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Anna (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2018 • 1 Woche • Strand
Hotelkettenwechsel im Mai 2018- Bilder täuschen!
3,0 / 6

Allgemein

Das Hotel ist wunderbar gelegen in Camp de Mar. Das Wasser kristallklar und eine wunderschöne Unterwasserwelt. Camp de Mar ist eher klein, ein paar Shops und Boutiquen gibt es, absolut ausreichend. Die Lage des Hotels ist bestechend - deswegen können sie es sich dort auch leisten, eher schlechte Qualität in Bezug auf einige Punkte zu bringen.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer machen einen sauberen und gepflegten Eindruck. Jedoch sieht man bei genauerer Betrachtung, dass ziemlich oberflächlich geputzt wird, z.b. nicht unterm Bett. Im Schrank fanden wir bei unserer Ankunft noch Unterwäsche vor. Die Zimmer sind außerdem sehr klein, aber ausreichend. Was ich schade fand und so noch nirgends vorgefunden habe, war, dass es keine Lotion/Handcreme etc. gab. Es gab zwar in der Dusche einen Spender mit Duschgel. Jedoch habe ich in der Annahme, dass es Lotion geben wird, diese gar nicht erst eingepackt und musst dann noch welche besorgen. Die Doppelbetten bestanden leider aus 2 zusammengeschobenen Einzelbetten, was ich als unangenehm empfand. Die Matratzen waren aber bequem. Leider hat man jedes Geräusch aus dem Nachbarzimmer und vom Flur gehört.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Unter Leitung von Olimar wurde das Essen noch hoch gelobt, hier ist die Qualität und die Auswahl nun aber eher schlecht. Frühstück: Es gab immer Obst, was ich schön fand, da ich mir so jeden morgen (mit meinem Taschenmesser) einen Obstsalat schneiden konnte. Gut fand ich auch, dass es Mandelmilch/ Haferdrink/ Sojamilch/ laktosefreie Milch gab. Es gab (leider oft ausgetrocknetes) Baguette und Brötchen. Ansonsten hätte ich auch nicht viel Auswahl gehabt, denn der Rest des Frühstücks war der Herztod in Buffetform. Einfach alles war frittiert und fettig und/oder süß und wirklich das komplette Gegenteil eines guten Start in den Tag. Mittag/Abend: Es gab immer ein Salatbuffet, Brot, Suppe, Fisch/Fleischspeisen, Nachtisch/Obst. Da ich mich vegetarisch ernähre, war Fisch/Fleisch für mich sowieso nicht interessant, aber meinem Freund hat das Fleisch gar nicht geschmeckt. Es war immer zäh, knorpelig und kalt. Auch der Rest der eigentlich warmen Gerichte war leider sehr oft kalt. Und es gab jeden Tag viele gleiche Sachen. Die Verwertung der Gerichte war wirklich grenzwertig - ich bin absolut für Verwertung und gegen Verschwendung, aber es muss trotzdem noch schmecken. Fleisch, das übrig war, wurde in Salat der übrig war, untergemengt. Warmes Gemüse vom Vortag gab es am nächsten Tag kalt und nannte sich dann bspw. "russischer Salat". Jeden Tag haben die Kartoffeln ein bisschen älter geschmeckt. Leider war auch nichts eindeutig, was da auf dem Buffet lag, ich musste mich ganz oft durchfragen, was sich unter der Panade verbirgt - z.b. gehe ich bei der Aufschrift "Kroketten" erstmal nicht davon aus, das da Fisch drin ist, war dann aber so. Anscheinend hatte mal jemand versucht, eine Sortierung einzuführen, so gab es bspw. eine "vegan" Ecke, wo jeden Tag kleine Gläser mit Saft aus Pfirsichkonserven oder Rote Beete Saft stand - hab mich davon ziemlich veräppelt gefühlt. Zudem kam, dass das Essen auch nicht besonders lecker oder raffiniert war. Entweder es war gar nicht oder viel zu stark gewürzt. Hin und wieder gab es auch mal was, wo ich dachte "oh das ist jetzt aber wirklich lecker" - das war aber wirklich die Ausnahme. Am Ende der Woche hatten wir zur Essenszeit dermaßen schlechte Laune. Mein Freund hat an den letzten Tagen das Fleisch gar nicht erst gekostet, sondern hat sich direkt nur Pommes und Pizza geholt. Bei der Asian Night habe ich mich den ganzen Tag auf Sushi gefreut, das Buffet sah auch sehr einladend aus. Leider hatte jemand über das komplette Sushi Currysoße gegossen - das gehört da nicht drauf! und es gab augenscheinlich kein veg. Sushi, auf Nachfrage beim Koch hat er mir welches gemacht, was sehr nett war. Aber essen konnte man das trotzdem nicht - ich hab im Leben noch nie so schlechtes Sushi gehabt. Der Reis war ... ich weiß nicht, was sie damit gemacht haben, aber der war trocken und ist zerfallen und einfach nicht gut. So schade bei all der Mühe, die sich die Köche gegeben haben. Das Nachtischbuffet war meist ungenießbar und auch jeden Tag das gleiche. Lassen Sie sich nicht täuschen von den Bildern von 2017 und davor- so wie dort gezeigt, sieht das nicht mehr aus. Es gibt nichts selbstgemachtes, sondern jeden Tag den gleichen dusseligen aufgetauten Kuchen und viel zu süße Cremes, die auch nicht leckerer werden, nur weil sie in hübschen Gläschen sind. Trockenes Müsli in Gläschen und Konservenobst, in das eine Zimtstange reingelegt wurde. Man konnte drinnen und draußen sitzen, außerdem gab es einen Raum für Erwachsene, indem es zum Glück etwas ruhiger war. Snack: Es gab beim Pool eine Snackbar, wo es jeden Tag Burger zum selbst belegen und ein Salatbuffet gab. Getränke: die Cocktails waren nicht besonders hochwertig oder wirklich mit Alkohol versetzt, haben aber gut geschmeckt. Fazit: Nach dem Wechsel der Hotelkette hat sich das Essen deutlich verschlechtert.


    Service
  • Gut
  • Das Servicepersonal im Gastro/Bar-Bereich war immer sehr freundlich und bemüht. Traurig ist, dass man jeden Tag von morgens ab dem Frühstück bis nachts an der Bar die gleichen Gesichter sieht, was heißt, dass die Leute rund um die Uhr arbeiten. Das hat mir schon ein schlechtes Gewissen bereitet. Das Personal ist insgesamt viel zu wenig für so viele Gäste und deswegen auch nicht sehr effizient, obwohl sie schon echt geackert haben wie verrückt. Abends an der Bar saßen locker um die 100 Leute und wurden von einer, manchmal 2 Personen bedient. Das finde ich nicht in Ordnung. Den Service an der Rezeption habe ich noch eher als gestresst erlebt, als die im Gastrobereich, obwohl augenscheinlich nicht wirklich viel los war. Sie haben nicht gegrüßt zum Morgen oder beim Vorbeigehen. Einmal habe ich mich über das Essen beschwert, dies wurde sich notiert. Zum Check-Out kam nicht die Frage, ob alles in Ordnung war o.ä., ich habe sie alle als eher desinteressiert wahrgenommen. Wir sind am Abreisetag erst um 19.30 Uhr abgeholt wurden und waren froh, dass uns angeboten wurde, abends noch einmal duschen zu können. Leider gab es in dem dafür vorgesehen Raum leider auch wirklich nur eine Dusche. Keine Handtücher, keinen Fön, kein Duschgel. Hier sollte man sich besser in die Lage des abreisenden Gastes hineinversetzen: Koffer sind gepackt und alles verstaut, nun musste alles nochmal rausgekramt werden.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Wir haben mit dem Bustransfer 2 Std. gebraucht von Palma, andere haben aber nur 1 Stunde gebraucht - kommt immer darauf an, wie voll der Bus ist und wie viele Hotels angefahren werden. Camp de Mar ist in einer Bucht zwischen riesigen Felsen an der Küste gelegen, dementsprechend zieht sich der Ort auch durch verschiedene Höhenlagen - das sieht einfach toll aus. Es gibt einen Sandstrand ca. 50 Meter neben dem Hotel und einen Zugang zum Meer per Leiter von den Felsen aus direkt vor dem Hotel. Das Hotel verfügt über eine "exklusive" Sonnenterrasse mit hoteleigenen kostenpflichtigen Liegen für 8 € pro Stück/Tag. Und davor zusätzlich Liegen, die wie auch die Liegen am Meer, kostenpflichtig sind und nicht in Hotelhand sind, sondern dem Land Spanien (für 2 Liegen mit Schirm 15 € pro Tag) gehören. Man kann sehr viele Ausflugsziele erreichen von Camp de Mar aus, wir selbst haben eine Bootstour mit dem Speedboat nach Dragonera Island gemacht, was uns gut gefallen hat. Es gibt eine kleine Insel, zu der vom Strand aus eine Brücke führt. Hier kann man herrlich sitzen und etwas trinken/essen (Bar Illeta).


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Geht ans Meer. Es ist so schön dort.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im September 2018
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Anna
    Alter:26-30
    Bewertungen:3