"salvamor41" wrote:
Irgendwelche Äußerungen von Reiseveranstaltern im Zusammenhang mit Gefahrenlagen in bestimmten Reisegebieten kann man meines Erachtens überhaupt nicht ernst nehmen, weil sie nicht objektiv sind, sondern immer nur darauf ausgerichtet sind, daß möglichst wenige Urlauber ihre Reisen annullieren und möglichst viele Bucher noch dazukommen, d.h. sie haben in erster Linie ihre geschäftlichen Interessen im Sinn.
dem darf ich wieder einmal wiedersprechen, gelle?
Veranstalter sind sehr wohl vom Gesetz her verpflichtet, objektive und zutreffende Informationen über das Reiseland ihren Kunden zur Verfügung zu stellen!!
Es macht auch keinen Sinn, eine echte Gefahrenlage zu verschweigen, um dann wesentlich höhere Kosten bei "Notheimtransport" der "überredeten" Kunden zu haben.
Der Kernpunkt der Problematik ist: wann ist ein Land oder eine Region so gefährdet, dass man ohne dem Land ungewollten wirtschaftlichen Schaden zufügt, eine Warnung ausgibt?
Ich meine hier sind die Menschen selbst auch a bisserl gefordert: wählen gemma, Fußballspiel schauen gemma a und im eigenen Unternehmen treffen wir Entscheidungen über Wohl und Weh der Mitarbeiter. Nur beim Zeitunglesen und Berichte über Länder wolln ma auf einmal nix gehört oder gelesen haben und warten im Lehnstuhl auf a Nachricht vom [geldgierigen] Veranstalter, ob ma scho sicher in Urlaub fliegn können...
Ist das nicht etwas zu einfach gemacht, das Leben, so?
Wer kann sagen, ob nicht kranke Hirne bei der Olympiade in Turin eine Bombe schmeißen? Ist jetzt also Italien ein gefährliches Reiseland oder nicht????
Spätestens seit dem Anschlag in New York weiß doch jeder, dass alles Arabische problematisch werden könnte. Nicht zuletzt deswegen hat die österreichische Regierung gestern ein allgemeines erhöhtes Sicherheitsrisiko für alle arabischen Länder samt muslimischen Gebieten in Fernost herausgegeben.
Was soll also jetzt ein Veranstalter sagen?
Gruß
Peter