Strände, Restaurants & Ausflüge - inkl. Karte
Samos, Griechenland: Erfahrungsbericht mit Highlights, Tipps & besten Spots
Nach vielen Reisen auf andere griechische Inseln stand für meine Partnerin und mich die etwas unbekanntere Insel Samos auf dem Plan. Spätsommer, angenehme Temperaturen, noch warmes Meer – perfekte Bedingungen, um die Insel entspannt zu erkunden und trotzdem genug Zeit zum Abschalten zu haben.
Die Insel im östlichen Ägäischen Meer besticht durch ein mediterran grünes Hinterland, kristallklares Wasser und viele versteckte Buchten – perfekt für einen Sommerurlaub mit Strand, Abenteuer und romantischen Momenten. Samos ist zudem bekannt als Geburtsort des Philosophen Pythagoras und beeindruckt mit einer langen Geschichte und authentischem griechischen Flair.
Tag 1: Ankommen und Wohlfühlen
Nach der Anreise ging es direkt zu unserem Hotel. Das „Erato by Samian Mare“ war dabei nicht nur ein Ort zum Schlafen, sondern ein idealer Ausgangspunkt, um die Insel zu erkunden. Die moderne, hochwertige Anlage mit sauberem, geräumigem Zimmer und sehr freundlichem Personal bot Zugang zum benachbarten Hotel „Samian Mare Hotel, Suites & Spa“, wo wir den Pool, die Bar und den privaten Strandabschnitt nutzen konnten. Beide Hotels ergänzen sich perfekt und wirken wie aus einem Guss. Alles wirkt hochwertig und geschmackvoll renoviert, ohne überladen zu sein.
Nach der Ankunft am späten Nachmittag freuten wir uns darauf, im Hotel anzukommen und die Füße hochzulegen. Die moderne Lobby, das saubere Zimmer mit Blick auf eine kleine hübsche Kirche und die Möglichkeit, direkt im Pool des Samian Mare Hotels abzutauchen, machten den Einstieg perfekt. Die Betten waren sehr bequem, die Klimaanlage gut, und die Verdunklungsvorhänge sorgten für einen erholsamen ersten Schlaf. Dank All Inclusive war das Ankommen maximal entspannt – genau das Richtige nach der Reise. Die Dachterrasse mit À‑la‑carte‑Restaurant und Themenabenden war ein weiteres kulinarisches Highlight.

Daniels Tipp
Das Hotel ist ein idealer Ausgangspunkt für die Insel. Lass den Tag entspannt an der Poolbar des Samian Mare ausklingen. Der Pool ist am Abend schön beleuchtet – das stimmungsvolle Ambiente und die Atmosphäre sind traumhaft!
Tag 2 – Kokkari & Avlakia Beach: Tradition trifft Meer
Unser erster voller Tag führte uns nach Kokkari, ein traditionelles Städtchen, das sich rund um eine kleine Bucht mit Hafen und Stränden erstreckt. Kokkari war früher ein Fischerdorf und hat bis heute seinen ursprünglichen Charakter bewahrt – enge Gassen, weiße Häuser mit blauen Akzenten und viele Blumen. Am äußeren Zipfel von Kokkari findet sich auch das wohl typischste Fotomotiv mit den Fischerbooten am Strand von Samos.
Am Paralia Kokkari fanden wir einen langen Kiesstrand mit klarer, türkisblauer See, perfekt zum Schwimmen und Spazieren. Anschließend spazierten wir durch die Gassen des Ortes und genossen eine entspannte Mittagspause am Wasser.
Danach fuhren wir zum Paralia Mikri Lakka und zum weitläufigen Avlakia Beach für einen weiteren Strandstopp. Hier befindet sich auch das Dolphin Restaurant – direkt am Wasser, wo der Sonnenuntergang eine einmalige Stimmung beim Essen zaubert.

Daniels Tipp
Einen Tisch direkt am Wasser reservieren – das Licht zum Sonnenuntergang, das Meer und gutes Essen machen das Restaurant zu einer echten Empfehlung.
Tag 3 – Kaladakia Beach, Kirche & Potami‑Pizza
Am dritten Tag steuern wir verschiedene Strände an und starteten im Osten der Insel mit dem Mourtiá Beach (schön zum Liegen, allerdings recht voll), dem Psili Ammos im Osten der Insel (auch Golden Beach genannt, es gibt zwei Psili Ammos auf Samos), sowie dem Paralia Mykali. Die Kieselstrände sind sehr familienfreundlich und bieten ein flach abfallendes, ruhiges Meer sowie einen Blick auf die nur zwei Kilometer entfernte Türkei.
Wir fuhren weiter zum Kaladakia Beach im Süden von Samos – ein wunderschöner Küstenabschnitt mit klarem Wasser. Der Strand ist ideal zum Schwimmen, allerdings gibt es nur wenig Schatten – dafür perfekte Bedingungen, um schöne Steine zu sammeln. Kaladakia Beach bietet zudem noch ein besonderes Highlight: eine kleine Unterwasserhöhle. Je nach Wasserstand musst Du ein Stück durchs Wasser laufen, um zur Höhle zu gelangen – ideal für ein besonderes Badeerlebnis. Wasserschuhe sind hier jedoch Pflicht.
Der Westen von Samos ist wilder und weniger touristisch. Wir machten einen Stopp am Ormos Marathokambou Hafen und schlenderten durch Ormos Marathokambou selbst – viele schöne Cafés und Restaurants direkt am Wasser. Der Ort bietet ein tolles Fotomotiv mit seinen typisch weiß-blauen Fassaden und Blumen in allen erdenklichen Farben.
Mit kurzem Zwischenstop am Paralia Limnionas, ließen wir unseren Abend am Paralia Potami mit einer Pizza am Strand ausklingen – einfach, aber perfekt.

Daniels Tipp
Vom Paralia Potami bietet sich ein Abstecher zur Agios Nikolaos Kirche an, einer malerischen Kapelle direkt über dem Meer, die nicht nur ein schöner Fotostopp, sondern auch kulturell interessant ist. Die Kirche stammt aus späteren Jahrhunderten und zählt zu den charmantesten religiösen Bauwerken der Insel.
Tag 4 – Vourliotes, Paralia Glikoriza & Metaxa Liknon
Heute wollten wir eine etwas andere Seite von Samos erleben: Metaxa Liknon – eine kleine Destillerie mit Führung, Verkostung und historischen Einblicken, ideal für alle Fans griechischer Spirituosen und Metaxa. Reserviere unbedingt vorab Deine Tour, damit Du auch alle Spezialitäten probieren kannst und an der Führung durch die Anlage und Keller teilnehmen kannst.
Danach fuhren wir ins traditionelle Bergdorf Vourliotes mit seinen bunten Gassen, kleinen Gärten und authentischem Dorfleben – ein absoluter Fotospot. Erkunde unbedingt die kleine Kirche und die versteckten Innenhöfe – dort entstehen meist die schönsten Urlaubsbilder!
Am Nachmittag lautete unser Ziel: Paralia Glikoriza. Einer der ruhigsten Strände Samos’. Dieser Strand zeichnet sich durch sein meist wellenarmes, warmes Wasser und angenehme Atmosphäre aus – perfekt zum Entspannen nach einem aktiven Tag. Der Strand ist zudem auch ideal für Familien mit Kindern, da er sehr flach abfällt. Zwei Liegen mit Schirm kosten zehn Euro für den ganzen Tag.
Ein wunderbarer Kontrast zu Strand und Meer war der anschließende Besuch vom Timiou Stavrou Kloster. Der Eintritt ist kostenlos und die Anlage voller Orangenbäume, Olivenbäume und Basilikum eignet sich als schönes Fotomotiv.

Daniels Tipp
Früh kommen – dann gibt es am Paralia Glikoriza noch genügend Schattenplätze und einen Parkplatz im Schatten. Die Spaghetti Napoli im angrenzenden Glicorisa Beach Bar Restaurant hatten ein überragendes Preis-Leistungs-Verhältnis – dazu natürlich Fanta Lemon, das darf für mich in keinem Griechenland-Urlaub fehlen.
Tag 5 – Pythagoreio, Blue Street & Orizontas
Heute besuchten wir Samos-Stadt und erreichten mit einem kurzen Zwischenstopp am Paralia Potokaki das historische Zentrum der Insel: Pythagoreio – benannt nach Pythagoras, dem berühmten Mathematiker und Philosophen, der auf Samos geboren wurde. Am besten parkst Du etwas außerhalb auf dem großen unbefestigten Parkplatz, um dann zu Fuß loszuziehen.
Der Spaziergang führte uns zum Tower of Lykourgos Logothetis, ein Zeugnis der Geschichte der Insel, und durch die Blue Street schlenderten. Dort begegneten wir einer liebenswerten einäugigen Katze, die uns sofort ans Herz wuchs. Der Pythagoreio Port bietet zudem viele Restaurants direkt am Wasser, ideal für eine entspannte Pause.
Das absolute Highlight des Tages – und der gesamten Reise – war das Orizontas Restaurant hoch über den Klippen mit atemberaubendem Blick und herausragender Küche. Unsere Trüffelpasta mit frischen Pilzen bleibt unvergessen.

Daniels Tipp
Im Orizontas ist eine Reservierung empfohlen und in der Hochsaison notwendig. Der Blick vom Restaurant ist atemberaubend, der Sonnenuntergang spektakulär. Packe eine dünne Jacke ein – im Restaurant oben auf dem Berg kann es bei Wind frisch werden.
Tag 6 – Strandhopping & Wine-Tasting
Unser heutiger Tag stand ganz im Zeichen verschiedener Strände und des Genusses.
Wir starteten am Tsamadou Beach, einem beliebten, aber dennoch idyllischen Kiesstrand in einer geschützten Bucht mit glasklarem Wasser. Die Kulisse ist spektakulär, das Wasser perfekt zum Schwimmen.
Nur wenige Minuten weiter erreichten wir den Lemonakia Beach etwas außerhalb von Kokkári. Auch hier erwartete uns ein ruhiger, schöner Strand mit leuchtend blauem Wasser. Direkt oberhalb befindet sich das Andreas Place, wo wir hervorragende griechische Vorspeisen gegessen haben – familiäre Atmosphäre inklusive.
Später stoppten wir am bekannten Paralia Livadaki, einem Beach Club mit besonders klarem Wasser am Vormittag. Nachmittags wirkt das Meer hier weniger türkis, daher lohnt sich ein früher Besuch.
Auf dem Weg fuhren wir entlang der Küste – mit einem traumhaften Blick auf den abgelegenen Paralia Asprochorti. Die Aussicht zwang uns regelrecht zum Anhalten und Festhalten des Moments.
Weiter ging es nach Kerveli Beach, ein kleiner, naturbelassener Strand mit kristallklarem Wasser und Schattenplätzen unter Bäumen – ideal für eine erholsame Pause. Direkt am Strand liegt das Restaurant Charavgi. Hier erlebst Du einen Blick aufs Meer, den Du so schnell nicht vergisst.
Später am Nachmittag besuchten wir Vakakis Domaine – die idyllische Weinverkostung zwischen Olivenbäumen hatte zur goldenen Stunde regelrecht etwas Magisches. Die Wine-Tastings starten bereits ab fünf Euro pro Person.

Daniels Tipp
Bei Vakakis Domaine unbedingt vorab online reservieren und einen kleinen Hunger mitbringen, denn zu den Weinen werden ein paar Snacks serviert. Die Weine – besonders der Likörwein – sind hervorragend. Meine Empfehlung: Crater, Music of the Spheres und Filion.
Tag 7 – All Inclusive im Hotel
Nach vielen Erlebnissen und Ausflügen gönnten wir uns einen Tag Entspannung. Wir blieben heute nur im Hotel, relaxten am Pool, kosteten noch einmal leckere Speisen und Cocktails und tankten Sonne. Die All‑Inclusive‑Verpflegung war abwechslungsreich und hochwertig – inklusive Süßwein und außergewöhnlicher Desserts.

Daniels Tipp
Ein Abendessen auf der Dachterrasse des Hotels mit Blick auf das Meer bot uns einen perfekten Abschluss für den Urlaub.
Fazit inkl. Karte
Am nächsten Tag waren wir nach dem Frühstück bereit für die Rückreise. Beim letzten Blick über das glitzernde Meer und das grüne Inselpanorama war klar: Wir kommen wieder. Samos ist eine Insel für EntdeckerInnen und GenießerInnen. Die Mischung aus Natur, Stränden, Kultur und Kulinarik ist perfekt.
⭐ Hotel: Das „Erato by Samian Mare“ war ein stilvoller, komfortabler und idealer Ausgangspunkt, perfekt gelegen und mit hohem Wohlfühlfaktor.
🚗 Mietwagen: Sehr empfehlenswert, um Samos zu entdecken – die Straßen sind gut ausgebaut, wenn auch manchmal eng.
🏖️ Top Strände: Glikoriza, Kaladakia, Kerveli, Lemonakia & Livadaki – alle einzigartig und sehenswert.
🍷 Kulinarik: Orizontas, Dolphin Restaurant, Glicorisa Beach Bar Restaurant und Weinprobe bei Vakakis sowie Metaxa-Tasting sind absolute Highlights.
🐾 Extra Tipp: Leckerlis für die süßen Inselkatzen einpacken – sie werden Dich lächelnd verabschieden.
Ideal für unterwegs: Du kannst die Karte ganz einfach in Dein Google Maps importieren. Klicke dazu auf das Stern-Symbol in der Kartenansicht und schon wird sie Deinen gespeicherten Karten hinzugefügt. Alle Empfehlungen findest Du so in Deiner Google Maps App wieder und kannst Dich direkt dorthin navigieren lassen.
Samos mit dem Mietwagen erleben

