"AugeClausthaler" wrote:
"meinungsfreiheit" wrote:
Hallo Michl,
meine Ausbildereignungsprüfung vor der IHK (braucht man, um Lehrlinge auszubilden) ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich erinnere mich noch sehr gut an die mündliche Prüfung.
Prüfer fragt: Was tun Sie, wenn Sie merken, dass ein Mitarbeiter während der Arbeitszeit Alkohol trinkt?
Ich. Beiseite ziehen und das Gespräch suchen.
Prüfer: Falsch, sofort nach Hause schicken (ins Taxi setzen) und Abmahnung!
Bei Alkohol, Drogenmissbrauch sofort Handeln.
Von dem her ist die Disqualifaikation von Carsten`s Seite völlig Richtig.
LG
Wohin uns dieses Vorgehen allerdings gebracht hat ist täglich in den Nachrichten, Magazinen usw. zu sehen. Jugendliche verbringen ihre Wochenenden damit in irgendeine Kneipe oder Disco zu gehen und sich die Kante zu geben. Ergo kann dieser Druck nicht der richtige Weg sein. Ich denke eher das Aufklärung und Gespräche der richtige Weg sind. Zumindest sollte man dies mal versuchen, denn schlechter kann es ja nicht werden.
Übrigens - nicht alles was die IHK sagt muss zwingend richtig sein.
Hallo Auge 
ja, ich bin auch für ein klärendes Gespräch, aber im Falle von Alkohol muß ich der IHK beipflichten, denn:
ob im Beruf oder in einem Verein. Man hat als Vorgesetzter, als Jugendleiter eine Funktion, die auch die übrigen Mitarbeiter, die anderen Vereinsmitglieder schützen muss.
Also ist diese Maßnahme bei Alkoholmissbrauch völlig richtig.
Stell dir einen Azubi vor, der an einer Maschine arbeitet und in den Pausen säuft. Da hab ich eine Verantwortung gegenüber dem MA selbst und auch den anderen, wenn die in einem Team arbeiten.
Stell dir mal in Carstens Fall vor, dass bei einer Brandschutzübung einer im Team besoffen ist und das bei einem Ernstfall passiert.
In erster Linie muss nat. das Elternhaus seiner Verantwortung gerecht werden.
Da kann meinetwegen herzing noch so wettern!
Wenn das Elternhaus versagt hat haben es die nachfolgenden Institutionen, wie auch Jugendleiter, Lehrer, Ausbilder usw sehr schwer. Oft können dann nur noch bestimmte spez. Einrichtungen den Jugendlichen wieder auf die Bahn bringen.
@mausebär
das Papier gibt es tats., ich bin entsetzt!
Aber welche Eltern unterschreiben das?
Meine Meinung:
Zuerst mal keine Werbung für Nikotin und Alkohol, denn die Jugendlichen erliegen diesen medienwirksamen Vorbildern sehr schnell!
Und:
Wir Alle dürfen nicht wegschauen!
Strengere Kontrollen, wie z.B. bei Verdacht an der Kasse: Ausweis zeigen lassen!