• Metrostar
    Dabei seit: 1087171200000
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    geschrieben 1201262569000

    @krabel sagte:

    Also, wir haben noch nie erlebt, dass ein Vermieter patroulliert oder patorullieren ließ wg. Angst vor Vandalismus etc.

    Dafür gibt es ja dann die Schlußabnahme vor der Abreise.

    Grüße Ute

    Regelmäßig Spione ausschicken wäre auch maßlos übertrieben. Einen "Überraschungsbesuch" nach ein paar Tagen, um sich ein Bild zu machen, wie es in der Wohnung aussieht, macht sicherlich der eine oder andere Vermieter, um bei der Schlußabnahme nur "Auf Wiedersehen" zu sagen, oder alles genau unter die Lupe zu nehmen.

  • Susanne xyz
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    geschrieben 1201264377000

    Früher habe ich häufiger in Privatquartieren gewohnt (meistens in England und Österreich), inzwischen hängt es sehr stark vom Reiseland ab.

    Sehr üblich ist B&B beispielsweise in Irland. Dort findet man überall nette Privatquartiere und in der Regel auch äußert nette Gastgeber, allerdings habe ich auch manchmal schon erlebt, daß manche die Privatsphäre ihrer Gäste als nicht so wichtig ansehen. Da man meistens dort nur für eine oder zwei Übernachtungen bleibt, finde ich das nicht so störend.

    Auch in Kanada und den USA habe ich des öfteren in B&Bs übernachtet, dort sind diese Unterkünfte aber oft teurer und besser als Motelübernachtungen, manche verfügen über richtig luxuriöse Zimmer. Eine individuelle Ausstattung (z.B. ein architektonisch interessantes Haus bzw. Antiquitäten) gehört - im Gegensatz zu den oft sehr einfachen B&Bs in Europa - unbedingt dazu.

    Nicht selten ist es aber üblich, daß es für's Frühstück eine festgelegte Zeit gibt und alle Gäste inkl. Gastgeber an einem Tisch gemeinsam frühstücken. Auch hier sehe ich es so, daß dies für 1 oder 2 Nächte sehr nett sein kann (zumal die Nordamerikaner in der Regel ausgesprochen offene und nette Leute sind), einen längeren Aufenthalt wollte ich dort aber dann nicht verbringen.

  • MaraIswed
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    gesperrt
    geschrieben 1201268001000

    Wenn ich mir die ganzen Postings zum Thema so durchlese unter Beachtung von etwaigen Kontrollen und Grenzen, wage ich fast zu behaupten, dass es auch an der Mentalität liegt.

    Während beispielsweise beim Südländer das Mieten von Privatgemächern doch eher unter dem Motto „alles kann – nichts muss“ im Zusammenhang mit einer unaufdringlichen offenen Türe abläuft, ist es beim Deutschen doch ganz anders.

    Der ist da doch eher weniger aufgeschlossen, auch eher leicht pedantisch, akkurat und dazu neigend, sich in übertriebenem Maße Sorgen zu machen, begleitet von so manchem Kontrollzwang.

  • dreckbacke
    Dabei seit: 1155254400000
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    geschrieben 1201273835000

    Hallole ,

    ich stimme hier Susanne vollständig zu. Auch ich habe schon unzählige Übernachtungen in B&B`s getätigt und kann nur über sehr positive Erfahrungen berichten. Nirgends sonst erhält man leichter Kontakt zu "echten Einheimischen" und lernt deren Gepflogenheiten, Sorgen und auch Tipps zur jeweiligen Landschaft kennen ;)

    Die schönsten Erfahrungen habe ich sowohl in den Neu-Englandstaaten als auch in Schottland gemacht. Gemeinsames Frühstück und auch mal eine Abend im Kaminzimmer sind Erfahrungen die einem Hoteltouristen verwehrt bleiben.

    Als Gegensatz hierzu sehe ich z.B. meine Motorradtouren an - dort ist vorrangig der Weg das Ziel. Dann hat natürlich das Quartier nur den Zweck der Übernachtung - und morgens schnell raus um die ersten Sonnenstrahlen auf dem " Asphalt " zu genießen.

    In solch einem Zimmer wollte ich natürlich nicht meine ganzen Ferien verbringen - hab auch leider schon einiges unschönes gesehen.

    Trotzdem werde ich die neue Urlaubssaison Februar mit einem B&B eröffnen. :kuesse: nach Edinburgh

    LG Ralf

    Meine aktuelle Flugstatistik: 706 838 km oder 936 h Flugzeit bei 241 Flügen
  • Metrostar
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    geschrieben 1201277153000

    @Mujer

    Ich denke, daß es bei vielen nicht der Kontrollzwang, sondern die Erfahrung mit sich bringt. Die Eltern einer Bekannten besitzen ein Haus in Spanien. Das hatten sie ein paar Mal vermietet. Dann war Schluss damit. Als sie selbst dort hinfuhren, hingen die Rollos auf halb 8, die Möbel hatten Schrammen, Geschirr war angeschlagen. Zu Hause passt man in der Regel auf, daß alles in Schuss ist, bzw. repariert wird. Die Leute sagen einfach nicht Bescheid, wenn ihnen irgendetwas kaputt gegangen ist (aus welchen Gründen auch immer). Jeder kann mal Geschirr zerdeppern, oder ein Gerät kann den Geist aufgeben. Der nächste Urlauber beschwert sich dann hierüber.

  • MaraIswed
    Dabei seit: 1163030400000
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    gesperrt
    geschrieben 1201293134000

    @dreckbacke sagte:

    Hallole ,

    ich stimme hier Susanne vollständig zu. Auch ich habe schon unzählige Übernachtungen in B&B`s getätigt und kann nur über sehr positive Erfahrungen berichten. Nirgends sonst erhält man leichter Kontakt zu "echten Einheimischen" und lernt deren Gepflogenheiten, Sorgen und auch Tipps zur jeweiligen Landschaft kennen

    Also das kann ich nicht unterschreiben. ;)

    Um mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen, um deren Sorgen und Lebensart kennen zu lernen oder Tipps für Land und Leute zu bekommen muss ich sicher nicht privat dort wohnen. Ich hatte in meinen Urlauben noch nie Probleme mit Einheimischen in Kontakt zu kommen, schon alleine weil ich mich eher jenseits der touristischen Trampelpfade bewegt habe. Auch in größeren Hotelanlagen kann man sich mit dem Personal gut unterhalten und das eine oder andere erfahren. Wir saßen mal abends an der Hotelbar und haben an dem Abend mehr über die Gepflogenheiten von Land und Leuten erfahren als so mancher in seinen 2 Wochen. Es kommt hauptsächlich drauf an, wie man den Leuten begegnet.

    Man kann auch in einer Privatunterkunft unter Einheimischen leben und bekommt trotzdem keinen Kontakt.

    Ich sehe das ganz locker. Was das Wohnen anbetrifft möchte ich lieber für mich sein, denn als kontaktfreudiger und extrovertierter Mensch fällt es mir nicht schwer auf Leute zuzugehen und auch mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

    @ Metrostar

    Das ist sicherlich wahr. Viele gehen ja auch im Hotel recht sorglos mit allem um. Duschen trotz bekannter Wasserknappheit stundenlang oder lassen das Licht brennen wenn sie abends das Zimmer verlassen. Allerdings muss ich mir als Privatmann eben auch darüber im Klaren sein das ich mir so etwas rechnen muss. Traurig aber wahr.

  • Erika1
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    geschrieben 1201305618000

    Schon hilfreich, wenn im touristischen Mallorca beschäftigte Hotelbar-Mitarbeiter der deutschen Sprache mächtig sind... ;) nicht wahr?

    Spricht man auf Mallorca spanisch, erhält man in Touri-Gebieten eine deutsche Antwort...

    Bin ich nicht auf Mallorca unterwegs, benötige ich die spanische Sprache, wenn ich mich abseits der touristischen Trampelpfade bewege. In diesen Unterkünften heißt es "Servicesprachen = spanisch und englisch". Oha, nicht ganz korrekt, denn auf Mallorca, San Marroig, halfen auch nur spanische Sprachkenntnisse... jedenfalls dann, wenn man mehr wollte, als nur ein Ticket lösen.

    Wie auch immer, wir möchten keine privaten Unterkünfte im Haushalt der Gastgeber. Kontakte kann ich auch knüpfen - was Spanien betrifft - wenn ich eine Finca anmiete oder in einem Finca-Hotel wohne. Und vor allem dann, wenn ich Restaurants, Bars oder andere Stätten besuche, die ausschließlich von Einheimischen frequentiert werden. So etwas findet man in touristisch geprägten Gebieten, vorwiegend in Strandnähe, nicht.

    Wir haben natürlich auch spanische Hotelerfahrungen. Das gleiche wie überall: der Kunde hat Recht - vor allem an der Hotelbar....

  • matheusmanaus
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    Zielexperte/in für: Brasilien
    geschrieben 1201338529000

    Wir schätzen gerade die kleinen Pousadas sehr, eben wegen dem Kontakt zur Gastgeberfamilie. Der Preis ist in der Regel sehr günstig, Animationsprogramme brauchen wir nicht und Kinder bekommen ungezwungenen Kontakt mit der örtlichen Jugend. Und das schönste ist das Essen, wenn man sich tatsächlich etwas wünschen kann und es wird dann serviert, zu der Zeit, wie man es gern hätte. :D

    Matheus, Manaus-AM Das schlimmste Weltbild haben noch immer die Menschen, welche die Welt noch nie gesehen haben. (Alexander v. Humboldt)
  • Wanderin
    Dabei seit: 1197417600000
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    geschrieben 1201343096000

    Hallo Holzmichl..Der Bodensee insbesondere das Hinterland ist unwahrscheinlich schön...würde Dir empfehlen ein Hotel oder Gasthaus etwas vom See weg zu nehmen. Die Ortschaft Mühlhofen ist ca. 4 km von Meersburg entfernt. Die Pfahlbauten in Unteruhldingen sind interessant. Dir alte Burg "Meersburg". Kloster Birnau usw. Ein Gasthaus in Mühlhofen möchte ich aus Gründen der Werbung nicht nennen.. Kannst Dich ja über PN mit mir in Verbindung setzten wenn es Dich interessiert.

  • ericmu
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    Beiträge: 1326
    geschrieben 1201343711000

    Hallo,

    im Vergleich zu guten Hotels am Bodensee, ist das Privatquartier

    deutlich günstiger, sucht eines mit mehr Zimmern, dann ist

    die 'Gefahr' kleiner ' bemuttert ' zu werden.

    Die Menschen sind dort sehr nett und gastfreundlich

    und wollen den Gast gewinnen, damit er wieder kommt,

    manchmal zuviel, mehr als der Gast möchte, teils lästig ist ,

    aus Höflichkeit aber nicht zeigt.

    ericmu

    @Holzmichel sagte:

    Hallo,

    wir haben vor, im Mai mal ein paar Tage bzw. verlängertes Wochenende am Bodensee zu verbringen.

    Natürlich habe ich viele schöne Angebote gefunden, entschieden haben wir uns noch nicht.

    Dabei waren auch eine Reihe Privatquartiere, die sehr gut im Angebot klingen, vorallem preislich eine vernünftige Alternative bieten.

    Aber - wir sind eher "Freunde" einer Hotelunterbringung.

    Deshalb blättern wir bei solchen Angeboten oft weitern, sicher zu unrecht !

    Warum wir das sind ?

    Weil wir schon mehrfach - besonders Anfang der neunziger Jahre - Urlaub in Privatquartieren hatten - hier in Deutschland, in Österreich oder in Tschechien.

    Soweit war ja alles o.k. - aber uns störte der doch recht enge Kontakt zu den Vermietern. Fing an beim Frühstück (was immer bestens war), wo wir ständig erzählen mussten, was wir am jeweiligen Tag machen etc..

    Abends dann wollte man gerne mal mit uns reden, gerne mal zusammen einen Schnaps trinken o.ä. oder bis hin zum Bewundern des tollen Traktors der Gastfamilie oder Autofachsimpeleien oder der wunderbare Garten usw..

    Interessiert uns(mich) ja normalerweise auch alles - aber eben nicht im Urlaub!

    Natürlich waren alle Vermeiter lieb, herzlich und stets um unser Wohl besorgt - aber wir wollten eigentlich unsere Ruhe, eigentlich gar keine besondere Beachtung !

    Letzlich haben wir dann nie mehr Privatquartiere genommen, nur noch Hotels !

    Wie sind Eure Erfahrungen ?

    Erwin

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