Weiter zum Inhalt

Mallorca Inside- Bernats Kolumne

Bernat schreibt hier über "sein Mallorca". Nur Wenige kennen Mallorca so gut wie er- kein Wunder: Bernat war viele Jahre in leitender Stellung in der Touristik auf "seiner Insel" tätig.Bernat weiss wovon er schreibt! Viel Spaß beim Lesen.
75 Themen 294 Beiträge
  • Angeln auf Mallorca

    4 Beiträge 7k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    4 Beiträge
    7k Aufrufe
    BernatB
    Habe die Links im ersten Beitrag korrigiert und hoffe dass sie jetzt funktionieren. Beim ersten Link wird automatisch eine Vorgangsnummer erteilt. Wenn man den Vorgang abbricht und es dann später wieder einmal versucht, scheint das System zu erkennen dass man schon einmal einen Vorgang angefangen hat und macht automatisch dort weiter wo man das vorherige Mal abgebrochen hat (so erscheint es zumindest). Beim Vorgang mit herunterladen der Lizenz im PDF-Format kommt man - nach eintragen der persönlichen Daten - zur Zahlungweise mit Kreditkarte (wie gesagt, bisher leider alles nur auf spanisch/katalanisch). Nach erfolgter Zahlung kann man sich dann die Lizenz ausdrucken. Eine Rücksprache mit der Fischereibehörde ergab ausserdem folgende Information: angeblich wird diese Website demnächts auf englisch zur Verfügung stehen die Angabe einer ausländischen Adresse sollte zwar funktionieren, falls nicht einfach die Adresse eines hiesigen Hotels eingeben Mit einer Lizenz allein ist es nicht getan. Es gibt Vorschriften i. Bz. auf Fischarten, Mindestgrössen, Schonzeiten, Verbotszonen, etc., etc. die zu beachten sind (dementsprechende Dateien mit Info   H I E R  oder  H I E R  runterladen). Ab 65 Jahren ist die Lizenz kostenlos, allerdings muss man persöniich vorsprechen.
  • Dieses Thema wurde gelöscht!

    5 Beiträge 2k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von
    5 Beiträge
    2k Aufrufe
  • Eskalation der Probleme mit Strassenverkäufern

    11 Beiträge 11k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    11 Beiträge
    11k Aufrufe
    BernatB
    Wie Kourion schon richtig schreibt, sind natürlich nicht alle Strassenverkäufer 'illegal'. Und sowohl unter jenen die eine Aufenthaltsgenehmigung haben als auch unter den 'illegalen' gibt es dann jene die gefälschte Markenartikel anbieten und somit eine illegale Handlung begehen (unabhängig ob mit oder ohne Aufenthaltsgenehmigung). Tatsache ist dass die Anbieter von gefälschten Markenartikeln spanienweit zu einem 'Problem' geworden sind. In Barcelona kommt es diese Tage fast täglich zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen diesen Strassenverkäufern und der Polizei. Tatsache ist aber auch dass man an der Playa de Palma (in Palma/auf Mallorca generell) versucht dieser Situation Herr zu werden. Es ist mehr Polizei im Einsatz, es wird mehr Ware denn je beschlagnahmt, es kommt zu Festnahmen. Und nicht nur was die Strassenverkäufer anbelangt. An der Playa de Palma verfolgt man die Strandmasseusen, die Hütchenspieler, etc., mehr als je zuvor. Neue Bestimmungen in Bezug auf Alkoholverkauf- und Verzehr sind im Gespräch. Wie ich meine ist das inzwischen 'auf der Strasse' (und am Strand) schon spürbar. "Ballermann 6" ist - heutzutage - fast 'tote Hose' im Vergleich zu früher (ja. man sagt dass sich die 'Stimmung' jetzt ein Balneario nach oben verschoben haben soll). Das Problem ist immer das selbe: je länger man mit dem Eingreifen bzw. Vorbeugen wartet - aus welchen Gründen auch immer - desto problematischer und komplizierter ist eine 'gute' und einfache Losung. Und an der Playa de Palma hat man erwiesenermassen viel zu lange gewartet sich um eine Lösung zu kümmern.
  • Deutsche Backwaren in spanischen Supermärkten

    1 Beiträge 7k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    7k Aufrufe
    BernatB
    Gestern habe ich - überraschenderweise - bei MERCADONA (in relativer Stadtmitte Palmas) frische Brezeln in der Auslage gefunden. Vor Jahren war das Backwarenangebot in Spanien (im Vergleich zu Deutschland) extrem beschränkt. Die klassischen Baguettes, Brötchen (Weissbrot), mallorquinisches Bauernbrot .... und wenig mehr. Croissants, 'Kartoffelkuchen' (Coca de patatas) und, natürlich, Ensaimadas. Cocarrois und Panades (mit Gemüse und/oder Fleisch gefüllte 'Kuchen' und Coca Mallorquina, eine Art Gemüsepizza, rundeten das Angebot ab. Möglicherweise war in jenen Jahren das Frühstück in den spanischen Hotels die grösste Enttäuschung der deutschen Touristen. Das Angebot in spanischen Bäckereien wurde dann vor einigen Jahren unwesentlich erweitert: Vollkornbrot, Brötchen mit verschiedenen Körnern, Schwarzbrot, weisses mallorquinisiches Bauernbrot, etc., etc. Deutsche Bäckereien und Konditoreien etablierten sich auf Mallorca und belieferten teilweise sogar einige der Hotels. Es gab deutsche Kuchen in den Cafés und Cafeterias. Deutsche Bäcker gaben Ihre Backkünste an spanische Kollegen weiter. Deutsche, industrielle Grossbäckereien wurden eröffnet und belieferten die Hotellerie. ….. und jetzt sind die Einheimischen auf den Geschmack deutscher Backwaren gekommen. LIDL –und, seit kurzem, ALDI - haben das ihre dazu beigetragen. Mit Werbung auf Grossplakaten vermarkten sie ihre Backwaren. Die Nachfrage der Einheimischen ist inzwischen enorme gesteigen und somit ziehen die spanischen Supermärkte nach. Brezeln sind da nur ein kleines Beispiel. MERCADONA bietet ‘deutsche’ Backwaren (die man durchausgeniessen kann) nach Gewicht an. Es gibt 3 verschiedene Preisklassen in den Regalen, Alle Backwaren der selben Preisklasse werden zusammen abgewogen und nach Gewicht bezahlt ….. im Endeffekt zahlt man einiges weniger als für vergleichbare Ware nach Stückpreis bei LIDL oder ALDI. Wie ich meine, eine positive Entwicklung die auch den Touristen – vor allem den Finca-bzw. Ferienwohnungsmietern - zugute kommen sollte.
  • "Handbuch des guten Touristen"

    9 Beiträge 4k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Aib32w
    9 Beiträge
    4k Aufrufe
    Aib32wA
    Ich kapier nicht warum man ein Handbuch für Manieren braucht!!! Sollte jeder von Haus aus schon von den Eltern und der Erziehung mitbekommen haben und ich verhalte mich zuhause doch auch nicht so..... Ich finde es beschämend, dass wir ein Handbuch brauchen wie man sich im Gastland zu verhalten hat.....
  • Palma, “Stierkampffreie Stadt”

    1 Beiträge 2k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    2k Aufrufe
    BernatB
    Viele werden wissen dass es in Palma eine Stierkampfarena  gibt. Gebaut wurde diese Arena in 1928 und bis vor einigen Jahren fanden dort – zwischen April und Oktober – jeden Sonntag Stierkämpfe statt (siehe auch “Stierkampf auf Mallorca” ). Seit einigen Jahren werden diese Stierkämpfe immer weniger, und die Arena wird immer mehr für andere Arten von Veranstaltungen genutzt (Konzerte, Sportveranstaltungen wie Tennis, “Wetten dass”, etc., etc.). Die Aktivitäten, Kundgebungen und Protestkampagnen der Tierschützer werden - spanienweit- immer stärker, immer grösser wird der Druck zu erreichen dass Stierkämpfe ganz verboten werden. In Katalonien, zum Beispiel, wurden sie schon vor ca. einem Jahr gesetzlich verboten. In den letzten Monaten hat eine Bewegung die sich “Mallorca ohne Blut” (Mallorca sense sang) nennt, 130.000 Unterschriften gegen den Stierkampf gesammelt und die jetzt bei der (neuen) Gemeinderegierung der Stadt Palma vorgelegt. Gestern hat der (neue) Gemeinderat den Beschluss getroffen Palma offiziell zur “Stadt ohne Stierkampf” zu erklären. Dafür gestimmt haben die Parteien die die Regierungskoalition bilden (angeführt con “Som Palma”, der örtlichen, ‘weisen’Marke von Podemos, der spanischen Syriza Partei), dagegen gestimmt haben die Volkspartei und Ciudadanos (“die Bürger” ). Rechtlich wird das kuzfristig keine Wirkung haben, denn die Kompetenz zur Regulierung der Stierkämpfe hängt von der Landesregierung der Balearen (und nicht von den Gemeinden) ab. Somit ist die Ernennung der Stadt Palma zur “Stadt ohne Stierkampf” lediglich symbolisch, ist aber ein klares Zeichen in welcher Richtung der Trend geht. In Palma wird es also, nach wie vor, Stierkämpfe geben. In den nächsten Tagen findet der erste Kampf der Saison statt, mit sehr bekannten Toreros. “Mallorca sense sang” wird kurz vor Beginn dieser Veranstaltung bestimmt eine “Schlachterei” (am Boden liegende, mit ‘Blut’ übergossene Menschengruppen) inszenieren, und das wird so lange weitergehen bis der Stierkampf auch gesetzlich abgeschafft bzw. verboten wird. Die Zeiten ändern sich, die Einstellungen ändern sich, das Verhalten der Bürger/Menschen ändert sich (das beste Beispiel: Umweltschutz und ökologisches Denken). Was vor 50 Jahren ‘akzeptabel’ (und vielleicht sogar ‘Klasse’ ) war, wird heute kritisiert und verpönt. So wird es wohl unweigerlich auch der spanischsten aller spanischen Traditionen ergehen.
  • 'Plastiksuppe' an der Südostküste Mallorcas

    1 Beiträge 3k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    3k Aufrufe
    BernatB
    Seit einigen Wochen zieht eine aussergewöhnliche Hitzewelle über ganz Europa. In Spanien (und Mallorca) werden seit Mai alle Hitzerekorde gebrochen. Das Meer um die Inseln ist zwischen 2 und 4 Grad wärmer als es normalerweise in dieser Jahreszeit ist. Das ist vor allem den Windverhältnissen zuzuschreiben die seit Wochen heisse Luft aus Nordafrika nach Europa treibt. Diese Windverhältnisse erzeugen eine Wasserströmug in der selben Richtung: von Nordafrika (Algerien) Richtung Norden, also in Richtung der Balearen (Entfernung etwa 250 Km). Laut der Zeitschrift SCIENCE ist Algerien das 13. Land der Welt das am meisten Plastik ins (Mittel-)Meer wirft. Algerische Umweltschützer veröffentlichen Jahr für Jahr Bilder von Stränden die zu Müllhalden geworden sind. In 2013 veröffentlichten Touristen Bilder von offiziellen Müllabfuhrwagen der seine Ladung direkt in eine Schlucht am Meer ablud. Algerier die es sich leisten können machen Badeurlaub in Tunesien weil ihre eigenen Strände nicht zu nutzen sind. Der Präsident der argelischen Vereinigung für Küstenschutz, Billel Bakiri, gibt offen zu dass "das Leben im Meer ausstirbt". .... und dieser ganze Müll taucht jetzt - mit diesen Wetter- und Windverhältnissen, -stammt 80% des an den mallorquinsichen Küsten angeschwemmten Mülls aus Algerien, die restlichen 20% angeblich durch illegale Müllentsorgung der Schiffe und Yachten.  Der Biologe des Inselrats von Ibiza, Jaume Estarellas, bestätigt dass es sich hierbei um ein "bedauerlicherweise bekanntes Phänomen das sich jedes Jahr wiederholt" handelt. Vor ein paar Tagen sammelte ein Ehepaar aus Ibiza so viel Plastik und schiwmmenden Müll ein - überwiegend Verpackungen mit arabischem Aufdruck - dass sie in ihrem kleines Motorboot nur einen winzigen Bruchteil der "Plastiksuppe" zurück in den Hafen mitnehmen konnten. "Plastiksuppe" im Meer um die Balearen (Quelle: EL MUNDO) Die Umweltorganisation GOB hat die Umweltschutzbehórde der Balearenregierung aufgefordert schnellstens Reinigungsboote in die Naturschutzparks von Es Vedrá (Ibiza) und Cabrera (Mallorca) zu schicken um grössere Auswirkungen dieser "Plastik- und Müllinvasion" zu vermeiden.
  • Schmuggel auf Mallorca (3)

    1 Beiträge 3k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    3k Aufrufe
    BernatB
    Wie schon in vorherigen Beirägen mit dem selben Titel erwähnt (Schmuggel auf Mallorca (1), Schmuggel auf Mallorca (2)), war Schmuggel auf Mallorca immer ein Kavaliersdelikt und wurde seitens aller Bevölkerungsschichten akzeptiert und geduldet bzw. 'beschmunzelt'. Geschmuggelt wurde vor allen Dingen Tabak/Zigaretten, Kaffee und sogar Zucker. Das mit Schmuggel in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts verdiente Geld wurde oftmals in der Touristikbranche investiert, z. Bs. in Hotels/Hotelketten. Aber nicht nur in der Hotellerie. Die ersten grossen Busunternehmer der Insel konnten die Investitionen in Reisebusse mit ihren Einnahmen durch Schmuggel finanzieren. Die Schmuggelware wurde von Alfgerien, Marokko oder Gibralter mit grösseren Schiffen in einsame, schwer zugängliche Buchten gebracht und dort auf kleinere Boote umgeladen (viele der grösseren Schiffe waren Küstenwachschiffe der Royal Navy die nach dem 2. Weltkrieg von den Schmugglern billig erworben wurden). Die kleineren Boote, viele davon 'normale' Fischerboote, brachten die Ladung an Land, ausschliesslich an schwer zugängigen Stellen. Die beliebtesten Küstenstreifen zum entladen waren bestimmte Stellen der Serra de Tramuntana und der Südostküste der Insel (Santanyí, Cala D'Or, Cales de Mallorca, usw.). Einmal an Land, wurde die Schmuggelware in Höhlen oder in ähnlichen Verstecken ein paar Tage zwischengelagert bis die Luft 'rein' war. Dann wurde die Ware in kleineren Mengen auf der Insel verteilt werden. In der damaligen Zeit (Nachkriegszeit nach dem spanischen Bürgerkrieg unter der Regierung eines Diktators) gab es nicht viele Privatpersonen die ein Auto mit grossem Kofferraum besassen. Autos mit grossem Kofferraum - überwiegend amerikanische 'Schlitten' - wurden hauptsächlich als Taxis genutzt. Viele der Taxiunternehmer der damaligen Zeit verdienten nebenbei (oder hauptsächlich?) mit der Beförderung der Schmuggelware gutes Geld. In den Anfangzeiten de Tourismus auf der Insel mussten die Reiseveranstalter (über die örtlichen Agenturen) für Transfers der (damals noch wenigen) Touristen auf diese Taxis zurückgreifen. Transportmöglichkeiten war Mangelware. Die RV und örtlichen Agenturen boten den Taxiunternehmern an eine Geschäftserweiterung zu finanzieren wenn sie mehr Taxis,  Kleinbusse und - später - grosse Reisebusse erwarben. Und genau das machten einige der ursprünglichen Taxiunternehmer (und am Schmuggel beteiligte). So fingen heutige Grossunternehmer (bzw. deren Väter/Grossväter) im Transportgeschäft an. Die bekanntesten waren PUJOL (aus Andratx), NADAL (aus Cala Millor, inzwischen Teil von TRANSUNION) oder ROIG (Cala D'Or, der heute nicht nur Taxis und Busse hat sondern tausende Leihwagen, unter anderem durch Übernahme von HASSO). Lustig: in der Gemeinde Escorca (Kloster Lluc) auf der Finca ES COSCONAR, wurde 1924 eine grössere Kaserne errichtet ("Quarter del Caraniners", die momentan restauriert wird) um gegen den Schmuggel an der gesamten Tramuntanaküste anzugehen. Das Grundstück für diese Kaserne wurde von Joan March Ordinas gestiftet ... der sich in in späteren Jahren zum grössten Schmuggler des Mittelmeers und reichsten Mallorquiner (und drittreichster Mann der Welt) entwickelte (Spitznahme: 'Francos Finanzier' ).
  • Sterne-Restaurants auf Mallorca

    1 Beiträge 3k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    3k Aufrufe
    BernatB
    Es ist zwar nicht jedermanns Sache bzw. 'Geldbeutel' im Urlaub unbedingt die besten (und teuersten) Restaurants aufzusuchen, aber ab und zu kann es ja auch einmal einen besonderen Anlass dazu geben. Es dürfte bekannt sein dass die spanische Küche (bzw. Köche) in der Weltrangliste ganz oben mitspielt. Seit Jahren befinden sich unter den 10 besten Restaurants der Welt 4 Spanier (unter anderem die Nummer 1: CELLER DE CAN ROCA - Joan Roca). Mallorca kann stolz sein unter den hunderten (ein paar tausend?) Restaurants der Insel 7 Restaurants mit MICHELIN-STERNEN zu beherbergen. Dieses Jahr sind 2 davon neu dazugekommen. Hier ist die Liste dieser Restaurants: ZARANDA (1*, Calviá, Hotel Castell de Son Claret) ES RACÓ D'ES TEIX (1*. Deiá ) ES FUM (1 *, Costa d'en Blanes, Hotel Regis Mardavall) ES MOLÍ D'EJN BOU (1*, Sa Coma, Protur Sa Coma Playa Hotel) JARDIN (1*, Alcudia) ANDREU GENESTRA (1*, Capdepera/Cala Mesquida, Hotel Predi Son Jaumell) SIMPLY FOSH (1*, Palma) Hier könnt Ihr Euch verwöhnen lassen. Guten Appetit.
  • Die Mallorquiner (8)

    Gesperrt
    2 Beiträge 5k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    2 Beiträge
    5k Aufrufe
    BernatB
    In den vorherigen Beiträgen mit diesem Titel habe ich versucht zu beschreiben wie die Mallorquiner sind und was man allgemein über die Charakterzüge der Mallorquiner denkt. Aber was halten die Mallorquiner von dem was andere über sie denken? Die Mallorquiner können nur schmunzeln wenn man behauptet sie seien reserviert und schüchtern. Ihr Leitmotiv ist “sich dummstellen kostet nichts” und ein mallorquinisches Sprichwort besagt: “es gibt nicht besseres als sich dumm zu stellen aber alles mitzukriegen”. Sie behaupten man verwechsele ihre Einstellung dass ihnen alles egal ist mit “Schüchternheit”. Sie lachen darüber dass alle Zugewanderten versuchen ihnen zu erzählen wie schön exotische Länder und Orte (wie die Seyschellen, Bali, Thailand oder die Karibik) seien, aber immer wieder nach Mallorca urückkommen. Eingewanderte Festlandspanier schwärmen immer von ihrer Heimat (Andalusien, Galizien, Murcia, etc.,), aber behalten ihren Wohnsitz auf Mallorca. Die Mallorquiner sind überzeugt dass man ihre Sprache nicht lernen will um sich nicht auf ihr (niedriges) Niveau herabzulassen. Deshalb habe man es sich angewöhnt sich bewusst “dummzustellen”. Eingewanderte nennt man hier “Forasters”. Man ist der Meinung dass alle die hier ansässig sind Mallorquiner sein sollten, unabhängig davon von wo sie ursprünglich herkommen (spanisches Festland oder Ausland). Um diesen “Status” zu erreichen sollte man aber die Sprache, mallorquinisch, sprechen können oder es zumindest versuchen. Die Mallorquiner heissen alle hier geborenen und hier lebenden gerne als ‘Mallorquiner’ willkommen, aber wer die Sprache nicht spricht (bzw. es erst gar nicht versucht) ist und bleibt immer ein “Foraster”. Ausser der Sprache gehören noch einige andere Bräuche bzw. Angewohnheiten zu einem ‘echten’ Mallorquiner: man kann nicht verstehen das jemand Brot ohne Olivenöl und eingeriebenerTomate essen kann (das bekannte “Pa amb oli” ), oder nicht weiss was ein “Reventad de Amazonas” ist (ein mit einheimischem, dunklem “Amazonas” Ruhm ‘begossener’ Expresso). Die Mallorquiner halten sich für aufgeschlossen und höflich und beantworten alle Fragen eines “Forasters” auf spanisch, auch wenn es viele spanische Worte gibt die sie auch nach vielen Anläufen nicht korrekt aussprechen können. Was andere als ‘reserviert’ bezeichnen ist für die Mallorquiner ‘gute Erziehung’, zum Beispiel, wenn man sie um etwas unmögliches bittet. Statt diese Bitte/Frage schlichthin zu verweigern sagt man lieber “ich melde mich und sage bescheid” (Synonym für ein klares “nein” ). Genauso höflich sind die Mallorquiner wenn sie ihre Kunden (auf dem Markt oder in einem Geschäft) mit “König” oder “Königin” ansprechen (z. Bs. ”Gracies, rei” ). Für die Mallorquiner ist es selbsverständlich dass man sie versteht, unabhängig ob sie jetzt “ich komme nach Palma hoch”, oder “ich komme runter nach Palma”, “ich gehe jetzt nach ….” oder “ich komme jetzt nach ….” sagen, man muss halt wissen was sie meinen …… und wenn alle Stricke reissen muss man eben wissen was, je nach Sachverhalt und Zusammenhang, jetzt ein langes “Ueeep” oder ein langes “Caaaa” bedeutet.
  • 'Alle' gegen Fahrradtaxis an der Playa de Palma

    3 Beiträge 6k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von juanito
    3 Beiträge
    6k Aufrufe
    juanitoJ
    ...und Steuern zahlen. Taten sie es bisher nicht, da keine Genehmigung und Anmeldung? Also waren es "Freundschaftsdienste" gegen Trinkgeld Kein Gewerbe- keine Steuern. lol
  • Die etwas anderen Ausflüge in Palma/Mallorca (3)

    1 Beiträge 3k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    3k Aufrufe
    BernatB
    Unter dem Namen MALLORCA FREE TOUR bieten verschiedene Reiseleiter – zwischen April und Oktober - eine geführte, kostenloseStadtbesichtigung an. Das ganze funktioniert ohne vorherige Reservierung und findet täglich von Montag bis Samstag statt (Sonntag ist Ruhetag). Die Reiseleiter sprechen spanisch, englisch und deutsch. Die Besichtigung dauert etwa 2 Stunden. Man erwartet ein Trinkgeld dessen Höhe jeder Gast je nach Zufriedenheitsgrad und ‘Geldbeutel’ selbst bestimmt. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr vor dem Touristen-Informationsbüro im Parc de la Mar (unterhalb der Kathedrale). Der Rundgang findet zu Fuss statt und man kommt an den wichtigsten Gebäuden und Monumenten der Stadt vorbei, wie z. Bs. der Kathedrale, den arabischen Bädern, dem Almudainapalast, dem Rathaus, der “Borne” (Zentralpromenade), der alten Handelsbörse (La Lonja), dem Sitz der Balearenregierung, dem Palast der Familie March, verschiedenen Kirchen, Patios und Einkaufsstrassen und der Martkthalle “Mercat d’es Olivar”. Die Tour endet an der Plaza España. Die Reiseleiter erklären während der Besichtigung alles Bedeutende der Geschichte und der Traditionen/Bräuche der Stadt und der Insel und geben nützliche Ratschläge und generelle Empfehlungen. Ich habe nur gute Beurteilungen über diese “etwas anderen” Führungen gehört. Also ausprobieren!
  • Mallorca: Notruf per Handy-App (“AlertCops”)

    3 Beiträge 4k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    3 Beiträge
    4k Aufrufe
    BernatB
    Mallorca (und ganz Spanien) ist auch sicher. Aber bei knappen 13 Millionen Besuchern/Jahr bleibt es nicht aus dass man von kleineren Straftaten betroffen sein kann. Ein 'Querlesen' diesbezüglicher Beitrâge im Mallorcaforum bestätigen das leider immer einmal wieder. Viele haben sich in der Vergangenheit über das 'lasche' Handhaben dieser Kleinkriminalität seitens der spanischen Behörden und der Polizei beklagt. Alles was zu der allgemeinen Sicherheit beigetragen wird (auch die 'Mitarbeit' der Touristen selbst) sollte deshalb willkommen sein ..... wenn es denn so funktioniert wie geplant.
  • Palma 365 (oder neue Touristikpolitik der Stadt?)

    1 Beiträge 2k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    2k Aufrufe
    BernatB
    Im Januar 2012 wurde die “Stiftung Palma 365” (Fundación Turismo Palma 365) gegründet mit dem Ziel die touristische Förderung/Werbung der Stadt und, indirekt, der ganzen Insel) zu professionalisieren. “Palma 365” ist eine öffentliche Stiftung die von öffentlch-privater Hand geführt wird. Mitglieder sind die Stadt Palma, die Hafenbehörde und 28 touristische Unternehmen (viele “Köche” ). Seit Gründung dieser Stiftung versuscht man nun die touristische Verkausförderung der Satdt Palma (und der Insel) zu koordinieren und das ganze profesioneller als bisher anzugehen. Einige Ideen wurden in die Praxis umgesetzt (siehe “Neue touristische Homepage der Stadt Palma” ). Aber, meiner Meinung nach, tut man sich immer noch schwer. Man arbeitet wohl mit dem Motto “sin prisa pero sin pausa” (“ohne Eile aber ohne Pause” ). Die jüngste Errungenschaft ist scheinbar die Akzeptanz von Palma als Ziel für sogenannte “City Breaks” (kurze Stadtaufenthalte in europäischen Städten) erreicht zu haben. So zumindest sagen es Reisebüros und Reiseveranstalter die nicht nur neue Flugstrecken programmieren sondern Palma aktiv fördern wollen. Man spricht sogar davon dass nach der besten Saison der letzten 6 Jahre (2014, sowohl was die Besucherzahlen als auch die Einnahmen anbelangt) Palma jetzt anfängt den Kampf gegen die schlechte Auslastung im Winter zu gewinnen. So, zum Beispiel, wird es ab nächstem Winter eine direkte Verbindung Prag – Palma geben. Diese neue Route wird von der Fluglinie SMART WINGS viermal wöchentlich angeboten werden. Diese Linie wurde schon im Sommer 2014 aufgenommen und nach dem Erfolg letzter Sommersaison hat man sich entschlossen die diesjährige Sommersaison bis in den Winter zu verlängern. AENA (spanischer Flughafenbetreiber) trägt das seinige dazu bei indem die Flughafengebühren für den Winter um 20% reduziert werden. Das klingt alles sehr possitiv. Worauf jetzt alle warten ist, wie die Einstellung der neuen Zusammensetzung des Stadtrats nach den Wahlen Ende Mai sein wird. Einige der Parteien die jetzt Teil der Regierung bilden hatten vor den Wahlen schon durchblicken lassen dass der Tourismus nicht mehr zu den Prioritäten der neuen Stadtpolitik gehören wird. In den letzten Tagen wurden die Kompetenzen auf die neuen Stadträte verteilt. Tourismus hat keinen eigenen Stadtrat mehr sondern wurde den Kompetenzen von Finanzwesen und Steuern untergeordnet die einer jungen Rechtsanwältin der sozialistischen Partei (PSIB/PSOE) unterstellt sind (in der vorherigen Legislaturperiode war Tourismus direkt dem stellvertretenden Bürgermeister zugeordnet). In der jetzt von einer 3-Parteien-Koalition geführten Gemeinde sind die Sozialisten (PSIB/PSOE), die ‘Neo-Kommunisten’ (SOM PALMA/PODEMOS) und die Nationalisten (MÉS) vertreten. Palma (und die Balearen generell) wird in der nahen Zukunft für einige Überraschungen gut sein … und für den Tourismus möglicherweise nicht unbedingt in possitivem Sinne.
  • "Hierbas" (mallorquinischer Kräuterlikör)

    12 Beiträge 26k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    12 Beiträge
    26k Aufrufe
    BernatB
    juanito: Dios mios Hast du einen eigenen Kräutergarten, oder bist du über die Felder und Auen gewandert und hast gepflückt? salud Viele Kräuter/Zutaten kann man im Wald oder auf den Feldern pflücken, die meisten kommen aus einem Garten von einem Freund, und einige werden schlichthin auf dem Markt dazugekauft.
  • (“Piraten”-) Taxis am Flughafen Palma

    1 Beiträge 9k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    9k Aufrufe
    BernatB
    Seit vielen Jahren kommt es – vor allem im Sommer – immer wieder zu Problemen mit den illegalen Taxis am Flughafen in Palma. Nur Taxis von Palma dürfen dort ankommende Gäste einladen. Ausgenomnen sind jene Taxis deren Transfer im vorhinein bestellt wurde, normalerweise über eine Agentur oder ein zugelassenes Unternehmen das Transferservice anbietet. Transfers ab/zum Flughafen sind ein lukratives Geschäft, vor allem natürlich jene in die entfernteren Zielgebiete (schlicht: die teuersten). Seit Jahren funktionieren die sogenannten “Piraten”-Taxis. Darunter versteht man Privatwagen die ohne jegliche Genehmigung Transferservice zu einem Billigtarif anbieten. Man spricht von einer Dunkelziffer von über 100 dieser illegalen Anbieter. Bisher war es schwierig diese ‘Piraten’ zu entdecken. Manche holen Kunden auf Vorbestellung ab und machen einen Treffpunkt (zum Beispiel um eine bestimmte Uhrzeit an einer bestimmten Stelle im Parkhaus) aus. Andere ‘fangen’ ihre Kunden im Zielgebiet ein für den Transfer zum Rückflug. Verschiedene Male konnte man ein paar dieser ‘Piraten’ (unter ihnen auch Rumänen und Bulgaren) auf frischer Tat ertappen weil sie durch verdächtiges Verhalten von legalen/zugelassenen Taxifahrer beobachtet wurden und die Polizei sofort gerufen werden konnte. Immer hatten die ‘Piraten’ die selbe – vorher mit dem ‘Kunden’ abgesprochene – Ausrede parat: wir begleiten lediglich Bekannte oder Freunde zum Flughafen (oder holen die dort ab). Jetzt will man härtere Methoden anwenden. Es sollen Kamaras installiert werden die die Zulassungsnummern aller Fahrzeuge kontrollieren und dann einen ‘Alarm’ auslösen wenn die selbe Nummer mehr als zweimal/Tag am Flughafen gesichtet wird um somit geziehlte Nachforschungen durchführen zu können. Die verschiedenen Taxi-Dachverbände wollen uniformierte ‘Hostessen’ einstellen die mindestens 4 Sprachen sprechen können um ankommende Passagiere auf diese illegalen Anbieter hinzuweisen und davor zu warnen. Seit ein paar Tagen hat man (die Gemeinde und die Unternehmerverbände) einen kleinen Stand in der Ankunftshalle vom Flughafen aufgestellt - vor Ausgang C, in unmittelbarer Nähe des MEETING POINT - an dem Prospekte verteilt werden. BE LEGAL, BE SAFE, TAKE A TAXI, so der Slogan. Im Inneren sind Richtpreise für Transfers in die meisten Zielgebiete der Insel aufgeführt (mit Aufgliederung nach Tageszeiten und Wochen- bzw. Feiertagen) mit Hinweisen auf “pflchtmässige Benutzung des offiziellen Taximeters”, auf das Anfordern einer Rechnung mit Angabe zum Preis, gefahrene Strecke, Fahrerlizenznummer, etc.. Man weist ausserdem darauf hin dass diese Preise für bis zu 4 Personen gelten, das Kreditkarten angenommen werden, dass ein Behindertenfahrzeug bestellt werden kann, dass die Fahrzeuge mit Klimaanlage, Musik usw. ausgestattet sind und dass die Möglichkeit besteht kostenlose Kindersitze zu verlangen (falls vorhanden). Auf der Rückseite ist gleich ein Bestellformular für den Rücktransfer. Solch eine Bestellung muss auch direkt in das von den Behörden zur Verfügung gestellte, offizelle Auftragsformular eingetragen werden. Kann man nur gespannt sein ob diese Aktionen und Massnahmen die gewünschten Folgen haben werden. Ich meine, dass alles was den Gästen bessere und abgesicherte Leistungen garantiert allerseits willkommen geheissen werden sollte.
  • Palma, Palma de Mallorca, Palma .. was denn nun?

    3 Beiträge 4k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    3 Beiträge
    4k Aufrufe
    BernatB
    So etwas ähnliches habe ich vor vielen Jahren einmal erlebt .... aber erst beim Landeanflug auf Mallorca.
  • Mallorquinische Politik (2)

    1 Beiträge 2k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    2k Aufrufe
    BernatB
    .... und schon haben wir den 'Salat' ! Meinen Beitrag "Mallorquinsiche Politik (1)" hatte ich mit dem Satz geendet: "Im Mai sind die Mallorquiner vielleicht für eine politische Überraschung gut". heute muss ich diesen Satz mit "... und die Touristen ebenfalls" ergänzen. Bei den "Landtagswahlen" am 24. Mai gab es folgendes Ergebnis (das Parlament der Balearen hat insgesamt 59 Sitze, absolute Mehrheit sind somit 30 Abgeordnete) : PP (Partido Popular/Volkspartei)           20   Abgeordnete      PSIB (Sozialisten)                                      14   Abgeordnete PODEMOS ("Wir können" )                      10    Abgeordnete MËS (vormals Sozialisten Mallorcas)        9   Abgeordnete PI (Nationalisten der Balearen)                 3   Abgeordnete CIUDADANOS                                               2   Abgeordnete GxF (Formentera)                                         1   Abgeordneter Eine Mehrheit ist somit nur durch Koalitionen möglich. ABER: Alle Parteien hatten schon vor der Wahl angesagt dass keine mit der PP koalieren wird (die PP war schon immer die meistgewählte Pariei auf den Balearen, in der letzten Legislaturperiode hatte sie die absolute Mehrheit PODEMOS will weder mit der PP noch mit PSIB (Sozialisten) regieren PODEMOS ist eine der SIRITZA (Griechenland) gleichgesinnte Partei von radikalen Linken, die Venezuela und Bolivien zum Vorbild haben und angeblich von Venezuela und Iran finanziert wird). Wie soll bei dieser Situation eine 'gleichgesinnte' Mehrheit zusammen kommen? Das erscheint extrem kompliziert. Bei den inwischen stattfindenden Verhandlungen aller dieser Parteien (die PP wird aussen vor gelassen) versucht man auf einen minimalen, gemeinamen Nenner zu kommen indem man übereinstimmende Programmpunkte (und Versprechungen) sucht die man bei einer Regierungsbildung 'absichern' will. Die Touristikbranche ist inzwischen etwas nervös geworden. MES, PODEMOS und PSIB wollen die Ökosteuer (eine art Kurtaxe) wieder einfúhren, was die Branche für eine absolute Katastrophe hält. Der Einzelhandelverband schliesst sich dieser Meinung an. Die Mehrheit der (linksgerichteten) Parteien will den Akzent auf "Sozialisierung" setzen und den touristischen Wachstum stoppen. Einige sprechen von Baustopp neuer Hotels, andere sogar von der Möglichkeit die schon erteilten Baugenehmigungen für 5-Sterne-Häuser wieder zurúckzuziehen. Man will die Zukunft des Kongresspalasts neu ûberdenken, genau so wie den Bau der schon angefangenen, grossen Einkaufzentren. Wo das alles hinführen wird wir man in den nächsten Wochen sehen (wenn dieses 'Chaos' nicht sogar zu Neuwahlen fúhrt). In den anderen, spanischen "Selbstständigen Regionen" (eine Art "Bundesländer" ) sieht die Situation ähnlich aus .... und Ende des Jahres stehen "Bundeswahlen" (spanienweite Wahlen) ins Haus. (In Andalusien wurden die regionalen Wahlen vorgezogen und fanden im März statt. Bisher konnte dort noch keine Regierung gebildet werden, man spricht von möglichen Neuwahlen. Die wahrscheinlich zukünftige Oberbürgermeisterin von Barcelona, ähnlich gesinnt wie PODEMOS, bekannt für ihre massiven - und teilweise sogar gewalttätigen - Protestaktionen gegen die bisherige Gemeinde- Landes. und Bundesregierungen, sagt sogar dass man Gesetze die man für 'ungerecht' hält schlicht und ergreifend nicht beachten und nicht einhalten wird. Na dann, Prost Neujahr!)
  • Die etwas anderen Ausflüge auf Mallorca (2)

    1 Beiträge 3k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    3k Aufrufe
    BernatB
    In einem vorherigen Beitrag mit dem selben Titel habe ich über das 'etwas andere" Ausflugsangebot eines kleinen Anbieters in Palma geschrieben. Heute geht es um etwas ähnliches das - momentan - nur im Norden der Insel (Zone Alcudia, Can Picafort, Playa de Muro) angeboten wird, und zwar von NOFRILLS EXCURSIONS. HolidayCheck hat NOFRILLS EXCURSIONS vor kurzem zur TOP RATED ATTRACTION ernannt. NOFRILLS ist ein Billiganbieter von Ausflügen der überwiegend im Norden der Insel agiert und Ausflüge sowohl "online" als auch über Hotels verkauft. Die Zweitmarke CLICK MALLORCA gehört ebenfalls zu NOFILLS und verkauft Ausflüge auschliesslich "online". Die Eigner von NOFRILLS/CLICK MALLORCA sind junge, offizielle Reiseleiter. Die von dieser Gruppe angebotenen Ausflüge sind vom Programm und der Durchführung her genau wie die Ausflüge die von vielen Agenturen angeboten werden, aber billiger. Die besseren Preise erziehlt NOFRILLS/CLICK MALLORCA ausschliesslich durch einsparen in deren Kosten, hauptsächlich der Provisionen (die nicht bezahlt werden müssen (siehe "Ausflugspreise" ) und der Kosten der offiziellen Reiseleiter (ca. € 225.-/Bus für einen Tagesausflug) da sie die Ausflüge selbst begleiten. NOFRILLS/CLICK hatte sich auf Ausflugsangebote für Engländer spezialisiert (sprachlich bedingt), bietet aber nun auch Ausglüge in deutscher Sprache an. Dieses Jahr hat man einen neuen Ausflug ins Angebot aufgenommen, und zwar "Das andere Mallorca". Es handelt sich um einen "Überraschungsausflug" dessen genaue Route erst im Bus bekanntgegeben wird. Man besucht jede Woche einen anderen, touristisch nicht erschlossenen, aber trotzdem sehenswerten, Ort und Einrichtungen (typische Kneipen, Bauernhöfe, Ausblickspunkte) ausserhalb der 'klassischen Rennstrecken'. Eine interessante Alternative zu erschwinglichen Preisen, endlich einmal etwas neues auf diesem Gebiet. Normalerweise sprechen die Reiseleiter auf den Bussen sowohl englisch als auch deutsch. Man geht davon aus dass man im Sommer dann genügend deutsche Gäste haben wird um ausschliesslich deutsche Busse einsetzen zu können.
  • Der "Jugendstil" auf Mallorca

    1 Beiträge 3k Aufrufe
    Letzter Beitrag: von Bernat
    1 Beiträge
    3k Aufrufe
    BernatB
    Der Jugendstil ist ein Phänomen der kulturellen und künstlerischen Erneuerung auf internationalem Niveau, der die Übergangszeit zwischen dem neunzehnten und dem zwanzigsten Jahrhundert geprägt hat. Dieser künstlerische Stil hat in vielen, europäischen Ländern seine eigene Ausdruckform bzw. seinen eigenen Namen: in Spanien heisst er “Modernismo”, In Frankreich und Belgien “Art Nouveau”, in Italien “Liberty”, in Österreich “Sezession”. Die grosse Bewegung des spanischen “Modernismo” fand in Katalonien statt, angeführt von Antoni Gaudi (Architekt der Sagrada Familia, die spekakuläre Basilika an der man seit über hundert Jahren baut) und seinen “Schülern”, über die der “Modernismo” auch nach Mallorca gelang. Auf Mallorca gibt es einige interessante Beispiele des “Modernismo”. Anfang des letzten Jahrhunderts (1902) wurde Antoni Gaudi mit der Restaurierung der Kathedrale von Palma beauftragt. Das betraf sowohl den gotischen Haupteingang der im Jahr 1851 von einem Erdbeben zerstört wurde, als auch eine neue Aufteilung der Räumlichkeiten im Altarbereich. Diese Renovierungsarbeiten begannen im Jahr 1904 und zogen sich viele Jahre hin. Die wohl spektakulärste und gewagteste Intervention Gaudis kommt im Baldachin über dem Hauptaltar zum Ausdruck. Das Baldachin das man heute über dem Altar sehen kann ist eigentlich ein Modell (teilweise aus Pappmaché ). Das eigentlich entgültige Baldachin wurde nie hergestellt denn vor dessen Fertigstellung wurde Gaudi in Barcelona von einer Strassenbahn überfahren und kam dabei ums Leben. Von Gaudis Schüler Lluis Domenech gibt es in Palma ein einzigartiges Gebäude, das frühere “Gran Hotel” am Plaza Weyler (heute Sitz der kulturellen Stiftung einer früheren Sparkasse). Ein anderes, bekanntes Gebäude im spanischen Jugendstil ist “Can Corbellá”, an einerm Eck des Plaza Cort (Platz des Rathauses), vom mallorquinischen Bauunternehmer Nicolás Lliteras erdacht. Am Plaza des Mercat (fast gegenüber vom Gran Hotel) sollte man es nicht verpassen ”Can Casasayas” und die fühere “Pensión Menorquina” (Jetzt der Sitz einer grossen Versicherungsgesellschaft) zu bestaunen. Das sind zwei vom mallorquinsichn Architekten Francesc Roca i Simó entworfene “Zwillingsgebäude” an gegenüberliegenden Ecken einer Gasse. Das Kronjuwel des mallorquinischen “Modernismo” befindet sich in Soller. Dort haben um die vorletzte Jahrhundertwende im Ausland (überwiegend Frankreich) durch Südfrüchteexport reich gewordenen “Sollerics” versucht sich gegenseitig beim Bau der schönsten Häuser im Jugendstil zu übertreffen. Eines der bekanntesten dieser Häuser ist “Can Prunera” (in der Calle Luna). Vor einigen Jahren erwarb die “Fundació Tren de l’Art” (Die Kunsstiftung des “Roten Blitz” ) dieses Gebäude und restaurierte es komplett. Heute ist “Can Prunera” nicht nur eines der spektakulärsten Herrenhäuser im Judgendstil der Insel, sondern es wurde als Museum eingerichtet und beherbergt einige der sehenswertesten Kunstschätze Mallorcas (aus der Privatsammlung des Kultur- und Medienmäzens der Insel, Pedro Serra, unter anderem Inhaber des Mallorca Magazins).