Klar, ist es eine große Anlage, dafür lief aber auch alles reibungslos. Wenn es mal Probleme gab, sei es, dass kleinere Reparaturen durchgeführt werden mussten (einmal musste ein Handtuchhalter neu montiert werden) oder es einfach nur Fragen gab (extra deutsch sprechende Gästebetreuerin im Hotel), lief alles sehr schnell und problemlos. Unser Zimmer wurde jeden Tag sehr gründlich gereinigt (und das bei dem ganzen Sand, den wir teilweise hereingetragen haben...). Ein Phänomen sind natürlich die verschiedensten Nationalitäten. Zum einen die deutschen, die Mallorca-like um 7 Uhr morgens ihre Liegen in den Lagunen reservieren und dann vll mal um 11 Uhr sich bemühen, diese einzunehmen, zum anderen unsere osteuropäischen Nachbarn, die nach wie vor noch nicht den Sinn begriffen haben, nicht auf den Korallenriffen herumzutrampeln. In unsereren ersten Urlaubswoche (ab dem 15. 6. waren die Temperaturen noch angenehm, in der zweiten aber langsam schwer ertragbar für den Normaleuropäer. Wüstentour oder Fahrten nach Kairo oder Luxor sollte man daher nicht grad im Juli oder August planen. Ansonsten würden wir auf jeden Fall immer wieder ins Arabia oder auch BelAir (alltours) fahren. Schon allein der Empfang von alltours am Flughafen war sehr freundlich um jeder Gast hat direkt nach Verlassen des Flughafengebäudes erstmal eine Flasche Wasser bekommen. Fazit: Immer wieder diese Hotelanlage (Arabia oder Bel Air), nur nicht unbedingt zum Schnorchel, wohl aber zum Tauchen. Und immer wieder alltours.
Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet und die Matratzen die wir hatten waren noch sehr neu und überhaupt nicht durchgelegen. Fernseher mit ein paar deutschen Programmen und Minibar waren vorhanden. Täglich erhielt man eine neue 1L-Flasche Wasser auf das Zimmer gestellt. Safe gibt es dagegen nur am Empfang und nicht auf dem Zimmer. In diesem Jahr waren wir immer wieder von Stromausfällen betroffen, was aber bis auf die nur teilweise geladenen Akkus dem Urlaub keinen negativen Touch verliehen hat.
In Ägyten ist alles etwas anders. Auch das Essen. Hat man sich aber damit abgefunden, dass alles etwas anders schmeckt, so wird man auch immer etwas finden, was einem schmeckt. Die Auswahl ist immer riesig. Nicht zuletzt, weil man zwischen verschiedenen Restaurants wählen kann. Neben dem "normalen" Restaurant gibt es eine große Barbeceu-Terasse, ein italienisches Restaurant, welches man nutzen kann, und nicht zuletzt die Sehr gute Villa Kunterbunt wo man zum einen aus verschiedenen all inclusive Menüs auswählen kann, oder einen Teil auf eine a la carte Bestellung angerechnet bekommt. Getränke hier aber nicht all inclusive. Auch Mittags gibt es bereits eine reichhaltige Auswahl an den verschiedenen Bar oder Restaurants. Darunter fallen auch die frisch zubereiteten Pizzen an der Strandbar. Sehr zu empfehlen.
Wie überall gibt es auch hier freundlichere und weniger freundliche Zeitgenossen. Mit ein bisschen Kleingeld kann man aber auch dem letzten ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern. Im Großen und Ganzen gab es aber keine Probleme, die Bedienung und auch die anderen angebotenen Service liefen reibungslos und immer sehr schell. Selbst beim recht gut gefülltem Abendessen waren immer ausreichend Kellner vorhanden, so dass man nicht lange auf seinen Drink warten musste. Von einchecken bis zum auschecken fühlt man sich hier rund um die Uhr wohl aufgehoben. Selbstverständlich hat auch dieses Hotel ein eigenes Internetcafe, aber auch einen eigenen Fotoshop, wo auch Bilder direkt entwickelt, bzw. gedruckt werden können.
Das Hotel liegt sehr ruhig, da es nicht direkt an irgendeiner Hauptstraße liegt, sondern zusammen mit dem Nachbarhotel Arabella eine eigene Zufahrt hat. Zum Ortskern Sekalla kann man problemlos laufen, oder zu sehr günstigen Konditionen ein Taxi nehmen. Die Fahrt zum etwas weiter entfernten Hard-Rock Cafe hat ebenfalls nur 15 Pfund, ca 2 Euro für 4 Personen gekostet, bei einer Fahrzeit von 15 Minuten. Sprit ist dort halt günstiger als Trinkwasser. Zum Flughafen sind es ebenfalls nicht mehr als 15 Minuten, dennoch liegt das Hotel nicht in einer Einflugschneise. In den 2 Wochen haben wir überhaupt nur 3mal einen Flieger gesehen. Das Hotel schmiegt sich mit seinen zwei Hauptgebäuden um 2 Lagunen. Daneben gibt es noch eine "Insel" direkt am Korallenriff mit Bar und allem was man braucht. In unmittelbarer Nähe zum Hotel gibt es ein Krankenhaus, in dem man sehr kostengünstig Medikamente gegen Durchfall oder Aspirin bekommt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zunächst das positivste: Das Tauchcenter Blue-Water-Dive-Resort. Seit Jahren immer wieder ausgezeichent und (je nach Zimmerlage) nur 2-5 Minuten vom Hotel entfernt. Hier erhalten Hotelgäste ebenfalls kostenlos Getränke! Mit Sicherheit eine der besten Tauchbasen am roten Mehr. Neben den verschiedenen täglichen Animationen wie Boule, Dart oder Volleyball gibt es auch noch ein Healthcenter mit Fitnessmöglichkeiten, Sauna und Massagen. Jetzt leider das etwas negativere: Als wir zum ersten mal im Arabia waren (2002) begeisterte das Schnorchelhausriff noch mit seinen zahlreichen Korallen und seiner bunten Fischvielfalt. 2004 war es noch vergleichbar. Aber in diesem Jahr mussten wir feststellen, dass doch viele Korallen kaputt getreten und abgestorben waren. Die Anzahl und Vielfalt der Fische macht jetzt mit Sicherheit nur noch ein Viertel von 2002 aus. Hier wurde mit Sicherheit nicht genug durchgegriffen um das Riff zu schützen. Schnorchler, die also schon einmal da waren oder auch nur Bilder gesehen haben, sollte demnach nicht allzu enttäuscht sein auf ihrer Entdeckungsreise.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Bastian |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 4 |


