Das Hotel ist relativ zentral gelegen, vor dem Hotel fahren Matatus die einen für 30 Schilling (ca. 30 Cent) nach Mombasa bringen können. Auch interessant ist es einmal ein Fahrradtaxi zu benutzen. Wir sind damit im Schnitt jeweils bis zu 4 km gefahren und haben dafür 100 Schilling, also einen Euro bezahlt. Die Mitarbeiter des Hotels sind mehr als überfreundlich und wirklich sehr bemüht und strengen sich richtig damit an, wie sie sagen, dass die Gäste einen schönen Urlaub haben sollen. Die Zimmer sind sehr einfach eingerichet, zweckmässig und sauber. Sie sind mit Moskitonetz bestückt und haben Klimaanlage. Beim morgendlichen putzen werden sogar die Betten weggeschoben. Auch die Matratzen sind sauber, ich habe extra nachgesehen. Das Bad ist einfach. Was mich aber am meisten dort geärgert hat, war die Tatsache, dass wir uns 2 Wochen mit verdünnten Salzwasser haben duschen müssen. Kenia hatte eine große Wasserknappheit und da hat das Hotel wohl Salzwasser mit Süsswasser gemischt, was sehr unangenehm für meine Haut war. Noch nicht mal Zähneputzen ging damit, weil mir von dem Salzgeschmack übel wurde. In den Hotels daneben war das Wasser übrigens in Ordnung, das Hotel musss diese Mischung wohl selber erstellen. Ansonsten macht die Hotelanlage einen sehr gepflegten Eindruck, im Gegensatz zu den danebenstehenden Hotels sieht die Anlage richtig gut aus und ist mit 100 Zimmer überschaubar. Das Essen ist Geschmacksache. Es gibt eine Pastastation, wo man sich Nudeln nach dem eigenen Geschmack machen lassen kann, wenn einem der Rest vom Buffet nicht zusagt. Zu All-Inclusive gesagt, ist alles inklusive, außer Bier aus der Flasche und alle sonstigen Getränke aus einer Flasche, die nicht regionale Getränke sind. Das Hotel wird vorwiegend von Rentnern besucht und ist eher etwas für jemanden der Ruhe sucht. Gut finde ich, dass in der Anlage, außer zu den Abendveranstaltungen, keine Musikdauerberiselung wie in den Hotels daneben statt fand. Im Hotel selber werden von Zeit zu Zeit die Soldaten der Fregatte Bremen, die Ihren Dienst vor der Küste Somalias tut untergebracht. Einer dieser Soldaten der Deutschen Marine hat sich in diesen Hotel derart betrunken, dass er unter den Gästen Streit suchte. Er bedrohte mich mit einem Schlagstock, den er vorher einigen Masai abgenommen hat. Von einem Mitarbeiter des Hotels, Mister Schuma, wurde er in die Grenzen verwiesen und bekam anschliessend nur noch Wasser zu trinken. Die anderen Soldaten der Bundesmarine, die dann am nächsten Tag kamen haben sich sehr anständig und freundlich verhalten, so das dies wohl nur ein Ausrutscher war. Ein Rentner ist mir aufgefallen der mit Schimpfworten einen anderen Gast grob beleidigte, indem er die Beleidigungen laut durch die gesamte Hotelanlage brüllte. Hierfür kann man das Hotel allerdings nicht verantwortlich machen. Baden im Meer ist nur bei Flut möglich. Man muss allerdings vorsichtig sein, der gesamte Strandabschnitt ist außer an den Stellen an denen die Einheimischen baden voll mit Seeigeln, also nicht ohne Schuhe ins Wasser gehen. Schnorchel darf man an dem Strandabschnitt vor den Hotel auch nicht so ohne Weiteres, da das Gebiet schon zu dem Marinepark gehört. Schnorchler müssen wenn sie von einer eigens eingesetzten Person erwischt werden 15 Euro bezahlen, auch wenn sie nur 5 Minuten geschnorchelt haben, was für mich reine Abzocke ist. Ganz abgesehen davon gibt es am direkten Strandabschnitt unter Wasser nichts zu sehen außer Seeigeln, abgesehen von 2 Feuerfischen, die ich glücklicherweise beobachten konnte. Die Beachboys vor Ort sind sehr lästig, wie Hyänen fallen sie über Touristen her, die den Strand besuchen. Man muss schon sehr bestimmt sein, damit sie einen in Ruhe lassen. Ich habe erfahren, dass es wohl egal ist mit welchen man Geschäfte macht. Alle Beachboys gehören ein und der selben Organisation an. Sie bekommen für vermittelte Reisen wohl eine Provision. Es ist nicht so das man bei unterschiedlichen Beachboys unterschiedliche Reisen bekommt, sondern wird eher alles Zentral gesteuert, egal ob der Beachboy Ali Baba oder Michael oder sonstwie heißt. Von angebotenenen Schnorchelausflügen nach der Insel Wasini rate ich ab. Ich war schon mehrere Male in Kenia, zuletzt vor 6 Jahren, wo ich auch Wasini besuchte. Damals war noch alles in Ordnung. Mittlerweile wird man zu einem Korallenriff gefahren das zu 95 Prozent zerstört ist, also ein Friedhof. Keine bunte Farbenbracht in den Korallenriff mehr, nur noch einzelne wenige Fische, ein Zeichen dafür wie ein von Touristen und ständigen Tourismus besuchtes Riff vernichtet wurde. Was mich wundert ist, dass der Touristenstrom dorthin nicht abgerissen ist. Ich gehe davon aus, dass viele Touristen noch nie ein intaktes Korallenriff gesehen haben und meinen das müsste alles so sein wie das was sie dort vorfinden, ohne zu wissen, das alles fast tot ist. Den Reiseleiter vor Ort der für ITS und Meyers Weltreisen zuständig ist, halte ich menschlich für absolut ungeeignet. Mir persönlich gegenüber wurde er sehr unfreundlich und sprach mich in unangemessener Weise im Hotel an, als ich mich erdreistete zu einen Gespräch mit freien Oberkörper zu erscheinen, er wurde regelrecht aggresiv. Er sagte mir schon am Flughafen, dass er alle Touristen mit denen er zu tun hat erstmal "in Schubladen steckt". Ich persönlich empfind ihn als nicht gerade angenehmen Zeitgenossen.
Einfach eingerichtet aber sehr Sauber. In der Toilette muss man den Spülknopf minuten lang getrückt halten bis alles weggespült wurde weil kaum Wasserdruck da ist. Ebenso bei der Dusche, kaum Wasserdruck. Zudems wie beschrieben, kommt aus dem Wasserhahn verdünntes Salzwasser
Ein Hauptrestaurant, eine Eisdiele (nicht all Inklusive), ein Italienisches Restaurant, ein Fischrestaurant (nicht all Inklusive). Mir persönlich hat da Essen in Afrika noch nie geschmeckt. Der grund ist das die Afrikaner versuchen Europäisch zu kochen, was ihnen aber nicht gelingt. So war es auch hier. Das beste Essen was ich hier gegessen habe würde ich persönlich gerade mal als mittelmäßig bezeichnen. Mir hat es in den ganzen 2 Wochen nicht geschmeckt. Die Sauberkeit in dem Restaurant ist OK.
Wie schon gesagt, die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich und sprechen in der Regel englisch. Die Zimmerreinigung ist sehr gut, um Beschwerden wird sich sofort gekümmert
Kurz vor Mombassa, in der Nähe ist der Haller Park, in dem man Giraffen mit der Hand füttern kann und in dem Riesenschildkröten frei herumlaufen. Ich fand den Partk lohnend. Des weiteren liegt die größte Krokodilfarm Kenias ungefähr 3 Kilometer vom Hotel entfernt. Abends kann mann in die größte Diskothek Momasas gehen, wenn man das möchte, mit dem Taxi ungefähr 8 minuten entfernt, die einfache Strecke kostet 400 Schilling, also 4 Euro. Der Name ist TEMPO. In der Nähe ist ein Supermark in dem man alles bekommen kann wie auch in Deutschland
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wir haben keinen Sport und Unterhaltung am Pool mitgemacht, so das wir dazu nichts sagen können
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Karlheinz+Sandra |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 2 |


