Mallorcas kleine feine Nachbarinsel ist sowas wie der Party-Hotspot der Balearen, auf Ibiza kann man toll abfeiern. Die Strände der Insel sind aber genauso außergewöhnlich, sie zählen zu den schönsten ganz Spaniens – hier sind zehn besonders coole Locations.
Die Playa de ses Salines liegt in einer Bucht ganz im Süden Ibizas, etwa 2 Kilometer vom Flughafen der Insel entfernt. Bis nach Ibiza-Stadt sind es knapp 10 Kilometer.
Der Ort Playa d'en Bossa liegt auf halber Strecke zwischen dem Flughafen und Ibiza-Stadt und ist berühmt für sein riesiges Angebot an Bars, Restaurants und Shops, den längsten Strand der Insel und den Club Ushuaia, in dem DJs von Weltrang auflegen.
Der 300 Meter lange und 30 Meter breite Strand liegt ca. 15 Autominuten von San Antonio entfernt. Der gute Zugang und das breite Angebot an Wassersportmöglichkeiten machen ihn zu einem beliebten Ausflugsziel.
Der 800 Meter lange und bis zu 30 Meter breite Strand liegt eine gute Viertelstunde von San Antonio entfernt. Der tolle Blick von der markanten Steilküste aufs Meer und das klare Wasser machen ihn zu einem der schönsten Strände der Insel.
Der Strand von Cala Llonga liegt etwa 20 Auto-Minuten von der Hauptstadt Eivissa entfernt. Sein flaches Wasser und die gute Wasserqualität machen ihn auch zu einem prima Familienstrand.
Die Cala de Benirrás im Nordosten von Ibiza ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Die Sonnenuntergänge am Abend sind spektakulär.
Die kleine Cala Xarraca liegt im Nordwesten der Insel, zwei Kilometer Luftlinie von Portinatx entfernt. Der Strand ist bekannt für sein klares Wasser und das zugängliche Schlammbad.
Der ein Kilometer lange Sandstrand liegt im Südosten der Insel, knapp 15 Autominuten von der Hauptstadt entfernt. Er ist offizieller FKK-Strand und bietet bei Ostwind beste Bedingungen für Kite- und WindsurferInnen.
Der Strand von Cala Boix ist gerade mal 100 Meter lang und trotzdem nur selten überfüllt, da er nur über eine steile Treppe erreichbar ist. Der Sand in der Bucht ist dunkel, eine echte Seltenheit auf der Insel. Cala Boix ist 15 Autominuten von Cala de Sant Vicent entfernt.
Die kleine aber feine Cala d’Hort liegt an der Westküste Ibizas, etwa 30 Autominuten von Ibiza Stadt entfernt. Von hier habt Ihr einen tollen Blick auf die magische Insel Es Vedrà.
Wer sein Urlaubsquartier auf Ibiza an der Playa d’en Bossa wählt, wohnt an einem Hotspot der Insel. Am größten Strand, ein Stückchen südlich der Hauptstadt Eivissa gelegen, ziehen sich kilometerweit Hotels aller Art, Restaurants und Souvenirshops entlang – und vor allem Kneipen, coole Clubs, lässige Beachbars und Discos, in denen schon nachmittags und bis in den Morgen fröhlich gefeiert wird.
Der gut zwei Kilometer lange Strand ist hell und weich und verläuft flach ins blitzblaue Meer. Es gibt ruhige Abschnitte, die durchaus familientauglich sind, außerdem kann man schöne Spaziergänge direkt am Wasser machen.
An seinem nördlichen Ende gibt es einen Anleger, von dem aus mittags Partyboote starten und außerdem Ausflugsschiffe zur Nachbarinsel Formentera. Wer bis zur Südspitze des Strandes läuft, kann auf einen alten Küstenwachturm klettern – von diesem „Piratenturm“ aus hat man eine tolle Sicht bis hinüber zur Hauptstadt Eivissa.
Zwischen rauen Felsen und grüner Natur liegt die klangvolle Cala Xarraca. Die Bucht ist mit ihren 90 Metern Länge relativ klein, kann aber mit wunderbar klarem Wasser punkten. Das entsteht durch den Kies, der hier vornehmlich den Boden bedeckt. Packt Eure Schnorchel ein und geht zwischen den Felsen auf Entdeckungsreise. Mit etwas Glück könnt Ihr Krebse, Rochen, Seesterne und Oktopusse beobachten. Auch Euren perfekten Instagram-Shot könnt Ihr hier machen. Denn es gibt sogar eine Schaukel, mitten im Wasser.
Gut zu wissen: Der Strand ist nur mit dem Auto zu erreichen. Der Parkplatz ist klein, es lohnt sich also, früh anzureisen.
Diese Bucht ist ein Darling für UrlauberInnen wie für Einheimische. Das liegt zum einen daran, dass sich die Cala Bassa dicht bei San Antonio befindet, und das ist nun mal eine der größten Städte und ein Haupt-Urlaubsort auf der Insel. Mit dem Bus oder per Leihwagen ist man von dort aus locker in 15 Minuten am Beach, im Sommer kann man sogar per Fähre anreisen. Genügend Parkplätze gibt’s auch (kosten ein wenig), und dann kann der Badespaß losgehen.
Schöner kann das Wasser an einem Mittelmeerstrand kaum sein: türkisfarben und glasklar, das Ganze von schützenden Felsen umrahmt, dadurch wirkt die Bucht wie ein riesiger Swimmingpool. Der Sand ist fein und weich, der Strand geht flach ins Meer hinein, klar, dass das auch Familien mit Kindern anlockt. Aber speziell in der Nebensaison ist immer ein ruhiges Plätzchen zu finden.
Bunte Fahnen signalisieren, wo Wassersport-Angebote zu finden sind, Bananenboot-fahren zum Beispiel oder Jetski. Wer nicht so der Typ für ein Picknick auf dem Handtuch am Strand ist, der findet reichlich Alternativen. Vier Snackbars und Restaurants bieten ihre Dienste an, darunter das Chiringo mit guter mediterraner Küche. Dazu gibt es schicke Souvenir-Shops und, wie sich das für Ibiza gehört, in einigen Beachbars coolen Musik-Mix von Lounge bis Chill-out vom DJ.
Rund 3 Kilometer weiter südwestlich der Cala Bassa liegt eine Bucht, die vielleicht noch einen Hauch schöner und spektakulärer ist. Die Cala de Comte besteht aus mehreren Stränden, die sich in die felsige Küste kuscheln. Und einer ist schöner als der andere. Direkt an der Zufahrtsstraße liegt ein großer Parkplatz, und dann hat man die freie Auswahl.
Der südwestliche Strand erstreckt sich schmal und halbkreisförmig unter einer Steilküste, von oben sieht das ein bisschen aus wie ein Amphitheater. Der weiche Sand und das Wasser sind zauberhaft, und entlang der Uferfelsen kann man prima schnorcheln. Am rechten Ende steht eine strohgedeckte Beachbar, Karibik-Flair pur.
Weiter im Norden wird der Beach breiter, oben drüber thront das schöne Restaurant Sunset Ashram, von dessen Terrasse der Gast einen tollen Panoramablick hat – tagsüber auf die bunte Schar der Badegäste und vorbeiflitzende Jetski, abends auf den super Sonnenuntergang. Ein entspannter Ort zum Chillen. Und das Wasser ist glasklar für perfekten Badespaß.
Lust, einen Tag am Strand mit der vermeintlich schönsten Aussicht Ibizas zu genießen? Dann nichts wie hin zum kleinen aber feinen Cala d'Hort an Ibizas Südwestküste. Vor dem liegt, umspült von kristallklarem Meerwasser, die Felseninsel Es Vedrà. Um die spinnen sich so einige Mythen, die bei Meerjungfrauen beginnen, Atlantis in den Raum werfen und von Verschollenen flüstern. Belegt ist nichts davon, obwohl eine auffällig hohe Zahl von Brieftauben über dem Felsen ihre Orientierung verliert.
Lasst also Tauben und Kompasse zu Hause und packt dafür Eure Schnorchel und das Bodyboard ein, an windigen Tagen bilden sich hier tolle Wellen.
Der Strand ist im Sommer sehr beliebt und wird auch von Einheimischen gerne besucht. Um einen guten Parkplatz zu ergattern – der schlängelt sich an der steilen Zufahrtsstraße hinauf – empfiehlt es sich, früh anzufahren. Deckt Euch gut mit Unterhaltung, Sonnenschutz und Verpflegung ein, denn es lohnt sich, bis zum Abend durchzuhalten. Der rosa-orangefarbene Sonnenuntergang über der Felseninsel ist magisch.
Zwischen Ibizas Hauptstadt Eivissa und dem Urlauberort Santa Eulària erstreckt sich die Cala Llonga – ein Bild von einem Beach zwischen zwei hoch aufragenden, begrünten und teilweise mit Appartments und Hotels bebauten Felsklippen.
Mit einer Länge von 200 und einer Breite von bis zu 100 Metern ist der Strand in der Cala Llonga auch bei Familien beliebt, zumal der Strand mit seinem feinen Sand sanft ins Wasser abfällt, es kann also trubelig werden. Von Beachvolleyball über Pedalos bis zur Tauchschule wird jede Menge Abwechslung geboten, da können sich verliebte Paare genauso wohl fühlen wie SeniorInnen.
Alternativen zum Chillen am Strand gibt es reichlich. Dank der günstigen Lage und eines guten Transportsystems ist man von der Cala Llonga schnell in den Shops und Bars der Metropole Eivissa. Von April bis Oktober findet zudem jeden Mittwoch der berühmte Hippiemarkt im nahe gelegenen Es Canar statt – Ibiza ist nämlich nicht nur die amtierende Party-, sondern auch Hippie-Insel der Balearen.
Schon die Anfahrt zur Playa de Ses Salines erklärt den Namen: Die Straße führt durch ausgedehnte Feuchtgebiete des Naturparks am äußersten Südzipfel der Insel. Einst wichtigste Erwerbsquelle, wird in den Salinen immer noch Ibizas berühmtes Salz gewonnen. Außerdem ist das Naturreservat Heimat seltener Flora und Fauna. Dass sich direkt nebenan auch Ibizas internationaler Flughafen befindet, ist da nur ein kleiner Schönheitsfehler.
Die sichelförmige, rund 1500 Meter lange Bucht besteht aus feinem Sand, das Wasser leuchtet hier an den meisten Tagen wunderbar türkisfarben. Der Strand verläuft flach ins Meer, bei Windstille kann man gut Stand-Up-Paddling oder auch Yoga auf dem Board machen. Im Sommer kann es richtig voll werden. Am Südende lassen sich kleine Katamarane ausleihen, außerdem gibt es schöne Spazierwege in den Naturpark ringsum.
An dem über einen Kilometer langen Platja es Cavallet geht es entspannt zu. Der Strand an der südlichen Spitze Ibizas ist wild und naturbelassen und bietet genug Raum, um sich selbst auch ganz natürlich zu zeigen: der Platja es Cavallet ist ein offizieller FKK-Strand. Hüllenlos geht es trotzdem nicht überall zu, das beschränkt sich hauptsächlich auf den mittleren Strandteil und die Dünen.
Der Strand ist etwa fünfzehn Autominuten von Ibiza-Stadt entfernt und auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Am Platz könnt Ihr Liegen und Sonnenschirme mieten, es gibt Volleyballplätze, Duschen und mehrere Restaurants.
Gut zu wissen: An dem hübschen Platja können sich hohe Wellen bilden. Ein Besuch lohnt sich aber auch beim starken Ostwind. Dann kommen erfahrene Wind- und KitesurferInnen und zeigen auf dem aufgewühlten Wasser ihr Können.
Schon die Anfahrt ist ein Vergnügen. Weit weg von Ibizas Partymeilen windet sich die kleine Bergstraße von Port de Sant Miquel durch Pinien- und Kiefernwälder, immer wieder blitzt das Meer durch die Bäume. Der bezaubernde kleine Strand ist gerade mal 160 Meter lang und gut 40 Meter breit, links und rechts von Felsen gerahmt, das Wasser ist kristallklar. In der Bucht ragt malerisch der Felsbrocken Can Bernat senkrecht aus dem Meer. Finger Gottes nennen ihn die Einheimischen.
Der Sand in der Bucht ist an manchen Stellen mit Kies durchsetzt, im Wasser ist der Untergrund an vielen Stellen felsig. Überall sieht man bis auf den Grund, ideal zum Schnorcheln. Am Eingang der Bucht ankern gegen Abend private Segelyachten und Motorboote, etliche kommen, um den Sonnenuntergang zu feiern, der hier besonders spektakulär ausfällt. Und nirgendwo sonst auf den Balearen wird das Naturschauspiel so zelebriert wie hier.
Das Musik-Event ist so beliebt, dass man zur Hochsaison am Sonntagabend keinen Parkplatz findet. Am besten kommst du dann schon früh an den Strand und genießt den Tag bis zum Sonnenuntergang. In den Sommerwochen bringt auch die Aquabus-Fähre ab San Antonio, Sant Miquel oder Portinatx die Urlauber zum Sunset her.
Im Nordosten der Insel, umgeben von Hängen voller Pinien und kristallklarem Wasser, liegt die Cala Boix (ausgesprochen: Bosch). Der Strand ist gerade mal 100 Meter lang und trotzdem selten überfüllt, da er nur über eine steile Treppe erreichbar ist. Wer es in die Bucht hinab schafft, wird belohnt. Der Sand ist ungewöhnlich dunkel und bildet einen schönen Kontrast zum Wasser und den hellen Klippen.
Trotz der Größe, beziehungsweise Kleine, findet Ihr am Cala Boix sanitäre Anlagen, Einkehrmöglichkeiten und Liegen.