Prima salvamor!
Wieder ein kleines, fundiertes Stückchen "Aufklärungsarbeit" am leider oftmals schrecklich ahnungslosen und 8mutwillig?) uninformierten "deutschen(?)" Urlauber.
Ich gebe die Hoffnung einfach nicht auf, das leider jetzt viel zu viele Urlauber dann irgendwann doch ´nicht mehr dumm in "ihr" (wird ja nicht selten wörtlich genommen) Urlaubsland einreisen, und sich mal bequemen, sich wenigsten etwas zu informieren...und zwar darüber hinausgehend, wo man das meiste essen (äquivalent Alkohol), die günstigsten Markenimitate etc. findet.
Dann wird "unser" Bild im Ausland vielleicht auch (noch?) ein wenig besser.
Ja, natürlich gibt es auch immer wieder mal "schwarze Schafe", aber die überwiegende Mehrheit der Trinkgeldempfänger ist auf diese Gelder angewiesen - und dabei geht es nicht um die Anschaffung von Luxusgütern, die bei uns oftmals ganz selbstverständlich sind, sondern um den Erhalt einer (Groß-)Familie.
Die Jobs in und um die Touristikbranche sind in vielen Ländern so beliebt, eben weil es dort die Möglichkeit gibt, etwas mehr zu verdienen. Die vielen männlichen Ägypter ziehen bestimmt nicht aus Spaß und Dollerei nach Hurghada und verzichten oft monatelang auf ihre Familien - ein Beispiel von unzähligen anderen.
Hallo sokrates!
Deine Ausführungen sind sicherlich irgendwo richtig. Nur, die Gebühren sind halt wirklich auf die Preise im "innertürkischen" Verkehr ausgerichtet.
Ist es denn nicht legitim, das sie versuchen, mehr zu bekommen? Findet nicht, gerade hier in Deutschland, umgekehrt immer mehr "Geiz-ist-geil-Tourismus" statt? Versuchen "wir" nicht auf unsere Art auch immer mehr für immer weniger zu bekommen?
Nachdenklich, Holger
PS: Selbstverständlich sind Trinkgelder keine Geschenke für "nichts", sondern sollten immer eine Gegenleistung enthalten.
Bucher
weiter entfernt.