Sambals Schlag gegen die klatschenden Pauschalaner ist in der Tat extrem diffamierend

Das Klatsch-Thema wurde übrigens hier schon ausführlich behandelt:
http://www.holidaycheck.de/view.php?ch=fo&tid=5020&highlight=klatschen
Sambals Schlag gegen die klatschenden Pauschalaner ist in der Tat extrem diffamierend

Das Klatsch-Thema wurde übrigens hier schon ausführlich behandelt:
http://www.holidaycheck.de/view.php?ch=fo&tid=5020&highlight=klatschen
Salvamor schrieb:
"Auch wir brechen hin und wieder mal aus. Dann sagen wir immer "Wir leben zwar weit über unsere Verhältnisse, aber noch lange nicht standesgemäß" und leisten uns was ganz besonderes."
Ein klasse Spruch! Habe ihn direkt auswendig gelernt 
Ja, wir fliegen mit Emirates. Seid ihr mit dieser Airline auch nach Südafrika geflogen?
Hallo Salvamor,
first of all - ein solcher Urlaub ist bei mir nicht an der Tagesordnung. Es gibt da verschiedene Gründe. Nun, einer davon ist, dass ich mir in meinem fortgeschrittenen Alter sage : "Lebe erster Klasse, sonst tun's Deine Erben". Ich glaube, das habe ich im HC-Forum schon mal anklingen lassen.
Ich war letztes Jahr schon mal in den VAE, zwar nicht in dem jetzigen Rahmen, aber immerhin in einem Standard, der in Europa seinesgleichen sucht. Diese Stadt ist faszinierend, obwohl sie keine kulturelle Geschichte hat. Beeindruckend für mich überwiegend deshalb, weil dort Projekte in einer für uns unvorstellbaren Grössenordnung angedacht und sofort realisiert werden. Ferner gehören dazu die Weltoffenheit, der Mix aller Arten von Kulturen, die friedlich miteinander leben. Keine Spur von Kriminalität oder islamischem Fundamentalismus, der normalerweise die Staaten des Nahen und Mittleren Ostens prägt.
Gut, zurück zu Deinen Ausführungen bzw. Fragen. Ab einer gewissen Kategorie bin ich dort nicht mehr Pauschalurlauber. Die Unterschiede zwischen Individual und Pauschal verwischen sich dann in den VAE. Das mag auch zum Teil auch daran liegen, dass Gastfreundschaft und vor allem auch Toleranz dort noch einen sehr hohen Stellenwert haben.
Was Zimmer und Service anbelangt, so hat mein Reiseveranstalter bereits vorgesorgt. Einige Tage vor Ankunft rufe ich immer noch im Hotel an oder schicke eine mail, ungefähr so, dass ich mich freue, die Gastfreundschaft geniessen zu dürfen. Meistens kriege ich dann ein Angebot für ein Upgrade, natürlich völlig unverbindlich, und mein Reiseveranstalter bleibt aussen vor.
Ich möchte jetzt nicht den Eindruck vermitteln, dass ich "protze". Solch ein Urlaub ist für mich auch ein Stück Lebensqualität. Und dafür schränke ich mich gerne in anderen Bereichen ein.
Salvamor schrieb:
Wenn ich nicht bereit bin, mein bisheriges Buchungsverhalten in Frage zu stellen, zum Beispiel Preisvergleiche zwischen Pauschalurlaub und den vielfältigen Möglichkeiten der individuellen Urlaubsgestaltung anzustellen, statt dessen immer weiter aus irgendwelchen Katalogen meine Urlaube buche, dann darf ich mich nicht wundern, wenn für mich als Kunde alles teurer wird und ich dann irgendwann vor der Frage stehe: Kann ich mir diesen Urlaub überhaupt noch leisten?
Was zum Beispiel spricht eigentlich dagegen, mal zu überprüfen, ob ein Flug mit dem Billigflieger plus privater Hotelbuchung nicht günstiger ist als ein pauschal gebuchter Urlaub? Ich glaube, es spricht objektiv nichts dagegen, außer der Scheu mancher Menschen vor einer Änderung ihrer Gewohnheiten!
Die Kunden beeinflussen durch ihr Verhalten ganz entscheidend die Preisgestaltung der Veranstalter. Das trifft auf's Reisen genau so zu wie auf fast alle anderen Bereiche.
Generell gesagt, die Flughäfen sind voll, die Warteschlangen am Check-in werden immer länger. Ob mit Kredit oder ohne, die Leute leisten sich Urlaub.
Ich buche grundsätzlich pauschal. Mag sein, dass dies eine Gewohnheit ist, aber ich habe eine gewisse Aversion zu Dingen, die ich nicht mag. Dazu gehört, Billigfluglinien zu checken, diese zu buchen und irgendwelche Hotels dazu. Reinfälle dieser Art sind in vielen Foren nachzulesen.
Ich habe kürzlich mal versucht, mein Buchungsverhalten zu ändern. Kurz gesagt, einen Dubai-Urlaub individuell zu buchen, .z.B. über Internet mit den dort vertretenen Reiseveranstaltern. Also nicht pauschal, sondern Flug separat, Hotel separat. Nun, diese waren im Schnitt etwa 20 % teurer, als mein Reiseunternehmen, nämlich TUI-Stars. Man kann das sehen wie man will. Wenn jemand zwei Wochen Mallorca oder Tunesien für 1000 Euro bucht (AI), dann wäre für mich die Qualität des Urlaub-Objekts gezwungenermassen sekundär. Wenn ich aber zwei Wochen Dubai für 7000 Euro buche (pauschal), dann erwarte ich ein excellentes Paket, das sowohl das Preis-/Leistungsverhältnis beinhaltet als auch den Rahmen überhaupt.
Also fliege ich im Dezember nach DBX, als Pauschalurlauber natürlich und lehne mich bereits beim Zubringer zum Flughafen gemütlich zurück, in der Gewissheit, pauschal gebucht zu haben und somit auch unvorhergesehenen Überrraschungen ziemlich gelassen begegnen zu können.
Im Magazin "Middle East Finance and Economy" steht folgendes:
Mall of Emirates now open
United Arab Emirates: Sunday, October 02 - 2005 at 08:57
The largest shopping mall in the world outside of North America, the Mall of the Emirates, is now open on the Sheikh Zayed Road near to the Dubai Marina. The $820m mall is opening in phases with a limited number of shops now trading out of the total of more than 400.
Hallo Wienerin,
Guck mal hier rein:
Hier werden alle Deine Fragen beantwortet.
@Admins: Link bitte nicht löschen! Hat nichts mit Werbung zu tun.
MMMusic schrieb:
Natürlich buche ich im Reisebüro, ich erhalte bestenwissens einen guten Preis und noch dazu einen top Service. Warum soll der arme Mitarbeiter nichts verdienen? Neuerdings bietet er mir auch eine Bestpreisgarantie. Ich weiß ja nicht , was an Provision drin ist, aber er macht auch einen guten Job. Bei Internetbuchung geht alles an die Konzerne und die Arbeitslosenzahlen steigen weiter.
Seit mehr als zwanzig Jahren buche ich in meinem "Stamm-Reisebüro". Und ich denke nicht daran, jemals übers Internet zu buchen. Ich habe immer einen Ansprechpartner in meinem RB. Ich denke, dass die meisten eine gewisse Vorstellung bzgl. Urlaubsziel, Hotelkategorie und Verpflegungsleistung haben und das Reisebüro nicht einfach damit konfrontieren: "Ich möchte im Sommer in ein preisgünstiges Hotel, egal wo". Dann wird's schwierig.
Das RB hat es auch leichter, wenn der Kunde eine Vorab-Selektion trifft. Ich sage dem RB immer, wohin ich will, wann, Hotelkategorie, Verpflegungsleistung usw. Definiert habe ich das immer vorab anhand eines Kataloges und meiner Recherchen in holidaycheck.
Ich mache auch keinen Preisvergleich im Internet. Das ist mir zu aufwendig und im Grunde genommen spare ich dort nur einem ein, nämlich am Service. Und auf diesen seitens meines Reisebüros möchte ich nicht verzichten.
Das Thema gab's schon mal hier:
Ein Pilot für Linienflüge schrieb, daß er an einem Flug, die Maschine etwas sehr hart auf der Rollbahn aufsetzte.
Nun erforderten die Flugstatuten, daß der erste Offizier beim Verlassen der Passagiere an der Tür stehen mußte,
mit einem Lächeln auf den Lippen, und einem " Danke, daß Sie mit uns geflogen sind ".
Er sagte, daß er wegen der harten Landung, eine harte Zeit hatte, den Passagieren beim Verlassen des Flugzeugs in die Augen zu schauen, immer denkend, jemand hätte eine spitze Bemerkung dazu.
Zum Schluß waren alle gegangen,
außer dieser alten Frau mit dem Stock die sagte:
"Entschuldigen Sie, darf ich Sie etwas fragen? Sind wir gelandet, oder abgeschossen worden?"
Das könnte das Arabian Courtyard Hotel sein. Es liegt direkt an der Bastakiya (Schreibweise beachten) Area.
Hallo Doug,
hier beschreibt FOCUS vier Hotels in der Südägäis:
http://focus.msn.de/reisen/urlaub/kleineherbergentuerkei
Übrigens ist die Südägäis weitaus schöner als die Riviera.
Bernd schrieb:
Aber ich habe eben eine Wohnung und nicht nur ein Zimmer
und darauf legen wir unter Anderem besonderen Wert.
Und auf die Ruhe !!! Wenn wir "Leben" wollen, dann gehen wir eben aus. Aber nicht zwangsläufig hunderte von Menschen um uns mit all der Geräuschkulisse und der Hektik.
Aber meine Frau und ich arbeiten das ganze Jahr mit vielen
Menschen eng zusammen da muß ich im Urlaub nicht auch noch ständig hunderte um mich haben.
Gruß Bernd
Das ist nachvollziehbar und ein schlüssiges Argument.
Generell: Nach nochmaligem rauf- und runterlesen habe ich nichts gefunden, das eine Entschuldigung, von wem auch immer, erforderlich machen könnte.
Hallo Günter,
wenn Du mal viel Zeit hast, kannst Du Dich hier durchackern:
Link gelöscht
Es müssten so an die 74 Seiten sein.
VG
Klaus
Bitte keine Links zu anderen Foren.
Bernd schrieb:
Hallo liebe AI-Liebhaber.
Wenn in absehbarer Zeit die letzte Taverne, das letzte Kneipchen, die letzte Bar, der letzte Shop zugemacht hat und daraufhin die AI-Mnager ohne Konkurrenz die Preise in
Absprache gewaltig erhöhen werden....
Was dann ??
Mal gespannt, wer von Euch sich dann überhaupt noch Urlaub leisten kann !!
Gruß Bernd
Na ja das Berndchen....
mit seinen Tavernchen.....
und seinen Kneipchen......
und seinen Bierchen....
ist alles für die Nierchen 
Spass beiseite. Ich komme zu keinem Ergebnis, obwohl ich alles mehrmals rauf- und runtergelesen habe. AI ist nicht von der Hand zu weisen. Letztes Jahr waren wir im "Robinson Select Maris". Da war nichts mit Kneipe oder Restaurant um die Ecke. Die Zivilisation ausserhalb der Clubanlage war erst nach 40 km zu finden. Da war AI eine feine Sache.
Wenn ich mich im Urlaub befinde, denke ich nicht über meine Rolle als Wohltäter der dortigen Wirtschaft nach. Ich lasse immer genug Geld liegen, ob AI, HP oder ÜF. Und wenn ich im Flughafen Dalaman für ein Glas Bier 8 EUR bezahle, dann hält sich mein Mitleid für die ach so angeschlagene einheimische Wirtschaftslage in Grenzen.
Jeder soll seinen Urlaub verbringen wie er will und jeder hat seinen ganz triftigen Grund bzgl. der Wahl seiner Verpflegungsklasse. Absurd, daraus irgendwelche Rückschlüsse auf den jeweiligen sozialen Level des Reisenden zu ziehen.
biggy5 schrieb:
"Hallo,
mich würden eure Erfahrungen mit "all inclusive" interessieren. In einigen Hotelbewertungen habe ich gesehen, dass die Qualität der Speisen nach der Einführung von "all inclusive" sehr gesunken ist und auch Getränke oftmals nur in Billigvariationen angeboten werden. Ist dann "all inclusive" überhaupt empfehlenswert oder soll man lieber ein Hotel mit Halbpension buchen? Die besten Erfahrungen habe ich mit Hotels gemacht, bei denen die Getränke zu den Mahlzeiten inclusive waren, aber solche Angebote findet man ja kaum noch.
Gruß Biggy"
Das war eine ganz sachliche Frage.
Mittlerweile gibt es 134 Antworten, über den Inhalt lässt sich streiten, oder besser nicht. ÜF-, HP,- und AI-Befürworter führen jetzt einen gnadenlosen Krieg
und biggy weiss immer noch nicht, was Sache ist. Es ist doch jedermanns ureigenste Angelegenheit, welche Urlaubsform er wählt. Da sind finanzielle Aspekte zu berücksichtigen, mit oder ohne Kinder, und auch die persönliche Einstellung, wie man den Urlaub zu verbringen gedenkt.
Wenn ich Urlaub buche und AI ist im Preis eingeschlossen, dann nehme ich das mit, allerdings muss das Hotel dann auch mindestens 4* haben. Am liebsten ist mir HP, obwohl ich weder AI noch HP immer voll in Anspruch nehme. Wenn es sich ergibt, verbringen wir z.B. den Abend auch ausserhalb des Hotels. Das kann eine "urgemütliche Taverne" (alles klar, Bernd?), eine Kneipe oder natürlich auch ein landestypisches Restaurant sein. Wir sind da ziemlich flexibel.
Nur, eine soziale Klassifizierung der Urlauber nach Kriterien wie Verpflegungsleistung, Pauschal- oder Individuell-Bucher vorzunehmen, finde ich unangebracht und zum Teil auch diskriminierend.
Der Schweizer "Tages-Anzeiger" schreibt dazu:
"25.08.2005 -- Tages-Anzeiger Online
Gefährliche Airlines am Pranger
Die Schweiz und Frankreich veröffentlichen schwarze Listen mit so genannten Schrott-Airlines. Dies haben die Verkehrsminister Dominique Perben und Moritz Leuenberger in Paris beschlossen.
Die Schweizer Liste wird am 1. September im Internet publiziert. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) stellt damit in einer Woche die Liste ins Internet, wie einem Bazl-Communiqué zu entnehmen ist. Es würden aber nur jene Airlines genannt, von denen die ganze Flotte in der Schweiz Start- und Landeverbot habe.
Die Liste werde laufend aktualisiert, sagte Bazl-Sprecher Daniel Göring auf Anfrage. Bislang hatte das Bundesamt nur Auskunft über einzelne Fluggesellschaften auf schriftliche Anfrage gegeben.
Am Donnerstag hatte zunächst Frankreichs Minister Perben die Pläne seines Landes vorgestellt. Von Seiten des Bazl hatte es noch am Nachmittag geheissen, die Schweiz könne die schwarzen Listen unter anderem aus Datenschutz-Gründen nicht herausgeben. <h5>Kehrtwende </h5>Bei früheren Debatten um schwarze Listen hatten die Schweizer Behörden stets erklärt, dass sie keinen Alleingang wollten. Eine Veröffentlichung komme nur zusammen mit den anderen 40 Staaten in Frage, die in der Europäischen Zivilluftfahrt-Konferenz (ECAC) zusammengeschlossen sind.
Nun gehen die Verkehrsminister Leuenberger und Perben trotzdem voran. «Beide Minister sind übereingekommen, dass es im Interesse der Flugsicherheit besser ist, die Liste zu publizieren», sagte der Bazl-Sprecher auf die Frage, warum die Schweiz vorpresche. Der Bund strebe nach wie vor eine Lösung im Rahmen der ECAC an. <h5>Schrott - aber auch Top-Liste </h5>Frankreich wird seine Liste am kommenden Montag auf der Website der Luftfahrtsicherheitsbehörde DGAC veröffentlichen. Daneben wird laut Perben eine Liste mit sicheren Airlines gestellt.
Ferner sollen bis Jahresende Reiseveranstalter verpflichtet werden, Touristen bei der Buchung den Namen der Fluggesellschaft mitzuteilen. Und ab 2006 will Frankreich zuverlässige Fluggesellschaften mit einem «blauen Band» auszeichnen. <h5>Ende Jahr europaweite Liste </h5>
In Europa veröffentlicht bislang nur Grossbritannien eine schwarze Liste. Die Länder-Listen können Unterschiede aufweisen; nicht jede Gesellschaft fliegt jedes Land an. Die EU plant, bis Ende Jahr die europaweit verbotenen Fluggesellschaften zu veröffentlichen. Ein Publikationsdatum steht noch nicht fest.
Allein im «schwarzen Monat August 2005» hat es fünf Flugzeugunglücke mit über 330 Todesopfern gegeben. 2004 starben weltweit 514 Menschen bei Flugzeugunglücken. (rom/sda)"
Zusätzlich will Frankreich noch eine Liste der sicheren Airlines veröffentlichen. Mal sehen, ob die EU es schafft, bis Ende des Jahres eine Gesamtliste zu publizieren.
Der WJT ist over, Köln steht noch - und - alles in allem ein Ereignis, das beinahe weltweit in allen Medien eine äusserst positive Beachtung fand. Dass es am letzten Tag zu Engpässen kam, ist doch wohl kein Thema. Eine Million Menschen im Minutentakt zu steuern, das gelingt nicht mal einer perfekt organisierten Logistik-Maschinerie.
Den Wermutstropfen lieferten natürlich - wie könnte es auch anders sein - die deutschen Medien. Der Sprecher und Mit-Organisator des WJT musste im WDR Rede und Antwort stehen, weshalb Pilger nicht direkt abreisen konnten, warum Würstchen teilweise kalt ausgegeben wurden und vor den Toiletten-Häuschen die Menschen Schlange standen. Um das Szenario abzurunden, wurden immer wieder Szenen eingeblendet, die aufgebrachte Pilger, vor allem Italiener, gestikulierend und in ihrer Muttersprache schreiend, sich beschwerten.
Gelingt es hierzulande nie, mal etwas positiv darzustellen? In Lethargie versinken, ist offensichtlich "in".
@phoebe
Welches Hotel in Dubai wollt ihr buchen?
Darauf wird es wahrscheinlich keine 100%-schlüssige Antwort geben. Genausowenig, wie auf die Quadratur des Kreises, und diese wäre noch etwas einfacher, da sie "lediglich" ein mathematisches Problem beinhaltet.
Salvamor schrieb:
@ Melbelle
Du sagst es. Die Franzosen sind, auch was ihre Sprache anbetrifft, eher in der Kategorie "Stolz" anzusiedeln. Es kann einem selbst in der Weltstadt Paris passieren, daß man stehen gelassen wird, wenn man jemanden auf Englisch nach dem Weg fragt. Das liegt glaube ich daran, daß sich Franzosen und Engländer aus historischen Gründen nicht unbedingt grün sind.
Das unterstreiche ich vorbehaltslos. Die Franzosen pflegen ihre Sprache. Englische Begriffe werden gnadenlos verfranzösischt, es gibt hier keinen Computer, sondern einen "Ordinateur", Software heisst "Logiciel", und die französischen Radiosender schicken mindestens 50 % französischen Liedguts durch den Äther. Von staatswegen verpflichtet! Wer in Frankreich Urlaub macht, sollte zumindest etwas französisch sprechen, sonst ist er verloren.
Wir waren mal mit einem Hausboot im Lot unterwegs und machten in dem wunderschönen Städtchen Cahors Halt. Ein paar Tische weiter im Restaurant sassen deutsche Gäste, die mit symbolisierten Flugbewegungen (Ellenbogen rauf und runter) beim verdutzten Kellner etwas bestellen wollten. Die wollten Hähnchen haben! Nach einiger Zeit des amüsanten Zusehens haben wir das dann übersetzt, das war richtig lustig.
Also generell, ein bisschen Landessprache sollte schon sein. Englisch in Frankreich ist nicht unbedingt erforderlich.