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  • Bali - Ausflüge???
    PescheP Pesche

    😉  Bali mal etwas anders!

     Vorausgesetzt man ist unternehmungslustig und flexibel und nicht unbedingt ein Fan von abgeschirmten Touristenghettos, empfehle ich Reisenden, Bali auf eigene Faust zu erkunden. Ideal ist, wenn man einen solchen Trip zu zweit unternimmt.

     Bali auf eigene Faust mit einem Mietwagen zu erkunden hat schon seinen speziellen Reiz. Was man jedoch wissen muss: In Bali herrscht Linksverkehr und die etwas chaotische Fahrweise der Einheimischen ist zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es macht Spass, vorausgesetzt man entscheidet sich für einen neueren gut gewarteten 4x4-Jeep.

    Nebst Trips in die Berge bei Penelokan und in den West Bali National Park, haben wir auf mehr oder weniger guten Strassen die Insel umrundet. Ab Gilimanuk besteht die Möglichkeit, inmitten von Lastern mit der Fähre nach Java überzusetzen. Muss man auch erlebt haben. In herrlicher Erinnerung habe ich auch noch die abenteuerliche Küstenfahrt von Kuta via Candi Dasa nach Amed. Für die letzten ca. 30 km benötigten wir allerdings fast einen Tag. Mehrmals nahmen meine Frau und ich an, vom Weg abgekommen zu sein. Hilfsbereite Einheimische klärten uns aber immer wieder auf, dass es sich bei bei Geröllhalden, überwucherten Strecken und mit grossen Felsbrocken belegten Fahrrinnen um die Küstenstrasse handelt.

     Die Hauptstrassen sind relativ gut beschildert. Eine gute Strassenkarte und ein Kompass sind jedoch ein Muss, wenn man dieses paradiesische “Inselchen” auch auf Nebenstrassen, die den Namen Strasse eigentlich nicht verdienen, erkunden will. Sitzt man mal in der Patsche, bleibt stecken oder der Motor streikt und es geht nicht mehr weiter, helfen die sympathischen Einheimischen.

     Pauschal haben wir (Flug / Transfer / drei Wochen Hotel ohne Mahlzeiten in Kuta) zu einem unglaublichen „Schnäppchenpreis“ gebucht und Kuta als idealen Stützpunkt für mehrtägige Trips ausgewählt!

     Unterkunftund Verpflegung von einfach (in urgemütlichen Losmen) bis luxuriös, auch privatist kein Problem. Wir haben rund um die Insel immer wieder kleine Perlen gefunden, die in keinem Reiseführer enthalten sind. Mir läuft heute noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an die variantenreiche und schmackhafte indonesische Küche und speziell an die herrlich zubereiteten fangfrischen Fische denke. Ein Eldorado für kulinarische Geniesser sind auch die unzähligen Nachtmärke.

     Mit ein wenig Abenteuergeist und einer Portion Flexibilität, kann Bali ohne weiteres auf eigene Faust mit einem Mietwagen bereist werden -- es lohnt sich und das in jeder Beziehung!

     Gruss Pesche

    Indonesien

  • Venezuelareise ja oder nein?
    PescheP Pesche

    Hallo hofbakat

     
    Venezuela ist für mich ohne wenn und aber das schönste und abwechslungsreichste Land Südamerikas. Bedingt durch meine ehemaligen Tätigkeiten als Projektingenieur in verschiedenen südamerikanischen Staaten kann ich das einigermassen beurteilen. Vorausgesetzt allerdings, man meidet die, vom Massentourismus überlaufenen AI-Destinationen wie z.B. die Isla de Margarita, um nur einen “schrecklichen” Ort zu nennen. Ein Venezolaner sagte mir einmal: „Auf diese Insel kannst du locker verzichten, es gibt schönere Orte“. Und ich musste ihm Recht geben.

     
    Organisierte Rundreisen bieten unzählige Reiseunternehmen mit hervorragenden Leistungsausweisen an. Alles ist von A-Z perfekt bis ins letzte Detail organisiert, Sicherheit wird gross geschrieben und landeskundige Reiseleiter stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung.

     
    Alternativ sind individuelle Reisen auf eigene Faust mit dem gut ausgebauten Flug- und Bussystem oder mit einem Miet-Pkw mit ein wenig Flexibilität und einer Portion Abenteuergeist problemlos möglich. Herbergen von einfach bis luxuriös findet man ebenfalls problemlos.

     
    Noch etwas zur Sicherheit: Überfälle auf Touristen werden meistens von den Medien aufgebauscht und in der Regel sind die “Touris” mit ihrem Verhalten selber schuld. Wer mit Geld nur so um sich schmeisst, als wandelnde Schmucksäule unterwegs ist und gewisse Lokale und Bars aufsucht, muss sich nicht wundern, von Ganoven wie eine Weihnachtsgans ausgenommen zu werden. Wenn ich so an die fast täglichen Überfälle bei uns im ehemals sicheren Bern (CH) denke, fühle ich mich in Venezuela, ausgenommen zu später Nachtstunde in Caracas geradezu sicher.

    TraumhafteKaribikstrände, alte Kolonialstädte, die Anden, die Savannen, der Dschungel und die Tafelberge um nur einige Ziele zu nennen, faszinieren mich immer wieder. Bereist man das Land jedoch abseits der bekannten Touristenrouten sind spanisch Kenntnisse von Vorteil.

     
    Gruss Pesche

    Südamerika

  • LOMBOK - zuerst Freude, jetzt nur noch Bedenken
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

     
    Allgemeine hilfreiche Tipps findet man in TRAVEL SURVIAL Büchern.Nebst dem Verhalten bei Tsunamis denke ich da an:

     
    Anhalten eines durchgehenden Kamels
    Stoppen eines führerlosen Zuges
    Sprung von einem fahrenden Zug
    Überleben eines Fahrstuhlabsturzes
    Entkommen aus dem Kofferraum eines Autos
    Befreiung aus Fesseln
    Abschütteln eines Verfolgers
    Sprung von Dach zu Dach
    Verfolgung eines Diebes
    Herausklettern aus einem Sodbrunnen
    Bau von Fallen im Dschungel
    Umgehung von Minenfeldern
    Überquerung eines Flusses voller Piranhas
    und noch vieles mehr bis zur Vereitlung einer Entführung durch Aliens!
     Alltägliche Situationen, mit denen man rund um die Kugel als Pauschaltourist immer wieder konfrontiert wird!!

    Ich bemängle lediglich, dass wirklich gefährliche Situationen wie: Fahrten mit dem ÖV in unseren Breitengraden, Wetterbedingtes Kopfweh, Sonnenbrand & Co nicht behandelt werden!

     Pesche

    Indonesien

  • Hommage an Frankreich!
    PescheP Pesche

    Freunde und Bekannte stellen mir immer wieder die Frage:

     
    Du hast unseren blauen Planeten während Jahren geschäftlich und privat bis in die hintersten Winkel bereist, in 5 Sterne Luxusresidenzen logiert (bezahlt von meinem Arbeitgeber!) und während privaten Trips in einfachen kleinen Familienhotels übernachtet -- wohat es dir am besten gefallen?

     
    Meine Antwort: Jedes Land rund um die Kugel hat seinen besonderen Reiz, wenn man sich die Mühe nimmt, Land und Leute auch hinter den farbigen Tourismuskulissen intensiv kennen zu lernen.

     
    Wobei das schönste und abwechslungsreichste Ferienland das für alle Geschmäcker etwas bietet ist ohne wenn und aber Frankreich. Allein schon die exzellente Küche mit den besten Weinen der Welt ist immer wieder eine Reise wert.

     
    Ein Leckerbissen ist die Côte d’Azur. Die Route Napoleon führt über die kurvige N85 von Grenoble via Gap nach Sisteron. Dann weiter via Digne durch die Verdonschlucht nach Castellane. In diesem pittoresken Dörfchen in einem der einfachen Hotels rund um den im Zentrum liegenden Dorfplatz übernachten und sich mit lokalen Spezialitäten der Spitzenklasse verwöhnen lassen. Anderntags geht es weiter via Grasse nach Cannes an die Côte d’Azur. Zu Fuss kann man die Strecke auch in 7 Tagen bewältigen, sagt Napoleon. Und der muss es ja wissen!

     
    Die Altstädte von Menton und Nice mit ihren unzähligen gemütlichen Restaurants und Bistros besuchen wir immer mit Vergnügen. Und das nicht nur am Tag. Immer wieder einen Trip wert sind die kleinen Sandstrände in der Corniche D'Or zwischen Cannes und St-Raphael. Allein die Fahrt über die kurvige Strasse inmitten von roten Felsen ist ein Erlebnis. Aber auch die Côte d'Azur/West mit der Halbinsel von St-Tropez bis zum malerischen Städtchen Sanary sur Mer bei Toulon bieten einmalige landschaftliche Schönheiten.

     
    Und wenn der Magen knurrt: für HolidayCheck Forenteilnehmer ein"Muss" -- Die berühmteste Spezialität der provenzalischen Küche "die Bouillabaisse", begleitet mit einem in der Region gekelterten trockenen Rosé oder Weisswein!

     
    Bon appétit!

     
    Pesche

    Frankreich

  • Wer kann sich das denn leisten?
    PescheP Pesche

    Was man wissen muss: Kann ich mir Hotelferien in der Schweiz leisten? Gutsituierte Schweizer können diese Fragemit „JA“ beantworten. Weniger gut gutsituierte müssen diese Frage mit „NEIN“ beantworten und zähneknirschend in die Karibik oder Fernost ausweichen. Der kurzen Rede kurzer Sinn: Einige Jahre sparsame „All Inclusive“ Ferien in Übersee und dann die eingesparten „Fränkli“ für Hotelferien in der Schweiz ausgeben!

     
    Pesche

    Schweiz

  • Inka Trail oder lieber mit dem Zug (Machu Pichu)
    PescheP Pesche

    Schmunzelnd habe ich die Statements betreffend Inka Trail oder Zug konsumiert. Gemeinsam mit einem Arbeitskollegen sind wir mit dem Zug gefahren. Wir waren die einzigen Ausländer inmitten Einheimischen, vorwiegend mit Babys und Hühnern bepackten Indios, in diesem illustren „Bähnli“. Anschliessend haben wir im einzigen Hotel in Machu Picchu drei Tage verbracht und die imposante Ruinenstätte erkundet. Am zweiten Tag sichtigten wir noch zwei verirrte Amis, sonst waren wir allein auf weiter Flur. Kleine unwesentliche Präzisierung:Dieses „Reisli“ unternahmen wir im Jahre des Herrn 1963!

    Hier ein kleines "Episödeli" aus grauer Vorzeit:
    Noch vor 10 Jahren fingen in der südamerikanischen Andenregion harte Männer ihre Frauen offenbar mit dem Lasso ein, entnehme ich staunend einem Reisebericht in meinerTageszeitung.

    Vor rund 50 Jahren -- ich arbeitete damals als junger Ingenieur im Auftrag eines Multi in Peru -- war die "Brautbeschaffung" wesentlich einfacher, respektive weniger sportlich. Ein abenteuerlicher Trip kreuz und quer durch die damals noch nicht von Touristen überflutete Gegend rund um die geheimnisumwitterte Ruinenstätte "Machu Picchu" der Inkas, führte mich zu einer Bauernfamilie auf einen abgelegenen Hof weitab von jeder Zivilisation. Auf meine bewundernde Bemerkung: "Deine Tochter ist ein sehr hübsches Mädchen", gab mir der Bauer treuherzig zur Antwort: "Du kannst sie haben, und der Kaufpreis von (umgerechnet) etwa 5 Dollars ist angemessen!" Ich musste meine ganze Überzeugungskraft aufwenden um dem Bauern plausibel zu machen, dass weder das Aussehen des Mädchens, noch der Kaufpreis der Grund für meinen negativen Entscheid waren.

    Pesche

    Südamerika

  • Animateure
    PescheP Pesche

    Was habt ihr nur alle gegen die lieben Animateure. Mal abgesehen von den in der Regel auf ein entsprechendes Publikum zugeschnittenen dümmlichen Tages- und Abendveranstaltungen, üben diese mehr oder weniger muskulösen Boys aus einheimischen Schaffen oder auch importiert aus unseren Breitengraden einen pickelharten Job aus. Nebst rumhüpfen auf Brettern die alles andere als die Welt bedeuten, etwas naiven Mädels von jung bis alt, von schön bis hässlich und von dick bis dünn, den Hof zu machen und im Bett dann noch den Mann zu stehen, ist Schwerstarbeit und erst noch miserabel entlöhnt. Ein Bakschisch sollte da bei entsprechenden Leistungen schon drinliegen!

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Fotografieren im Urlaub
    PescheP Pesche

    Sorry, das mit den zwei "Pünktli" auf den Buchstaben ist eben auch so ein Ding!

    Allgemeine Fragen

  • Fotografieren im Urlaub
    PescheP Pesche

    Als in Ehren Alt gewordenen Globetrotter, gebe ich jetzt auch noch meinen Senf zu diesem Thema dazu.

    Mit wenigen Ausnahmen knipse ich keine Sehenswrdigkeiten und Landschaftsaufnahmen auf meinen Trips rund um die Kugel. Fr das gibt es hervorragende Fotobcher, aufgenommen von Profis, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit der richtigen Kamera und der richtigen Kameraeinstellung unterwegs sind.

    Ich konzentriere mich auf Schnappschsse mit Menschen bei ihren tglichen beruflichen und privaten Ttigkeiten. Dabei achte ich auf die Privatsphre, frage immer ob eine Aufnahme erwnscht ist und halte mich zurck wenn ich merke, dass die Protagonisten eine Ablichtung nicht schtzen.

    Etwas anders sieht es bei Tieren aus. Anlsslich einer Safari in Kenia lichtete ich einen Leoparden ohne ihn zu fragen ob er einverstanden ist, aus etwa 30 m Distanz ab. Er hat mich zwar etwas bse "angeguckt" und wie man sieht, respektive lesen kann -- nicht als Leckerbissen verspeist!

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Lieblingsreiseländer
    PescheP Pesche

    Nach über 100 beruflich und privat bereisten Ländern ist und bleibt für mich Frankreich das abwechslungsreichste und schönste Ferienland der Welt. Nicht ganz unwesentlich für meine Beurteilung ist die französische Küche und die aus Trauben gewonnene Tranksame. In diesem Sinne wünsche ich allen ein “santé und bon appétit!”
     
    PS
    Bei Reisen rund um die Kugel mit Bahn, Pkw, Jeep, Bus, Schiff, mehr oder weniger kuriosen landesüblichen Vehikel und wenn es nicht anders geht auch mit dem Flieger, ist für mich vielmals “der Weg das Ziel!” Und das Endziel lediglich eine Zugabe.

    Pesche
     

    Allgemeine Fragen

  • Signaturen!
    PescheP Pesche

    Mir ist es absolut unerklärlich dass es User gibt, die ihre Beiträge ohne Forensignatur in ein Forum stellen. Damit man mich jetzt nicht missversteht, ich spreche nicht von den treffenden Signaturen, die mich immer wieder zum Schmunzeln und manchmal auch zum Nachdenken bringen. Ich spreche von Signaturen, in denen der/die Schreiber/in den staunenden Lesern mitteilen: Dass z.B. im Juni Kuba, im Oktober Thailand und nächstes Jahr die USA auf dem Programm stehen. Alles hochinteressante Informationen, insbesondere wenn man noch berücksichtigt, dass gemäss dem Maya Kalender am 21. Dezember 2012 unsere Kugel untergehen wird -- wird also nichts werden mit den USA! 😉
     
    Pesche

    Hinweise zum Forum

  • 3 Monate als Studentin durch Südamerika
    PescheP Pesche

    Hallo Janika
     
    Von einer Kontaktaufnahme aus Deutschland würde ich absehen. Voraussichtlich landet eine solche Anfrage im “Rundordner”! Vor Ort einfach mal eine Niederlassung in Caracas, ein Zweigbüro oder eine Produktionsstätte irgendwo im Land, wo du dich gerade aufhältst aufsuchen und am Empfang nach Landsleuten fragen die hier arbeiten. Ich denke dabei an Unternehmen wie ABB, Nestlé, Siemens, VW & Co. Schmunzelnd erinnere ich mich an zwei unternehmungslustige aufgestellte Mädels zurück, die zwischen Matura und Uni Südamerika bereisten und eines Tages wie ein Blitz aus heiterem Himmel am Empfang unserer Niederlassung in Caracas auftauchten. Angeregt durch das grosse ABB-Logo am Gebäude. Wie schon gesagt, wenn die “Chemie” stimmt, liegt einiges drin. Wir haben den Mädels Caracas gezeigt und gemeinsam das Wochenende an der Playa verbracht. Je nach Situation liegen weitere Besuche bei Mitarbeitern auf Baustellen irgendwo im Land drin. “Buena suerte”!

    PS
    Ähnliche Erlebnisse während meinen beruflichen Tätigkeiten in Peru und Mexiko. Funktioniert mehr oder weniger rund um den Globus!

    Gruss
    Pesche
     

    Südamerika

  • 3 Monate als Studentin durch Südamerika
    PescheP Pesche

     
    Hallo Janika
     
    Bei der Planung deiner Südamerika Rundreise solltest du auch Venezuela in Betracht ziehen. Venezuela ist für mich das schönste und abwechslungsreichste Land Südamerikas. Und das in jeder Beziehung. Bedingt durch meine langjährigen Tätigkeiten als Projekt-Ingenieur in verschiedenen südamerikanischen Staaten, kann ich das einigermassen beurteilen. Vorausgesetzt allerdings, man meidet die, vom Massentourismus leider überlaufenen AI-Destinationen wie z.B. die Isla de Margarita & Co. Ein Venezolaner sagte mir einmal: “Auf diese Insel kannst du verzichten, es gibt schönere Orte!“ Und ich musste ihm Recht geben. Aber die Meinungen gehen diesbezüglich diametral auseinander. Und das ist auch gut so.

    Individuelles Reisen kreuz und quer durch das Land auf eigene Faust, mit dem gut ausgebauten Flug- und Bussystem und den günstigen Sammeltaxis bis in die hintersten Winkel sind mit ein wenig Flexibilität und einer Portion Abenteuergeist problemlos möglich. Herbergen von einfach bis luxuriös findet man überall.

    Noch etwas zum Thema: Sicherheit. Überfälle auf Touristen gibt es wie auch in unzähligen weiteren Ländern in Europa und Übersee, leider auch in diesem Land. Nicht selten von den Medien aufgebauscht. In der Regel sind aber die “Touris” mit ihrem Verhalten selber schuld. Allerdings würde ich nach Einbruch der Dunkelheit gewisse Quartiere mit schlecht beleuchteten einsamen Strassen in größeren Städten, allen voran Caracas meiden. Man muss dass Schicksal ja nicht unbedingt herausfordern.

    Aber dieses faszinierende Land hat einiges zu bieten. Traumhafte Karibikstrände, alte Kolonialstädte, die Andenregion mit schneebedeckten „Hügelchen!“, die Llanos, auch in der Regenzeit ein Erlebnis, der geheimnisvolle Dschungel, das Orinoco-Delta und natürlich die Tafelberge beim Salto Angel, um nur einige Ziele zu nennen, faszinieren mich immer wieder.

    Auch ein Trip zu den verschiedenen Indiostämmen, die Neckermann & Co zum Glück noch nicht entdeckt haben, hat seinen Reiz. Ich denke dabei an die Motilonen im Grenzgebiet zwischen Venezuela und Kolumbien und an eines der letzten Naturvölker der Erde, den Yanomami im Grenzgebiet zwischen Venezuela und Brasilien. Allerdings benötigt man dazu gute Beziehungen zu staatlichen Organisationen zum Schutz der indigenen Bevölkerung und eine entsprechende Begleitung und Zeit. Viel Zeit! Die Zivilisation ist jedoch auch bis hierher vorgedrungen. Mit negativen Folgen -- denn Goldgräber Abenteurer haben sich nie um das Heil der lokalen Bevölkerung gekümmert. Und es ist leider auch nur eine Frage der Zeit, bis der Druck auf die Regionen angesichts ihrer Bodenschätze wieder zunehmen wird.

    Abschliessend noch ein Tipp: Solltest du Venezuela bereisen, besuche die Standorte von Schweizer- und Deutschen Unternehmen. Erkundige dich via Internet und Konsulate, wo sich die über das Land verteilten Niederlassungen, Zweigbüros und je nach Sparte auch die Produktionsstätten befinden. Wir haben interessierten Landsleuten, die uns hin und wieder besuchten, vorausgesetzt die gegenseitige Chemie stimmte, gerne mit Rat und Tat weiter geholfen. Viel Glück!

    Sorry, meine Antwort, enthaltend auch die indigene Bevölkerung ist etwas lang ausgefallen, aber ich bin nun mal ein Fan von Venezuela.

    So oder so, Südamerika, egal ob Venezuela, Peru & Co, ist immer wieder eine Reise wert!

    Gruss
    Pesche
     

    Südamerika

  • Suche Urlaubshotel mit leckerem Essen?
    PescheP Pesche

    @edithe
    Mit dem Essen in sogenannten 5* Häusern ist es eben auch so eine Sache. Von genießbar bis exzellent ist alles möglich. Ewas anders sieht es in echten 5* Etablissements aus. Allerdings zu Preisen die ein Pauschaltourist nie und nimmer bereit ist zu zahlen!
     
    Pesche
     

    Allgemeine Fragen

  • Suche Urlaubshotel mit leckerem Essen?
    PescheP Pesche

    Als kulinarischer Genießer halte ich mich rund um die Kugel mit wenigen Ausnahmen an folgende Regeln:

    Mit Ausnahme des Frühstücks speise ich außerhalb des Hotels in Restaurants die mir von Einheimischen und Freunden, die auch gutes Essen zu schätzen wissen, empfohlen wurden.

    Die “AUSNAHMEN” sind für mich Hotels in den das Essen kompetent serviert wird und ein Küchenchef das Zepter schwingt, der seine Sache versteht oder kleine Familienhotels/Pensionen in denen Familienangehörige in der Küche und im Service stehen.

    Auf Buffets mit den obligaten Warmhaltebehältern (Kantinen lassen grüßen) Kochinseln, an denen der Gast anstehen muss und AI kann ich verzichten! 😱
     
    Pesche
     

    Allgemeine Fragen

  • Leute, reist in jungen Jahren!
    PescheP Pesche

    Als nicht mehr ganz taufrischer Jüngling und immer noch angefressener pensionierter Globetrotter, gebe ich auch noch meinen Senf zu diesem Thema dazu. Reisen in jungen Jahren? Selbstverständlich, aber angepasst an die jeweiligen finanziellen Verhältnisse. Es muss ja nicht immer eine Fernreise zu einer exotischen Destination in einem 4- Sterne ****** sein obwohl heute nicht nur für einen fahrbaren Untersatz & Co Kredite aufgenommen werden. Und da wird leider gesündigt. Niemand gibt das allerdings offen zu, aber wenn ich mich mit Bankern unterhalte, tönt es etwas anders.
    Junge Familien mit und ohne Kleinkinder tummeln sich in Asien, Afrika oder in der Karibik. Kein „Kindlein“ zu klein -- Weltreisender zu sein! Und die jungen gestressten Eltern wieder zu Hause, voll beschäftigt mit der Planung der obligaten Winterferien dank mehrwöchigen Ferien, ausgerüstet mit den teuersten Klamotten und den modernsten Ausrüstungen. Man will ja schließlich dabei sein und was sich der Nachbar leistet, leistet man sich auch.

    Die heutige junge Generation und leider auch der Staat, lebt in der Regel über ihren Verhältnissen.
     
    Pesche
     

    Allgemeine Fragen

  • Wer hat das nicht schon erlebt?
    PescheP Pesche

    Danke für die Reaktionen auf meinen etwas sarkastischen Beitrag. Der Ehrlichkeits- halber muss ich gestehen, auch ich habe schon hervorragende und interessante Videopräsentationen im privaten Kreis genossen. Von Laien gedreht, aber hoch professionell. Es ist auch schon vorgekommen, dass ich die Hobbyfilmer gebeten habe, mir das Video über das Land das ich demnächst bereisen werde noch einmal vorzuführen.

    @Reiselady
    Das mit dem dazu passenden Getränk schätze auch ich. Ein Reisevideo, z.B. über Kuba, begleitet mit einem oder mehreren Gläschen Havana Club Anejo Rum und Schande über mein Raucherhaupt, einer feinen handgerollten Cohiba, der Lieblingszigarre von “Fideli” zu seinen besten Zeiten, bringen auch mich in Ferienstimmung -- auch wenn mich die Gasgeber bitten, die Zigarre auf der Terrasse zu qualmen! 😉

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Wer hat das nicht schon erlebt?
    PescheP Pesche

    Man ist bei Freunden oder Bekannten zum Essen eingeladen. Das Apéro und das mehrgängige Menu mundete exzellent und sitzt jetzt beim Kaffee mit Beilagen und diskutiert über Gott und die Welt. Ein gelungener Anlass -- bis etwas passiert. Unser letztes Ferienvideo müsst ihr unbedingt noch anschauen lassen es die Gastgeber wissen. Nicht alle müssen -- aber wer will den stolzen Gastgebern schon brutal sagen, dass man an dem Video nicht im geringsten interessiert ist.

    Die Vorstellung kann also beginnen. Was jetzt kommt ist vielmals ein Albtraum. Sehenswürdigkeiten mit der Hausfrau oder dem Hausmann im Vordergrund, im Hintergrund oder im Nebengrund bis zum geht nicht mehr, dann die lieben Kinderlein im Pool, vor dem Pool oder hinter dem Pool, das gleiche noch mal an der Beach, dann folgen Sequenzen an den Animationsveranstaltungen am Morgen, am Nachmittag und selbstverständlich am Abend. Und das Video läuft und läuft und läuft. Aber auch ein Video geht mal zu Ende. Motiviert durch den obligaten Beifall der Gäste verkünden die Gastgeber, dass man unbedingt noch das letztjährige Karibik- oder Asienvideo ansehen muss. Wie schon beim ersten Video, nicht alle müssen -- aber ...!

    Aber alles hat mal ein Ende. Man sitzt wieder gemütlich beisammen, bis erneut etwas passiert. Die Hausfrau oder der Hausmann tauchen plötzlich mit einem Stapel Fotoalben auf und was jetzt passiert -- siehe oben! 😉

    PS
    Die Gastgeberin und der Gastgeber in meiner Story sind nicht identisch mit Forenteilnehmerinnen und Forenteilnehmern in diesem Forum. Sollten gleichwohl Gemeinsamkeiten festgestellt werden, ist das rein zufällig und in keiner Art und Weise beabsichtigt. 😘

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Leute, reist in jungen Jahren!
    PescheP Pesche

    Dem Thread Titel kann ich voll zustimmen. Das mit der notwendigen “Kohle” entlockt mir aber immer wieder ein schmunzeln. Man kann heute unsere blaue Kugel auch ohne prallgefüllten Geldsäckel kreuz und quer bereisen, vorausgesetzt man bucht einen Schnäppchenflug; ist wesentlich billiger als Bahn und Schiff und ist bezüglich Transportmittel, Kost und Unterkunft im Gastland flexibel und bemüht sich, sich einige Brocken der wichtigsten Weltsprachen anzueignen. Und dann gibt es ja noch die Gebärdensprache, mit der man sich sogar in der abgelegensten Pampa verständigen kann.

    Zugegeben, es ist nicht jederManns, respektive Frau Sache, inmitten gackernden Hühnern, grunzenden Schweinen und schwitzenden Einheimischen in einem überfüllten rostigen Abbruch Überlandbus das Gastland zu bereisen und sich in irgend einer ******** von den Strapazen zu erholen. Aber es macht Spaß und man sieht hinter die rosigen Tourismuskulissen.

    Im Gegensatz zu meinen ersten Reisen kreuz und quer durch Europa mit einem alten Zelt und Autostopp oder Luxus pur, mit der Bahn während meiner Ausbildungszeit und die anschließenden vergnüglichen Familienferien mit den Kids, sind unsere heutigen 70 plus Ansprüche etwas gestiegen. Schuld daran ist auch mein ehemaliger Arbeitgeber, der bezüglich Geschäftsreisen in fremde Landen alles andere als kleinlich war. Und das nicht nur bezogen auf die Holzklasse im Flieger. Gleichwohl fühle ich mich in kleinen von Familienmitgliedern geführten Pensionen mit manchmal hervorragender Küche um einiges wohler, als in den sterilen nicht ganz billigen 5- und mehr Sterne Luxusbunkern, die mein Arbeitgeber rund um die Kugel für mich und manchmal anlässlich Symposien auch für meine Frau buchte.

    Und solange unsere klapprigen Knochen noch einigermaßen mitmachen, bereisen meine Frau und ich weiterhin mehr oder weniger abenteuerlich auf eigene Faust mit dem Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln das jeweilige Gastland und stellen nach jeder Rückreise immer wieder erstaunt fest: Am schönsten ist es in unseren heimatliche CH Gefilden!

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Laber- und Quatschthread SCHWEIZ
    PescheP Pesche

    Hallo Alice und Monika

    Bevor auch ich mein “Körbli” aufsuche, muss ich noch etwas klar stellen. Ich bin nicht so ein Grillbanause wie der “Mann” in meiner Story. 😎

    Dass auch ich am Grill über mich hinauswachsen kann, beweist meine Spezialität:

    “BANANE FLAMBÉ”
    Zubereitet auf einem selbstgebauten Außengrill. Gefeuert wird mit gutgelagertem Buchenholz aus eigener “Zucht“. Und das ist mein Reich. Ich will nicht überheblich sein, aber am Außengrill bin ich einsame Spitze. Was heißt Spitze -- Genie wäre ein besserer, obwohl auch das ein stark untertriebener Ausdruck für einen Jahrhundertgrilleur wie mich ist! Aber als bescheidener Mensch halte ich mich da etwas zurück. Ihr werdet erstaunt feststellen, dass nachstehendes Rezept auch die talentiertesten und erfahrensten Köchinnen- und Köche an die Grenzen ihrer Kreativität und Leistungsfähigkeit bringen wird. Aber keine Angst -- auch Spitzenköche haben mal klein angefangen!

    Und hier ist es, mein Rezept:
    Bananenschale über die gesamte Länge ca. 1 cm breit aufschneiden. Dann mit einer Gabel das Bananenfleisch zermantschen. In das nun entstandene Bananenmus zwei bis drei KL Zucker beigeben. Jetzt das ganze mit gutgelagertem dunklen Rum aus karibischen Breitengraden begießen.

    Die so präparierten Bananen auf den heißen Grillrost legen. Nach Geschmack noch mehrmals Zucker und Rum beigeben. Kleiner Tipp: 2 cl auf die Banane -- 2 cl in die Kehle des Grilleurs -- kann nach Belieben pro Banane wiederholt werden! Wenn die Bananenschalen schwarz sind, Bananen auf Teller anrichten, nochmals tüchtig mit Rum übergießen und anzünden! (Vorsicht Brandgefahr!)
    Variante: Mit Vanille- oder Rumeis servieren. Schmeckt traumhaft!!

    Nach dem Genuss dieser Spezialität à la “Pesche” , bitte den Pkw nicht benutzen!! 😉   

    Guet Nacht zäme ...

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