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  • Wie formuliere ich eine Reklamation beim Veranstalter? Wer kann mir helfen?
    mosaikM mosaik

    ... kostet halt gleich einmal € 100.--
    ... selber schreiben, so wie man es erlebt hat, die Briefmarke...

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reisebüro contra Internet
    mosaikM mosaik

    heut bin ich gut drauf, weil ich grad drei Wurstsemmeln gejausnet habe:

    Zum Thema Prospektausgeber und so. Wieder - keine Frage - wird auch solche Reisebüros geben. Aber in der Praxis ist es oft so, dass sich Kunden in die Enge getrieben fühlen, wenn ein Reisebüromitarbeiter gleich nachhakt. Oder wie die Verkaufsgurus meinen: Nehmen Sie doch Platz, haben Sie a bisserl Zeit? Reden wir über Ihren Urlaub....

    Oft sind Kunden dann leicht agressiv geworden - nein, nein, sie möchten nur einen Katalog. Sie kämen schon wieder, wenn es was Konkretes wird.

    Sonderangebote kennen: schon mal so Ende Juni Anfang Juli im Reisebüro gearbeitet?

    9 Uhr - aufgesperrt (oder 8.30 Uhr, wie ihr wollt).
    Kunde kommt, fragt nach Sonderangeboten.
    Bereitwillig zeigt man ihm die ersten 10, die nächsten 20 und auch noch gerne die anderen 30.
    Dann plötzlich meint er, da gäbe es doch noch das Reiseziel ... Ham's da a Angebot?
    Ja, doch, auch hier schaut man noch nach.
    Danke, meint er, da war nix Passendes dabei - ich schau morgen noch mal rein. Und geht.

    Der nächste Kunde meint es nicht besser mit dem Verkäufer und spätestens nach drei Stunden steht man frustriert da.
    Jetzt kostet der Urlaub eh' schon fast nix mehr und da finden sich die Leut' nix.

    Schließlich kommt einer - tatsächlich willig zu Buchender - aber die Power für den Tag ist aufgebraucht und man legt halt noch drei Angebote hin. Anrufen tut' man eh schon nicht mehr, weil "es wird eh wieder nix". Just dieser Kunde hätte aber wollen und geht - natürlich zurecht aus Kundensicht enttäuscht aus dem Lokal.

    Und so haben wieder beide Seiten recht!

    Ich sage es Euch, das ist ein unendliches Thema und wir werden immer in zwei Lager gespalten bleiben. Wichtig ist aber: dass wir weiter diskutieren! Sonst wird der Herbst fad!

    Schöne Grüße - jetzt muss ich wieder hackeln...
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Reisebüro contra Internet
    mosaikM mosaik

    Möchte noch eine Anschauung einbringen:

    der geübte Urlaubssurfer tüftelt tage- ja wochenlang via Internet an seinem Reiseziel: sucht sich Details zusammen, schaut in Foren nach und wird zum wahren Kenner seiner Ferienregion X.

    Nun geht er in ein Reisebüro [beziehe mich hier auf die mehr als 50 Prozent guten Büro und weniger auf die weniger als 50 Prozent vielleicht nicht so guten...]. Dort sitzt eine Person, die sich aber nicht nur in X auskennen sollte, sondern auch in den Regionen A bis Z. Und daher vielleicht nicht ganz so detailliertes Wissen über jede Region haben kann - aber sie weiß dafür vieles und anderes, was auch wichtig für einen Urlaub sein könnte.

    Aus meiner Praxis weiß ich, wie dann das Gespräch ablaufen könnte:

    Kunde: Ach, Sie kennen das [Hotel, Tauchstation, Flughafengebäude, Restaurant...] gar nicht?
    Verkäufer: nein, aber ich werde mich gerne informieren und Ihnen die gewünschten Informationen geben.
    Kunde: das kann ich ja selbst, da brauche ich nicht zu Ihnen zu kommen [oder: die habe ich ja schon, wollte ja nur Ihre Meinung dazu hören].
    Kunde weiter: waren Sie schon dort? kennen Sie es persönlich?
    Verkäufer: nein, diesen Ort habe ich persönlich noch nicht besucht.
    Kunde: ja, wieso verkaufen Sie dann den Ort überhaupt, wenn Sie ihn gar nicht kennen?
    Verkäufer: Nun ja, ich muss ja auch a bisserl arbeiten, und kann daher nicht alle schönen Fleckerl kennen. Ich kenn' eh schon viel [und zählt auf...].
    Kunde: Na, ich seh schon, ich bin da im Internet besser aufgehoben. Das weiß ja mehr als Sie... [und geht].

    Da kommt dann natürlich der Verdacht auf, die Mitarbeiter in Reisebüros sind nicht so gut. Stimmt aber sicherlich nicht. Denn die meisten von uns sind jahrzehntelang im Job und wissen aus zig Schulungen, Kundenberichten, internen Infos vieles, was einen persönlichen Besuch wett macht.

    Und ganz ehrlich: wenn ich vor vier oder fünf Jahren an einem Ort war, heißt das noch lange nicht, dass ich die neuesten Errungenschaften der Zielregion schon kennen [kann..]. Somit wird ein spezifisch forschender Kunde immer eine Nasenlänge mehr wissen können. Oder wer weiß schon vom 2-Hauben-Lokal im Socia-Tal in Kobarid? --> ich, weil ich letzte Woche dort war...

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Reisebüro contra Internet
    mosaikM mosaik

    @MMMusic....

    ... wenn dann im Reisebüro gebucht wird, passt ja alles;

    ... ansonsten: super, den Hauptbrocken, an dem das Reisebüro verdienen könnte, organisiert man sich selbst; die kleinen Reste, wo fast nix mehr hängen bleibt, darf dann das Reisebüro machen und wenn es dann noch eine Bearbeitungsgebühr verrechnet, bekommt es eine auf den Deckel...

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Austrian Airlines - ok oder Finger weg??
    mosaikM mosaik

    "VolkerSchulze" wrote:
    ... mit Herrn Laudas Blechvöglein

    ...darf ich a bisserl aufklären?

    Der Herr Lauda musste zwangsweise schon vor vielen Jahren seine "Lauda air" an Austrian Airlines "abtreten" und ist von seiner eigenen Fluglinie "ausgetreten". Lauda air hat nix mehr mit Niki Lauda zu tun!

    Der Niki hat nun "Fly Niki" gegründet und fliegt zusammen mit Air Berlin munter in Europa herum.

    Die Austrian Airlines Gruppe, marod, wie halt Staatsbetriebe so sind, hat sich unliebsame Unternehmen wie Tyrolean Airways und Lauda Air einverleibt. Oder anders gesehen: die kleinere hatten in der dünnen Luft allein nicht mehr genügend Sauerstoff und fusionierten.

    Gruß
    Peter

    Airlines

  • Reisebüro contra Internet
    mosaikM mosaik

    Halten wir kurz fest:
    eine software ist nur so gut, wieder mensch der daran

    Gilt also gleichermaßen für Reisebüro wie Internet, vielleicht sogar noch mehr fürs Internet.

    Und da Internetsysteme von Fluglinien oder Reiseveranstalter gespeist werden müssen...

    Einen schönen Abend auch noch!
    Peter

    PS: ein Reisebüro, spezialisiert auf Linienflüge, hat mir heute ein Angebot für einen Kunden gemacht: drei verschiedene Fluglinien, drei verschiedene Zeiten und drei verschiedene Preise - macht das auch jede Internetbuchungsmaschine?

    Reiseveranstalter

  • Reisebüro contra Internet
    mosaikM mosaik

    @salvamor

    ... brauchst dich ja nicht entschuldigen - sind eben deine Erfahrungen.

    Aber wie viele Erfahrungen sammeln wir hier? 100? 200? 500?
    Alleine die TUI befördert mehrere Millionen Passagiere pro Jahr.
    Daher ist es sicherlich nicht repräsentativ, was wir hier lesen. Ich sehe es halt aus meiner nunmehr 23jährigen Tätigkeit im Reisebüro.
    Gestützt auf Berichte und Untersuchungen beispielsweise in der deutschen Fachzeitung fvw.

    Tatsache bleibt auf jeden Fall, dass vor 10 Jahren das Internet hoch gelobt wurde und ein Siegeszug prophezeit wurde. Und jedes Jahr hieß es, man sei knapp vor der 10 Prozent Hürde (Anteil der Internet-Buchungen vom Gesamtverkauf). Bis heute noch nicht Wirklichkeit geworden... (reine Flug- und Hotelbuchungen ausgenommen).

    Zusammenfassend:
    Wer mit dem Internet zurecht kommt und zufrieden ist, der soll es auch weiterhin nützen.
    Wer mit dem Reisebüro zufrieden ist, soll es weiterhin nützen.

    Ein Aufrechnen wird immer Schwachstellen aufweisen...

    Grüße
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Wie formuliere ich eine Reklamation beim Veranstalter? Wer kann mir helfen?
    mosaikM mosaik

    Diese Verspätung stellt bei einer Pauschalreise einen Reisemangel dar. Der Wert wird unterschiedlich von den Gerichten gehandelt: zwischen fünf und 100 Prozent von einem Urlaubstagssatz.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reisebüro contra Internet
    mosaikM mosaik

    "salvamor41" wrote:
    Wahr ist allerdings, daß viele vor allem konzerngebundene Ketten-Reisebüros große Probleme haben, mit den Flugpreisen, die ein versierter Internetbenutzer ermittelt, mitzukommen. Die hängen in irgendwelchen Buchungssystemen drin und haben darüber hinaus wenig Entfaltungsmöglichkeiten.

    ...hierin irrst du!
    a) fast alle großen Internetanbieter gehören einem Konzern, der als weitere Schiene eben Kettenbüros führt. Erst dadurch wird es ihm ja möglich, die teilweise wesentlich günstigeren Tarife anzubieten gegenüber Einzelreisebüros.
    b) genau diese Buchungssysteme sind deren Vorteil, da sie beispielsweise über Such- und Vergleichssysteme verfügen, die Preise heraus filtern können;
    c) fast alle Konzern bieten neben ihren Internet- und Reisebüroschienen auch Flugticketcenters oder und Geschäftsreisenzentralen an - über die kommen diese Büros an sehr günstige Tarife heran.

    Einziger echter Fakt ist, dass beispielsweise Lufthansa in deren eigenem Internet einige Flugtarife anbietet, die nicht in Reisebüros erhältlich sind. Aber soweit ich weiß, wird auch dieser Mißstand in naher Zukunft beseitigt sein.

    "salvamor41" wrote:
    Besser sind die unabhängigen Bausteinanbieter dran, die sich oft auf Zielgebiete spezialisiert haben. Als inzwischen einigermaßen versierter Individualreisender weiß ich meist schon aus der Lamäng, welches Reisebüro für was in Frage kommt und welche Person ich befragen kann.

    ... auch hier sind im Grunde die Konzerne und Riesen führend bzw. wegweisend, denn nur diese Giganten verfügen über den finanziellen Hintergrund, derartige Computersysteme zu installieren und professionel zu führen. Was du sicherlich richtig ansprichst, sind Nischenveranstalter. Da erhebt sich aber aus meiner Sicht die Frage, ob die dann die günstigsten sind.

    Das heißt, "Bausteinanbieter" im Kleinen, also Spezialisten für einzelne Zielgebiete sind sicherlich flexibler und kennen ihr Angebot besser. Aber ob sich ein Preisvorteil bei allen deren Produkten ergibt, wage ich zu bezweifeln.

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Wie zufrieden seid IHR mit EUREM Reisebüro ?
    mosaikM mosaik

    "schrotti" wrote:
    Grundsätzlich ist mir auch aufgefallen, daß sämtliche Reisebüros immer zuerst den TUI- Katalog auspacken. Der Grund ist naheliegend, die zahlen wahrscheinlich die höchsten Provisionen. Die Wünsche des Kunden sind eher zweitrangig.

    ... eher nicht, aber es TUI bietet im Vergleich zu den anderen Riesen die wahrscheinlich größte Auswahl bei sehr guten Beschreibungen und die EDV, sprich das Computerreservierungssystem dürfte so ziemlich das Beste unter allen Reiseveranstaltern sein. Dazu kommen sehr gut ausgebildete Mitarbeiter in den Buchungszentralen. Summasummarum ein anwenderfreundlicher Reiseveranstalter.

    Gruß
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • Kinderfreies Hotel
    mosaikM mosaik

    Also dem öster. Hotelier geht es vor allem darum, dass die Eltern nicht mehr auf ihre Sprößlinge aufpassen oder aufpassen wollen. Diese dürfen dann einfach alles machen und der Hotelier ist einfach nicht mehr lustig, jedes Jahr neu auszumalen und neue Sitzgruppen aufzustellen (Stichwort: Filzstiftstriche auf weißer Eckgarnitur...).

    Ich habe selbst drei Kinder und war viel mit ihnen auf Urlaub. Aber ich habe auch immer respektiert, wenn ein Club --> Magic Life Kemer - Kinder erst ab 12 oder 14 oder 16 akzetpiert hat.

    Es geht dem Hotelier hier nicht um stören, sondern um das Verhalten der Kinder: alles tun und lassen zu dürfen und sich um nix scheren! Das geht halt nicht.

    Keiner regt sich auf,
    ... dass in LIONS-Clubs nur Männer aufgenommen werden
    ... dass man in einem FKK-Hotel nicht angezogen rumlaufen darf
    ... dass man auf Schipisten nur mit Schi fahren darf und nicht mit Rodeln
    ... dass im Spielkasino Krawatte und Abendkleidung vorgeschrieben ist

    ... wenn aber ein privater Hotelier sein Angebot eingrenzt, so sehe ich das, heult die halbe Welt auf und mein, das sei kinderfeindlich, urlaubsfeindlich und was weiß ich noch alles.

    Es gibt tausende Hotels auf dieser Welt, alleine hier in Salzburg und Umgebung zig mit Hallenbad, Wellness und sonstigem Schnickschnack - was, bitte schön, ist da so ein Problem, ein Kinderloses Hotel - neben hundert Kinderfreundlichen zu haben????

    Gruß
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • Unfall im Club Grand Aqua-Türkei
    mosaikM mosaik

    ja, das ist natürlich wieder etwas ganz anderes. Also, die Rutsche war zwar nicht in Betrieb, aber sie war auch nicht gesichert - sprich, gegen Inbetriebnahme geschützt?

    Dann schaut auch die Haftung des Reiseveranstalters für seinen Erfüllunggehilfen u. U. anders aus.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Unfall im Club Grand Aqua-Türkei
    mosaikM mosaik

    der "Crazy River" hat was mit Wasser tun, richtig?
    ausgerutscht ist deine Frau, nehme ich einmal an, weil es in der Umgebung feucht bis naß war, richtig?

    ... unter diesen Annahmen braucht der Betreiber von "Crazy River" keine extra Warnschilder aufstelllen, denn gemäß mehreren Urteilen, hat man im Bereich von Wasser(landschaften) mit Rutschgefahr zu rechnen (Risiko des täglichen Lebens genannt).

    Natürlich wäre es in diesem Fall interessant zu erfahren, was ein Hinweisschild auf Rutschgefahr am Sturz geändert hätte.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Reisebüro contra Internet
    mosaikM mosaik

    "melbelle" wrote:
    Meine Arbeit machst Du Dir garantiert nie! Die mach ich mir schon selbst, keine Bange!

    "melbelle" wrote:
    auf solche unqualifizierten Beiträge kann man eigentlich verzichten.

    es scheint, liebe @melbelle, die Unqualifiziertheit liegt wohl eher auf deiner Seite - oder hast du schon einmal selbst ein Reisebüro geleitet oder dort gearbeitet?

    Nix für ungut, aber es ist nicht nur im Reisebüro, sondern in vielen Jobs verdammt hart, auch im nächsten Jahr noch dort arbeiten zu können. Ich habe ja Verständnis, wenn man sich was sparen will.
    Aber sähe das aus, wenn in deinem Job jeder meint, dass dein Geldverdienen was Unanständiges ist? Tät'st dich doch auch wehren!

    In der Tat gibt es genügend Kunden, die meinen, Dienstleistungen seien alle gratis, so wie das Internet (und da zahlt man die Anschlussgebühr...).

    Wenn es eh nur ein Telefonat wäre,
    wenn es eh nur in den Computer reinschauen ist,
    warum macht dann der Kunde es nicht auch selbst?

    Oder braucht es vielleicht doch a bisserl mehr dazu?

    murrt heut amal
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Hotel war überbucht, Veranstalter Schauinsland
    mosaikM mosaik

    noch ein praktisches Beispiel:

    Diese Woche habe ich rund 10 Gruppen zwischen 15 und 50 Personen. Jeden Tag rufen ein oder zwei Gruppenleiter, sie brauchen noch ein Zimmer mehr, ein Zimmer wird storniert, ein Name ist zu ändern beim Hotel und bei der Reiseversicherung, ein Heurigenbesuch kommt dazu, eine Stadtbesichtigung fällt weg usw. --> das verursacht seit Montag täglich zwischen ein und zwei Stunden Arbeit plus Mehrkosten durch notwendige Telefonate anstelle von Mails aus Zeitgründen.

    Arbeit, die nicht mehr (zusätzlich) bezahlt wird (bzw. Ertrag bringt), weil die "Stückkosten" der Änderung höher liegen als der Ertrag dieser "Stückkosten". Bei Stornierung sogar noch Negativkosten...

    Hätte ich täglich fünf Gruppen, wäre dies für eine Person aber nicht mehr verwaltbar. Also müssten mehr Mitarbeiter her. Die brauchen aber wieder mehr Umsatz, um rentabel zu sein. Mehr Umsatz macht wieder mehr Kleinarbeit wie oben beschrieben. So könnte kein Veranstalter, der mehrere MILLIONEN Passagiere jedes Jahr hat, arbeiten. Das wäre absoluter wirtschaftlicher Selbstmord.

    Daher die komplette Automatisierung und Schematisierung.

    Jeder "Ausbruch" aus diesem Korsett bringt zwangsläufig Unruhe und Fehler.

    Die Tourismusmaschinerie ist zu gigantisch geworden als dass sie noch "mit einem Telefonat" oder "einem Mail" "überprüfbar" wäre!

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Hotel war überbucht, Veranstalter Schauinsland
    mosaikM mosaik

    "salvamor41" wrote:
    "Wenn das gebuchte Hotelzimmer nicht zur Verfügung steht, muß sich ein Pauschalurlauber nicht einfach in ein anderes Hotel umquartieren lassen, sondern kann sich selber ein Ersatzhotel suchen.

    ...Vorsicht... der Text wurde ohne Kenntnis der Urteilsbegründung wiedergegeben: dem Kunden konnte oder wollte der Veranstalter keine gleichwertige Unterkunft anbieten. Erst dann darf er zur Selbsthilfe schreiten!!!!

    --> Ankunft --> überbucht --> Abhilfeverlangen --> gleichwertig oder höherwertig ohne Mehrkosten --> nicht möglich --> Kunde sucht sich selbst!

    Alles andere könnte heißen, dass er auf seinen Mehrkosten sitzen bleibt.

    "salvamor41" wrote:
    Was meinst Du, Peter, was geschehen würde, wenn alle Urlauber ganz konsequent danach verfahren würden? Was meinst Du, wie schnell aktualisierte Verkaufsstandsmeldungen plötzlich doch "verwaltbar" wären? Die Veranstalter würden notfalls in einer konzertierten Aktion die Hotels dazu zwingen.

    ...und erfahren erst am Hotel, daß dieses überbucht ist, obschon ein einfacher Anruf beim Hotel genügt hätte, das zu erfahren. Wo sind wir eigentlich?????? Was mutet man seinen Kunden eigentlich so alles zu??????

    a) in einer konzertierten Aktion... die Veranstalter versuchen schon seit vielen Jahren mit Strafen, mit Herausnahme aus dem Katalog usw. Druck auszuüben - es finden sich immer wieder neue Dumme, die das Hotel buchen; es ändern in "guten" Hotels die Manager und im nächsten Jahr gibt's Ärger.

    b) ein einfacher Anruf beim Hotel ... nicht böse sein, lieber Salvamor, aber erstens wird dir KEIN Hotel am Telefon die Wahrheit sagen, dazu sind die schon viel zu abgebrüht; zweitens stelle ich mir so eine Einkaufszentrale eines deutsche Reiseveranstalters vor: Freitag Abflug von 5.000 Passagieren Mitteleuropaweit --> wie viele Telefonate und Mitarbeiter sind da wohl notwendig???? Dann ist der Zuständige gerade nicht da, er wird es "gerne" prüfen, man möge doch noch mal anrufen...

    Lieber Salvamor, heute wird eine Buchung einmal in die EDV eines Veranstalters eingegeben und dann nie mehr händisch angerührt: die Meldungen an die Hotels bzw. örtlichen Agenturen, der Ausdruck der Reiseunterlagen - alles wird meist ab 00 Uhr Mitternacht vollelektronisch durchgeführt.

    Ich habe 1985 zum letzten Mal regelmässige Charterflüge nach Griechenland "händisch" abgefertigt, so mit Bleistift eintragen in Listen, Telex (wißt ihr, was das war?) schreiben mit Lochstreifen...

    "salvamor41" wrote:
    Es ist auch überhaupt nicht einzusehen, wo in Zeiten, in denen die ganze Welt miteinander vernetzt ist, die Schwierigkeiten liegen sollten....

    zum einen gibt es noch genügend Regionen auf der Welt, die zwar Urlaubsregionen sind, aber noch nicht über dermassen hochmoderne Kommunikation wie wir hier in Mitteleuropa verfügen.
    Zum anderen müssen Daten verwaltet werden. Würde man wöchentlich Listen verschicken, müssten die ja von irgendwelchen Menschen an den Endpunkten bearbeitet werden. Das schaue ich mir dann in Tunesien am 12. Juli bei gut 40 Grad Hitze an, ob da wöchentlich Listen verglichen werden...

    Wenn das alles so einfach wäre, warum wurde es noch nicht umgesetzt?

    Mir hat gerade erst vor wenigen Wochen ein gutes Hotel nicht auf mein Mail geantwortet. Auch nicht auf den Reminder und als ich anrief, meinte der Mensch dort, er hätte schon geantwortet, wenn was frei gewesen wäre. Weil aber nix frei war, wollte er auch nicht antworten. ... moderne Kommuniktion: auf's Mail --> sorry, fully booked? --> zu viel Aufwand bei xy Mails, Faxe pro Tag!

    Klar, das Problem darf man nicht aus den Augen verlieren, aber so, wie man sich das als Außenstehender einfach vorstellt, funktioniert es ja offensichtlich nicht.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • 1-2-FLY Flugumbuchungen
    mosaikM mosaik

    @serramana

    ich weiß zwar von der Überzeugung von @embedo, dass man bei Flugzeitenänderungen kostenfrei zurücktreten kann; dennoch möchte ich nochmals zur Vorsicht mahnen: die Meinung, der Vertrag würde dadurch einseitig geändert, wird nicht von allen Gerichten geteilt - vielmehr gehen immer mehr zur Meinung über, gewisse Änderungen muss man tollieren.

    Daher wäre ich vorsichtig mit einem Rücktritt, da man u. U. nach einem Gerichtsverfahren auf den Stornokosten und den Gerichtskosten sitzen bleibt.

    zum zweiten Punkt: ja, das ist ganz richtig. Daher fliegt eine Sunexpress mit Heimatflughafen Antalya um 6 Uhr früh gerne ab, und eine Ryanair von Stanstead auch gerne in der Früh usw.

    Stehzeiten über Nacht sind teuer - nicht nur die Flughafengebühren, sondern auch die Nächtigungsgebühren für die Crew kommen da dazu. Somit wird jede Fluglinie bestrebt sein, die Maschinen möglichst in der Luft und nicht am Boden zu haben.

    Daher könnten durchaus Flughäfen, die kein oder nicht so strenges Nachtflugverbot haben gehäuft Nachtflüge anbieten...

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Thema: 17201
    mosaikM mosaik

    ganz einfach: hat man mehr als erlaubt im Gepäck und man wird erwischt, hat man Pech.

    Doppeltes Pech bei etlichen Produkten, da man neben einer saftigen Strafen auch diese Produkte abgeben muss (beispielsweise gefälschte Markenartikel...).

    Die Frage, die sich auch stellt: Flug + Hotel = Einkaufsersparnis + Vorteil? --> ich glaub's net wirklich...

    Gruß
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • Reisebüro contra Internet
    mosaikM mosaik

    @montelina

    solange du tatsächlich dir selbst die ganze Arbeit machst, finde ich deine Überlegung legal. Denn schließlich erhält ja ein Reisebüro die Provision für seine Tätigkeit.

    Problematisch wird die Sache erst dann, wenn Leute zunächst einmal ins Reisebüro gehen. Dort sich rauf und runter beraten lassen (wie auch immer diese Beratung dann letztend sein mag) und dann mit dem (hoffentlich Fach-) Wissen zu Hause im Netz surft, um sich dann Geld zu sparen.

    Nicht lachen, da gibt es sogar einen kuriosen Gerichtsfall: ein Kunde ließ sich in einem Reisebüro beraten, buchte dann im Internet und es stimmte dann irgendwas nicht mit den Informationen des Reisebüros überein (Details habe ich nicht mehr im Kopf). Zurück gekehrt verklagte der Urlauber das Reisebüro, bei dem er sich erkundigt hatte, nicht aber gebucht! Und - na klar, verlor den Prozess...

    Was auch dumm ist, sind manche "private" Anbieter, die in ihren Aussagen erklären, Kunden würden sich bei ihnen die Vermittlungsprovision des Reisebüros sparen, daher ihre günstigen Preise. Dumm deshalb, weil umsonst wird es diese Person ja auch nicht anbieten.

    Aber grundsätzlich meine ich, wenn man mit den Leistungen und Informationen im Internet zufrieden ist und zurecht kommt, ist es ja auch in Ordnung, dort zu buchen.

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • wo ist das perfekte hotel???!!!
    mosaikM mosaik

    "rama4602" wrote:
    -dt. hotel...dt. animation (kleines problem... russen und urlaub passt nicht)

    Diese Aussage reizt mich natürlich zur provokanten Frage, weshalb du dann im Ausland Urlaub machst?

    Ich finde gerade den Reiz darin, in einem anderen Land nicht unbedingt meine heimatlichen Gewohnheiten vorzufinden und mit anderen Nationalitäten in Kontakt zu kommen.

    Gerade mit Russen hatte ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Sind, nebenbei gesagt, auch nur Menschen wie du und ich.

    Aber ich habe deine Wünsche schon verstanden. Nur bei so viel individuellen subjektiven Vorgaben wird es schwer sein, als dich nicht persönlich kennender Surfer einen wirklich passenden Tipp zu geben.

    Gruß
    Peter

    Allgemeine Fragen
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