Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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@Ahotep
Ist mir schon klar, einzig was nervt ist diese "Besserwisserei" und davon hatten wir genug.
Man mag ja von vonschmeling halten was man will, aber wie zehneuro schon sagte - es ist eigentlich fundiert was sie von sich gibt. Nicht nur in dieser "Geschichte". Mir gefällt ihre Art auch nicht immer, aber ... s.o.
Ich bin ja auch schon ein wenig älter, oder in den besten Jahren aber so manchen Begriffen die sie verwendet muss ich ehrlicherweise erst einmal Herrn Google fragen, vielleicht mein Alter ;-( .Gruß
@sunny18051 sagte:
Ist mir schon klar, einzig was nervt ist diese "Besserwisserei" und davon hatten wir genug.
Du möchtest es also lieber nicht besser wissen sondern selbst ausprobieren?
Da redet dir keiner rein, ich biete hier nur an ...
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Beim ersten mal habe ich gefragt ohne Antwort, ich hab es vielleicht ein zweites mal erwähnt und jetzt ein drittes Mal. Auch in Form das neue User hinzu gekommen sind. Aber zählen ist nicht Deine Stärke . aber wir schauen nochmal, wenn dann alle Entscheidungen getroffen wurden, was Die Geldverteilung betrifft und schauen dann nochmal auf Deine Aussagen ob alles stimmte selbstsicher (oder überheblich) wie du bist in manchen Situationen.. Keine Angst, ich fange hier keinen Nebenkriegsschauplatz nochmal an, wollte es nur noch mal als "wehren" schreiben, da es keine 15 mal erwähnt wurde von mir wie behauptet...
(unnötiges Zitat entfernt)@erny1805 sagte:
da es keine 15 mal erwähnt wurde von mir wie behauptet...
Da vS ZehnEuro angesprochen hatte und sich erny "wehrt" drängt sich mir die Frage auf, ob es sich bei den Genannten wirklich um verschiedene Leute handelt oder auch, was da sonst schief läuft.
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@vonschmeling
Ich kann leider, nee falsch, Gott sei Dank nichts ausprobieren da meine Reise eigentlich Weihnachten/Sylvester gehen sollte. Der Drop ist gelutscht.
Mit Besserwisserei habe ich nicht dich gemeint - da gibt es andere Kandidaten Stichwort u.a. "nicht stornierbare Tickets". Was ich übrigens für, naja etwas übertrieben, gefährlich gehalten hatte. Aber ich hoffe das man sich nicht alleine auf ein öffentliches Forum verlassen hat zumindest was die "Linientickets" anging.Gruß
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Ich habe von der ersten Seite an mitgelesen. Das Dilemma ist, dass für alle Urlaubs- für einige auch Lebensträume zerstört wurden. Ja, wir sind auch betroffen. Haben einige Jahre für eine ganz besondere Reise zum 40. Hochzeitstag gespart. Abflug Condor am 23.09. Ich kann daher jede Emotionalität nachvollziehen. Die zwei Tage vor dem geplanten Abflug waren schon grausam. Letztendlich hatten wir Glück im Unglück. Wie muss es Menschen erst gehen, die das über Wochen aushalten müssen. Klar denke ich auch immer wieder wie konnte es dazu kommen. Thomas Cook Schwierigkeiten sind ja seit Anfang des Jahres in der Presse. Aber wer hat das schon richtig ernst genommen, bzw. sich deswegen Gedanken bei der Buchung gemacht. Der Sicherungsschein, da kann doch nichts passieren. Aber ich z.B. habe den Gedanken nicht zu Ende gebracht, was ist wenn eine so große Firma den Bach runtergeht. Wie einige schon geschrieben haben, es wird das Buchungsverhalten grundsätzlich ändern. Und noch eines möchte ich in den Raum werfen. Hat jemand schon mal daran gedacht, dass im internationalen, nicht Euro Markt, Hotels meist ein Jahr im Voraus zu einem festgelegten Dollar Kurs eingekauft werden. Wird der Dollar auf einmal deutlich stärker wie 2019, steigen die Preise für den Veranstalter. Das soll keine Entschuldigung sein, sondern es kommen meist viele Faktoren zusammen.
unbestritten, dass Fehler im Thomas Cook Management gemacht wurden.
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Irgendjemand wollte doch wissen was mit Buchungen über Thomas Cook International (Schweiz) ist?
Die haben am 01.10.19 das Konkursverfahren eröffnet und werden nun abgewickelt. Weitere Infos auf folgender Seite:
https://thomas-cook.insolvenz-solution.de/faq
das ging irgendwie in dem ganzen Mecker-Mecker-Motz-Motz hier unter... -
Danke AvG76. Das übernehme ich in den Infothread wenn ich darf

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Irgendjemand wollte doch wissen was mit Buchungen über Thomas Cook International (Schweiz) ist?
Die haben am 01.10.19 das Konkursverfahren eröffnet und werden nun abgewickelt. Weitere Infos auf folgender Seite:
https://thomas-cook.insolvenz-solution.de/faq
das ging irgendwie in dem ganzen Mecker-Mecker-Motz-Motz hier unter...@avg76 sagte:
Irgendjemand wollte doch wissen was mit Buchungen über Thomas Cook International (Schweiz) ist?
Die haben am 01.10.19 das Konkursverfahren eröffnet und werden nun abgewickelt. Weitere Infos auf folgender Seite:
https://thomas-cook.insolvenz-solution.de/faq
das ging irgendwie in dem ganzen Mecker-Mecker-Motz-Motz hier unter...Vielen Dank! Ich hatte (u.a.?) danach gefragt. Ich hatte diese Infos aber inzwischen auch schon im Netz gefunden!
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@vonschmeling:
Mir drängt sich aufgrund vieler Deiner Kommentare der Eindruck auf, dass Du das Geschehene, die Insolvenz sehr lapidar abhandelst, völlig emotionsfrei und offensichtlich nicht von einem Schaden betroffen (oder so, dass es Dir nicht wehtut, dass Du locker darüber hinwegschauen kannst). "Ist halt so und geschieht im Rahmen des Üblichen" ist mir als Betroffener viel zu oberflächlich.
Hier wurde eine Firma ganz offensichtlich sehenden Auges gegen die Wand gefahren, hier wurden in Millionenhöhe Kundengelder verbrannt, tausende Betroffene um ihr Geld gebracht - da verbietet sich jedweder Gedanke an Lockerheit und Unvermeidbarkeit.
Interessant für mich auch immer wieder der Hinweis, dass man keine Vermutungen äussern dürfe, wer dafür verantwortlich ist, ohne sich juristisch angreifbar zu machen, dass man als Geschädigter nicht darüber nachdenken darf/soll, wer sich letztendlich an fremden Geldern bereichert hat.
In meinem Leben als Geschäftsführer eines nicht gerade kleinen Unternehmens ist es mir immer gelungen, eingenommene Gelder in ein Verhältnis zu den seitens m einer Lieferanten offenen Forderungen zu stellen und dafür zu sorgen, dass diese offenen Forderungen auch zeitgerecht aus dem Vorhandenen beglichen wurden -und das Vorhandene reichte trotzdem noch, um mir und meinen Mitarbeitern angemssene Gehälter zu zahlen. Diese Gegenüberstellung ist relativ einfach zu bewerkstelligen und wer das mit einer im Falle TC dahinterstehenden Mannschaft nicht kann, der taugt als Verantwortlicher nichts.Mir persönlich geht es "nur" um 2800€, deren Großteil noch nach der Insolvenz meinem Kreditkartenkonto belastet wurde. Den Betrag kann ich verschmerzen, wenn auch sehr wütend über die Sorglosigkeit, wie mit Kundengeldern umgegangen wurde.
Neben dieser Wut über die Unverfrorenheit des Umganges mit fremdem Geld besteht eine masslose Enttäuschung über die derzeit zu registrierende Informationspolitik seitens TC bzw. des vorl. IV und die weiterhin ganz offensichtliche Inkaufnahme der permanenten Kundenbenachteilígung (bspw. durch Storno bereits auch vom Kunden bezahlter Flüge). Hier wird für meine Begriffe nicht ansatzweise im Interesse der Geschädigten gehandelt. Auch wenn es rechtlich legitim ist, so ist es doch im Hinblick auf die dahintersteheneden Schicksale äusserst fragwürdig und menschlich schlichtweg eine Sauerei.Bei aller gebotenen Sachlichkeit habe ich trotzdem manchmal durch den von Dir gewählten Auftritt den Eindruck, dass Du eher auf der Gegenseite stehst und deren Verhalten verargumentierst als auf Seite der HC- und/oder TC-Kunden. Ob Du HC damit einen Gefallen tust, sei mal dahingestellt, wenn Deine Moderation nicht Wenigen Anlass gibt, diese Seiten und damit vermutlich auch HC zu verlassen.
Das kannst Du natürlich im Rahmen Deiner Moderationsbefugnisse wieder löschen -es wäre ja nicht das erste Mal. -
Ich bitte letztmalig darum, das Threadthema zu beachten sowie Anfeindungen zu unterlassen.
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@avg76 sagte:
Irgendjemand wollte doch wissen was mit Buchungen über Thomas Cook International (Schweiz) ist?
Die haben am 01.10.19 das Konkursverfahren eröffnet und werden nun abgewickelt. Weitere Infos auf folgender Seite:
https://thomas-cook.insolvenz-solution.de/faq
das ging irgendwie in dem ganzen Mecker-Mecker-Motz-Motz hier unter...Vielen Dank! Ich hatte (u.a.?) danach gefragt. Ich hatte diese Infos aber inzwischen auch schon im Netz gefunden!
nabru73,
schau zwischendurch mal in den Infothread

Ist TC international Schweiz dein VA? -
Wie ich grad in einem Artikel im Handelsblatt gelesen habe, gab es offensichtlich in Sachen Staatshaftung bereits einen möglichen Präzedenzfall, der mir so nicht bekannt war.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/nach-thomas-cook-pleite-diesen-pauschalreisen-fehlt-unter-umstaenden-der-gesetzliche-insolvenzschutz/25089354.html?ticket=ST-32099187-jnO2cMpyzAd3kAflzKSy-ap6
(Hinweis entsprechend der Urherberrechte gekürzt) -
@Ballonflieger
Hier ist evtl. zu differenzieren zwischen nicht rechtzeitiger und nicht ausreichender Umsetzung - so oder so kann der damaligen Entscheidung m.E. eine Parallele zur Causa Kundengeldabsicherung Stand 2019 zugerechnet werden. -
Wie ich grad in einem Artikel im Handelsblatt gelesen habe, gab es offensichtlich in Sachen Staatshaftung bereits einen möglichen Präzedenzfall, der mir so nicht bekannt war.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/nach-thomas-cook-pleite-diesen-pauschalreisen-fehlt-unter-umstaenden-der-gesetzliche-insolvenzschutz/25089354.html?ticket=ST-32099187-jnO2cMpyzAd3kAflzKSy-ap6
(Hinweis entsprechend der Urherberrechte gekürzt)@ballonflieger sagte:
Wie ich grad in einem Artikel im Handelsblatt gelesen habe ...
Danke für den Link, habe ich mir "notiert".
Der dort nebenbei erwähnte Hinweis, aktuell neu gebuchte Reisen seien nicht insolvenzversichert, wenn der RV gleichfalls bei Zürich versichert ist, ist ein weiteres Indiz für eine tatsächlich unzureichende Absicherung der Reisenden und sollte eigentlich auch alle RV auf den Plan rufen. Stellen wir uns mal vor, TC wäre schon Anfang des Jahres "Pleite" gegangen: In der Folge hätten alle RV und etwaigen Vermittler dieser Reisen die Kunden auf die Deckungslücke hinweisen müssen. Das Sommergeschäft wäre in der Folge wohl allein bei den bei Swiss RE versicherten RV gelandet, was mangels Umsätzen höchstwahrscheinlich zu weiteren Insolvenzen bei den zufällig auch noch bei Zürich versicherten RV geführt hätte.
Darüber hinaus stellt sich mir die Frage, welche Rolle die 50 %- Zahlungen der Versicherung an die Hoteliers zum "Freikauf" der Reisenden in den 110 zu verteilenden Millionen spielen. Ich kann im 651 BGB jedenfalls nicht erkennen, dass der Kundengeldsicherer zuständig sein solle, tatsächliche oder auch nur behauptete rückständige Zahlungen des RV gegenüber den Hoteliers aus dem auf 110. Mio gedeckeltem Topf zu entnehmen. Dass der "Freikauf" sicherlich im Interesse der jeweiligen Urlauber war möchte ich nicht anzweifeln, doch gleichwohl gibt es auch Interessen an einem möglichst vollumfänglichen Schadenausgleich für alle, die ihre Reise trotz (An-)Zahlung des Reisepreises gar nicht antreten konnten.
Weiterhin stellt sich die Frage, inwieweit der Versicherer überhaupt über die Verteilung des Topfes frei verfügen kann. Hintergrund: Üblicherweise liegt es auf der Hand, dass eine Versicherung sparsam mit ihrem Geld umgeht. Hier ist jedoch frühzeitig bekannt geworden, dass der Versicherer 110 Millionen auskehren muss. Wer guckt dem auf die Finger, wohin das Geld fließt? Die Verwaltungskosten dürften wohl nicht aus dem 110 Mio entnommen werden, also könnte der Versicherer durch "großzügiges" Leeren des Topfes seinen eigenen Aufwand minimieren ... -
Und wieder die Frage, weshalb es scheinbar möglich war, Umsätze in beliebiger Höhe mit den 110 Mio "abzusichern"?
So allmählich wird die Buchung einer Pauschalreise zur Wissenschaft für den Buchenden ... jetzt muss er auch noch den Versicherer herausfinden! -
Und wieder die Frage, weshalb es scheinbar möglich war, Umsätze in beliebiger Höhe mit den 110 Mio "abzusichern"?
So allmählich wird die Buchung einer Pauschalreise zur Wissenschaft für den Buchenden ... jetzt muss er auch noch den Versicherer herausfinden!@vonschmeling sagte:
Und wieder die Frage, weshalb es scheinbar möglich war, Umsätze in beliebiger Höhe mit den 110 Mio "abzusichern"?
Das lag an der Weisheit unseres Gesetzgebers.
Übrigens scheint es wohl -außer der Zurich- nur noch die Swiss RE als Kundengeldversicherer zu geben, was die Höhe des dort versicherten Risikos ahnen lässt, wobei auch dort der Auszahlungstopf mit 110 Mio gedeckelt ist.
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Wie ich grad in einem Artikel im Handelsblatt gelesen habe, gab es offensichtlich in Sachen Staatshaftung bereits einen möglichen Präzedenzfall, der mir so nicht bekannt war.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/nach-thomas-cook-pleite-diesen-pauschalreisen-fehlt-unter-umstaenden-der-gesetzliche-insolvenzschutz/25089354.html?ticket=ST-32099187-jnO2cMpyzAd3kAflzKSy-ap6
(Hinweis entsprechend der Urherberrechte gekürzt)Meine Anmerkung zur Staatshaftung:
Man sollte die EU-Richtlinie lesen
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32015L2302&from=de#d1e1681-1-1
Besonders hier am Anfang den Punkt (40), in dem beschrieben ist, welche Absicht mit der folgenden Richtlinie verfolgt wird bzw. welche Standpunkte die Richtlinie berücksichtigen sollte.
Dann natürlich das Kapitel 17 dieser Richtlinie.
So, und dann sollte man den Gesetzestext lesen, mit dem u.A. diese Richtlinie in Bundesgesetz umgewandelt/eingeflossen ist.
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__651r.html
Und dann kann man zu einem Anwalt gehen der sich, ob der ganzen weichen Begriffe in den Richtlinien und Gesetzestexten, riesig freuen wird hier Tätig werden zu können, oder aber auch nicht, da der Streitwert relativ gering ist.
Meine ganz persönliche Meinung: Das was im deutschen Gesetz steht, insbesondere der Teil mit der Haftungsobergrenze eines "Kundengeldabsicherers", ist nicht besonders glücklich formuliert und läßt sehr viel Interpretationsspielraum zu.
Bauchgefühl: Egal wie es ausgehen würde, es wird lange dauern und letztendlich nur eine Gesetzesänderung nach sich ziehen.
Aber ich fände es toll, wenn jemand klagen würde.
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Da wird sich schon einer finden, hainza - gerne nimmt sich der Verbraucherschutz ja solcher Angelegenheiten an.
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@vonschmeling sagte:
Und wieder die Frage, weshalb es scheinbar möglich war, Umsätze in beliebiger Höhe mit den 110 Mio "abzusichern"?
Das lag an der Weisheit unseres Gesetzgebers.
Übrigens scheint es wohl -außer der Zurich- nur noch die Swiss RE als Kundengeldversicherer zu geben, was die Höhe des dort versicherten Risikos ahnen lässt, wobei auch dort der Auszahlungstopf mit 110 Mio gedeckelt ist.
@towi1802 sagte:
Das lag an der Weisheit unseres Gesetzgebers.
Übrigens scheint es wohl -außer der Zurich- nur noch die Swiss RE als Kundengeldversicherer zu geben, was die Höhe des dort versicherten Risikos ahnen lässt, wobei auch dort der Auszahlungstopf mit 110 Mio gedeckelt ist.
TUI und TUI-Cruises sind bei DRS - Deutscher Reisepreis Sicherungsverein. Zum Thema Kundengeldabsicherung gibt es auch einen Thread im Allgemeinen Forum. Klick
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Meine Anmerkung zur Staatshaftung:
Man sollte die EU-Richtlinie lesen
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32015L2302&from=de#d1e1681-1-1
Besonders hier am Anfang den Punkt (40), in dem beschrieben ist, welche Absicht mit der folgenden Richtlinie verfolgt wird bzw. welche Standpunkte die Richtlinie berücksichtigen sollte.
Dann natürlich das Kapitel 17 dieser Richtlinie.
So, und dann sollte man den Gesetzestext lesen, mit dem u.A. diese Richtlinie in Bundesgesetz umgewandelt/eingeflossen ist.
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__651r.html
Und dann kann man zu einem Anwalt gehen der sich, ob der ganzen weichen Begriffe in den Richtlinien und Gesetzestexten, riesig freuen wird hier Tätig werden zu können, oder aber auch nicht, da der Streitwert relativ gering ist.
Meine ganz persönliche Meinung: Das was im deutschen Gesetz steht, insbesondere der Teil mit der Haftungsobergrenze eines "Kundengeldabsicherers", ist nicht besonders glücklich formuliert und läßt sehr viel Interpretationsspielraum zu.
Bauchgefühl: Egal wie es ausgehen würde, es wird lange dauern und letztendlich nur eine Gesetzesänderung nach sich ziehen.
Aber ich fände es toll, wenn jemand klagen würde.
@hainza sagte:
Meine Anmerkung zur Staatshaftung: ....
Aber ich fände es toll, wenn jemand klagen würde.
Angesichts der Vielzahl der Betroffenen und damit absehbar vielen Rechtsschutzversicherten wird es angesichts der auch juristischen Laien offenkundigen Defizite sicherlich Klagen geben. Ob der Gesetzgeber erst daraufhin tätig wird oder vielleicht doch vorher bleibt abzuwarten. Gleichwohl kann die Gesetzeslücke nicht rückwirkend geschlossen werden. Die nächste Bundestagswahl steht zumindest nach heutigem Stand nicht gerade vor der Tür und so wir werden sehen, ob sich im BT Mehrheiten finden, den Steuerzahler zur Kasse zu bitten.