Jambo Maoutainlove,
ich war zwar noch nicht persönlich auf dem Mt. Kenia, unterhalte mich aber immer wieder mit einem Guide über die Touren, wenn wir am Fuße des Berges wandern.
Es gibt verschiedene Routen, die aus unterschiedlichen Richtungen auf den Berg und wieder hinunter führen.
Es stimmt, in der Regel dauern die Touren zwischen 4 und 6 Tagen, wobei man dann schon einen Teil der Strecke mit dem Fahrzeug zurücklegt. Man kann aber auch schon am Parkeingang starten, dann kommt meist ein weiterer Tag dazu.
Wer auf die Gipfel (Batian 5199 m und Nelion 5189 m) möchte, braucht Steigeisen (kann man ausleihen) und sollte alpine Erfahrung besitzen.
Bis zum Point Lenana (4985 m) kann man mit normalen Bergschuhen und auch als ungeübter Kletterer aufsteigen.
Es gibt sowohl Hütten, in denen man unterkommen kann, als auch Zeltmöglichkeiten, wobei man die Zelte mitbringt (ausleiht) und eine Campinggebühr bezahlt. Von den Kosten her ist beides etwa gleich teuer. Kochgeschirr und Lebensmittel muss man bei beiden Möglichkeiten mitbringen.
Der Mt. Kenya wird nicht so stark besucht wie der Kilimanjaro. Von daher findet man eigentlich immer Platz in den Hütten und kann diese vorher reservieren.
Das Gepäck wird von Trägern übernommen, so dass man nur mit Tagesrucksack unterwegs ist.
Falls du Interesse hast kann ich dir über PN die Kontaktdaten von dem Guide (englischsprachig) zukommen lassen.
Viele Grüße aus Kenia,
Olaf
Safari-Experte
Beiträge
-
Mount Kenya -
Wer kennt sich gut aus in Nairobi?kakteensaft wrote:
wir werden ende dezember vormittags in nairobi ankommen und würden gerne mit einem bus am abend nach mombasa fahren.
da wir keine lust habe, unsere rucksäcke den ganzen tag durch nairobi zu tragen, bräuchte ich nen guten tipp, wo wir die rucksäcke für den halben tag deponieren kann.
wisst ihr zufälligerweise auch wann die busse nach mombasa fahren?
schon jemand den weg selbst zurückgelegt?Empfehlenswert sind die Busse von Modern Coast und Mash (beide fahren von der Accra Road ab), aber auch Horizon Coach (fährt von Ndemi Road neben dem Jevanjee Gardens).
Alle bieten die Möglichkeit sein Gepäck schon im Vorhinein gegen eine Gepäckmarke abzugeben und dann etwa eine halbe Stunde vor Abfahrt wieder abzuholen und in den Bus zu laden.
Die meisten der Busse fahren zwischen 21 und 22 Uhr nach Mombasa und sind nach ca. 7,5 Stunden - mit einer Pause in Mtito Andei - dort. Nachts sind die Straßen freier und die Busse rasen mit Höchstgeschwindigkeit den Weg an die Küste (es geht bergab).
Teilweise bieten die Busgesellschaften unterschiedliche Sitzstandards zu fairen Preisen (1200-1700 KSH), inkl. einer Flasche Wasser.
Wer möchte, kann gegen Aufpreis auch im klimatisierten Bus fahren.
Liebe Grüße aus Kenia,
Olaf -
Holzschnitzereien AkambaBei meinem letzten Besuch dort, im März 2011, war ich schockiert über die Preise.
Ich bin davon ausgegangen, dass diese sich im Rahmen halten, da die Produkte schließlich direkt vor Ort produziert und nicht erst groß transportiert werden müssen.
Als dann z. B. für eine einfache Kette der 12-fache Preis, den ich in Diani an einem Stand bezahlt hätte, verlangt wurde, kam ich dann schon ins grübeln, ob es sich hier um "Factory-Outlet-Preise" handelt.
Dadurch dass es Festpreise sind, finde ich den Laden überteuert.
Selbst mit dem Argument, dass sie für ihre Schnitzer Sozialversicherungsbeiträge abführen, kann man mich nicht überzeugen, dort noch einmal hinzugehen.
Auch von der Auswahl her bietet so mancher Curio-Shop im Land oder an der Küste eine ähnliche Auswahl, aber da bezahle ich, was es mir wert ist und nicht, was jemand meint, das es Wert sein sollte.
Liebe Grüße aus Kenia,
Olaf -
Safaricom FrageJambo Maryohh,
wieviel Volumen du noch übrig hast, kannst du recht einfach nachprüfen:
Methode 1: Die Safaricom Software, die du zum Einwählen benutzt, aufrufen und auf Text klicken. Dann auf das Briefsymbol (New) klicken; in das obere Feld (Send To) 450 eingeben und in das Text feld das Wort balance. Dann auf Send klicken und auf die Antwort warten.
Methode 2: Die Safaricom Software, die du zum Einwählen benutzt, aufrufen und auf
die Schaltfläche "My Post Pay Account" klicken (evtl. auf das >>-Symbol klicken, um die versteckten Schaltflächen anzuzeigen). Je nach Version deiner Software gibt es den Punkt "Check Balance" oder "Postpay Bundle Balance Inquiry". Dort auf "send" klicken und auf die Antwort warten.
Viel Spaß beim Surfen und liebe Grüße,
Olaf -
Sim Karte SafaricomJambo Anja,
wenn du eine neue SIM-Karte (von Safaricom, Airtel, YU oder Orange kaufst) solltest du sie noch im Geschäft aktivieren lassen und mit einem Guthaben (ab 5 KSH) aufladen lassen.
Schon mancher hat sonst verzweifelt versucht zu telefonieren.Liebe Grüße,
Olaf -
Unser erster Kenia (Afrika) Urlaub/Ratschläge/TippsJambo konnin84,
was Regen anbelangt, kann man sowohl Mitte März Glück/Pech haben als auch Ende Juni. Der März ist aber definitiv heiß (> 30°C), der Juni vergleichsweise kühl (um die 27°C).
Viele Grüße,
Olaf -
SafarisJambo Peter,
ich kann aus Kundensicht deinen Ärger und Frust nachvollziehen und verstehe dein erstes Posting eigentlich mehr als Rückmeldung zur Safari, nachdem du hier von vielen Forumsmitgliedern Tipps und Hinweise zur Planung und Durchführung erhalten hast.
Es tut mir sehr leid für dich, dass auf eurer Safari fast alles schief gelaufen ist, was nur schief laufen konnte. Sicher ist das nicht der Normalfall, weder bei diesem Unternehmen, noch bei anderen, die z. B. in den Reisetipps auf der ersten Seite aufgeführt werden, sonst gäbe es nicht so viele positive Kommentare und hohe Weiterempfehlungsraten.
Trotzdem stimme ich dir zu, dass in eurem Fall der Service und das Beschwerdemanagement des Veranstalters versagt haben. Dass das auch bei einem deutschen Reiseveranstalter passieren kann, hat der Beitrag von Susipeter gezeigt.
Klar, kannst du dann natürlich auch in Deutschland auf Schadenersatz klagen.
Bei einem Veranstalter mit Sitz in Kenia, gilt eben kenianisches Recht und Gerichtsstand vor Ort - da wird es natürlich ungemein schwieriger (wobei ich herausgelesen habe, dass das gar nicht deine Intention ist).Gut, dass du betonst, nicht alle Reiseveranstalter im Land über einen Kamm scheren zu wollen. Denn die meisten versuchen wirklich ihre Gäste nach besten Kräften zufriedenzustellen und versprochene Zusagen einzuhalten.
Selbst wenn dann mal etwas schief läuft, erhälst du normalerweise eine Entschädigung oder zumindest eine Entschuldigung.
Gerade die bei Holidaycheck gelisteten Unternehmen können sich eigentlich keine solchen "Schoten" leisten. Denn wie du weißt und gemerkt hat, reicht EIN negatives Feedback, um andere abzuschrecken oder zu verunsichern.Prima, dass du die Ratschläge der "alten Hasen" beherzigt hast und selber auf den Veranstalter zugegangen bist. Ich hoffe, er zeigt sich nun professioneller im Umgang mit deiner Beschwerde.
Wie deine Postings auch zeigen, wärst du in Nachhinein sogar bereit gewesen, mehr zu bezahlen, wenn die versprochene Leistung eingehalten wäre.
Leider müssen immer wieder erst solche Negativbeispiele passieren, bevor der Mensch erkennt, dass Qualität einfach ihren Preis hat.
Es ist einfach nicht möglich, neue Fahrzeuge, gut ausgebildete und geschulte, deutschsprachige Fahrer und hochwertige Unterkünfte zu einem Dumpingpreis anzubieten und dann noch einen Gewinn zum langfristigen Fortbestehen des Unternehmens davonzutragen.
Das sollte eigentlich jedem klar sein.Ein Tipp von mir: Wer eine Jeepsafari buchen möchte, sollte i.d.R. bei jemanden anfragen, der vor allem Jeepsafaris anbietet oder zumindest auf einen bestimmten Fahrer bestehen, sofern man sich hier im Forum diese Information besorgt hat.
Es ist richtig, dass sich jeder Anbieter ein Fahrzeug samt Fahrer anmieten kann (wenn er keines oder nicht genügend eigene hat) und als eigenes ausgibt. Es gibt sogar (große) Firmen, die mieten immer nur an oder haben Verträge mit verschiedenen Subunternehmern, die ihre Fahrzeuge/Fahrer zur Verfügung stellen.
Dies liegt auch daran, dass die Safaripreise eigentlich zu niedrig sind und aus Kostengründen und Konkurrenzdruck auf eigene Fahrzeuge/Fahrer verzichtet wird. Schließlich bezahlt man nur für die Leistung, wenn sie gebraucht wird und z. B. in der Nebensaison hat man keine "unnötigen" Kosten und man muss sich nicht um Wartung und Reparaturen kümmern, zahlt keine Sozialversicherungsbeiträge usw.Meiner Meinung haben eigene Fahrer den unschätzbaren Vorteil, dass zufriedene Gäste schon allein aufgrund des Fahrers wieder zum gleichen Unternehmen zurückkommen, da sie wissen woran sie sind.
In diesem Sinne wünsche ich allen Safari-Begeisterten und denen, die es noch werden wollen einen schönen Abend.
Liebe Grüße aus Kenia,
Olaf -
SafarisJambo Marco,
kann Chrissi nur recht geben.
Liebe etwas mehr einrechnen.
Bei der Strecke Sweetwaters-Nakuru gibt es mittlerweile wieder die Möglichkeit in Naro Moru auf eine Schotterpiste in Richtung Nyahururu zu fahren. Man spart sich den ganzen Bogen über Nyeri (und damit mindesten eine halbe bis ganze Stunde) und die Piste ist nicht mal so schlecht. Trotzdem braucht man bestimmt 4 Stunden, wenn nicht noch mehr. Plane evtl. auch noch einen Stopp am Äquator und für den Blick ins Rift Valley zusätzlich ein.
Liebe Grüße aus Kenia,
Olaf
-
Einreise KENIAJambo zusammen,
es gibt seit einiger Zeit tasächlich einen Schalter in Mombasa und Nairobi speziell für Personen, die das Visum schon vorher besorgt haben.
Da das bisher noch nicht so viele Menschen machen, ist die Schlange dort meistens deutlich kürzer als bei den anderen Schaltern.
Andererseits kommt man anders in den "Genuss" das kenianische pole pole kennen zu lernen

Viele Grüße aus Kenia,
Olaf
-
TrinkgelderJambo Percy,
ich finde nicht, dass es darum geht, jemanden mit Trinkgeld zu überschütten.
Es ist aber nunmal so, dass die meisten Angestellten auf das Trinkgeld angewiesen sind (wie viele Dienstleistungsberufe in Europa auch - Friseur, Kellner uvm.).Wichtig finde ich nur, dass man eine vernünftige Relation findet und Trinkgeld nicht beliebig verteilt:
Wenn ein Kofferträger für 5 min. Dienstleistung z. B. 1 Euro bekommt, sind die hier im Forum (in einem anderen Thread) vorgeschlagenen 3 Euro pro Person und Tag für einen Safari-Fahrer, der 8-10 Stunden mit dem Gast am Tag zusammen ist, meiner Meinung nach ein Witz. Zumal der Fahrer wesentlich mehr Verantwortung für den Gast übernimmt (Sicherheit, Reiseführer usw.), als der Kofferträger oder ein Zimmermädchen.Der oft gehörte Kommentar von Gästen: "Ich bin aber nicht dafür verantwortlich, dass die Afrikaner so niedrige Löhne erhalten", stimmt auch nur zum Teil.
Denn die meisten möchten günstigen Urlaub und ein preiswerte Safari machen. Wie sollte das gehen, wenn die Löhne aller Angestellten plötzlich verdoppelt oder verdreifacht würden???Liebe Grüße aus Kenia,
Olaf -
AktienrechtJambo mpesa!
Was möchtest du denn machen?
Aktien kaufen und verkaufen?
Das macht man normalerweile über eine Bank oder einen Broker.
Frag doch mal bei deiner kenianischen Bank nach, wie die es handhaben und wie dort die Gebühren sind, falls du einen findest, der sich mit so etwas auskennst
Liebe Grüße aus Nairobi,
Olaf -
SafarisJambo Malini,
so wie ich das rauslese, sind das Campsites (also keine Tented Camps).
Dann macht ihr also richtiges Camping - super schön!Neben den Hinweisen von Chrissy, empfiehlt sich eine Kopfbedeckung, Moskitospray, eine Reiseapotheke und wiederverschließbare Feuchttücher, falls mal kein Wasser zum Händewaschen gerade zur Hand ist, aber auch Duschgel/Seife, da das jeder selber mitbringt.
Fernglas nicht vergessen!
In der Regel werden ja Schlafsäcke gestellt, nur wer empfindlich ist, bringt seinen eigenen mit (auf Kosten von zusätzlichen Kilos).
Ein kleines Kopfkissen schadet dagegen nicht - auch für ein evtl. Nickerchen auf langen Fahrstrecken.
Falls im Fahrzeug nicht geladen werden kann, genügend Ersatzakkus für die Kamera mitnehmen (Im Twiga Camp gibt es Strom an der Rezeption, im Seronera nicht, bei Lobo und Ikoma sind zwar Camps in der Nähe, ob ihr sie aber zum Laden anfahrt, weiß ich nicht).Etwas Süßes hebt zwischendurch nicht nur die eigene Stimmung, sondern kommt bei groß und klein immer gut an - aber immer in Maßen.
Die Verpflegung ist normalerweise spitze, die Köche geben sich die größte Mühe, leckeres und gesundes auf den Tisch zu zaubern.
Zu den Farben: Angeblich mögen Moskitos eher dunklere Farben, was ich persönlich noch nicht feststellen konnte. Ansonsten spricht nichts gegen deine Lieblingsfarben

Viel Spaß und safari njema,
Olaf -
AuswandernJambo Tumakaj,
eigentlich unmöglich dir zu helfen ohne gegen die Forenregeln zu verstoßen (Werbung).
Zum Container kann ich dir sagen, dass es mindestens zwei Möglichkeiten gibt:
Du lässt alles aus einer Hand organisieren (selbst das Einpacken deiner Sachen zu Hause in Kartons usw. und in den Container, den Transport zum Überseehafen in Deutschland und per Schiff nach Mombasa, die Zollformalitäten, den Transport zu deiner neuen Behausung und das Auspacken). Damit wärst du (transport-)versicherungstechnisch am besten abgesichert, denn wenn etwas kaputt gehen sollte, musst du nicht nachweisen, dass du Schuld bist - wobei diese Sache hochkompliziert ist!
Ist aber auch am teuersten.Du kannst das Einpacken auch selber übernehmen und nur den Container mieten (wenn du ihn in Kenia weiter benutzen möchtest, z. B. als Garage, auch kaufen) und den Transport zum Hafen nach Mombasa von Deutschland organisieren lassen.
Für die Zollformalitäten und den Transport in Kenia kannst du ein Unternehmen in Kenia beauftragen oder den Transport selber organisieren, sowie das Ausladen.
Je nach Wunsch und Geldbeutel.Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab:
a) Containergröße (20 Fuß oder 40 Fuß lang, also gut 6 m oder 12 m)
b) Container mieten oder kaufen
c) Art des Umzuges (siehe oben)
d) Strecke in Deutschland und Kenia, die der Container an Land zurück legt
e) soll ein Fahrzeug im Container transportiert werden oder nur Haushaltsgüter?
f) wie streng wird beim Zoll kontrolliert - Schmiergeld!Kosten: Selbst eine günstige Lösung, bei der du viel selber organisierst und packst, wird dich mindestens zwischen 3000 und 4000 Euro für einen 20 Fuß Container ohne Fahrzeug kosten.
Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt...Nach meiner Erfahrung gibt es nicht sehr viele Unternehmen in Deutschland, die Überseetransporte nach Kenia anbieten.
Google doch mal unter "containertransport kenia privat" oder "überseetransport kenia privat". Du kannst das Wörtchen privat auch weglassen, dann bekommst du andere Ergebnisse.Vielleicht kann sich ja mal ein Administrator äußern, in wie weit detaillierte Tipps unter Werbung fallen, sonst könnte ich dir auch Namen und Adressen mitteilen.
Sonnige Grüße aus Kenia,
Olaf -
Sentrim Mara CampJambo Rico,
vom Sentrim Mara zur South Mara River Bridge sind es etwa 45 km, wenn man den Hauptwegen über die Keekorok Lodge folgt.
Dafür benötigt man ca. 2-2,5 Stunden reine Fahrzeit, wenn man gemütlich fährt. Mit häufigen Stopps entsprechend länger.
Es ist halt definitiv zu weit, als dass man eine Morgen- oder Nachmittagpirschfahrt dorthin macht.
Aber wenn du mehrere Tage vor Ort bist, kannst du ja 1-2 Tage mit einem vollen Tag einplanen und an den anderen, mehr die Umgebung des Camps (Ngama Hills und die Ebenen Richtung Keekorok oder Talek River) erkunden.
Am Besten spricht man das mit dem Fahrer direkt in der Mara ab, wenn man weiß, wo gerade die meisten Tiere sind und das Überqueren evtl. starten könnte.Ist ja immer mit viel Glück verbunden.
Wir hatten gerade eine Kundin, die war am WE in der Mara und erzählte, dass sie erlebt hat, wie eine große Gruppe Zebras den Fluss überquert hat.
Muss sehr dramatisch gewesen sein, da sich Krokodile ein Tier geschnappt und dann zerrissen haben.Viel Spaß und liebe Grüße,
Olaf -
Sentrim Mara CampJambo Rico,
das Sentrim Mara liegt ca. 5 Fahrstunden von Nairobi entfernt, etwa 3 km östlich des Sekenani Gates - innerhalbdes National Reserves!
Will man zum Mara Fluss (z. B. zur Brücke im Süden, die zum Transmara Gebiet führt) sollte man eine Ganztagespirschfahrt einplanen, da man unterwegs ja doch immer wieder stehen bleibt und nicht einfach durch rauscht.
Das Camp ist auf Mittelklasse-Niveau, die Zelte - jedes hat eine eigene Terrasse mit Blick in den Busch oder aufs Nachbarzelt - sind geräumig, geschmackvoll ausgestattet und haben eine ansprechende Ausstattung mit separater Dusche und WC.
Im letzten Jahr wurden neue Zelte hinzugebaut.
Das Camp verfügt über einen kleinen Pool und einen Whirlpool, ein Restaurant und eine Bar.
Das Essen wird als Buffet serviert und ist gut und reichhaltig.
Das Personal ist freundlich und hilfsbereit.Verglichen mit den Photos auf der Sentrim Webseite finde ich das Camp in der Realität ansprechender.
Liebe Grüße aus Kenia,
Olaf -
SafarisJambo Emil,
wie Chrissy schon schrieb: Ende September ziehen normalerweise die ersten Tiere wieder zurück nach Tansania, folglich halten sich viele mehr im Süden der Mara auf.
Migration in der Masai Mara hat aber auch unterschiedliche Aspekte:
Zum einen ist es die unglaubliche Masse an Tieren (mehrere 10.000 wenn man auf einer Erhebung steht), die die goldenen Grasflächen bevölkern.Diese bieten natürlich für Raubtiere ein Festmahl, so dass die Chance eine Jagd live zu erleben oder Räuber beim Fressen zu sehen, größer ist.
Und für viele das Higlight: Die Überquerung des Mara-Flusses mit den dramatischen Szenen, die bei hohem Wasserstand möglich sind.
Letzteres ist aber noch schwerer vorher zu sagen, als die Dauer der Migration in der Mara, da man nie genau weiß, wann kleinere oder größere Gruppen wo den Fluss passieren werden.
Manchmal stehen Tausende von Gnus auf einer Seite und trauen sich dann doch nicht, auf die andere Seite zu schwimmen.Wie bei jeder Safari gehört einfach immer eine Portion Glück dazu.
Viele Grüße,
Olaf -
SafarisJambo Andi,
auch wenn es auf der Landkarte so einfach aussieht, dürfen Veranstalter NICHT von der Masai Mara in die Serengeti und umgekehrt fahren!
Der dortige Grenzübergang Sand River ist dafür gesperrt.
Wenn du also von der Mara in die Serengeti fahren willst, musst du einen Umweg entweder über Isebania am Lake Victoria oder Namanga beim Amboseli machen.
Das kostet jeweils mindestens einen Tag Fahrerei und viel Geld.Da die Spritpreise auch in Ostafrika stark angestiegen sind, wird es bei einer Tour zu zweit eben auch ziemlich teuer.
Wie Stüppi schon meint, ist wahrscheinlich die Konzentration auf ein Land besser, dann habt ihr auch keine doppelten Visumkosten, verschiedene Währungen und medizinische Anforderungen, die bei einer Länderkombi noch dazu kommen.
Euer Reisezeitraum liegt wirklich in der Hochsaison für Kenia und Tansania. Z. T. gibt es in der Masai Mara (es ist die Zeit der großen Tierwanderung), aber auch auf Sansibar nur noch wenige freie Unterkünfte.
Die beiden Länder werden richtig gut besucht.
Ihr solltet also nicht zu lange warten mit einer Entscheidung.
Ich kann sie aber auch nur empfehlen!Für Gruppenreisen wäre euer Budget zwar perfekt, aber da werdet ihr kaum noch einen Platz bekommen...
Ansonsten schaut doch mal in den Reisetipps, da könnt ihr euch von verschiedenen Anbietern Angebote erstellen lassen.
Liebe Grüße aus Kenia,
Olaf -
SafarisJambo Chrissy,
vielleicht hast du ja auch die Lake Nakuru Flamingo Lodge im Sinn!?
Die liegt definitiv außerhalb, vor dem Langata Gate.
Das Flamigo Hills Tented Camp liegt ein paar Kilometer südöstliche des Main Gates im Park.
Ist manchmal etwas verwirrend mit den Namen. Habe selbst Safarifahrer aus Nairobi erlebt, die mir vom Camp erzählt haben, obwohl ich nach der Lodge gefragt habe...Viele Grüße aus dem stromlosen Diani,
Olaf -
SafarisJambo Peter,
das Flamingo Hill Camp liegt auch im Lake Nakuru National Park und bietet schöne und geräumige Zelte und machte beim Besichtigen im letzten Jahr einen guten Eindruck. Das Personal war uns gegenüber freundlich und hilfsbereit.
Das Camp liegt auf einer Ebene ohne direkten Blick auf den See, allerdings sollen öfter Büffel und andere Tiere am Camp vorbei kommen.
Von den drei im Park gelegenen Camps/Lodges ist es halt das neueste.
Sarova Lion Hill und Lake Nakuru Lodge gibt es schon deutlich länger.Der Vorteil, wenn man im Park übernachtet, ist eben, dass man sich mit einem Eintritt 24 Stunden im Park aufhalten kann, also z. B. mittags reinfahren und am anderen Tag vormittags wieder raus.
Schläft man außerhalb (Nakuru Stadt, Mbweha Camp oder Mali Saba Camp) zahlt man jedes Mal beim Einfahren in den Park den Eintritt (im August sind es dann 75 US$ pro Person). Das kann dann teurer sein, als wenn man im Park übernachtet, wo die Raten der Unterkünfte i.d.R. höher sind als außerhalb.In der Mara kenne ich das Mara Siria nicht.
Ashnil Mara und Aruba Mara kann man jedoch kaum miteinander vergleichen.
Ashnil ist deutlich luxuriöser, das Essen ist top und von der Lage (im Herz des NR, Zelte am Mara Fluss - wenn auch kein direkter Blick vom Zelt auf den Fluss) kaum zu toppen.Aruba Mara liegt außerhalb des NR am Talek River, in unmittelbarer Nähe zum Park Tor. Allerdings sieht man weniger Wildtiere als vielmehr Masai Rinder am Fluss.
Die Zelte und das Ambiente sind zweckdienlich und ok.
Was für das Camp spricht ist seine Überschaubarkeit, es ist wesentlich kleiner als das Ashnil.
Letztendlich wird es eine Frage des Preises sein, wie du dich entscheidest, denke ich mal. Da sollte das Aruba deutlich günstiger sein.Da ihr mit eurem Fahrzeug kommt, braucht man mit dem Camp nur noch zu klären, wie ihr es mit dem Tagesablauf handhabt, z. B. Lunchpaket statt Mittagessen, wenn ihr eine Ganztagespirschfahrt unternehmt.
Nur wenn ihr noch zusätzliche Leistungen, wie Spaziergänge mit einem Masai machen wollt oder einen Masai als zusätzliche Begleitung bei den Pirschfahrten dabei haben möchtet, solltet ihr dies mit dem Personal vor Ort abklären.Bei eurer Safari sollte es schon ein Jeep sein, muss ja kein 7-Sitzer sein, wenn ihr nur zu zweit fahrt. Den Luxus solltest du deiner Wirbelsäule gönnen.
Liebe Grüße aus Kenia,
Olaf -
SafarisJambo Peter,
ist ein bisschen schwierig zu sagen, da du mal von Tagen und dann von Nächten schreibst.
Meiner Meinung bekommt ihr einen guten Querschnitt von Kenias Naturschönheiten zu sehen und "nebenbei" von den Landschaften die ihr durchfahrt.
Es ist mit Sicherheit keine pole pole-Safari, aber da Zeit auch Geld ist, glaube ich, dass ihr einen guten Weg gefunden habt und viel Freude haben werdet.
Die vielen Eindrücke, die ihr sammeln werdet, könnt ihr dann ja an der Küste in Ruhe verarbeiten.Liebe Grüße vom Diani Beach,
Olaf