und sind zuversichtlich, daß in der Ecke eines Tages die Verantwortlichen stehen werden.

    Die Erkrankung durch verdorbenes Essen ist eine Körperverletzung., sei es selbstverschuldet, fahrlässig oder vorsätzlich. Wie soll man das sonst nennen? Mag sein, daß sich dessen viele nicht bewußt sind, vor allem, wenn man selbst nicht davon betroffen ist. Spätestens wenn man erfährt, daß man das verdorbene Essen zum Opfer Nr. X wurde UND der Reiseleiter bestätigt, daß davon viele betroffen waren und der Reiseveranstalter Bescheid wusste UND der Hotelarzt einem riet, dringend auf das Essen in der Hotelküche zu verzichten (Sindy52 hat sich von eingepackten Sachsen ernährt), DANN ist das FAHRLÄSSIGKEIT und das Kind darf ruhig beim Namen KÖRPERVERLETZUNG genannt werden.

    Agadir kann man mit Bulgarien nicht vergleichen, weil in Bulgarien das EU-Recht gilt. Wir erwarten nicht, daß EU-Polizisten Häufchen am Hotelstrand (also nicht außerhalb in der Wildnis oder am öffentlichen Strand) kontrollieren. Wenn dies der Reiseveranstalter als Unannehmlichkeit abwertet (er vermeidet das Wort Mangel, denn dann wäre er sofort schadenersatzpflichtig), dann ist die Frage berechtigt, weshalb ein Hotel 4 Sterne bekommt, warum in Strandnähe (z.B. an der Bar) keine Toiletten errichtet wurden. Da viele mit einer Magen-Darm-Krankheit zu tun hatten, kann man sich vorstellen, wie es ihnen ging, wenn sie den Weg von hunderten Metern bis zu ihrer Villa nicht schafften. Wohlgemerkt rede ich nicht über das Empfinden eines gesunden Gastes über den Anblick sondern über das Befinden derer, die ihrem Bedürfnis nachgehen mußten.

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    Hans2016H Hans2016

    Sindy52 war offensichtlich eine der letzten Gäste dieses "Schockhotels" in dieser Saison gewesen sein. Unsere Reisegruppe war einige Wochen vorher da und andere wiederum vor uns. Alle haben den gleichen Schaden und das definiert unsere gegenseitige Rolle.

    Die wiedeholte Skepsis etwa im Zusammenhang mit verdorbenem Essen und Erkrankung oder die Forderung nach Qualitätsicherung und Verantwortung ist bedauerlich. Wir beklagten nicht etwa Kies- statt Sandstrand sondern die vertane Urlaubsfreude und ruinierte Gesundheit. Man brauchte keine Energie für das Kleinreden der Problems unseres Problems zu verschwenden, denn wir sind kein Meister im Aufgeben und lassen uns diesbezüglich auch nicht überreden.

    Es war interessant, daß die Worte des Reiseleiters als relata refero relativiert wurden, obwohl dafür Zeugen vorhanden sind und die Folgen des Desinteresses des Reiseveranstalters von Dutzenden Gästen verspürt wurden: versaute Gesundheit - versauter Urlaub - versaute Urlaubsfreude und jeder Kranke obendrein noch eine Arztrechnung von 600 Euro!

    In den Köpfen der Verantwortlichen herrschte Einfallslosigkeit, als sie Gäste mit  Problemen stets zum Reiseleiter schickten, obwohl dieser bereits bestätigt hat, daß er das alles wiederholt vergeblich zum Reiseveranstalter gemeldet hat, den es nicht interessierte.

    Anfangs waren die Geschädigten fassungslos, was ihnen passiert war. Der zweite Schock kam bei der Rückkehr als sie die ersten Antworten von Alltours erhielten. Neben der Gleichgültigket des Reiseveranstalters waren besonders Frauen von den Hotelbewerungen über dieses und andere Hotels geschockt, die Alltours in der Gegend vermittelt hat. Und darüber, daß noch während die Kranken in Bulgarien waren, Alltours mit den negativen Hotelbewerungen konfrontiert wurde ohne daß sich vor Ort etwas an den Mißständen geändert hätte.

    Von dieser Tatsache kann die geschädigte Sindy52 profitieren. Obwohl Alltours mehrere Wochen Kenntnis über die vor Ort herrschenden Mißständen, wurde ihr Umbuchungsantrag abgelehnt und sie in diesem "Schockhotel" untergebracht mit den von ihr zu Beginn dieses Postings geschilderten Folgen, zu den man sich hier einig war, daß sie eine Reisepreisminderungvon 60% rechtfertigten.

    Weil dem Reiseveranstalter die Kundenzufriedenheit sprichwörtlich am Arsch vorbei ging, kam der Vorschlag, den Mißstand öffentlich zu diskutieren und unser Jurist meinte, es könnte nicht schaden, zumal wir uns einig waren, daß wir den Gesundheitsschaden über die Strafanzeige verfolgen wollen. Ich habe hier nicht unter- oder übertrieben; alles hat sich so abgespielt . Der Schaden ist erheblich und wir alle werden dazu aussagen.

    Eine Diskussion über weitere Strategien schien hier indes zeitweise zu langweilen. Andere lachten über Sindy52's Verzehr von abgepackten Sachsen. Als ich einen Aufruf nach dem Zusammenschluß der Geschädigten startete, damit sich die Betroffen gegenseitig helfen, wurden die Admins aus angeblicher Sorge um meine Spam-Folder schnell rege. Mein Aufruf wurde gesperrt und meine vor über zwei Monaten am 25.08.2016 veröffentlichte Hotelbewertung offline gestellt.
    Wenn man sich nach einer Hotelempfelung erkundigt, bekommt man viele Empfehlungen. Wenn man nach einem vertanem Urlaub nach weiteren Geschädigten sucht, wird das Thema gesperrt und belächelt?!

    Selbst wenn es um die Bitte ging, daß die Admins die anderen dem Forum aus den Bewertungen bekannten Geschädigten per Email die Info der  Interessengemeinschaft schicken, bekam ich statt eines Ergebnisses eine weitere Gegenfrage gestellt.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Admin eines Autoforums den Aufruf nach Zeugen eines Unfalls unterbinden bzw. man dort den Geschädigten ermutigen würde, lieber aufzugeben. Vielleicht genießt einfach mancher Reiseveranstalter eine Sonderstellung oder man fürchtet in Regress genommen zu werden. Was sollen erst Gäste machen, die keinen Zeugen haben? Ohne Zeugen kein Verfahren und kein Schadenersatz. Mag sein, daß viele Geschädigte freiwillig auf eine Auseinandersetzung verzichten und daraus dann die Skepsis abgeleitet wird.

    Es hätte mich interessiert, was ich noch hätte schreiben können, um in diesem Reiseforum auf der Suche nach Gerechtigkeit wegen vertanem Urlaub und geschädigter Gesundheit nicht mit manchem Posting auf der Stelle zu treten.

    Verbindlichsten Dank für die Meinungen:
    Lesson learned & mission accomplished.

    /Gruß!

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