Am Tenzing-Hillary Airport zu starten oder zu landen, bedeutet Nervenkitzel pur. © Jiri Foltyn/shutterstock.com
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Das Nadelöhr zum Everest

Tenzing-Hillary Airport: Nepals spektakulärste Landebahn

In schwindelerregender Höhe von 2.846 Metern thront einer der spektakulärsten Flughäfen der Welt: der Tenzing-Hillary Airport in Lukla, Nepal. Wer hier startet oder landet, erlebt eine Flugerfahrung, die garantiert unvergesslich bleibt. Die wichtigsten Infos zum Nadelöhr in den Mount Everest.

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Die Start- und Landebahn misst nur 527 Meter und ist damit eine der kürzesten weltweit. Zum Vergleich: Selbst die kompakteste Piste des New Yorker JFK Airports ist mehrere Male länger. Dazu kommt auch noch der Umstand, dass die Bahn eine Neigung von rund zwölf Prozent aufweist. Während das nördliche Ende an felsigem Gelände endet, fällt das südliche abrupt in ein tiefes Tal ab.

Piloten-Präzision auf höchstem Niveau

Hier ist also absolute Flugkunst gefragt. Denn ein klassischer Instrumentenanflug ist in Lukla nicht möglich – PilotInnen fliegen ausschließlich nach Sicht. Ein Durchstart-Manöver? Praktisch unmöglich. Wer im Endanflug ist, hat nur eine einzige Chance, die Maschine sicher auf den Boden zu bringen. Nach der Landung bleibt exakt die kurze Distanz der 527 Meter, bevor die felsige Begrenzung am Ende der Bahn keinen Spielraum mehr lässt.

Auf dem Tenzing-Hillary Airport sind PilotInnen gefordert wie sonst selten. © Vadim Petrakov/shuttestock.com
Auf dem Tenzing-Hillary Airport sind PilotInnen gefordert wie sonst selten. © Vadim Petrakov/shuttestock.com

Tor zum höchsten Gipfel der Erde

Trotz dieser extremen Bedingungen wagen sich jährlich Tausende AbenteurerInnen auf die Flüge nach Lukla. Yeti Airlines und ihre Tochter Tara Air verbinden die nepalesische Hauptstadt Kathmandu täglich mit dem kleinen Bergort – solange es Wetter und Sicht zulassen. Für viele, die den Mount Everest oder die Trekkingrouten im Khumbu-Gebiet ansteuern, ist der Airport das unverzichtbare Eingangstor.

Wer körperlich fit ist und mehr Zeit mitbringt, kann auch den traditionellen Zugang über den Bergort Jiri wählen. Diese Route dauert rund drei Wochen bis zum Everest-Basislager und gilt als echte Klassiker-Variante unter den Trekkingpfaden. Für alle, die es schneller mögen, bleibt der Helikopterflug ins Hochgebirge.

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Quelle: spot on news