Gut kommentiert, Reisemarie ...
Höflichkeitsformen gelten auch für mich als Gast und Kunden ... die Hotelangestellten sind weder mein Eigentum noch meine Sklaven ... Insofern ist ein höflicher Umgang mit höflich auftretenden Angestellten Pflicht - zumindest aus meiner Sicht der Dinge ... Leider sind da manche Leute anders drauf ...
Der Verweis, dass Englisch in Deutschland schulisches Pflichtfach ist, erübrigt sich eigentlich von selbst ... zumindest in der Generation U40. Aber sicher verstehe ich es auch, dass Oma und Opa Pilwutzke mal hilflos-frustriert drein schauen, wenn sie dann im Urlaub nicht verstanden werden. Bleibt also dann grundsätzlich die Frage, ob sie nicht in Tirol oder an der Nordseeküste besser aufgehoben wären, wenn ihnen Sprache so wichtig für das Urlaubserlebnis ist ...
Bei jüngeren Gästen, die hingegen im Urlaub die fehlenden Deutschkenntnisse lamentieren, stell ich mir die Frage: Was haste denn während all der Jahre im Englischunterricht gemacht? Löcher an die Decke gestarrt? Oder biste einfach nur zu bequem dich sprachlich umzustellen? Auch das gibt es ja ...
In diesem Sinne ...
Guten Morgen, alle zusammen ...
Nick
Reisemarie wrote:
Für mich ist es ganz einfach eine Frage der Höflichkeit, egal in welchem Land und welcher Sprache, Wörter wie Bitte, Danke, Guten Tag etc. zu lernen und sie anzuwenden.
Darüber hinaus sind wir bislang fast überall mit englisch, (meinem fließenden) französisch, spanisch für den Hausgebrauch und einigen Floskeln und Sätze für die Länder, in die wir häufiger reisen - wie Italien und Griechenland prima zurecht gekommen.
Auf unserer langen Kreuzfahrt im Frühjahr haben wir von dem philippinischen Personal eben auch einige Wörter ihrer Sprache gelernt. Darüber haben sie sich sehr gefreut - warum auch nicht?
Gruß Reisemarie