Was Du jetzt wissen musst © istock/simonmayer
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Reisehinweise für Mexiko

Mexiko-Trip geplant? Was Du jetzt beachten solltest

Seit bei einer Militäroperation in Mexiko am Wochenende der mexikanische Kartellboss Nemesio Oseguera Cervantes getötet wurde, erschüttern das Land heftige Ausschreitungen. Worauf Du achten solltest, falls Du einen Mexiko-Trip geplant hattest.

Wie CNN unter Bezugnahme auf Fachleute meldet, sei aus Vergeltungsgründen und aufgrund eines möglichen Machtkampfes um die Führungsposition mit zusätzlicher Gewalt zu rechnen. Wer aktuell in Mexiko weilt oder für die kommende Zeit eine Reise dorthin plant, sollte daher unbedingt die aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts berücksichtigen.

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Auch in Guadalajara, Austragungsort der Fußball-WM 2026, kam es zu Ausschreitungen und Gewalt. © istock/camaralenta
Auch in Guadalajara, Austragungsort der Fußball-WM 2026, kam es zu Ausschreitungen und Gewalt. © istock/camaralenta

Entwicklung verfolgen, Menschenansammlungen umgehen

"Am 22. Februar 2026 kam es zu Einsätzen der mexikanischen Sicherheitskräfte im Bundesstaat Jalisco, bei denen auch ein Kartellführer getötet wurde", schreibt das Auswärtige Amt auf seiner Internetpräsenz und warnt zudem: "In der Folge kommt es in verschiedenen Landesteilen zu Unruhen, Straßensperren und Brandstiftungen." In diesem Kontext werden konkret sieben Empfehlungen aufgeführt, deren Beachtung dringend angeraten wird.

  • Personen, die eine Reise nach Mexiko planen oder bereits vor Ort sind, sollten demnach unbedingt die laufenden Entwicklungen über Medien verfolgen sowie behördliche Durchsagen beachten.
  • Wer sich bereits im Land befindet und an einem vermutlich geschützten Platz aufhält – beispielsweise in einer Unterkunft – sollte zunächst dort verweilen und auf alle nicht zwingend erforderlichen Fahrten verzichten.
  • Empfohlen wird zudem, Menschenansammlungen zu umgehen und auch keine Schauplätze aufzusuchen, wo Polizeieinsätze laufen.
  • Reisende sollten außerdem den Kontakt zu ihren Angehörigen aufrechterhalten und diese über ihren genauen Aufenthaltsort unterrichten.
  • Wer in eine Straßensperre gerät, sollte weder fliehen noch Widerstand leisten.
  • Besonders im Bundesstaat Jalisco könne der Betrieb am Flughafen zeitweise beeinträchtigt sein.
  • Bei Notfällen kann die Notrufnummer "911" kontaktiert werden.

Diese Sicherheitsempfehlungen werden auch von der deutschen Botschaft in Mexiko über soziale Netzwerke, etwa auf Instagram, kommuniziert. "Lassen Sie bei Reisen nach Mexiko aufgrund der teils unübersichtlichen und sich rasch ändernden Sicherheitslage besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge", betont das Auswärtige Amt.

Die Vulkane bei Colima sind eine Touristenattraktion. Derzeit solltest Du die Region jedoch besser nicht besuchen. © istock/Sandor Mejias Brito
Die Vulkane bei Colima sind eine Touristenattraktion. Derzeit solltest Du die Region jedoch besser nicht besuchen. © istock/Sandor Mejias Brito

Diese Regionen sollten aktuell gemieden werden

Das Auswärtige Amt empfiehlt gegenwärtig dringend, Fahrten in zahlreiche Regionen zu unterlassen. Hierzu zählen mit wenigen Ausnahmen die Bundesstaaten Colima, Sinaloa und Guerrero. Dringend abgeraten wird ebenso vor Fahrten in die Bundesstaaten Zacatecas, Tamaulipas (nördlich von Ciudad Victoria) und Michoacán, vor allem in Gebiete westlich der Stadt Morelia. Auch Grenzregionen zu den Vereinigten Staaten sollten "für über das erforderliche Minimum für Ein- und Ausreise hinausgehende Aufenthalte" nicht besucht werden.

Abgeraten wird darüber hinaus von Aufenthalten in bestimmten Gebieten der Bundesstaaten Chiapas, Guanajuato und Jalisco. Detailliertere Angaben für diese Fälle sowie umfassende Sicherheitsinformationen finden Betroffene auf der Webseite des Auswärtigen Amts.

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Quelle: spot on news