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Désirée (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Dezember 2012 • 2 Wochen • Strand
Das erste aber nicht das letzte Mal Bahari Beach
5,2 / 6

Allgemein

Wir waren von Anfang Dezember zwei viel zu kurze Wochen in diesem wunderbaren Hotel direkt am Indischen Ozean. Die zweistöckigen Gebäude sind rings um eine wundervolle tropische Gartenanlage mit Palmen, bunt-leuchtenden Blumen, Teichen, an denen Webervögel ihre Nester bauen, und Schildkrötengehegen angelegt. Das Zentrum bildet der Salzwasserpool mit Kinderbecken und Poolbar inklusive Dachterrasse. Die Anlage ist direkt auf einer Klippe platziert, aus der kleine Zwischenterrassen herausgehauen worden. In der Mitte der Klippe befindet sich das italienische Restaurant, welches für AI-Urlauber im Preis inbegriffen ist (mit Sandboden, kleiner Grotte und direktem Meerblick). Unterhalb des Restaurants befindet sich eine Tauchschule (deutschsprachig). Rechts und links führen Treppen hinunter an den Strand. Zudem sind hier auf beiden Seiten wiederrum bewachsene Terrassen mit Sandboden, Hängematten und Liegen, auf denen man wunderbar entspannen kann. Auch am Strand stehen Liegen, Schirme sowie eine Box mit Strandspielzeug für Jung und Alt (von Eimern bis zum Volleyball) zur Verfügung. Im Hotel gibt es zwei Poolboys, die für die Urlauber gegen etwas Trinkgeld (wir haben für zwei Wochen 5 Euro gegeben) jeden morgen die Wunschliegeplätze mit Auflage und Handtüchern herrichten. Liegen und Schirme stehen wirklich mehr als genug in der gesamten Anlage zur Verfügung. Dem Hotel merkt man sein Alter übrigens nicht an. Wirklich freundliches und geschäftiges Personal schraubt, verfugt und fegt jede noch so kleine Ecke, damit alles in Ordnung ist und das so unauffällig, dass man es als Gast eigentlich gar nicht merkt. In dem Hotel findet man überwiegend deutschsprachige Gäste und viele "Wiederholungstäter" von 20 bis 80 ... Das offene WiFi kann in der Lobby sowie an der Hauptbar und -terrasse von jedem kostenlos genutzt werden - ein echter Pluspunkt - lieber E-Mails schreiben: mein 3-Minuten-Telefonat von der Rezeption nach Deutschland hat mich knapp 10 Euro gekostet! Für Raucher: man kann in der Anlage im Außenbereich fast überall rauchen. Für Nichtraucher: In den Restaurants, geschlossenen Räumen darf nicht geraucht werden. Das Hauptrestaurant hat auch einen extra Nichtraucher-Terrassenbereich. Schnell noch mal zwei Tipps: 1. Kenia ist ein toller Ort zum Hochseefischen. Wir waren an einem Tag draußen im Deep Blue und haben dort geangelt. Mein Schatz ist immer noch hin und weg! Wir haben das bei Walter gebucht, einem Schweizer, der schon vor Jahren nach Kenia ausgewandert ist. Wir hatten ein Privatboot mit 7 hochseetauglichen und guten Angeln und zwei Kapitänen für 6 Stunden zum Preis von 300 Euro. Unsere Ausbeute: ein zwei Meter Exemplar von Segelfisch, eine Dorade und ein Thunfisch. Die beiden letzteren, kleineren Fische, hätten wir übrigens mit ins Bahari Beach nehmen können, wo die Köche unseren Fang dann für uns zubereitet hätten! Hier die Website: www.kenya-fishing.com. 2. Unsere Safari haben wir von Deutschland aus bei einer sehr netten Österreicherin namens Kerstin gebucht. Bei Kerstin kann man sich seine Safari ganz optional zusammenstellen lassen. Wir haben einen viertägigen Trip gemacht und waren dabei in Tsavo West (Rhino Valley Lodge - eine unglaublich tolle Lodge mit einem noch besseren Ausblick inklusive Wasserloch und ein toller Park). Von Dort gings in die Amboseli (Kibu Camp - tolles, recht großes Zeltcamp mit Pool und Hatari-Feeling am Fuße des Kilimanjaro) und in Tsavo Ost (Ndololo Camp - schönes Camp mitten im Park - nachts laufen hier die Tiere direkt an den Zelten vorbe - mit etwas fadem Essen aber günstigen Getränkepreisen). Wir waren rundum wirklich zufrieden. Allerdings würde ich statt des Kibo Camps in der Amboseli beispielsweise die Ol Tukai Lodge "empfehlen". Ich war zwar selbst dort kein Gast, allerdings hat die Lodge einen Vorteil: Sie liegt mitten im Amboseli-Park. Das Kibu Camp liegt etwa 5 Minuten Fahrzeit vom Gate, was ja nicht weiter schlimm ist, aber der Park macht schon sehr früh zu (18 Uhr abends) und dann muss man halt sofort raus. Ob da nun gerade ein Löwe frisst oder ein Leopard jagd ... Die vier Tage waren ein ganz schöner Ritt, aber wir haben sehr viel gesehen (sind beispielsweise auf dem Weg zur Amboseli quer durchs Massai-Gebiet gefahren und der Kilimanjaro hat uns dort beim Sonnenaufgang begrüßt). Viele waren aber auch nur für 2-3 Tage auf Safari und haben teilweise noch mehr gesehen als wir - ist nun mal auch Glückssache. Wir haben von Deutschland aus übrigens 15 Prozent auf ein österreichisches Konto angezahlt. Den Rest dann vor Ort als Kerstin (oder aber auch ihr Mitarbeiter Henry) uns im Hotel besucht hat, um mit uns die Einzelheiten wegen Abholung etc. abzuklären. Hier die Website: www.kenya-wildlife-safaris.de.


Zimmer
  • Eher gut
  • Zimmer waren zweckmäßig aber gut und immer sauber. Wir hatten ein riesen Doppelbett mit Moskitonetz und waren im ersten Stock mit seitlichem Meerblick. Das Zimmer war nicht sonderlich groß aber für unsere Zwecke ausreichend. Wann ist man im Urlaub schon im Zimmer?! Klimaanlage und Fön funktionierten tadellos. Bad war schon etwas älter aber auch immer sehr sauber. Aus der Dusche kam leider nicht sehr viel Wasser aber es tat alles seinen Dienst. Leider gabs keine Minibar oder einen brauchbaren TV (zum Nachrichten oder Bundesliga schauen ging man dann aber halt in den TV-Raum, wo auch deutschsprachige Sender empfangen werden). Der Balkon war auch ok mit zwei Stangen zum Wäsche trocknen. Was man übrigens wieder kann, da die Affen aus dem Hotel getriben worden und man jetzt keine Angst mehr um seine Habe haben muss, wenn man sie über Nacht draußen lässt.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Hotel hat drei Restaurants. Das Hauptrestaurant bietet eine gute aber nicht überschwenglich großen Auswahl an Speisen. Hier gibt es jeden Mittag und Abend frischen Fisch, verschiedenstes Fleisch und meist 2-3 Beilagen. Dabei sind aber immer wieder tolle Leckerlis wie frisch gebackenes Nanbrot oder auch mal ein Schweinebraten. Wenn man gar nichts findet, kann man sich auf die Pastatheke stürzen: Hier mixt einem der Koch aus verschiedenen Zutaten und aus jeweils zwei verschiedenen Soßen und Nudelsorten das Pastagericht nach dem eigenem Gusto - zusätzlich gibts Reibekäse und frische Pestos. Die Küche im Hauptrestaurant ist bunt gemixt: Von deutsch über landestypisch bis zu international ist alles dabei. Es ist immer alles sehr sauber und die Köche sowie Kellner sind absolut aufmerksam. Zum Nachtisch gibts auch immer frische Früchte, Joghurts und Küchlein. Auch das Essen und vor allen Dingen die schon oben beschriebene Atmosphäre bei Italiener ist top. Das Fischrestaurant haben wir leider nicht ausprobiert. Die Getränke sind gut. Vor allen Dingen die große Auswahl an AI-Cocktails und das leckere kenianische Tusker-Bier. Eiswürfel kann man bedenkenlos nehmen. Die werden aus Trinkwasser hergestellt.


    Service
  • Sehr gut
  • Wahnsinnig nettes Personal und wahninnig guter Service. Ich war schon in vielen AI-Hotels, aber noch nie kam ein Kellner bis zu meiner Liege runter an den Strand und hat meine Bestellung aufgenommen und unsere Getränke dann auch gebracht. Jeder spricht hier gutes Englisch und ist wirklich freundlich. Beschwerden wird sofort nachgegangen und wenn man Hilfe braucht ist auch immer jemand zur Stelle. Zum Frühstück gabs immer frischen Kaffee im Kännchen an den Tisch. Zimmerreinigung war auch super. Wenn man mit dem Trinkgeld nicht so sehr knausert, wird man zusätzlich behandelt und bedient wie ein guter Freund und Gott in Frankreich zugleich.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Die Fahrt vom Flughafen hat circa eine halbe Stunde gedauert. Nyali Beach gehört ja auch quasi noch zu Mombasa. Daher ist es auch zum Stadtzentrum nicht viel weiter. In der Umgebung gibt es ein großes Shoppingcenter (in dem man alles findet, was das Herz begehrt) und einige Unterhaltungsmöglichkeiten (Krokodilfarm, Wasserpark und der Tierpark (Haller Park) sind alle nicht weit entfernt und teils sogar zu Fuß zu erreichen. Ansonsten kann man sich auch den Alex, einen wirklich netten Taxifahrer, an der Rezeption bestellen lassen. Der bringt einen schnell und zuverlässig ans Ziel und holt auch wieder ab. Den Preis ruhig vorher ausmachen. Zur Krokodilfarm und zurück haben wir beispielsweise etwa 6 Euro bezahlt (der Sprit ist momentan in Kenia auch sehr teuer!). Nun noch mal kurz was zu den "Beachboys": Das sind eigentlich sehr nette Damen und Herren, die versuchen den reichen Urlaubern etwas zu verkaufen, worauf man übrigens ohne Probleme eingehen kann. Ich war beispielsweise bei Terry, einer sehr freundlichen alleinerziehenden afrikanischen Mum für 10 Euro eine Stunde lang zur Ganzkörpermassage (im Hotel 30 Euro) und wir waren mit Daktari und Captain Jack jeweils Schnorcheln (Dhau- und Glasbodenboottour). Beides war gut und günstig. Aber bei den Preisen bitte immer versuchen zu handeln. Das Preisangebot ruhig erst einmal halbieren. Was man allerdings noch bei den Schnorchelausflügen bedenken muss: die Jungs und Mädels müssen für jeden "Riffgast" 15 Dollar an den Marineparkaufseher (Naturschutzgebiet) zahlen. Unserer zweite 4-Stündige Schnorcheltour hat beispielsweise 30 Euro p.P. gekostet. Ansonsten: Wenns einem zu nervig wird und man absolut gar nichts kaufen will, bitte mit Nachdruck Nein sagen und keine Verlegenheitskäufe - das kann dann nämlich teuer werden! Security ist in ganz schlimmen Fällen auch am Strand und schreitet ein. Die Damen und Herren haben auch eine Art Strandchef namens Ali Baba, der "seine Meute" auch in die Schranken weist, wenns mal Not tut - bei ihm und Daktaris Ziehsohn Michael kann man übrigens ohne Bedenken - so wurde es uns von anderen Urlaubern mehrfach versichert - gute und günstige Safaris buchen. Die Anlage in der Nacht nur in großen Gruppen verlassen und bitte nicht nachts am Strand spatzieren gehen. Der eine oder andere kam schon ohne Uhr zurück. Überhaupt würde ich außer dem Ehering und etwas Modeschmuck auch auf jeglichen "echten" Schmuck verzichten. Die Menschen dort sind arm und Gelegenheit macht Diebe. Das fand ich übrigens persönlich etwas schade, denn ich bin es gewohnt, mich auch mal außerhalb der Anlage rumzutreiben, um auch mal Land und Leute abseits des Touristischenn kennenzulernen.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Jeden Abend gibt es eine leichte Animation. Auch tagsüber beispielsweise ein wenig Wassergymnastik. Der Animateur ist aber kaum präsent. Das Bahari Beach ist kein Funclub sondern ein Hotel zum Entspannen: Keine laute Musik am Pool und auch keine nervig-gezwungene Gästebespaßung. Strand- und Poolbereich sind super sauber. Am Pool selbst gibts zwei Duschen und eine in Strandnähe. Liegen, Auflagen, Sonnenschirme sind nicht die neusten und schönsten aber sind in einem guten Zustand und vor allem in ausreichender Anzahl vorhanden. Trotz der überschaubaren Größe der Anlage verteilt sich alles wirklich sehr gut, so dass man fast immer irgendwo ein ganz ruhiges Plätzchen ergattert.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Dezember 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Désirée
    Alter:26-30
    Bewertungen:3