Das Hotel ist weitläufig angelegt. Dadurch hat man, je nachdem wo man sein Zimmer hat, teilweise lange Wege zu den Restaurants und der Rezeption. Die Gebäude sind durchweg dreigeschössig. Der Zustand ist OK. Leider ist die Lobby meist nicht klimatisiert. Die Außenanlagen sind zweckmäßig gestaltet. Es gibt nur wenige angelegte Grünanlagen, was meiner Meinung nach auch nicht wirklich notwendig ist, da dadurch nur das ohnehin knappe Süßwasser verschwendet wird. Die Nationalität der Gäste ist sehr gemischt. Die meisten sind Deutsche, gefolgt von Russen. Des weiteren sind auch noch Schweizer, Österreicher und Niederländer im Hotel. Die einzelnen Nationalitäten fallen aber durch ihr Verhalten nicht auf. Das Alter der Gäste ist stark gemischt. Es reicht von jungen Paaren, über Familien bis hin zu Pensionären. Wenn man gut essen gehen möchte, sollte man das Bordiehns Restaurant aufsuchen. Dort bekommt man gutes Essen und einen guten Service. Das Visum bei der Einreise sollte man sich, wenn man es nicht von seinem Veranstalter gratis bekommt, an einem der zahlreichen Bankschalter besorgen. Dort kostet es nämlich nur 15 US$ (10 Euro). Die meisten Reiseveranstalter verlangen dafür 20 Euro und es ist genau das gleiche. Man sollte sich auch nicht von dem Veranstalter unter Druck setzen lassen und ihm auch nicht den Pass aushändigen. Einem Mitreisenden wurde einfach von seinem Veranstalter ein zweites Visum eingeklebt und dafür 20 Euro verlangt.
Die Zimmer sind groß und geräumig. Es gibt zwar die eine oder andere Ecke, die nicht ganz so sauber ist (z. B. der Kühlschrank), jedoch war ich mit der Sauberkeit zufrieden. Der Wasserdruck der Dusche ist meist sehr gering, so dass das Duschen zum Geduldspiel wird. Der Fernseher hat Sat-Empfang. Es sind die deutschen Programme ARD, ZDF, Arte, RTL, VOX und Euronews empfangbar. Teilweise ist die Bild und Tonqualität aber recht schlecht. Die Klimaanlage ist nicht individuell regelbar, dadurch hat man nur die Auswahl zwischen Ein oder Aus. Die Getränke der Minibar, sowie Instantkaffee und Tee wurden täglich aufgefüllt (Wasserkocher in jedem Zimmer). Leider sind die Zimmer zum Gang hin etwas hellhörig. Leute die einen leichten Schlaf haben, könnten sich dadurch gestört fühlen, ich hatte damit aber kein Problem.
Alle Gastronomieangebote im Hotel sind stark verbesserungswürdig. Hauptrestaurant (Frühstück): Das Frühstücksbuffet ist angemessen. Es gibt frisch zubereitete Pfannkuchen und Omelett. Tee und Kaffee stehen in Isolierkannen auf den Tischen. Oftmals stehen sie dort allerding schon lange, es wird aber auf Nachfrage, sofort eine neue gebracht. Marina Restaurants: Es wird nach Gästewunsch frische Pizza zubereitet. Die Wartezeit darauf ist zwar durch den großen andrang teilweise sehr lang, dafür ist die Qualität aber akzeptabel. Das restliche Speisenangebot habe ich stets nicht beachtet, da es dem Abendessen sehr ähnelt. Außerdem gibt es noch einen Grill, an dem das Fleisch ständig frisch gegrillt wird. Leider ist auch hier die Bedienung (Getränke und abräumen) recht träge, so dass ich die Getränke stets selber geholt habe. Lobbybar: Das Personal läßt sich meist erst durch ein Trinkgeld zur Arbeit motivieren. Zwar gibt es auch Ausnahmen, oftmals merkt man jedoch ein plötzliches Desinteresse der Kellner, wenn nicht sofort nach dem Servieren des ersten Getränks ein Trinkgeld gegeben wird. Die Qualität der Getränke ist stark schwankend. Die Softdrinks und das Bier sind meistens gut (gekühlt, ausreichend Kohlensäure), es kann aber auch wiederholt vorkommen, daß sie warm sind und kaum Kohlensäure enthalten. Die Cocktails sind eigentlich immer warm und haben eigentlich nichts von einem vernünftig zubereitetem Cocktail. Hauptrestaurants (Abendessen): Die Hauptspeisenauswahl ist zwar relativ groß, jedoch kaum abwechslungsreich und von schlechter Qualität. Das Nachspeisenbuffet ist, wie in arabischen Ländern üblich, reichhaltig. Es ist sehr süß (landestypisch) aber schmackhaft. Leider gibt es so gut wie kein Obst. Die Bedienung ist eine Zumutung. Es kann auch schon mal vorkommen, daß man während des gesamten Abendessens keine Getränke bekommt und die leeren Teler nicht abgeräumt werden. Beim letzten Abendessen waren auf einmal besser gekleidete Herren anwesend, die anscheinend die Restaurantmanager sind. Diese spornten das gesamte Personal an, und arbeiteten auch eifrig mit, so dass auf einmal alles klappte. Leere Teller wurden sofort abgeräumt, hatte jemand kein Getränk oder war es leer, wurde sofort nachgefragt und ein neues gebracht. Außenbars (Poolbars, Marinabar, Eastbar): Hier gibt es die Getränke ausschließlich in Kunststoffbechern. Das ist aber angebracht und zweckmäßig, da wahrscheinlich niemand gerne Glasscherben am Strand oder im Wasser hat. Die Bedienung an den Tischen war meist schleppend. Es ging deutlich schneller, wenn man sich die Getränke selbst an der Bar geholt hat, da man dort meist sofort bedient wird.
Die Servicebereitschaft des Personals ist stark unterschiedlich. Einige Mitarbeiter waren zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit. Leider mußte ich aber auch oftmals erfahren, daß einige Angestellte einen garnicht beachtet haben oder unfreundlich waren. Die Fremdsprachenkenntnisse sind sehr unterschiedlich. Einige Mitarbeiter sagen, sie sprechen Deutsch, verstehen aber garnichts. Mit Englisch kommt man jedoch eigentlich immer weiter. Im Hotel befindet sich ein Fotogeschäft, welches auch die Entwicklung von Filmen, allerdings zu stark überhöhten Preisen, anbietet (10 Euro für 36 Bilder inkl. Entwicklung). Wer unbedingt seinen Film im Urlaub entwickeln lassen will, sollte dies außerhalb des Hotels machen lassen (z. B. Altstadt). Dort ist es erheblich günstiger (5 Euro / 36 Bilder). Auf den Weckdienst des Hotels sollte man sich auf keinen Fall verlassen. Ich hatte ihn an meinem Abreisetag für 08: 00 Uhr bestellt, leider wurde ich jedoch nicht geweckt. Hätte ich mir nicht noch zusätzlich einen Wecker auf 08: 15 Uhr gestellt, hätte ich vermutlich meine Abreise verschlafen.
Das Hotel liegt direkt an zwei künstlichen Lagunen. Dadurch hat man von allen Zimmern aus einen sehr kurzen Weg zum Strand. Wenn man die Anlage verläßt, hat man in der unmittelbaren Umgebung zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Die Zentren (Sakala oder Altstadt) sind etwas weiter entfernt aber gut und günstig mit dem Taxi oder Minibus erreichbar (der Preis ist Verhandlungssache ;-) ). Der Transfer vom/zum Flughafen dauert ca. 20 bis 40 Minuten, je nachdem wie viele Hotels angefahren werden.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Durch die Lage bietet sich ein Tauch- oder Schnorchelurlaub an. Das Hausriff ist gut für Schnorchler geeignet. Eine Tauchbasis befindet sich in der Nähe des Hotels (Blue Water Dive Resort). Sie ist unter deutscher Leitung und sehr gepflegt. Leider ist sie aber auch sehr teuer. Andere Sportangebote kann ich leider nicht beurteilen, da ich mich dafür nicht interessiert habe. Im Hotel befindet sich ein Internet-Cafe. Preis: 4 LE für 15 min.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 1 Woche im April 2008 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Mark |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


