Sehr schönes Hotel im afrikanischen Stiel angelegt. Die Größe der Anlage ist mit ca. 100 Zimmern sehr angenehm. Die Zimmer sind auf mehrere 1 stöckige Häuser verteilt. Die Anlage ist parkähnlich aufgebaut, sodass man sich auch in der Platzwahl seine Sonnenliegen nicht mit anderen Gästen drängeln muss. Aus der Vogelperspektive sieht die Anlage aus wie ein Quadrat mit eine offenen Seite zum Meer. In der Mitte des Quadrates befinden sich die Restaurants, eine Bar mit Sitzgruppen, Geschäfte, Fernsehraum (deutsche Sender), Massage ….. Vorteilhaft ist die Lage auf einem Felsen direkt an der Küste. Dadurch findet das Hotelleben auf verschiedenen Ebenen/ Terrassen statt. Die Plätze für die Liegen sind teilweise durch niedrige Hecken abgetrennt was zu einer Individualität beim Relaxen oder Lesen führt. Kurze Wege im gesamten Hotel machen den Aufenthalt angenehm. Die Altersstruktur der Hotelgäste liegt größtenteils jenseits der Pensionsgrenze. Besonders die „Zugvögel“, die einen Teil des Winters in der Wärme verbringen, stellen die ältere Generation dar. Kurzzeiturlauber (2-3 Wochen) sind größtenteils zwischen 40 und 60 Jahre alt. Es gibt Paare die schon 25 mal in Bahari Beach waren! Das Hotel ist fest in deutschsprachiger Hand. Schweizer, Österreicher und Deutsche stellen den Hauptteil der Gäste. Kinder waren Mitte Februar, auch wegen der stattfindenden Schule, kaum in der Anlage. Vorteilhaft ist das Buchen einer Vollpension. Für Google Earth Fans: Hotel Lage auf 04˚ 02’ 04. 46’’ S und 36˚ 43’ 3. 79’’ E Tipps: Für Diejenigen, die das erste Mal in die Tropen reisen steht die Frage der Malaria Vorsorge weit oben. Letztendlich muss jeder selbst die Entscheidung treffen was für ihn richtig ist. Wir haben keine Medikamente eingenommen und ein stand by Medikament dabei gehabt. Zu unserer Reisezeit Mitte Februar haben wir im Hotel keine einzige Mücke gesehen. Es wurde von vereinzelten Exemplaren berichtet – ich bin mir aber nicht sicher ob das wirklich Mücken waren. Autan als Einreibung ist auf Alle Fälle immer richtig. Wirklich wichtig ist ausreichend Sonnenschutz mit hohem Faktor. Besonders in den ersten Tagen kann man sich als Bleichgesicht den gesamten Urlaub vermiesen. Die Tropensonne ist sehr intensiv und scheint senkrecht von oben. Einleichter Wind am Meer vergrößert die Sonnenbrandgefahr. Eine Safari sollte man erst nach einer Akklimatisierung von 2…3 Tagen starten. Auch wenn man nur im Auto sitzt ist das sehr anstrengend. Wir haben unsere Safari bei ALIBABA am Strand gebucht. Keine Angst, ALIBABA macht einen guten Job und ist absolut vertrauenswürdig. Seine Safari in den Nationalpark TSAVO Ost und West war einfach Spitze. Mit super Übernachtung im Ngulia Safari Camp in Tsavo West. Auch unsere Stadtrundfahrt haben Wir bei ALIBABA gebucht. ALIBABA verlangt Schilling oder Euro in bar. Handeln nicht vergessen. Es gibt unzählige Möglichkeiten kleine Geschenke und Mitbringsel für zu Hause zu kaufen. Buchstäblich an jeder Ecke werden Schnitzereien und Tücher angeboten. Die beste Qualität zum fixen guten Preis an Schnitzereien kauft man in Holzschnitzerdorf das auch während der Stadtrundfahrt mit besucht wird. Vorteil ist auch, dass man in Ruhe in Verkaufsraum die Waren aussuchen kann. Vorher besucht man kostenlos die Schnitzerwerkstätten. Geld tauschen ist immer so eine Sache mit dem Kurs. Am Besten zu Hause den Kurs prüfen. U$ braucht man kaum. Zur Visabezahlung am Flughafen in Mombasa braucht man 50U$. Bei unserer Einreise konnte man auch in Euro bezahlen – ist aber besser in U$. Auch die Marineparkgebühren (Tauchen und Schnorcheln) von 15U$/Tag sollten in Dollar bezahlt werden. Überrascht waren wir, dass wir im nahe gelegenen Supermarkt problemlos mit der EC-Karte Schilling zu einem vernünftigen Kurs ziehen konnten (40. 000KS wurden zu Hause mit 405 Euro abgebucht). 40. 000 KS ist die Maximalsumme pro Tag am Automat. Menüführung in Englisch. In Kenia kann man schnell Geld loswerden. Die Preise sind nahezu wie zu Hause. Safari, Tauchen usw. kosten auch richtig Geld. Im Hotel gibt es zwei Typen von nervenden Menschen. Der erste Typ sieht schwarz aus und wartet am Strand auf Opfer für seine mitgebrachten Waren. Das sind die freundlichen, sympathischen Nervensägen. Haben Sie Nachsicht es ist ein harter Job. Handeln Sie bis aufs Blut - ein Viertel des Angebotspreises ist noch zu teuer. Sein Sie freundlich aber bestimmt. Einmal gemachte Versprechen werden vehement eingefordert. Versprechen Sie nichts. Der Verkauf beginnt immer mit „Wie geht’s mein Freund? Wie ist dein Name?“ Der zweite Typ sieht weis (gebräunt) aus und wohnt als Langzeiturlauber im Hotel. Dieser Typ glaubt das Hotel zu besitzen und die Regeln aufstellen zu können. Er hat ein ausgeprägtes Besitzanspruchsverhalten. (Das ist mein Tisch, Liege, Nudel, Sonnenschirm …..) Diesem Typ begegnen Sie am bestem mit Freundlichkeit und lassen ihn links liegen. Die meisten Urlauber sind aber freundlich. Und es gilt immer noch: Wie man in den Wald hineinruft so…….. Kleiner Hinweis: Wenn Sie ankommen, gehen Sie zum Poolboy und lassen sich Ihre Liegen an einen Platz Ihrer Wahl stellen. Für ein kleines Trinkgeld bekommen Sie sogar einen Sonnenschirm. So gehen Sie der Liegenfalle aus dem Weg. Übrigens, der Gärtner macht tolle Sonnenhüte aus Palmenblättern. Er ist einrichtiger Künstler. Bestellen Sie sich einen Hut und schauen Sie ihm zu wie er den Hut flechtet. Super Fotos. Er verdient etwa 40 Euro im Monat und kann ein Zubrot gebrauchen. Das Hotel unterstutzt ein Weisenhaus. Kinderklamotten, Seife, Toilettenartikel, Hefte Buntstifte, Kuscheltiere sind als Spende immer willkommen. Sie können die Sachen vor Ort selbst abgeben und werden mit Gesang empfangen. Sie brauche ja auch platz im Koffer für die vielen Mitbringsel für die Rückreise Viel Spaß im Bahair Beach Hotel. Wenn Sie Fragen haben oder Tipps und Preise wissen wollen schreiben Sie mir.
Die Zimmer sind auf den Urlaub in den Tropen ausgelegt. Nicht zu groß aber freundlich eingerichtet. Klimaanlage ist selbstverständlich. TV ist vorhanden (Deutsche Welle). Wir haben aber den Fernsehen eher mal aus Neugier eingeschalten. Fernsehen kann man auch zu Hause. Ein Moskitonetz schützt nicht nur vor kleinen Plagegeistern. Es ist auch sehr romantisch:-). Übrigens waren wir erstaunt wie wenig Insekten es gibt – wir hatten in den Tropen mehr erwartet. Stromversorgung in den Zimmern einschließlich Stecker wie zu Hause. Sonst im Hotel englische Stecker. Unser Bad hatte einen Fön. Die Bäder sind 2008 neu renoviert worden. Sauberkeit ist gut. Jedes Zimmer hat eine kleine Terrasse oder Balkon. Vorsicht das Hotel wird öfters von Affen heimgesucht. Nicht füttern sonst wird man die Bande nicht mehr los. Sind aber schönes Fotomotiv – besonders die Männchen :-)
Es gibt immer Leute die was zu meckern haben. Wir haben den Service als ausgezeichnet empfunden. Dank der freundlich resoluten deutschen Hotelchefin ist das Personal hoch motiviert. Es wird keinem ein Wunsch versagt. Ob Getränke an die Liegen gebracht oder ein Sandwich 3: 00Uhr morgens – man wird immer höflich und zuvorkommend behandelt. Davon könnten sich zu Hause manchen Mitmenschen eine große Scheibe abschneiden – besonders Diejenigen die sich über jede Kleinigkeit gleich beschweren, sollten mal überlegen was Sie selbst zu Hause so treiben. Das Essen ist immer eine Sache des Geschmacks. Jedem recht gemacht ist eine Kunst die Niemand beherrscht. Wir Können nur sagen, dass die Küche ausgezeichnet war. Ob Fisch oder Fleich, Beilagen oder Obst, Kaffee/Tee oder Softdrinks – alles von guter Qualität und typisch Deutsch. Fischfans kommen voll auf Ihren Geschmack. So frisch wie am Meer geht es wohl kaum. Es ist schon erstaunlich wie es dem Hotel gelingt in einer so warmen Umgebung die Speisen frisch zu halten. Wem es mal zu eintönig erscheint der geht eben mal in die Pizzeria oder das Fischrestaurant in Hotel. Auch hier gilt: Wer was zu meckern hat sollte sich überlegen was er zu Hause sich selbst auf den Tisch stellt. All inklusive ist von Vorteil da alle Getränke ob Alkohol oder Soft Drink frei sind. Vorsicht ist bei Importierten Getränken geboten – ein Black Lable kann schnell mal 11Euro kosten. Speiseeis kostet 1Euro pro Kugel. In jedem Fall kann man die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit des Personals durch ein kleines Trinkgeld spürbar verbessern. Bedenken Sie, dass ein Kellner mit ca. 2 Euro Gehalt pro Tag auskommen muss.
Der Service und die Freundlichkeit im Hotel tragen wesentlich dazu bei sich im Urlaub gut zu erholen. Das hat die Hotelleitung gut erkannt und umgesetzt. Ankunft und Abreise waren problemlos. Den Umgang mit Beschwerden können wir nicht beurteilen, da wir keine Beschwerden hatten. Die Rezeption unterstützt in jeder Hinsicht, ob Taxibestellung oder Auskünfte. Das Hotel verfügt über eine eigene Kasse. Umtauschen nur im Notfall da der Kurs etwas seltsam ist. Laut Aussage der Hotelleitung gibt es einen guten deutschen Arzt – besser man muss es nicht ausprobieren. Die Zimmerreinigung kann durch ein kleines Trinkgeld auf dem Bett optimiert werden (neue Handtücher, Bettzeug, Trinkwasser). Wenn man Bescheid sagt bekommt man was man benötigt. Vorteilhaft ist, dass man mit Deutsch überall im Hotel gut zu Recht kommt. Bitte seien Sie nachsichtig wenn das Personal nicht immer gleich Ihren schweizer oder schwäbischen (bayrischen, sächsischen – was auch immer) Dialekt nicht Versteht. Versuchen Sie es doch mal mit Englisch oder Swahili.
Das Hotel ist zentral gelegen und Luftlinie ca. 6 km von Mombasa entfernt. Der Flughafen wird je nach Verkehr in ca. 30 min mit dem Bus erreicht. (ca. 15 km). Trotz der zentralen Lage ist die Anlage in einer ruhigen Umgebung angelegt. Ein nahe gelegenes Einkaufszentrum ist in 20 min zu Fuß erreichbar. Spannender ist es mit einem Fahrradtaxi (vorher Preis verhandeln, wer mehr als 50 ... 100 KS bezahlt ist selbst schuld). Bequemer geht’s mit dem Taxi das man an der Rezeption bestellen kann. In unmittelbarer Nähe des Hotels befindet sich ein Golfplatz. Der Hallerpark (Taxi 800KS hin und zurück) und eine Krokodilfarm sind leicht per Taxi zu erreichen. Es gibt auch eine Diskothek – dazu kann ich aber nichts sagen da wir keine so großen Nachtschwärmer sind.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Bahari Beach ist kein Hotel für Ballermann-Urlauber. Hier geht es eher ruhig und beschaulich zu. Fast täglich werden am Abend kleine Aufführungen von Tanz und Gesangsgruppen abgehalten. Auch hier wird am Ende um eine kleine Spende gebeten. Das Internet kann an der Rezeption kostenpflichtig benutzt werden. Eine Besonderheit ist die PADI Tauchschule direkt im Hotelfelsen. Ob Profitaucher oder blutiger Anfänger – es ist für Jeden etwas dabei. Ich bin das este mal in meinem Leben getaucht. Es war einfach berauschend die Unterwasserwelt am Korallenriff unmittelbar vor der Küste zu erleben. Die Jungs von der Schule sind wirklich gut und jederzeit auf die Sicherheit Ihrer Schützlinge bedacht. Besonder Dank an meinen Tauchlehrer Festus. Als Anfänger am Besten nach einem kostenlosen Schnuppertauchen im Pool fragen. Profis können schon in Deutschland Ihre Tachgänge buchen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Uwe |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |


