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Pesche

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  • Bali lohnenswert?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Zwei Wochen Australien und eine Woche Bali -- vergiss es! Diese leider etwas abseits liegenden Destinationen besucht man nicht im Expresstempo, außer man ist geschäftlich unterwegs. Und wenn doch, empfehle ich, die Reise mit einer Weltumrundung zu kombinieren. Man sieht zwar von den angeflogenen Ländern außer den Airports nicht viel, aber das ist nur ein unwesentliches Detail!

    Gruß
    Pesche

    Indonesien

  • Rundreise auf eigene Faus sinnvoll bzw. lohnenswert?
    PescheP Pesche

    Hallo Salsera

    Erfahrungsgemäss erhältst Du den Ratschlag: Die DR nicht auf eigene Faust zu erforschen!
    Wer bereist heutzutage diese faszinierende Insel schon auf eigene Faust. Man könnte ja überfallen werden oder das “Mägeli” bei dieser exotischen Einheimischen-Kost verderben! Und dann die schlechten Strassen, der grauenhafte Straßenverkehr -- Hände weg! Im Gegensatz zu unzähligen Touristen liebe und schätze ich den, zugegeben etwas chaotischen Fahrstil von vielen Einheimischen in südamerikanischen Ländern, der sich aber wohltuend von der sturen “ich bin im Recht!” Fahrweise in unseren Breitengraden unterscheidet.

    Beherzige lediglich die zwei, aber überlebenswichtigen Regeln:

    Regel Nr.1
    Der stärkere (Laster, Bus, Geländewagen usw. hat immer Vortritt und ist immer im Recht!

    Regel Nr.2
    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können.

    Folgende Ratschläge habe ich schon einmal interessierten Forenteilnehmern abgegeben:

    Ich empfehle Dir, vor Ort einen Pkw (unbedingt 4-Rad) für die gesamte Feriendauer zu mieten. Die Flexibilität im Vergleich mit dem öffentlichen Bussystem macht sich bezahlt. Obwohl auch Bußreisen inmitten von fröhlichen Einheimischen ein einmaliges Erlebnis sind. Das Problem ist nur, Du musst Zeit haben. Bei mehr als einer Woche kannst Du den Pkw-Preis massiv drücken. Unterkunft und Verpflegung unterwegs, von einfach bis luxuriös (auch Privat), ist kein Problem.

    Ich empfehle Dir weiter, den touristisch noch nicht erschlossenen Südwesten zu besuchen. Insbesondere die Gegend um den Lago Enriquillo hat es mir angetan. Ab dem Bootssteg von La Azufrada, zwischen La Descubierta und Postrer Rio gelegen, setzt man mit Fischerbooten (unbedingt Preis aushandeln!) zur Insel Cabritos über. Flora und Fauna, z.B. mit den Spitzkrokodilen und den Nashornleguanen sind einmalig. In den Dörfern rund um den See findet man überall einfache Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten. Bemerkenswert, die von den Einheimischen rege benutzten Naturpools, die auch in den kleinsten Orten nicht fehlen, sind eine herrliche Alternative zu den sterilen Poolanlagen in den Luxushotels an der Küste und laden immer wieder zu einem erfrischenden Bad ein.

    Je nach politischer Lage bietet sich beim Grenzort Jimani die Gelegenheit, kurz, auch ohne Visum Haiti zu besuchen. Ein kleines Trinkgeld für die Grenzsoldaten machen es möglich.

    Abenteuerlich sind auch die Küstenstrassen im Norden zwischen Puerto Plata und Monte Cristi. Am Wochenende sind an den Playas Fiestas angesagt. Fisch, Rum und Merengue inmitten fröhlicher Einheimischer muss man erlebt haben. Bleibt man mal bei einer Flussüberquerung oder im Sand stecken, findet man immer wieder hilfsbereite und freundliche Einheimische, die einem aus der Patsche helfen.

    Auch eine Fahrt mit der Fähre von Samana nach Sabana de la Mar habe ich noch in bester Erinnerung. Insbesondere bei Sturm und hohem Wellengang ist bei der Ausschiffung Abenteuer pur angesagt. (Für Nichtschwimmer nicht geeignet!)

    Die quirlige Stadt San Pedro, in der Nähe von Juan Dolio ist ebenfalls einen Besuch wert. Ganz San Pedro trifft sich am Samstagabend am Malecon (Strandpromenade) bei Musik und Tanz bis in die frühen Morgenstunden.

    Der Besuch von Santo Domingo ist ein “Muss” und das nicht nur am Tag. Von Einheimischen erhält man immer wieder Tipps, wo gerade etwas läuft und die in keinem Reiseführer enthalten sind.

    Die AI-Touristengettos im Osten um Punta Cana kannst Du getrost auslassen. Mit Land und Leuten hat dieser langweilige Ort nichts, aber auch gar nichts gemeinsam! Aber auch Boca Chica, die Hochburg des Massentourismus haben meine Frau und ich fluchtartig verlassen.

    Im Südwesten und im Landesinneren sind Spanisch-Kenntnisse von Vorteil.

    Ich wünsche Dir einen erlebnisreichen Aufenthalt in einem Land, das einiges mehr zu bieten hat als Sonne, Meer und Traumstrände.

    MFG
    Pesche (ein noch einigermaßen rüstiger Berner-Rentner!)

    Dominikanische Republik

  • Preise in Tunesien
    PescheP Pesche

    @Niknak

    Mit AI kann ich mich nicht anfreunden. Meiner Frau und mir macht es Spaß, immer wieder kulinarische Perlen zu suchen und zu finden. Und auch wenn es etwas anstrengend ist, Tunesien hat einiges mehr zu bieten als Sonne, Meer und Strand. Aber jedem das seine. Ich will keine weitere AI-Diskussion ankurbeln. Auch unser Sohn verbringt seine Ferien mit Freunden am liebsten in einem komfortablen AI-Tempel mit vielen jungen Gästen, resp. jungen hübschen weiblichen Gästen! Seine Devise: Ausschlafen, etwas Sport, Essen und Trinken wenn man Lust hat und dann ab ins Nachtvergnügen. Die Devise unseres Sohnes: Die wohlverdienten Ferien sind zu kurz, um sie nicht in vollen Zügen zu genießen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Gruß
    Pesche

    Tunesien

  • Preise in Tunesien
    PescheP Pesche

    Wir buchen in der Regel nur Übernachten mit
    Frühstück. Ausgangspunkt für unsere Trips mit
    Miet-Pkw kreuz und quer durch Tunesien ist
    Nabeul, ca. 10 km von Hammamed entfernt. Diese
    quirlige Stadt bietet einige hervorragende
    Restaurants, die vorwiegend von tunesischen
    Geschäftsleuten besucht werden. Für ein
    exzellentes Essen mit einem süffigen
    einheimischen Wein zahlt man rund 50 bis 70 %
    weniger als in unseren Breitengraden. Die
    gleiche Erfahrung haben wir auch in Tunis, Sfax
    und unzähligen weiteren Städten gemacht. Auch
    die Preise in den luxuriösen Expresszügen (z.B.
    Sfax - Tunis) lasse sich sehen. Tipps, die in
    keinem Reiseführer zu finden sind, erhält man
    immer wieder von den hilfsbereiten und
    freundlichen Einheimischen.

    Gruss
    Pesche

    Tunesien

  • Welche Ausflüge sind mit einem Kleinkind geeignet ? (venezuela)
    PescheP Pesche

    Hallo Sina

    Danke für den Link. Ich habe mich köstlich amüsiert. Diese Probleme sollte man haben!

    Noch ein Tipp zu Venezuela. Kennst Du das Buch mit dem treffenden Titel “Nur Esel und Weiße gehen in der Sonne” von Günter Cancler, 1959 erschienen im “Verlag der Freizeit-Bibliothek - Hamburg”? Wenn nicht, musst Du es beschaffen. Ein Mann - seines Zeichens Graphiker und Karikaturist - hat das Wirtschaftswunderland “Bonner Bundesrepublik” satt und sucht sein Glück im Klondyke von heute, damals eben das Oelland Venezuela.

    Obwohl ich dank meinem Job mehr als privilegiert war, habe ich Venezuela in den 60er Jahren mehr oder weniger gleich wahrgenommen wie dieser mittellose “Gringo”. Herrlich, wie dieses ********** seine Eindrücke mit Tagebuch und Skizzenblock festgehalten hat.

    In der Zwischenzeit habe ich dieses landschaftlich so einmalige Land mit seiner sympathischen Bevölkerung und der eindrucksvollen Flora und Fauna mehrmals geschäftlich bereist und auch Ferien auf ziemlich abenteuerliche Weise verbracht. Unvergesslich bleiben die Besuche bei den Indios in schwer zugänglichen Gebieten weitab von jeder Zivilisation. Leider musste ich feststellen, dass sich vieles zum Nachteil verändert hat. Unzählige Länder auf unserem (noch) schönen Globus kämpfen mit den gleichen Problemen.

    Aber Venezuela hat immer noch einiges mehr zu bieten, als Sonne, Strand und Touristeninvasionen auf der Isla de Margarita!

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Welche Ausflüge sind mit einem Kleinkind geeignet ? (venezuela)
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Herzlichen Dank für die netten Reaktionen auf meinen etwas sarkastischen Beitrag. Das Vokabular von Gilbert und Elia spricht für sich! Ich muss heute noch schmunzeln, wenn ich an die konkrete Frage von Jasmin nach Kindersitzen in einem Jeep für eine Safari mit einem Baby denke. In meinem Bekanntenkreis hat man nur ungläubig den Kopf geschüttelt.

    Vor Jahren arbeitete ich als bauleitender Ingenieur für Kraftwerkanlagen mehrere Jahre in Venezuela und anschließend rund um den Globus. Schon damals, als der Massentourismus noch ein Fremdwort war, sind mir immer wieder treuherzige Spezies begegnet, die in Sandalen oder Turnschuhen und Shorts im Urwald herumschlarpten, einige sogar mit einem lächerlichen Tropenhelm “behutet” oder viertausender- Hügelchen in den Anden erforschten, zum Glück damals aber noch ohne Babys.

    Bedingt durch diese abenteuerlichen, resp. dummen Aktivitäten, schauen einige von ihnen heute im hölzernen Pyjama die Radieschen von unten an.

    Aber die Zeiten haben sich nicht wesentlich geändert. Als immer noch reisefreudiger Globetrotter stelle ich fest, dass die eingangs erwähnte Spezies auch in unserem neuen Jahrhundert nicht ausgestorben ist.

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Welche Ausflüge sind mit einem Kleinkind geeignet ? (venezuela)
    PescheP Pesche

    Hallo Jasmin

    Also eine Jeep-Safari mit einem Kleinkind von 1 1/2 Jahren ist ein absolutes Muss! Ich empfehle Dir jedoch, die Steuerung des 4-Rad Wagens nicht Deinem Kind zu überlassen. Die Reaktionsfähigkeit in diesem Alter lässt noch etwas zu wünschen übrig! Im Teenageralter erzählen dann solch weitgereiste ehemalige "Babys" ihren ehrfürchtig staunenden Freunden von den erlebten Abenteuern im Busch! Ich bin heute im zarten Rentenalter und kann mich mit dem besten Willen nicht mehr an meine ersten Lebensjahre zurückerinnern! Vergilbte Fotos zeigen aber brutal auf, dass ich meine ersten Lebensjahre nicht sehr abenteuerlich erlebt habe. Ich habe etwas verpasst!! Du siehst -- aus mir spricht der reine Neid!

    Gruss
    Pesche

    Südamerika

  • Was ist für euch ein 5 Sterne Hotel ???
    PescheP Pesche

    Noch einen weiteren Nachtrag zu meinen Postings:

    Damit man mich richtig versteht, heute als "Grufti" und Rentner verzichte ich nicht nur aus Kostengründen auf echte Luxusherbergen à la 5 Sterne!
    Meine Frau und ich sind immer noch mit Vergnügen weltweit auf Reisen, bevorzugen jedoch familiäre Hotels oder Pensionen mit max. 10 Zimmern, die wir in der Regel vor Ort finden. Und ob man es mir glaubt oder nicht, in diesen einfachen Herbergen fühle ich mich rundum wohl und habe für meine ehemaligen 5-Sterne Häuser nur noch ein mitleidiges Lächeln übrig!

    Allgemeine Fragen

  • Was ist für euch ein 5 Sterne Hotel ???
    PescheP Pesche

    Kleiner Nachtrag zu meinem Beitrag:

    Schmunzelnd stelle ich fest, dass viele Forenteilnehmer Bewertungskriterien aufzählen, die für echte 5 Sterne Häuser fast eine Beleidigung sind. Einzig der Beitrag von "noeler" zeigt auf, was ein Gast in einem solchen Haus erwarten kann. Auch ich habe während meinen beruflichen Tätigkeiten rund um den Globus in solchen Luxusherbergen logiert. Zum Glück hat mein Arbeitgeber die Rechnungen beglichen, sonst wäre ich in kurzer Zeit Bankrott gewesen!

    Allgemeine Fragen

  • Was ist für euch ein 5 Sterne Hotel ???
    PescheP Pesche

    Ein echtes 5 Sterne Hotel, egal in welchem Land rund um den Globus, ist ein Etablissement, in dem in der Regel keine Pauschaltouristen absteigen. Die Kundschaft besteht vorwiegend aus Geschäftsleuten und betuchten Individualreisenden.

    Allgemeine Fragen

  • allgemeine Fragen!!!
    PescheP Pesche

    Hallo Stefan

    So wie es aussieht, habt ihr schon einen Entscheid getroffen. Gleichwohl noch einen Tipp, sollte euch Tunesien auch begeistern. Unser bevorzugter Ferienort in Tunesien ist Nabeul, ca. 10 km von Hammamet entfernt. Im Gegensatz zu Hammamet und vielen weiteren Touristenzentren, findet in Nabeul noch das ursprüngliche tunesische Leben statt. Nachts sind in dieser quirligen Provinzhauptstadt der Halbinsel Cap Bon nur noch wenige Touristen anzutreffen. Und was in dieser Stadt kulinarisch geboten wird, ist einsame Spitze. Die vorwiegend tunesischen Gäste sind keine Kostverächter. Einige Restaurants sind in jeder Hinsicht vergleichbar mit Gaut Millau-Gourmettempel in unseren Breitengraden. Nur die Preise sind nicht vergleichbar. Wie zu “Grosis” Zeiten!

    Logiert haben wir im Hotel Prince, etwa 15 Fußminuten vom Zentrum entfernt. Dieses traumhafte Hotel mit einem Riesenpool liegt direkt an einem schönen Sandstrand. Die Gäste stammen vorwiegend aus Frankreich und bringen auch die den Franzosen eigene sympathische Lebensart in das Haus. Unbedingt auf ein VIP-Zimmer mit herrlichem Meerblick bestehen. Ein kleines angemessenes Trinkgeld macht alles möglich. Wir haben nur Übernachten mit Frühstück gebucht. Der Grund: s/weiteroben! Übrigens, das Hotel ist das ganze Jahr geöffnet und dank Hallenbad auch im Winter, z.B über Weihnachen/Neujahr eine Reise wert.

    Unbedingt vor Ort für die ganze Feriendauer einen PKW mieten. Die Flexibilität zahlt sich in jeder Beziehung aus. Ok -- der Straßenverkehr, vor allem in Tunis ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber man lernt rasch. Verkehrsregeln gelten nur auf dem Papier und nicht in der Praxis! Nebst einigen Fahrten nach Tunis (ca. 1 Stunde) haben wir selbstverständlich die Halbinsel Cap Bon bereist. Als Weinliebhaber habe ich nach einigem Suchen sogar ein Weingut gefunden! Und der Wein war süffig! Insbesondere der Sperberfestival Ende Juni in El Haouaria hat es uns aber angetan. Ich glaube, wir waren die einzigen Touristen unter den unzähligen Einheimischen. Empfehlenswert ist auch das bereisen von Zentraltunesien, mit einem Besuch der Insel Kerkennah bei Sfax. Die Überfahrt mit der Fähre ist ein Erlebnis. Ich glaube, auch auf diesem “Kahn” waren wir die einzigen Touristen. Kost und Logis unterwegs ist übrigens kein Problem. Herbergen in jeder Preisklasse findet man problemlos.

    Und in Sachen Sicherheit -- wir fühlten uns nie, auch zu später Nachtstunde in kleinen und größeren Städten oder unterwegs auf manchmal etwas abenteuerlichen Strecken bedroht. Überall haben wir freundliche und hilfsbereite Einheimische angetroffen.

    Der langen Schreibe kurzer Sinn: Tunesien bietet mehr, als nur Sonne, Strand und AI!

    Gruß Pesche

    Tunesien

  • Ausflüge im Urlaub, mit Veranstallter oder auf eigene Faust
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Grundsätzlich bereisen wir unsere jeweiligen Gastländer rund um den Globus auf eigene Faust nach dem Motto: Die Reise ist das Ziel! In der Regel mieten wir vor Ort einen 4-Rad PKW. Insbesondere Südamerikanische und Asiatische Länder haben es uns angetan. Wir treffen immer wieder sympathische Einheimische, die uns mit unbezahlbaren Tipps ihr Heimatland näher bringen. Ich liebe es, in prodelnden Grosstädten oder auf abenteuerlichen Überlandfahrten unterwegs zu sein. Ok -- der Straßenverkehr ist meistens etwas gewöhnungsbedürftig. Aber verglichen mit der sturen “ich bin im Recht!“ Fahrweise in unseren Breitengraden ist der, zugegeben etwas chaotische Fahrstil vieler Einheimischer Verkehrsteilnehmer eine Wohltat. Nicht jedermanns Sache sind manchmal auch die Unterkünfte unterwegs. Es muss ja nicht immer eine 4 plus-Sterne Herberge sein. Gästezimmer mit einem Vorhang als Türe oder Zimmertüren die mit einem Draht um einen Haken abgeschlossen werden sind keine Seltenheit. Und dann die kulinarischen Erlebnisse. Von exzellent bis, na ja, es war gerade noch genießbar, haben wir alles schon erlebt. Ich muss der Ehrlichkeit halber allerdings gestehen, dass wir zwischendurch immer wieder mehrtägige Erholungsstopps in sogenannten Luxusherbergen einschalten. Einen kühlen Drink am Pool, ein gepflegtes mehrgängigesGourmet-Nachtessen und einen Schlummertrunk in der Bar ist nicht zu verachten. Anschließend dann ein weiches großes Bett in einer großzügigen Suite mit großem Balkon und herrlichem Blick auf das Meer, die Berge oder zur Abwechslung auch mal auf das Lichtermeer einer Grosstadt. Schließlich sind meine Frau und ich im besten “Grufti” Alter.

    Gruss Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Deutsche im Urlaub
    PescheP Pesche

    Harzer schrieb:
    "Wir Deutsche sind Weltmeister in Selbstbemitleidung"

    Trifft zu 100 Prozent auch auf uns Schweizer zu. Aber wehe, wir werden von Ausländern kritisiert. Dann ist "fertig lustig!" Viele "Eidgenossen" sind der felsenfesten Ueberzeugung, dass wir in jeder Hinsicht die Besten sind. Dazu noch folgende kleine Episode, die sich vor rund 40 Jahren in einem kleinen Dschungeldorf in Venezuela zugetragen hat.

    Ein Dorfbewohner fragt mich: "Woher kommst du?" Ich bin Schweizer antwortete ich ihm voller Stolz. "AHa, stellt er fest -- und was und wo ist das?" Darauf ein weiterer junger Dorfbewohner": "Dummkopf -- die Schweiz ist doch eine kleine Insel im Pazifik!"

    An diese kleine Episode muss ich immer wieder denken, wenn ich im Ausland Schweizer treffe, die mit ihrem roten Pass demonstrativ herumwuchteln, um den Umstehenden klar zu machen: Schaut her, ich bin Schweizer!

    Allgemeine Fragen

  • Deutsche im Urlaub
    PescheP Pesche

    Die Zeiten haben sich zum Glück geändert!

    1961 war ich in New York mit einem Geschäftsfreund in einem Taxi unterwegs. Wir unterhielten uns auf Schweizerdeutsch. Der Fahrer musterte uns permanent mit mürrischem Blick. Auf meine Frage: Waren sie auch schon in der Schweiz? Hellte sich sein Blick auf und er antwortete strahlend: Ah sie sind Schweizer, ich dachte sie sind Deutsche!

    Allgemeine Fragen

  • Deutsche im Urlaub
    PescheP Pesche

    Kleine Episode betreffend Garderobe:

    Unterwegs mit einem Kreuzfahrtschiff auf dem indischen Ozean. Am 10. Tag war “CAPTAINS DINNER” angesagt. Empfehlung für die Garderobe: Festlich Gala -- mit anderen Worten: Abendgarderobe, Smoking, Dinnerjackett oder dunkler Anzug mit Krawatte für den Herrn, für die Dame langes oder kurzes, elegantes Abendkleid oder Abendanzug.

    Obwohl meine Frau und ich die zweitgünstigste Kabine knapp über dem Wasserspiegel gebucht hatten, erhielten wir vom Kapitän eine persönliche Einladung zum Dinner an seinen Tisch, mit vorgängigem Cocktailempfang. Meinen schüchterner Einwand bei der Sekretärin des Kapitäns -- das Abendkleid meiner Frau und mein dunkler Anzug inkl. Krawatte langweilen sich auf unseren Reisen frustriert zu Hause, nahm sie verschmitzt lächelnd zur Kenntnis und sagte mir: Mein Interesse an den technischen Einrichtungen des Schiffes habe den Kapitän gefreut und er bestehe auf unsere Teilnahme. Inmitten von ausgesuchten VIP Gästen aus den Luxussuiten, selbstverständlich alle in Galagarderoben, genossen wir den Anlass in legerer sportlich eleganter Kleidung und unterhielten uns glänzend mit dem Kapitän.

    Allgemeine Fragen

  • Was stört euch im Urlaub am meisten?
    PescheP Pesche

    Mich stört grundsätzlich nichts. Alles ist lediglich eine Frage der Organisation. Nur noch ein kleines unwesentliches Detail: Als Zeitgenosse im Ruhestand dauert mein Urlaub 12 Monate pro Jahr!

    Allgemeine Fragen

  • Urlaubsrituale
    PescheP Pesche

    Mein Ritual beim Hinflug:

    Zum Apéro einen Gin Tonic in den fliegenden Kantinen. Und dann träume ich von vergangenen Zeiten, als ein gemütliches genussvolles Speisen mit anschliessendem Pfeifenrauchen in halbleeren Maschinen eine Selbstverständlichkeit waren.

    Allgemeine Fragen

  • Andalusien !!??
    PescheP Pesche

    Hallo Grinch

    Nach all den guten Ratschlägen nur noch dies: Wir haben 2004 drei Monate in Marbella verbracht. Also im Ort der “Schönen und Reichen!” Reich bin ich nicht und böse Zungen sagen: “Ich sei auch keine Schönheit!”. Und gleichwohl fühlten wir uns in Marbella pudelwohl. In und rund um Marbella findest Du unzählige hervorragende Restaurants und Tapas-Bars, die mit wenigen Ausnahmen nur von Einheimischen besucht werden. Entsprechend günstig sind auch die Preise der kulinarischen Leckerbissen. Was man jedoch wissen muss -- vor 21 00 Uhr ist in diesen Lokalen tote Hose. Die Spanier trudeln langsam zwischen 21 00 und 22 00 Uhr ein und laufen bis Mitternacht zu ihrer Höchstform auf. Von Vorteil ist, wenn Du einige Spanischkenntnisse mitbringst. Die wertvollenTipps die man immer wieder erhält, findet man in keinem Reiseführer.

    Weiter ist ein Mietwagen empfehlenswert. Die herrlichen Städte Ronda, Malaga, Granada, Sevilla, Cadiz oder das Surfparadies Tarifa sind zwar ab Marbella mit dem Bus gut erreichbar, aber die Flexibilität mit einem Mietwagen zahlt sich aus.

    Ich bin überzeugt, auch Ihr werdet nach Eurem Urlaub sagen: “Hasta la vista Andalusien!”

    Gruss Pesche

    Spanisches Festland

  • Urlaubsziele die Süchtig machen ?!
    PescheP Pesche

    Nun, ich bin süchtig nach der Playa Aventica del Sol, rund 800 km nördlich von Barcelona. Ihr fragt euch, wo diese Playa genau liegt? Diese Beach oder Plage auf französisch liegt bei Avenches am Murtensee in der Schweiz, angrenzend an einen herrlichen Mobilhomeplatz, den ich ab Bern, meinem Wohnort in ca. 40 Minuten erreiche. Warum denn in die Ferne schweifen, die schönsten Orte liegen doch so nah!

    Allgemeine Fragen

  • Exotisches Essen
    PescheP Pesche

    Auf einer längeren Bahnreise mit normalen Linienzügen von Peking nach Hongkong mit einigen Zwischenhalten, haben wir nebst Hunden und Katzen auch Ratten und Kröten genossen, wenn auch unbewusst. Die Speisen waren exzellent zubereitet. Ein Speisewagen-Koch hat uns nachträglich aufgeklärt mit den Worten: <<Diese Speisen sind Delikatessen und in der Regel nur für Einheimische bestimmt. “Normale” Touristen benützen Touristenzüge mit entsprechenden Touri-Speisen!>> Eine weitere Empfehlung des Kochs: <<Kostet einmal unsere herrlich zubereiteten lebenden Würmer oder Käfer!>>, haben meine Frau und ich bis heute nicht ausprobiert, obwohl wir exotischen Spezialitäten nicht abgeneigt sind. Aus chinesischer Sicht sind wir kulinarische Banausen. Andere Länder, andere Sitten!

    Allgemeine Fragen
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